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Henker in eigener Sache: Cassiopeiapress Kriminalroman

Henker in eigener Sache: Cassiopeiapress Kriminalroman

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Henker in eigener Sache: Cassiopeiapress Kriminalroman

Länge:
229 Seiten
2 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
23. Nov. 2018
ISBN:
9783743828148
Format:
Buch

Beschreibung

Krimi von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 199 Taschenbuchseiten.

Matteo Tannini war der Henker der Mafia, ein Mann, der für die Bosse brutale Killeraufträge ausführte. Kein Job war ihm zu blutig, und er erledigte seine tödlichen Missionen mit eiskalter Präzision.
Doch Tannini träumte von mehr. Er wollte ganz nach oben, weit an die Spitze des Verbrechens, wollte mit einem Coup, den er für genial hielt, die rechte Hand des Don werden, Stellvertreter des mächtigen Capo.
Es war ein ebenso perfider wie skrupelloser Plan, der die gesamte Unterwelt erschüttern sollte …
Herausgeber:
Freigegeben:
23. Nov. 2018
ISBN:
9783743828148
Format:
Buch

Über den Autor

A. F. Morland schrieb zahlreiche Romane und ist der Erfinder der Serie Tony Ballard.


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Henker in eigener Sache

Krimi von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 199 Taschenbuchseiten.

Matteo Tannini war der Henker der Mafia, ein Mann, der für die Bosse brutale Killeraufträge ausführte. Kein Job war ihm zu blutig, und er erledigte seine tödlichen Missionen mit eiskalter Präzision.

Doch Tannini träumte von mehr. Er wollte ganz nach oben, weit an die Spitze des Verbrechens, wollte mit einem Coup, den er für genial hielt, die rechte Hand des Don werden, Stellvertreter des mächtigen Capo.

Es war ein ebenso perfider wie skrupelloser Plan, der die gesamte Unterwelt erschüttern sollte 

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

© by Author

© dieser Ausgabe 2017 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Kapitel 1

Die Tür ging auf, und es stank sofort ganz böse nach Ärger.

Hank Hogan öffnete die Augen und sah drei Typen, die er lieber nicht gesehen hätte. Männer fürs Grobe, die bestimmt nicht hierher gekommen waren, um sich von Dex die Haare schneiden zu lassen.

Dex war Frisör. Hank war Privatdetektiv. Er hatte es sich vor zehn Minuten im Stuhl vor dem Spiegel bequem gemacht und gesagt: Hallo, Dex. Wie geht es der Familie?

Ausgezeichnet, hatte Dexter Crow geantwortet.

Steht deine Kleine noch immer auf Marilyn Manson?

Nicht mehr.

Wer ist jetzt dran?

Zac Efron.

Gute Wahl. Auf den fliegen die Mädchen aller fünf Kontinente.

Die Frisur wie immer, Hank?

Ja. Nur ein bisschen herumschnipseln. Keine Glatze.

Und rasieren?

Das auch, hatte der blonde Hüne gesagt. Und dann hatte er die Augen geschlossen und seinen Kopf vertrauensvoll Dexter Crow überlassen.

Wie geht's mit den bösen Jungs, Hank?, erkundigte sich Dex.

Sie sorgen dafür, dass ich immer was zu tun habe, antwortete der Detektiv mit geschlossenen Augen.

Dex begann mit der Schere mal hier, mal da, mal dort zu klappern. Sie sterben nicht aus, diese verdammten Parasiten, die nicht arbeiten, aber immer viel Geld in der Tasche haben wollen. Dex stutzte auch Hanks buschige Augenbrauen, wo es nötig war.

Wir, die Guten, können nur eines tun: So viele wie möglich von ihnen aus dem Verkehr zu ziehen, damit sie nicht zu sehr überhand nehmen.

Ist nicht ganz ungefährlich, was du tust.

Tja, das Leben ist nun mal für uns alle lebensgefährlich, Dex. Für den einen mehr, für den andern ein bisschen weniger.

