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Sanft schlafen nur die Toten: Privatdetektiv Tony Cantrell #40 / Cassiopeiapress

Sanft schlafen nur die Toten: Privatdetektiv Tony Cantrell #40 / Cassiopeiapress

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Sanft schlafen nur die Toten: Privatdetektiv Tony Cantrell #40 / Cassiopeiapress

Länge:
142 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
7. Juli 2019
ISBN:
9783743851085
Format:
Buch

Beschreibung

Privatdetektiv Tony Cantrell #40
von Earl Warren

Der Umfang dieses Buchs entspricht 125 Taschenbuchseiten.

Der Tod eines jungen reichen Mannes veranlasst seine Mutter, das Cantrell-Team mit der Aufklärung zu beauftragen. In diesem Zusammenhang geschehen dann aber weitere Morde, und nirgendwo ist ein Motiv zu finden. Was aber hat der Rauschgifthändler Jimenez mit diesen Morden zu tun? Der Fall ist verzwickt, und Tony Cantrell hat mit seinen Leuten ein fast unlösbares Rätsel zu knacken.
Herausgeber:
Freigegeben:
7. Juli 2019
ISBN:
9783743851085
Format:
Buch

Über den Autor


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Sanft schlafen nur die Toten - Earl Warren

München

Sanft schlafen nur die Toten

Privatdetektiv Tony Cantrell #40

von Earl Warren

Der Umfang dieses Buchs entspricht 125 Taschenbuchseiten.

Der Tod eines jungen reichen Mannes veranlasst seine Mutter, das Cantrell-Team mit der Aufklärung zu beauftragen. In diesem Zusammenhang geschehen dann aber weitere Morde, und nirgendwo ist ein Motiv zu finden. Was aber hat der Rauschgifthändler Jimenez mit diesen Morden zu tun? Der Fall ist verzwickt, und Tony Cantrell hat mit seinen Leuten ein fast unlösbares Rätsel zu knacken.

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author

© dieser Ausgabe 2018 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Die Hauptpersonen des Romans:

George „Goody‟ Jimenez – Der Playboy handelte mit Rauschgift um sein flottes Leben bezahlen zu können

Diane Danton – Sie war nicht sehr wählerisch, was ihre Männerbekanntschaften anbetraf. Der letzte, mit dem sie sich einließ, war ihr Killer

Frank Stone – Er wollte interessante Unterwasserphotos schießen. Aber ein anderer schoss auf ihn – mit einer Harpune

April Winter – Sie war eine ausgezeichnete Skifahrerin, bis eine Kugel sie von den Brettern holte

Marvin Gordon – Den Tod seiner Tochter konnte er nicht verwinden

Linda Burke – Sie war eine egoistische Frau, die durch den Tod ihres Sohnes nur Vorteile hatte

... und das Cantrell-Team.

1

Der Killer öffnete die blaue Plastiktasche und entnahm ihr die Teile des Präzisionsgewehrs. Mit schnellen Bewegungen, wie er es Hunderte von Malen geübt hatte, schraubte er das Zielfernrohr und den Schalldämpfer auf den 50 cm langen Lauf und setzte die Stahlschiene mit der Schulterstütze an, die als Kolben diente.

Zuletzt kam das Magazin, das fünf Schuss fasste. Genug für einen Killer vom Format des hochgewachsenen und grauhaarigen Mannes mit dem narbigen Wolfsgesicht, um mehrere Opfer zu erledigen.

Der Killer sah sich suchend um und entschied sich dann für einen Platz vorn am Ende der verschneiten Tannenschonung. Von hier aus konnte er den Abfahrtshang beobachten. Schnee gleißte im Licht der Februarsonne.

Das Wintersportgebiet befand sich in den Rockys, nahe beim Banff-National-Park. Verschneite Dreitausender ragten in den Himmel, der so strahlend blau war wie auf einer Postkarte. Es war ein herrliches Bergpanorama.

Skifahrer bevölkerten die Hänge. Zwei Lifts führten nach oben.

Der Killer nahm fünf Kugeln aus der rechten Tasche seines hellen Anoraks und lud das Magazin. Die Kugeln hatten eine Quecksilberfüllung. Beim Aufprall spritzten sie nach allen Seiten auseinander.

