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Die Braut des Satans
Die Braut des Satans
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eBook160 Seiten1 Stunde

Die Braut des Satans

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Über dieses E-Book

Horror-Roman von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 117 Taschenbuchseiten.

Athene und Delmer genießen ihr Beisammensein, als Athene plötzlich eine schaurige Gestalt wahrnimmt, die ihre Zärtlichkeiten belauscht. Wütend springt Delmer auf und jagt der flüchtenden Gestalt hinterher. Als er sie eingeholt hat, wird er massiv angegriffen. Das unheimliche Wesen hat einen jugendlichen, mädchenhaften Körper und ist sehr stark. Ihr Kopf sieht aus wie ein Totenschädel und sie trägt einen lederartigen Helm. Als Delmer in seiner Not ihr den lederigen Helm abreißt, bricht sie tot zusammen. Athene ist froh, dass ihrem Freund nichts geschehen ist, doch schon bald sieht die Schwester von Delmer eine schaurige Gestalt mit einem Lederhelm und einem hasserfüllten Blick am Fenster...
SpracheDeutsch
HerausgeberBookRix
Erscheinungsdatum22. März 2018
ISBN9783743823402
Die Braut des Satans
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Autor

A. F. Morland

A. F. Morland schrieb zahlreiche Romane und ist der Erfinder der Serie Tony Ballard.

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    Die Braut des Satans - A. F. Morland

    München

    Die Braut des Satans

    Horror-Roman von A. F. Morland

    Der Umfang dieses Buchs entspricht 117 Taschenbuchseiten.

    Athene und Delmer genießen ihr Beisammensein, als Athene plötzlich eine schaurige Gestalt wahrnimmt, die ihre Zärtlichkeiten belauscht. Wütend springt Delmer auf und jagt der flüchtenden Gestalt hinterher. Als er sie eingeholt hat, wird er massiv angegriffen. Das unheimliche Wesen hat einen jugendlichen, mädchenhaften Körper und ist sehr stark. Ihr Kopf sieht aus wie ein Totenschädel und sie trägt einen lederartigen Helm. Als Delmer in seiner Not ihr den lederigen Helm abreißt, bricht sie tot zusammen. Athene ist froh, dass ihrem Freund nichts geschehen ist, doch schon bald sieht die Schwester von Delmer eine schaurige Gestalt mit einem Lederhelm und einem hasserfüllten Blick am Fenster...

    Copyrightund

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

    © by Author

    © Cover by Petra Wimmer/Pixabay, 2017

    © dieser Ausgabe 2017 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

    Alle Rechte vorbehalten.

    www.AlfredBekker.de

    postmaster@alfredbekker.de

    1

    Bei der Berührung ihrer nackten Haut zuckte Athene King zusammen.

    Eine Verzauberung ging von den kräftigen Händen ihres Verlobten aus.

    Es war immer das Gleiche.

    Delmer Bonds Finger zogen den Leistenfurchen am oberen Rand des Vlieses folgend, die Seiten des weichen warmen Dreiecks nach.

    Mehr und mehr entflammte die bildhübsche Athene, eine goldblonde junge Frau von vierundzwanzig Jahren, Künstlerin von Beruf.

    Sie malte und verkaufte ihre Bilder.

    Athene warf ihren Kopf auf dem Kissen hin und her. Sie stöhnte, gleichsam flehend.

    »Oh, Delmer. Delmer. Ich liebe dich.«

    »Ich liebe dich auch«, flüsterte Bond und fuhr fort, ihren makellosen Körper zu liebkosen.

    Sie befanden sich in Athenes geräumiger Atelierwohnung.

    Genau über dem Bett war das riesige Fenster, durch das ein dezenter Mond sein silbriges Licht sandte.

    Es roch nach Farbe und Terpentin. Und nach Delmers Schweiß.

    Nun öffnete Athene die tränenschimmernden Augen. Sie suchten Delmers Gesicht.

    Und plötzlich nahm sie dahinter eine Bewegung wahr. Eigentlich war es darüber.

    Ihr ganzer fiebernder Leib erkaltete in derselben Sekunde. Namenloses Grauen bemächtigte sich ihrer Seele.

    Benommen und verdattert starrte sie an Delmers Gesicht vorbei, hinauf zu jenem großen schrägen Atelierfenster.

