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Ihre Verzweiflung war groß: Cassiopeiapress Arztroman

Ihre Verzweiflung war groß: Cassiopeiapress Arztroman

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Ihre Verzweiflung war groß: Cassiopeiapress Arztroman

Länge:
130 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
23. Mai 2019
ISBN:
9783743865648
Format:
Buch

Beschreibung

Arztroman von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 105 Taschenbuchseiten.

Als Patrizia den berühmten Schauspieler Alex Lohmeyer kennenlernt, funkt es bei beiden gleichzeitig. Der Himmel hängt voller Geigen, bis zu dem Tag, an dem eine Komödie mit Alex beim Publikum durchfällt und er die Nacht mit seiner Kollegin Katja verbringt. Bald darauf behauptet Katja, ein Kind von Alex zu erwarten, außerdem fallen Patrizia Fotos in die Hände, die ihn mit der anderen Frau zeigen. Mit diesem Vertrauensbruch kommt sie nicht klar. Ein letzter Ausweg bleibt ihr noch, so glaubt sie – ein Röhrchen Schlaftabletten …
Herausgeber:
Freigegeben:
23. Mai 2019
ISBN:
9783743865648
Format:
Buch

Über den Autor


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Ihre Verzweiflung war groß - A. F. Morland

München

Ihre Verzweiflung war groß

Arztroman von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 105 Taschenbuchseiten.

Als Patrizia den berühmten Schauspieler Alex Lohmeyer kennenlernt, funkt es bei beiden gleichzeitig. Der Himmel hängt voller Geigen, bis zu dem Tag, an dem eine Komödie mit Alex beim Publikum durchfällt und er die Nacht mit seiner Kollegin Katja verbringt. Bald darauf behauptet Katja, ein Kind von Alex zu erwarten, außerdem fallen Patrizia Fotos in die Hände, die ihn mit der anderen Frau zeigen. Mit diesem Vertrauensbruch kommt sie nicht klar. Ein letzter Ausweg bleibt ihr noch, so glaubt sie – ein Röhrchen Schlaftabletten …

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author

© dieser Ausgabe 2018 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Prolog

Fassungslos sah Patrizia Winkler auf die Fotos, die ihr ein anonymer Freund zugesandt hatte. Spielten die Augen ihr einen grausamen Streich? Narrten sie Halluzinationen? Das, was sie sah, durfte doch nicht wahr sein: Sie sah Alex Lohmayer in inniger Umarmung mit der schönen Schauspielerin Katja Schmidt. Sie lachten sich an, strahlten glücklich in die Kamera ein Paar, das sich offensichtlich sehr liebte! Und mir, dachte Patrizia voller Verzweiflung, hat Alex vorgestern noch einen Heiratsantrag gemacht! Lüge! Nichts als Lüge, jedes seiner Worte! Die Verzweiflung war so groß, dass Patrizia ganz automatisch ins Bad ging und dort nach dem Röhrchen mit Schlaftabletten griff...

1

„Chef! Chef!" Schwester Gudrun stürzte durch die Verbindungstür in Dr. Sven Kaysers Sprechzimmer.

Der Grünwalder Arzt sah seine langjährige Helferin gespannt an. „Was gibt’s, Icke?"

„Sie sollen sofort ins Waldhotel kommen , stieß die Sprechstundenhilfe hastig hervor. „Einem der Jäste jeht es nich jut. Sieht sehr schlimm aus, sagt Herr Winter.

Eckhardt und Johanna Winter waren die neuen Besitzer des Waldhotels. Das Gastronomen-Ehepaar hatte zuvor eine Frühstückspension an der Ostsee gehabt und war vor allem seiner neunzehnjährigen Tochter Heidi wegen nach Bayern übergesiedelt. Es gab zwischen Sven Kayser und „Ecki" eine vertragliche Abmachung: Wenn ein Gast ein gesundheitliches Problem hatte, sollte der Allgemeinmediziner sich seiner annehmen.

Dr. Kayser sprang auf. „Meine Bereitschaftstasche, Icke."

Gudrun Giesecke holte sie. „Sieht anjeblich nach ’ner Lebensmittelverjiftung aus."

„Eine Lebensmittelvergiftung im Waldhotel? Das halte ich für ausgeschlossen."

Dr. Kayser zog seinen weißen Mantel aus, schlüpfte in einen Blazer, verließ das Sprechzimmer durch die hintere Tür, gelangte in die Garage, stieg in seinen Wagen und startete den Motor.

Als er wenig später vor dem Waldhotel aus dem Fahrzeug stieg, kam ihm der kleine, ungemein sympathische Hotelier – der Sven Kayser gerne als „unser Hotelarzt Dr. Kayser" vorstellte – kreidebleich entgegen. Dem Gast ging es inzwischen noch schlechter. Er war vor zwei Stunden mit einer Reisegruppe aus Südtirol angekommen, hatte sich nicht wohl gefühlt und sich hingelegt, und von da an war es mit ihm gesundheitlich besorgniserregend steil bergab gegangen.

Eckhardt Winter brachte den Grünwalder Arzt zu dem Siebzigjährigen. Der Mann hatte im Waldhotel nichts gegessen. Seine letzte Mahlzeit hatte er, wie der Hotelchef wusste, in einem Rasthaus in Südtirol zu sich genommen: Miesmuscheln. Allem Anschein nach waren die nicht in Ordnung gewesen, und nun wüteten die Staphylokokken in seinem dürren Körper.

Als Dr. Kayser das Zimmer betrat, erkannte er mit einem Blick, dass dem hageren weißhaarigen Mann nicht mehr zu helfen war. Die Frau des Schwerkranken saß neben dem Bett und weinte leise.