Ein Bein, das von einer solchen Kugel getroffen wurde, konnte man nur noch amputieren. Wenn die Kugel den Körper traf, war das Begräbnis fällig.

Oben auf dem Hang sammelte sich eine fröhliche Gruppe von einem Dutzend jungen Leuten. Die Abfahrt auf diesem Steilhang wagten nur wenige. Der Killer blies warmen Atem in die Hände. Er spähte durch das Zielfernrohr.

Da war sie, die junge Frau mit dem orangefarbenen Anorak und der lustigen roten Pudelmütze. Sie lachte, ihre Wangen waren frisch und von

der Kälte gerötet. Sie war sieben hundert Yards von dem Mann entfernt, der sie töten wollte, und sie hatte noch zweieinhalb Minuten zu leben.

Der Killer wartete, wie er schon oft gewartet halte. Gelernt halte er es in Korea. Bei der Army hatten sie ihm das Töten beigebracht. Damals hatten sie ihm Orden an die Brust gesteckt, weil er viele Feinde getötet hatte, und jetzt fahndeten sie nach ihm und wollten ihn lebenslänglich einsperren, wenn er einen Menschen tötete.

Dabei tat er genau das Gleiche wie früher.

Ein junger Mann mit blauem Pullover oben am Hang schlug den erhobenen Arm herab. Er fuhr als erster los, die anderen folgten. April Winter mit ihrem orangefarbenen Anorak fuhr in der Mitte der Gruppe.

Die Skiläufer rasten ins Tal hinab, wehende Pulverschneefahnen hinter sich lassend. April Winter konnte Skifahren, sicher und geschmeidig stand sie auf ihren Leichtmetallskiern.

April wedelte über den Steilhang. Sie jauchzte, und jauchzend fuhr sie ihrem Tod entgegen. Eine bildhübsche junge Frau von vierundzwanzig Jahren, sprühend von Vitalität und Lebensfreude, die noch vierzig Sekunden zu leben hatte.

Der Killer setzte das Gewehr, eine erstklassige und teure Sonderkonstruktion, an die Schulter. Er veränderte etwas an der Okulareinstellung des Zielfernrohrs. Dann hatte er April Winter im Fadenkreuz.

April Winter war leicht in die Knie gegangen. Sie hatte die Arme angewinkelt, die Skistöcke nach hinten gesteckt.

Nun war sie fast auf gleicher Höhe mit dem Killer in der Tannenschonung, nur zweihundert Yards von ihm entfernt.

Er krümmte langsam den Zeigefinger. Er ging auf den Druckpunkt, hielt für einen Moment den Atem an und zog eine Idee weiter durch. Der Schuss war nicht lauter als ein leises Händeklatschen.

Das Quecksilbergeschoss schlug in April Winters Körper. Die Skiläuferin wurde von den Beinen gerissen und überschlug sich im Pulverschnee, kugelte fast zwanzig Yards weiter.

In einer Schneewehe blieb sie liegen.

Die andern glaubten, April sei nur gestürzt. Drei von der Gruppe schwangen in einem Bogen aus und warteten, auf die Skistöcke gestützt. Die anderen fuhren weiter, hinab ins Tal.

Als April sich nicht regte, stapften die drei den Hang hinauf. Es war recht beschwerlich, denn sie waren ein Stück weitergefahren, als das Mädchen stürzte.

Als sie April Winter erreichten, hatte der Killer hingst sein Gewehr auseinandergenommen und war im Wald verschwunden, der sich die Bergflanke hinaufzog. Er kannte genug Pfade, auf denen er ungesehen den Wintersportort Eisenhower Junction erreichen konnte, aus einer ganz anderen Richtung kommend.

Er pfiff fröhlich vor sich hin. Der Trip nach Kanada halle sich gelohnt, fand er.

2

Frank Stone glitt durch die Wunderwelt der Unterwasserlandschaft, als sei er selbst ein grober, exotischer Fisch mit hellem Bauch und schwarzen Flossen. Das Korallenriff befand sich in fünfzehn Meter Tiefe. Frank wollte es erforschen und ein paar Unterwasser-Aufnahmen machen.