    Ein grauenerregendes Antlitz war da soeben aufgetaucht.

    Eine Furcht einflößende Fratze. Die pergamentene Haut war leichenblass. Um die hassglühenden Augen lagen dunkelgraue Ringe.

    Der Mund war zu einer erschreckend grausamen Linie geformt. Und der gesamte Kopf war von einer Art schwarzem Lederhelm umrahmt, den das Mondlicht silbern schimmern ließ.

    Delmer spürte mit einem Mal instinktiv die Gefahr.

    Da stieß Athene einen furchtbar schrillen Schrei aus.

    Bond warf sich im Bett herum und blickte in die Richtung, in die seine Verlobte starrte. Für den Bruchteil einer Sekunde sah auch er die schreckliche Fratze. Dann war sie verschwunden.

    2

    Delmer Bond schnellte vital aus dem Bett.

    »Was hast du vor?«, fragte Athene in mit schockgeweiteten Augen.

    Sie saß auf den Kissen und zitterte, als würde sie erbärmlich frieren.

    »Ich kauf mir die Figur!«, knurrte Bond.

    »Ich habe Angst, Delmer.«

    »Brauchst du nicht zu haben.«

    »Wer kann das gewesen sein?«

    »Ich kriege es raus!«

    Eine kühle Brise umfing ihn. Aber ihm war nicht kalt.

    Undeutlich sah er die Person. Sie stand am Ende des Daches, schien zwischen zwei hüfthohen Schornsteinen eingeklemmt zu sein, und es hatte den Anschein, als würde die Erscheinung auf ihn warten.

    Lag Absicht dahinter? Wollte die Person Bond aus dem Atelier seiner Verlobten locken?

    Über New York spannte sich der schwarze Samt einer späten Nacht.

    Die Person mit dem rätselhaften Lederhelm ließ ihn auf zwanzig Meter herankommen. Dann wandte sie sich hastig um und verschwand gleich darauf hinter einem der beiden Schornsteine.

    Atemlos erreichte Bond die Rauchfange. Er entdeckte dahinter eine rostzerfressene alte Eisenleiter.

    Schuhe klapperten an den unzähligen Sprossen hinab.

    Ohne lange zu überlegen, folgte Bond der unheimlichen Erscheinung.

    Wieselflink turnte er die Leitersprossen hinunter. Schneller als die Gestalt, hinter der er her war. Er holte auf. Das stachelte ihn zu einem noch größeren Tempo auf.

    Die Person hatte inzwischen das Ende der Leiter erreicht.

    Sie hob das leichenblasse Gesicht. Wie ein Totenkopf sah der Schädel aus. Die Wangen eingefallen. Die Augen in finsteren Höhlen liegend. Ein Totenkopf, mit einem schwarzen Lederhelm bedeckt.

    Nun verzog das seltsame Wesen den Mund zu einem diabolischen Grinsen.

    Es schien ihm viel daran zu liegen, dass Delmer Bond die Verfolgung nicht aufgab. Drei Sekunden verstrichen. Dann rannte die Erscheinung hastig die dunkle schmale Straße entlang und verschwand hinter der nächsten Hausecke.

    Bond sprang aus drei Meter Höhe auf die Straße. Seine Hände waren beim Klettern schmutzig geworden. Er wischte sie an den Jeans sauber.

    Er hatte gesehen, in welche Richtung die Erscheinung verschwunden war.

    Unverzüglich jagte er hinterher. Kurz vor der Ecke bremste er sein Tempo.

    Klug, wie er war, rechnete er damit, dass die Person hinter der Ecke auf ihn lauerte, um über ihn herzufallen, wenn er angedampft kam.

    Aber da war niemand.

    Eine noch schmalere Straße lag vor ihm. Schwarz wie der Eingang zur Hölle.

    Unheimlich still.

    Das ist die Stille des Todes!, dachte Delmer Bond unwillkürlich.

    Vorsichtig setzte Bond seinen Fuß in diese gespenstische Straße.

    Er zwang seine Aufregung nieder. Er lief nun nicht mehr, sondern schlich mit geschmeidigen Bewegungen über den dunklen Asphalt. Sein scharfes Gehör versuchte die Person zu orten, hinter der er her war.