Dex zog den Kamm durch Hanks dichtes Haar und machte mit der Effilierschere ein paar Schnitte.

Als er sie weglegte, betraten diese drei Männer sein Geschäft.

Sie waren groß und breitschultrig und sahen stark wie Bären aus, und ihr Blick verhieß nichts Gutes. Der eine hatte einen dichten Oberlippenbart, um seine Hasenscharte zu verbergen. Der andere hatte gepiercte Augenbrauen. Und Nummer drei fehlte das linke Auge. Der Ersatz war aus Glas.

Er drehte das Schild an der Tür von OPEN auf CLOSED.

Dexter Crow stellte seine Arbeit ein. Tag, Gents.

Glasauge zeigte auf den leeren Frisörstuhl neben Hank. Setzen!

Dex gehorchte nicht.

Glasauge gab Hasenscharte ein Zeichen, und der Frisör kassierte einen gewaltigen Faustschlag, der ihn augenblicklich niederstreckte.

War das nötig?, knurrte Hank Hogan.

Schnauze!, sagte Glasauge.

Ich nehme an, ihr seid meinetwegen hier. Hank dachte an seinen Revolver, der in seiner Schulterhalfter steckte.

War es ratsam, zu versuchen, den Smith & Wesson unter dem lindengrünen Tuch, das Dex über ihn gebreitet hatte, zu ziehen? Wohl eher nicht.

Könnte hinkommen, brummte Glasauge.

Wer schickt euch?

Steh auf!

Ich bin noch nicht fertig.

Der mit den gepiercten Augenbrauen holte seine Wumme heraus und setzte sie Hank ins Genick. Du ahnst nicht, wie sehr du in diesem Augenblick bereits fertig bist, Mann, schnarrte er.

Hoffentlich hat er keinen nervösen Zeigefinger, dachte Hank. Sonst sitze ich demnächst auf Wolke sieben.

Aufstehen und mitkommen!, sagte Glasauge und nahm Hank das Frisörtuch ab.

Wohin bringt ihr mich?

Wirst du schon sehen. Verdammt, stell nicht so viele Fragen, Schnüffler, das mögen wir nicht.

Ich möchte ja bloß wissen, ob ihr nicht zufällig den falschen Baum anbellt.

Du bist der richtige Baum.

Hank Hogan stand auf.

Abmarsch!, kommandierte Glasauge.

Hank zeigte auf den Frisör, der noch immer nicht bei Bewusstsein war. Und wer kümmert sich um ihn?

Niemand.

Der mit den gepiercten Augenbrauen stieß den Detektiv sehr unsanft auf die Tür zu. Von ihm allein hätte Hank sich nicht so herumschubsen lassen.

Auch von zweien hätte er sich diese Respektlosigkeit nicht bieten lassen. Aber sie waren zu dritt, und sie mochten ihn aus irgendeinem Grund überhaupt nicht leiden.

Da war es eher ratsam, sich erst mal friedlich zu verhalten und auf eine Chance zu warten, das schlechte Blatt zum Guten zu wenden.

Sie verließen mit ihm das Frisörgeschäft. Hank musste in ihren Wagen steigen, und sie fuhren mit ihm nach Brooklyn.

Die Fahrt endete auf einem aufgelassenen Sportflugplatz. Hier waren Unkraut & Co. zuhause. Es gab einen kleinen Hangar aus rostigem Wellblech. Das Tor ließ sich nicht mehr schließen.

Hank musste aussteigen und die unfreundlichen Rhinos mit den schlechten Manieren in den Hangar begleiten.

Darf ich endlich erfahren, was anliegt?, wollte Hank Hogan wissen.

