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Die Himmelfahrtsweste: Privatdetektiv Tony Cantrell #34

Die Himmelfahrtsweste: Privatdetektiv Tony Cantrell #34

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Die Himmelfahrtsweste: Privatdetektiv Tony Cantrell #34

Länge:
142 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
11. Juni 2019
ISBN:
9783743830639
Format:
Buch

Beschreibung

Privatdetektiv Tony Cantrell #34
von Earl Warren

Der Umfang dieses Buchs entspricht 127 Taschenbuchseiten.

Ein Juwelier wird in seiner Villa von Gangstern überfallen und in eine Sprengstoffweste gesteckt, die durch einen Initialzünder aus der Ferne aktiviert werden kann. Er soll aus seinem Geschäft Schmuck im Wert von einer halben Million Dollar beschaffen, danach ist er frei. Er bleibt nicht das einzige Opfer der Sprengstoffbande. Die Versicherungsgesellschaft, die für die Juwelen zahlen muss, engagiert Tony Cantrell – den besten Privatdetektiv Chicagos – für die Aufklärung des Falles. Aber weder das Capital Crime Department noch das Cantrell-Team kommen den raffinierten Verbrechern auf die Spur. Die Gangster gehen mit großer Brutalität vor, und ihre Mitwisser werden skrupellos mit TNT aus dem Weg geräumt ...
Herausgeber:
Freigegeben:
11. Juni 2019
ISBN:
9783743830639
Format:
Buch

Über den Autor


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Die Himmelfahrtsweste - Earl Warren

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Die Himmelfahrtsweste

Privatdetektiv Tony Cantrell #34

von Earl Warren

Der Umfang dieses Buchs entspricht 127 Taschenbuchseiten.

Ein Juwelier wird in seiner Villa von Gangstern überfallen und in eine Sprengstoffweste gesteckt, die durch einen Initialzünder aus der Ferne aktiviert werden kann. Er soll aus seinem Geschäft Schmuck im Wert von einer halben Million Dollar beschaffen, danach ist er frei. Er bleibt nicht das einzige Opfer der Sprengstoffbande. Die Versicherungsgesellschaft, die für die Juwelen zahlen muss, engagiert Tony Cantrell – den besten Privatdetektiv Chicagos – für die Aufklärung des Falles. Aber weder das Capital Crime Department noch das Cantrell-Team kommen den raffinierten Verbrechern auf die Spur. Die Gangster gehen mit großer Brutalität vor, und ihre Mitwisser werden skrupellos mit TNT aus dem Weg geräumt ...

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author

© dieser Ausgabe 2017 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Die Hauptpersonen des Romans:

Frank Albrecht - Der Juwelier aus Chicago bekommt das große Zittern.

Arlanda Thoyd - Sie gibt viel Geld für teure Kleider aus. Aber die Sprengstoffjacke schneidern ihr die Gangster gratis auf den Leib.

Weston Trent - Die Sprengstoffgangster dirigieren ihn mit Juwelen im Wert von zweieinhalb Millionen Dollar und einem Kilo TNT am Leib durch Chicago.

Sandra Dee Morton - Die Schauspielerin ist schön wie die Sünde - und weiß mehr, als sie zugibt.

... und das Cantrell-Team.

1

Der tabakfarbene Chevrolet Townsman stoppte vor dem schmiedeeisernen Tor der Villa von Frank Albrecht. Ein schlanker Mann stieg aus und klingelte. Er trug dünne Seidenhandschuhe.

„Ingenieur Harry Lawkins vom Bauamt, sagte er, als sich jemand über die Sprechanlage meldete. „Wir möchten uns auf Ihrem Grundstück gern ein wenig umsehen, Mr. Albrecht, wenn Sie gestatten. Es geht um eine neue Erdgasleitung.

„Davon weiß ich nichts", antwortete die Männerstimme über die Sprechanlage.

„Das können Sie auch nicht. Es handelt sich noch nicht um Vermessungsarbeiten, sondern erst einmal um eine Besichtigung des Geländes. Vielleicht wird die Leitung letzten Endes ein ganzes Stück weiter weg verlegt. - Wenn Sie jetzt das Tor öffnen würden ..."

„Natürlich."

Ein Elektromotor ließ das Tor aufgleiten. Der Chevrolet fuhr die Einfahrt entlang durch den großen, parkähnlichen Garten. Ein Mann stieg aus. Er trug eine große Sonnenbrille und hatte eine Golfmütze in die Stirn gezogen.