    Seine Augen waren zu schmalen Sicheln geworden. Aber er konnte keine Spur mehr von jener unheimlichen Erscheinung entdecken.

    Da die Straße wie ein Kanonenrohr war, gab es keine Möglichkeit, sich hier zu verstecken.

    Die Gestalt, die Bond verfolgte, musste hier also bis ans Ende entlang gehuscht sein.

    Bis ans Ende!

    Was war dort?

    Gegenüber von Shooter Island gab es eine große aufgelassene Werft. Und diese finstere Straße hier führte schnurgerade darauf zu. Folglich musste sich die Person nun auf dem Werftgelände befinden.

    Bond beschleunigte seine Schritte sofort wieder. Er erreichte einen niedergerissenen Maschendrahtzaun. Feucht kühl strich es ihm vom Wasser her über das schweißnasse Gesicht.

    Verrottete Kähne lagen weit über das Gelände verstreut herum.

    Mit den zum Teil aufgeplatzten Bäuchen nach oben. Vergessen. Unbrauchbar geworden. Dem Verfall preisgegeben.

    Ein mächtiger Frachter beherrschte die gespenstische Szene. Wie ein riesiges Untier lag er da. Zur Seite gekippt.

    Plötzlich vernahm er hart am Frachter ein verräterisches Knirschen.

    Er wandte sich sofort dahin. Obwohl er kein ängstlicher Typ war, spürte er nun doch, wie sich eine prickelnde Gänsehaut über seinen breiten Rücken zu spannen begann.

    Schnell wischte er sich den Schweiß von der glänzenden Stirn.

    Dann holte er mehrmals tief Luft, ehe er auf den schweren Schlagschatten des schräg liegenden Kahns zuschritt.

    Ein gewaltiges Leck musste den Ausschlag dafür gegeben haben, dass der Frachter hier gelandet war. Durch dieses Leck konnten zwei Jeeps nebeneinander in den Schiffsrumpf einfahren.

    Bond schlich mit vibrierenden Sinnen an die gähnende Öffnung heran.

    Das Ganze sah aus wie das weit aufgerissene Maul eines hungrigen Teufels, das Bond nun mit Haut und Haaren verschlingen wollte.

    Als er mit der ausgestreckten Hand den rauen Schiffsbauch berührte, vernahm er ganz in der Nähe ein leises, aufgeregtes Atmen.

    Er spannte alle Muskeln.

    Und er presste die Kiefer entschlossen zusammen. Dann ballte er die Fäuste und knurrte.

    »Okay, du Horrorbiest! Da wären wir nun. Ganz nah beisammen. Ich schlage vor, du kommst jetzt ganz langsam aus dem Frachter raus, damit ich dich sehen kann!«

    Stille.

    »Nun?«, fragte Bond in die klebrige Schwärze hinein.

    Keine Antwort.

    Nun war nicht mal mehr das Atmen zu hören.

    »Ich zähle bis drei!«, fauchte Bond. »Wenn du bis dann nicht herauskommst, komme ich hinein. Aber lass dir gesagt sein, ich schlage dir den Schädel ein, wenn ich reinkomme!«

    Atmen. Schneller. Nervöser. Merklich aufgewühlter.

    »Eins!«

    Ein Röcheln.

    »Zwei!«

    Das leise Geräusch, das dadurch erzeugt wird, wenn Stoff sich an Stoff reibt.

    Und ein kaum wahrnehmbares Knirschen.

    Die Gestalt kam.

    »Drei!«, bellte Delmer Bond ungeduldig in die Dunkelheit hinein.

    Plötzlich war das Monster da.

    Mit einem scheußlichen Fauchen flog es ihm aus der unergründlichen Schwarze entgegen.

    Das pergamentene Totengesicht zuckte in blankem, loderndem Hass.

    Eine erschreckende Mordgier glühte in den schwarzen tief liegenden Augen. Die Bestie fuhr Bond zischend an die Kehle. Es ging so ungemein schnell, dass er erst reagierte, als sich die eiskalten Finger bereits brutal um seinen Hals geschlossen hatten.

    Bond ließ seine rechte Faust nach vorn schießen. Er traf den Brustkorb des Angreifers.

    Da war etwas Weiches. Ein

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