Du hast die außergewöhnliche Gabe, manchen Leuten ganz gewaltig auf den Sack zu gehen, schnüffelst hier herum, da herum, steckst deine Scheißnase fortwährend in Dinge, die dich nichts angehen, erklärte Glasauge ernst. Da sollte es dich eigentlich nicht wundern, wenn mal einer sagt: Poliert dem Arschgesicht mal ordentlich die Fresse und macht ihm so unmissverständlich wie möglich klar, dass es gesünder und vor allem schmerzfreier für ihn ist, wenn er sich in Zukunft nur noch um seinen eigenen Kram kümmert.

Die Kanone des Gepiercten machte Hank ziemlich nervös. Der Mann hatte mit Sicherheit weder Charakter noch Gewissen. Ein Menschenleben auszuknipsen war für den garantiert nicht einmal ein Kavaliersdelikt, sondern bloß eine unbedeutende Klackssache. Wobei in seinen Augen höchstwahrscheinlich Privatdetektive, Cops, FBI-Agenten und dergleichen mehr gar keine Menschen waren.

Glasauge sagte: Du wirst dich in Zukunft nur noch darauf beschränken, entlaufene Hunde oder Katzen, entflogene Papageien oder Kanarienvögel, verschwundene Töchter, Söhne oder Ehefrauen reicher Leute oder Ähnliches wiederzubeschaffen, kapiert? Um alles andere machst du einen großen Bogen.

Und wenn ich das nicht tue?, erkundigte sich der blonde Hüne.

Dann bist du demnächst ein toter Mann.

Alles klar.

Ist die Botschaft angekommen?

Hank Hogan nickte. Ich denke, das ist sie.

Und damit du sie auch ganz sicher nicht verschwitzt, werden wir dir jetzt eine unvergessliche Abreibung verpassen.

Muss das sein?

Hör mal, wir verzichten doch deinetwegen nicht auf unseren Spaß.

Sie legten los. Hank wehrte sich. Aber was können zwei Fäuste schon gegen sechs ausrichten? Die Schläger beherrschten ihr brutales Handwerk.

Sie nagelten ihn nach allen Regeln der Kunst zusammen. Hank hatte schon oft Schmerzen gehabt, doch diesmal war's besonders schlimm.

Und es kamen immer noch welche dazu. Die Mistkerle hatten es voll drauf. Hank ging zu Boden. Das war jedoch noch kein Grund für sie, aufzuhören.

Sie machten roh mit den Füßen weiter. Versetzten ihm die gemeinsten Tritte. Es begann vor seinen Augen schwarzen Schnee zu schneien.

Die Flocken wurden immer größer. Sie fielen immer dichter. Hank spürte, dass eine lange Ohnmacht nahe war. Er hörte auf, seinen Körper schützen zu wollen, weil es sinnlos war.

Vielleicht wäre es nicht ganz so schlimm für ihn gekommen, wenn Hasenscharte die Eisenstange nicht entdeckt und aufgehoben hätte.

Die ersten Stangenhiebe bekam Hank noch voll mit. Doch dann spürte er nichts mehr. Und er wusste auch nichts mehr. Weil er tot war.

Oder – so gut wie tot.

*

Wir verließen den Konferenzraum - Milo Tucker, Orry Medina, Clive Caravaggio und noch einige weitere Kolleginnen und Kollegen.

Mr McKee hatte neue Ideen von oben an uns weitergegeben und zur Diskussion gestellt. Mit einigen konnten wir uns durchaus anfreunden, weil es sich um echte Verbesserungsvorschläge handelte. Doch manche waren so praxisfern, dass wir kein gutes Haar an ihnen ließen und sie buchstäblich in der Luft zerrissen.

Mandy, die Sekretärin unseres Vorgesetzten, hatte alles schriftlich festgehalten. Und ein Tonband war zusätzlich mitgelaufen.

Sobald die Abschrift fertig war, würde sie nach oben zurückgehen, und dann würde man entscheiden, was umgesetzt werden sollte und was nicht. Möglicherweise würden einige abgeschmetterte Geistesblitze, die man trotz allem für gut hielt, überarbeitet und modifiziert noch einmal ins Rennen geschickt und an uns herangetragen werden, damit wir sie ein zweites Mal begutachteten. Und wenn sie dann passten, würden wir keinen Grund mehr haben, sie wieder abzulehnen. Das ist gelebte Demokratie.