Der Grünwalder Arzt unternahm dennoch alles in seiner Macht Stehende, um das erheblich bedrohte Leben des Patienten zu retten. Leider vergeblich.

Die Vergiftung war bereits zu weit fortgeschritten, und da es mit der Widerstandskraft des alten Mannes schon seit Längerem nicht mehr zum Besten stand, wie die Ehefrau sagte, griff bedauerlicherweise keine der von Dr. Kayser in aller Eile gesetzten Maßnahmen.

Es hatte keinen Sinn mehr, den Patienten in die Seeberg-Klinik zu bringen. Er würde da nicht lebend ankommen, das war eine bittere, traurige Tatsache.

Noch während Dr. Kayser eine zweite Spritze setzte, die den Kreislauf des Schwerkranken stärken sollte, erlosch dessen Lebenslicht.

Der Grünwalder Arzt wandte sich an die weinende Frau und sagte: „Es tut mir sehr leid."

Da hörte sie plötzlich auf zu weinen, saß wie erstarrt neben ihrem toten Mann, sah ihn an und schien nicht begreifen zu können, dass der Tod ihn ihr genommen hatte.

Sven Kayser veranlasste, was nun zu tun war, und verließ anschließend mit Eckhardt Winter das Zimmer.

„Sie haben diese Reise anlässlich ihrer Goldenen Hochzeit gemacht, sagte der Hotelier erschüttert. Er seufzte schwer. „Traurig. Sehr, sehr traurig.

Dr. Kayser nickte mit finsterer Miene. Der Todesfall würde ein behördliches Nachspiel haben. Die Staatsanwaltschaft würde sich einschalten und ermitteln, und wenn in jenem Rasthaus in Südtirol tatsächlich verdorbene Miesmuscheln serviert worden waren, würden die Schuldigen sich vor Gericht verantworten müssen.

Am Abend desselben Tages besuchte den Grünwalder Arzt Renate Berger, eine seiner Patientinnen. Die junge rotblonde Frau kam nach der Sprechstunde, und sie war nicht krank.

Ihr Besuch war aber dennoch nicht privater, sondern beruflicher Natur. Renate Berger war Journalistin. Sie hatte Wind von dem Todesfall im Waldhotel bekommen und wollte der Sache nun auf den Grund gehen.

„Es gibt Kollegen, die schnappen irgend etwas auf und schreiben sofort wild drauflos, ohne vorher genau zu recherchieren, sagte sie. „Das sind die schwarzen Schafe in unserer Branche. Sie bringen unseren Berufsstand in Misskredit, und wir, die seriösen Journalisten, die ihre Arbeit ernst nehmen, haben das dann auszubaden.

„Was möchten Sie wissen?", fragte Sven Kayser.

„Es kursiert ein Gerücht, dass im Waldhotel ein Gast gestorben ist."

Dr. Kayser nickte. „Das ist leider richtig."

„Das Gerücht besagt des Weiteren, dass Sie trotz aller Mühe den Mann nicht retten konnten."

Dr. Kayser nickte abermals. „Das ist leider ebenfalls richtig."

„Joachim und Esther Schmölzer, sagte Renate Berger. „Seit fünfzig Jahren verheiratet. Zu zweit fahren sie bester Dinge von Hamburg los, allein kommt Esther Schmölzer zurück als Witwe.

„Das Schicksal kann manchmal sehr grausam sein."

„Woran ist Joachim Schmölzer gestorben?"

„Darüber wird die Obduktion Aufschluss geben."

„Es heißt, Herr Schmölzer wurde das Opfer einer Lebensmittelvergiftung, sagte die schöne Journalistin. Sie trug ein himmelblaues Kostüm, das ihre gute Figur auf raffinierte Weise betonte. „Hat er im Waldhotel irgend etwas zu sich genommen?

„Mit Sicherheit nicht, erwiderte Dr. Kayser mit fester Stimme, „und jeder Journalist, der etwas anderes schreibt, muss mit einer Klage von Herrn Winter rechnen.

„Ich werde nur schreiben, was wahr ist", versicherte die junge Frau rasch.

„Das Waldhotel darf keinen Makel abbekommen."

„Das wird es nicht, versicherte Renate Berger dem Grünwalder Arzt. „Nicht durch mich. Ich bin für meine ernsthafte und glaubwürdige Berichterstattung bekannt. Im Übrigen steht im Moment noch gar nicht fest, ob ich überhaupt einen Artikel verfassen werde. Ist schließlich keine Reklame für das Ehepaar Winter, wenn im Waldhotel jemand an einer Lebensmittelvergiftung stirbt, und ich mag die beiden sehr.

„Ich mag die Familie Winter auch sehr, sagte Dr. Kayser, „deshalb würde ich es begrüßen, wenn Sie die Sache auf sich beruhen ließen. Sie sind aber selbstverständlich völlig frei in Ihrer Entscheidung.

Renate Berger meinte: „Vielleicht springe ich für die Winters mit einer fundierten Darstellung des Sachverhalts in die Bresche, wenn einer meiner unseriösen Kollegen auf die Idee kommt, sie anzuschwärzen. Es wäre mir in diesem Fall ein Herzensbedürfnis, das sympathische Hotelier-Ehepaar von jedem Makel reinzuwaschen."

Dr. Kayser lächelte. „Schön, zu sehen, dass wir auf derselben Seite stehen."

2

Tags darauf ließ der bekannte Schauspieler Alex Lohmayer sich in seiner feudalen Grünwalder Villa von Dr. Kayser mit einer Injektion aufbauen.

Lohmayer, ein blendend aussehender

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