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Ausgesorgt mit einem Coup: N.Y.D. - New York Detectives: Cassiopeiapress Kriminalroman

Ausgesorgt mit einem Coup: N.Y.D. - New York Detectives: Cassiopeiapress Kriminalroman

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Ausgesorgt mit einem Coup: N.Y.D. - New York Detectives: Cassiopeiapress Kriminalroman

Länge:
125 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
18. Apr. 2018
ISBN:
9783743864733
Format:
Buch

Beschreibung

Krimi von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 105 Taschenbuchseiten.

Ein einziger Coup und sie hätten ausgesorgt. Doch jemand anderes kommt ihnen zuvor. Und die Täter werden selbst zu Opfern. Hier greift der Privatdetektiv Bount Reiniger ein.
Herausgeber:
Freigegeben:
18. Apr. 2018
ISBN:
9783743864733
Format:
Buch

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Ausgesorgt mit einem Coup - A. F. Morland

München

Ausgesorgt mit einem Coup: N.Y.D. – New York Detectives

Krimi von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 105 Taschenbuchseiten.

Ein einziger Coup und sie hätten ausgesorgt. Doch jemand anderes kommt ihnen zuvor. Und die Täter werden selbst zu Opfern. Hier greift der Privatdetektiv Bount Reiniger ein.

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author

© dieser Ausgabe 2018 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Die Hauptpersonen des Romans:

Ray Mason, Dustin Tucker und Henry Ryan - Sie haben einen großen Traum. Mit einem einzigen Coup wollen sie sich das Geld beschaffen, das sie brauchen, um ihren Traum realisieren zu können. Aber sie machen einen verhängnisvollen Fehler.

Serge Kaslow und Tony Hall - Als man ihren Truck stiehlt, müssen sie ihrem Boss beweisen, dass sie keine Versager sind, denn sonst würde man sie abservieren.

Jerry Douglas - Der Hehler legt ein faules Ei, das ihm zum Verhängnis wird.

Jason Sykes - Er ist ein Gangsterboss von der ganz üblen Sorte. Als man sich an seinem Eigentum vergreift, schlägt er gnadenlos zurück.

June March - unterstützt Bount Reiniger bei seinen Ermittlungen.

Bount Reiniger - ist Privatdetektiv.

1

Sie waren zu dritt und schlecht ausgerüstet. Dennoch wollten sie ein Ding drehen. Ihr erstes, einziges und zugleich größtes sollte es werden, mit nur einer echten Kanone.

Die besaß Dustin. Ray und Henry hatten Spielzeugrevolver, die jedoch kaum von echten Kanonen zu unterscheiden waren.

Der Unterschied machte sich erst im Ernstfall bemerkbar, aber Ray, Dustin und Henry

hofften, dass es dazu nicht kommen würde.

Sie waren keine Profis, und eine Schießerei war nicht nach ihrem Geschmack. Wenn’s knallte, würde zumindest Ray die Hosen voll haben, das stand nicht nur für Dustin und Henry, sondern auch für ihn selbst fest.

Mit wachsender Nervosität lagen sie in der Dunkelheit auf der Lauer.

Der feuchtkalte Wind, der vom Hudson River kam, biss sich durch ihre Klamotten und machte

allmählich ihre Glieder steif.

Sie trugen Mützen aus schwarzer Wolle. Wenn sie diese über ihr Gesicht zogen, waren sie unkenntlich.

Sie würden es schon irgendwie richtig machen. Groß geplant hatten sie nichts. Doch Vorbilder hatten sie genug, im Kino und im Fernsehen.

So glatt wie dort würde auch ihr Coup ablaufen. Das wünschten sie sich jedenfalls.

Ein dumpfes Dröhnen durchdrang die Nacht.

„Da kommt ein Truck!, platzte es aus Henry heraus. „Ein Truck kommt, Freunde!

„Wir sind nicht taub, brummte Dustin. Er spielte immer den Kühlen, Überlegenen. „Wir hören ihn, und wir wissen, dass es sich nicht um das Brummen einer fetten Hummel handelt. Wir sind wegen dieses Trucks hier, du Intelligenzbolzen.

„Maul halten!, keuchte Ray und ließ die „Jalousie herunter.

Auch seine Freunde maskierten sich hastig.

Ray schielte nervös durch die Sehschlitze auf die echte Kanone.

„Hoffentlich machst du keinen Blödsinn damit", kam es gedämpft durch die Wolle.

„Keine Sorge, ich leg’ schon keinen um", erwiderte Dustin.

Ray hätte gern gewusst, wo der Freund den Ballermann aufgetrieben hatte, aber Dustin sagte es ihm nicht.

„Ich will nicht, dass man uns einen Mord anhängt, sagte Ray. „Das hier ist schon schlimm genug.

Dustin stieß Henry an. „Was habe ich dir gesagt? Wenn’s ernst wird, verliert er die Nerven."

„Man wird ja noch was sagen dürfen!", maulte Ray.

Henry legte ihm beruhigend die Hand auf die Schulter. „Reg dich nicht auf, Junge. Es wird alles glattgehen. Es wird bei diesem einen Mal bleiben, wie wir es beschlossen haben. Ein zweites Ding brauchen wir nicht mehr zu drehen. Wir werden uns die tolle Hochseeyacht kaufen und mit reichen Pinkeln über die Weltmeere gondeln. Wir werden endlich das Leben führen können, von dem wir schon so lange träumen. Wir werden unsere eigenen Herren sein, die Freiheit genießen und nur noch leben."