Jesse?

Ich drehte mich in der Tür um und sah Mr McKee an. Ja, Chef?

Viele ihrer vorgebrachten Gegenargumente decken sich absolut mit meiner Meinung, ließ mich der schlanke Asket mit den eisgrauen Augen wissen. Deshalb werde ich sie auch in vollem Umfang unterstützen.

Danke, Sir.

Er lächelte schmal.

Ich ging hinaus. Orry Medina wandte sich an Milo und mich. Clive hat einen Tisch im ›Papa TonTon‹ reserviert, sagte er. Das Papa TonTon war ein angesagtes haitianisches Restaurant, in dem man höllisch scharfe Grillhühner bekam. Die schärfsten Grill-Chicks unter der Sonne. Kommt ihr mit?

Mir lief das Wasser im Mund zusammen. Ich musste schlucken. Ist leider nicht möglich.

Wieso nicht?, fragte unser indianischstämmiger Kollege enttäuscht.

Ich warf einen Blick auf meine Armbanduhr. Wir haben ein Date.

Könnt ihr das nicht verschieben?

Ich schüttelte den Kopf. Wichtige Sache.

Wen wollt ihr treffen?, fragte Orry, der wie immer wie aus dem Ei gepellt aussah. Mit den scharfen Bügelfalten seiner Hosen hätte man Zwiebel schneiden können.

Hank Hogan, antwortete ich.

Und wo?

Bei Ellie.

Orry Medina schnippte mit den Fingern. Vorschlag: Du rufst Hank an und sagst ihm, er soll ins ›Papa TonTon‹ kommen.

Ich holte mein Handy heraus und wählte mit dem Daumen Hanks gespeicherte Nummer. Wenig später meldete sich jemand. Ja?

Hank. Hier ist Jesse.

Leg auf, Mann, sagte einer am andern Ende im Hintergrund.

Darauf der, der sich gemeldet hatte: Fuck, Mann, warum soll ich …

Weil der Anruf garantiert nicht für dich ist.

Was war da los? Wieso hatte dieser offensichtliche Intelligenzbolzen Hanks Handy?

Mit wem spreche ich?, wollte ich wissen.

Fuck …

Wie ist Ihr Name?

Shit.

Wo ist Hank?

Wer?

Mr Hank Hogan.

Leck mich, Mann. Du bist falsch verbunden. Hier gibt es keinen Hank Logan.

Noch mal die Stimme im Hintergrund: Leg endlich auf, du Trottel.

Der Trottel tat es. Ich nahm mein Mobiltelefon vom Ohr und sah es mit gerunzelter Stirn an.

Was ist?, wollte Milo wissen.

Scheint so, als hätte jemand Hanks Handy geklaut, sagte ich und steckte meines ein. Dann wandte ich mich an Orry Medina. Is' nix mit ›Papa TonTon‹, Orry. Tut mir leid.

Eine halbe Stunde später betraten Milo und ich Ellies Fastfood-Schuppen. Ellie war mehr breit als hoch und die Herzlichkeit in Person. Ein dralles Sonnenscheinchen. Sie trug ein weißes Schürzenkleid und ein puderzuckerweißes Häubchen, hatte unter dem ersten Kinn noch ein zweites und niedliche Grübchen in den Wangen.

Was kann ich euch Gutes tun, Jungs?, erkundigte sie sich.

Vorläufig noch nichts, antwortete ich.

Sie nickte. In Ordnung.

Wir sind hier mit Hank verabredet, sagte ich.

Hat sich noch nicht blicken lassen, sagte Ellie.

Er wird bald eintreffen., meinte mein Partner.

Ellie lächelte und schlug die Augen nieder, als wäre sie ein bisschen verlegen. Soll ich euch ein Geheimnis verraten?

Nur zu, sagte Milo.