Von seinem Gesicht war wenig zu erkennen. Der Hausherr trat aus der Tür und erwartete ihn auf der Treppe. Die Villa war gegen Sicht von außen durch Büsche und Bäume gut geschützt.

„Hallo, sagte Frank Albrecht, „sind Sie der Ingenieur vom ...

Weiter kam er nicht. Der Mann mit der Golfmütze zog eine flache Automatik unter der leichten Popelinejacke hervor. Mit drei schnellen Schritten war er bei Albrecht und stieß ihm den Lauf der Waffe in den Leib.

„Keine Dummheit!, zischte er. „Sonst ist es deine letzte.

Albrecht erstarrte. Er war ein Mann um die fünfzig, mittelgroß und etwas korpulent. Die wasserblauen Augen hinter seinen dunklen Brillengläsern waren nicht die eines Helden.

„Was soll das?", fragte er.

Etwas anderes fiel ihm nicht ein.

„Halts Maul", sagte der Gangster.

Er sah sich um. Er wusste, dass nur der Gärtner anwesend war, aber er erblickte ihn nirgends. Der Gangster gab seinen beiden Komplizen im Chevrolet Townsman einen Wink.

Sie stiegen aus.

Sie hatten Nylonstrümpfe über die Köpfe gezogen. Ihre Nasen wirkten breit gequetscht, die Gesichtszüge verändert. Für die Augen waren Löcher in die Strümpfe geschnitten worden.

Einer hielt eine fünfschüssige Winchester Schrotflinte in der Armbeuge, Kaliber 12/76 Magnum. Damit konnte man einen Büffel in Stücke schießen. Der zweite hielt einen hellen Koffer in der einen Hand, in der anderen hielt er zwei Sprechfunkgeräte.

„Du gehst ums Haus herum und suchst das Grundstück ab, Berry, sagte der Gangster mit der Golfmütze. „Hol den Unkrautvertilger her.

„Okay", sagte der Maskierte.

Er nahm ein Sprechfunkgerät und schob es in die Jackentasche. Der obere Teil schaute heraus. Mit der Mehrlader-Schrotflinte unter dem Arm zog der Gangster los.

Frank Albrecht wurde von den beiden anderen in die Villa gestoßen. Sie schoben ihn in einen geräumigen Salon im Erdgeschoss. Die eine Wand des Salons bestand aus Glas, durch eine Tür konnte man auf die Terrasse und zum Swimmingpool hinaustreten.

Man hatte einen schönen Ausblick über einen gepflegten Rasen und Blumenbeete.

Frank Albrecht war kein armer Mann. Ihm brach der Schweiß aus.

Er befürchtete eine Entführung. Sicher wollten die Gangster ein hohes Lösegeld für ihn erpressen.

„Ich erwarte Besuch, versuchte er zu bluffen. „Ein paar Freunde haben sich angesagt. Sie wollten mich zu einem Jagdausflug abholen.

„Gewöhnen Sie sich an den Gedanken, dass Sie selber im Visier sind", sagte der Gangster mit dem weißen Koffer.

Der Mann mit der Golfmütze drehte sich um, zog einen Nylonstrumpf aus der Tasche und streifte

ihn über den Kopf.

Nun war er ebenso maskiert wie die beiden anderen.

Mittlerweile hatte der andere Gangster Frank Albrecht mit einer .38er Smith & Wesson in Schach gehalten. Nun übernahm wieder der Erste. Er richtete den Lauf seiner Automatic auf Albrechts Bauch. Er trat auf den um einen halben Kopf kleineren Mann zu.

„Wenn jemand kommt, egal wer, schicken Sie ihn weg, sagte er. „Sonst sind Sie ein toter Mann, Albrecht. Wir scherzen nicht.

„Was haben Sie denn eigentlich vor? Was wollen Sie? Geld? Schmuck?"

Die letzte Frage war unberechtigt, denn Frank Albrecht war der Inhaber eines bekannten Juweliergeschäfts in der City.

„Das werden Sie schon sehen. Wo ist der Gärtner?"

„Nicht hier, unterwegs. Er kommt auch bald zurück und ..."