So war es geplant. Ihnen fehlte nur das nötige Kleingeld, das Startkapital. Dann würden sie aussteigen und ein Leben nach ihren Vorstellungen führen. Ohne Stress, ohne Zwänge.

Wovon Millionen Menschen ein Leben lang nur träumten, für sie würde es Wirklichkeit werden. Ein einziger Coup würde genügen.

Dieser Coup.

Der Truck bog um die Ecke. Seine Scheinwerfer hätten die drei Maskierten beinahe angestrahlt.

Sie versteckten sich hastig hinter alten Holzkisten. Wie ein riesiges Ungeheuer kam ihnen der Truck vor, und was er in seinem großen Bauch hatte, wollten sie sich unter den Nagel reißen.

„Cool bleiben, Jungs, sagte Ray heiser. „Ganz cool bleiben.

Dustin lachte unter seiner Maske. „Wenn du das sagst, hört sich das wie ein Witz an."

Ray schwitzte. „Wir dürfen nicht zu früh in Erscheinung treten, aber auch nicht zu spät. Wir müssen genau den richtigen Moment erwischen."

„Tu mir den Gefallen und spar dir deine Belehrungen", sagte Dustin mürrisch.

„Eines sage ich dir, bemerkte Ray mit erhobenem Zeigefinger. „Wenn du anfängst zu ballern, weil dir die Nerven durchgegangen sind, schlage ich dir die Zähne ein. Ich war von Anfang an dagegen, dass wir’s mit ’ner echten Kanone machen. Stimmt’s, Henry?

„Was erwartest du von mir?, fragte Dustin ärgerlich. „dass ich den Revolver wegschmeiße, meinen Finger auf die Kerle richte und ,Peng!‘ rufe, wenn’s kritisch wird?

„Es kann überhaupt nicht kritisch werden, Mann, entgegnete Ray. „Schließlich sind wir zu dritt und..

Er sprach nicht weiter, denn der Truck war stehengeblieben. Nervös nagte Ray an seiner Unterlippe. Es schmerzte schon, aber er konnte nicht damit aufhören.

Es muss klappen!, dachte er trotzig. Es muss! Wir sind gut, wir können was, wir haben Mut. Und wir haben ein Ziel, für das es sich lohnt, dieses Verbrechen zu begehen. Einmal ist keinmal, sagt man.

Als der Truckmotor abgestellt wurde, herrschte plötzlich eine Stille, die Ray fürchterlich auf die Nerven ging.

Und es passierte so endlos lange nichts. Verdammt noch mal, wieso stiegen die beiden Männer nicht endlich aus?

Es war schließlich der Beifahrer, der als erster aus dem Truck sprang. Der Mann war groß und muskulös und hatte kein Haar auf dem Schädel.

Wie ein Gangster sieht der aus, dachte Ray, den die breiten Schultern des Mannes sehr beeindruckten. Er kam sich plötzlich mit dem Spielzeugrevolver lächerlich vor.

Jetzt stieg auch der Fahrer aus. Der Mann hatte ein eingeschlagenes Nasenbein und Blumenkohlohren. Er musste eine zeitlang im Boxring gestanden haben.

Heiliger Bimbam, da haben wir uns ja die richtigen Gegner ausgesucht, durchfuhr es Ray. Er hätte die ganze Sache am liebsten abgeblasen, doch dabei hätten Dustin und Henry nicht mitgespielt.

Sie waren zwar auch nicht gerade hart wie Granit, aber doch ein wenig härter als er.

Fahrer und Beifahrer begaben sich zum Truckheck.

„Jetzt!", zischte Dustin.

Ray war nicht sicher, ob dies schon der richtige Augenblick war. Genau genommen hielt er keinen Moment mehr für den richtigen, aber er blieb bei der Stange, sprang jetzt nicht ab.

Seine Freunde sollten sich auf ihn verlassen können, deshalb flitzte er mit ihnen aus den Startlöchern.

Sie trugen Schuhe mit Kreppsohlen. Keiner ihrer Schritte war zu hören. Geduckt hetzten sie durch die Dunkelheit auf die beiden Männer zu.

„Hände hoch! Keine Bewegung!", schrie Ray, beinahe zu früh.

Die Männer bewegten sich doch, sie drehten sich um. Zehn Schritte waren die Maskierten noch vom Truck entfernt.

Sie zeigten die Kanonen, die echte und jene beiden, über die man lachen konnte.

„Pfoten hoch!", schrie jetzt Dustin.

„Wird’s bald? Oder wollt ihr euch eine Kugel einfangen?"

Ihm gehorchten die Männer. Ray bekam fast einen Komplex. War Dustin die stärkere Persönlichkeit?

Oder hatten die Männer erkannt, dass Dustins Waffe echt war? Unmöglich. Nicht bei diesen schlechten Sichtverhältnissen.

Sie erreichten den Glatzkopf und den Ex-Boxer. Ray fuchtelte ihnen mit seinem Spielzeug vor der Nase herum.

„Die Fahrzeugschlüssel!", verlangte er.

Der Fahrer händigte sie ihm zögernd

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