Ich bin in euren großen starken Freund verknallt.

Ist nicht wahr, sagte Milo grinsend.

Doch.

Warum machst du ihm dann keinen Heiratsantrag?, fragte mein Partner.

Sie zupfte etwas von ihrer Kleiderschürze, das nicht vorhanden war. Weil ich glaube, dass ich nicht sein Typ bin.

Das könnte hinkommen, dachte ich. Hank fühlt sich mehr zu Belinda Fox, seiner sexy Assistentin, hingezogen.

Vielleicht wäre Ellie mit 35 Kilo weniger ebenso attraktiv gewesen. Aber sie hatte nun mal dieses Übergewicht an den Rippen, an den Hüften, am Bauch, an den Schenkeln, am Hintern … Genau genommen überall. Und deshalb würde Hank in ihr nie mehr als nur eine sehr gute Freundin sehen.

Die Zeit vertickte. Hank, der nach Möglichkeit niemals unpünktlich war, erschien nicht. Obwohl er gesagt hatte, er hätte eine interessante, wichtige Information für uns.

Worum handelt es sich, hatte ich wissen wollen.

Erfahrt ihr bei Ellie.

Geheimniskrämer.

Lachen am andern Ende. Manchmal bin ich noch immer der kleine Junge, der ich mal war. Ich kann's nicht ändern. Will es auch gar nicht. Weil das einen Großteil meines Charmes ausmacht, mit dem ich überall so gut ankomme.

Genug geprahlt, Charmebolzen. Wann sollen wir bei Ellie sein?

Er hatte die Zeit genannt, und ich war damit einverstanden gewesen.

Und nun ließ er uns warten. War ihm etwas Gravierendes dazwischen gekommen? Wenn ja – warum hatte er uns nicht angerufen? Weil ihm sein Handy geklaut worden war?

Oder steckte er so sehr in der Bredouille, dass er sich nicht bei uns melden konnte? Wegen dieser interessanten, wichtigen Sache?

Nachdem er zwanzig Minuten überfällig war, rief ich sein Büro an. Belinda Fox meldete sich. Sie sagte mit der erotischsten Stimme der Welt ihr Sprüchlein auf: Detektei Hogan. Ich bin Belinda Fox. Was kann ich für Sie tun?

Sie hätte für viele Männer sehr viel tun können. Belinda, mein Augenstern, sagte ich.

Jesse.

Vorsichtig mit allem, was du sagst, Schätzchen. Milo sitzt neben mir.

Gib ihm einen dicken Kuss von mir.

Das werde ich nicht tun.

Sie lachte herzlich.

Hör zu, Belinda. Wir sitzen hier bei Ellie und warten seit zwanzig Minuten auf Hank. Sieht so aus, als hätte uns dein Freund versetzt.

Du meinst mein Boss.

Okay, dein Boss und unser Freund. Hast du eine Idee, was läuft? Weißt du, wo Hank steckt?

Tut mir leid, Jesse.

Er sagte, er hätte eine interessante, wichtige Information für uns. Mit mehr wollte er erst bei Ellie herausrücken.

Er macht es immer gern ein bisschen spannend.

Wie Steven Spielberg.

Ich kann versuchen, ihn am Handy zu erreichen.

Das habe ich schon versucht.

Und?

Ich glaube, sein Mobiltelefon wurde ihm geklaut, sagte ich. Milo sah mich die ganze Zeit neugierig an und hörte schweigend zu. Oder er hat es verloren, ergänzte ich. Jedenfalls hat sich nicht Hank, sondern ein Fremder gemeldet, als ich ihn anrief.

Ich muss mir doch hoffentlich keine Sorgen um Hank machen, Jesse. Oder?, fragte Belinda Fox gepresst. Oder?, wiederholte sie unsicher.

Natürlich nicht, beruhigte ich sie. "Hank ist ein sehr großer, sehr starker, sehr selbständiger Junge. Er kann sich mit seinen riesigen Fäusten aus fast jeder

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