Der Gangster, der die Sonnenbrille jetzt in der Brusttasche seiner Sommerjacke trug, stieß ihm brutal das Knie in den Leib. Albrecht krümmte sich mit einem gurgelnden Schrei. Die Tränen traten ihm in die Augen.

„Stehen Sie auf!, sagte der Gangster mit schneidender Stimme, als Albrecht die ärgste Not überwunden hatte. „Jetzt wissen Sie hoffentlich, was los ist. Versuchen Sie nicht wieder, mich zu belügen oder für dumm zu verkaufen. Wir haben die Villa beobachtet. Der Gärtner ist hier. Wo steckt er? Los, machen Sie das Maul auf, sonst kriegen Sie noch eine. Ächzend richtete Albrecht sich auf. Sein Gesicht war fahl und fleckig.

„Er macht Mittag, sagte er. „In seiner Wohnung im ersten Stock.

„Führen Sie uns hin."

Albrecht gehorchte. Er wankte vor den beiden Bewaffneten her. Den Koffer ließen sie zurück, das Funksprechgerät nahmen sie mit. Im ersten Stock führte Albrecht sie zu einer Tür.

Der eine Gangster riss sie auf. Im Zimmer herrschte ein Dämmerlicht. Die Jalousien waren heruntergelassen. Der Gärtner, ein älterer Mann mit blauer Arbeitshose und grünem Hemd, lag auf der Couch. Er machte sein Verdauungsnickerchen, atmete schnarchend ein und pfeifend wieder aus.

Es war hörenswert.

Das interessante Konzert wurde jäh gestört, als er auffuhr.

„Was ... Wo...?"

Einer der Gangster schaltete das Licht ein. Er zeigte dem verdatterten Gärtner den .38er.

„Los, Freundchen, aufgestanden und runter in den Salon mit dir. Aber schnell. Sonst lernst du mal, wie schnell man blaue Bohnen pflanzt."

„Machen Sie keine Schwierigkeiten, Albert, sagte Frank Albrecht. „Das sind Gangster.

„Glauben Sie, er hat uns für Weihnachtsmänner gehalten? Los, alter Maulwurfsjäger, beweg dich."

„Wo sind denn meine Hausschuhe?"

„Gleich knallt’s! Mach mich bloß nicht ungeduldig."

Eingeschüchtert von der Waffe und dem barschen Ton ging der Gärtner in Socken neben Albrecht vor dem Gangster her. Im Salon rief der schlanke Mann mit der Automatic den Gangster draußen auf dem Grundstück über Sprechfunk.

„Du kannst reinkommen, Berry wir haben die Blattlaus."

„Okay, Mike", tönte es aus dem Sprechfunkgerät.

Wenig später trat Berry ein. Die drei Gangster öffneten nun den Koffer. Er enthielt zwei Westen, die ähnlich wie Rettungswesten aussahen, aber aus schwarzem Material bestanden. Sie konnten vorn und hinten durch Draht verschlossen werden. Außerdem waren in dem Koffer noch einige Werkzeuge und ein Kleinsender mit geringer Reichweite, nicht größer als ein Transistorradio, das man in die Tasche stecken konnte.

Der Kleinsender hatte eine ausziehbare Antenne und eine Skala, ferner einige Knöpfe und Drucktasten.

Mike legte die beiden Westen so vorsichtig auf den Tisch, als wären es rohe Eier. Der Juwelier und der Gärtner standen an der Wand und sahen befremdet zu. Sie fragten sich, was die Gangster vorhatten.

Der Gärtner wurde an einen Stuhl gefesselt. Damit war er ausgeschaltet, die Gangster konnten sich ausschließlich um Frank Albrecht kümmern.

„Das ist eine Sprengstoffweste, Albrecht, sagte der Gangster, der Mike genannt worden war. „Ich will es Ihnen genau erklären, damit Sie hinterher nicht auf dumme Gedanken kommen. Die Weste enthält rund ein Kilo TNT, das durch chemische Zusätze knetbar gemacht worden ist. In dem Plastiksprengstoff steckt eine Zündkapsel, ein Initialzünder mit hochbrisantem Bleiazid. Der Initialzünder lässt sich über Funk zünden.

Mike deutete auf den kleinen Sender.

„Ich brauche nur einzuschalten und einen Knopf zu drücken, dann erfolgt ein Kurzwellenimpuls, und die Weste geht hoch. Außer dem Initialzünder gibt es auch noch ein paar mechanische Zündmöglichkeiten.

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