Er hatte ein Sauerstoff-Tauchgerät auf dem Rücken, das ihm einen Unterwasseraufenthalt von fünfzig Minuten ermöglichte. Frank war nur mit einer kurzen Badehose bekleidet. Er trug eine Taucherbrille und Schwimmflossen. An seinem Gürtel steckte in der Scheide ein scharfes Tauchermesser. Außerdem war eine Harpune am Gürtel befestigt.

Die Unterwasserkamera, eine Leica mit lichtstarkem Weitwinkelobjektiv und Blitzlichteinrichtung in einem Unterwassergehäuse, hielt er in der rechten Hand. Von dem Riff versprach sich Frank einige wunderschöne Aufnahmen. Es war ein bizarrer, farbenprächtiger Unterwassergarten, auf Felsen wuchernd, in allen Farben prangend.

Der Korallenwald war bevölkert von Fischen aller Farben und Formen, von Muscheln und Seesternen. Ein roter Eichhörnchen-Stachelflosser glotzte den Menschen neugierig an, der in sein Reich vorgedrungen war. Frank hörte ein paar Grunztöne, und als er den Kopf wandte, sah er einen großen Schwarm blaugestreifter Fische zwischen den Korallen.

Es waren Blaustreifen-Grunzer, sie hatten die Töne von sich gegeben. Frank, ein begeisterter Tauchsportler, wusste, dass viele Fische durchaus nicht stumm waren und Laute von sich geben konnten.

Frank durchstreifte das Riff, das achtzig Meter lang und zehn bis zwanzig Meter breit war. Das Sonnenlicht war hier unten stark gedämpft, ein sanftes Dämmerlicht herrschte.

Als Frank eine Kammmuschel mit langen weißen Fadenfühlern sah, machte er die erste Aufnahme. Die große rote Muschel mit den geöffneten Kiemen auf blaugrünem Untergrund gab ein schönes Objekt ab.

Ein Schwarm Abudefduf-Fische flüchtete, als der Blitz aufzuckte. Frank erblickte eine Muräne zwischen den Korallenstöcken, und er tastete hastig nach der Harpune. Die Muräne hatte einen Kopf, der fast nur aus einem Rachen mit mörderischen Zähnen bestand. Sie war gut einen Meter lang.

Aber die Muräne interessierte sich nicht für Frank. Aus dem Stand schoss sie blitzschnell davon und verschwand im Dämmerlicht zwischen den Korallen.

Frank machte noch einige Aufnahmen. Wie immer war er fasziniert vom Zauber der Unterwasserwelt. Ein Blick auf die Taucheruhr, er hatte noch zwanzig Minuten. An den Druck auf Ohren und Stirnhöhle hatte er sich gewöhnt. Das Mundstück des Atemgeräts lag zwischen seinen Zähnen. Mit gleichmäßigem Zischen entströmte die Luft den Stahlflaschen auf Franks Rücken.

Frank Stone machte gerade eine Aufnahme von einem Igelfisch, der sich bei seiner Annäherung mit Wasser aufgepumpt und die Stacheln aufgestellt hatte, als der Schatten auf ihn fiel. Alarmiert schaute er nach oben.

Drei Meter über ihm schwebte ein anderer Taucher im Wasser. Frank sah die Harpune, die der Mann auf ihn gerichtet hatte. Er wollte schreien, konnte es aber nicht, weil er das Mundstück zwischen den Zähnen hatte. Eine Perlenkette von Luftbläschen stieg aus seinem Mund und umspielte aufsteigend den Taucher weiter oben.

Durchs Wasser raste das Pfeilgeschoss der Harpune auf Frank zu. Er spürte einen harten Schlag im Unterleib, einen bohrenden, stechenden Schmerz, der seinen ganzen Körper durchraste wie glühende Lava. Von furchtbaren Schmerzen gequält krümmte er sich zusammen.

Wie ein Schatten stieß der Taucher herab. Er zog das Tauchermesser und schwamm mit wirbelnden Schlägen der Fußflossen auf Frank zu. Frank sah ein verzerrtes, hageres Gesicht mit einem wolfsähnlichen Ausdruck, kurz geschnittenes graues Haar und kalte Augen hinter dem Glas der Taucherbrille.

Der Unterwasserkiller war sehnig und muskulös. Er trug ein Pressluft-Tauchgerät auf dem Rücken und hatte ansonsten die

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Was die anderen über Sanft schlafen nur die Toten denken

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