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Chaco #42: Trail ohne Wiederkehr: Cassiopeiapress Western

Chaco #42: Trail ohne Wiederkehr: Cassiopeiapress Western

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Chaco #42: Trail ohne Wiederkehr: Cassiopeiapress Western

Länge:
124 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
3. Apr. 2018
ISBN:
9783743862210
Format:
Buch

Beschreibung

Chaco #42
Western von Carson Thau

Der Umfang dieses Buchs entspricht 109 Taschenbuchseiten.

Chaco, das Halbblut, hat sich von dem jungen Offiziersschüler Captain Shatner anwerben lassen, um eine Ladung Winchester zum Fort Tonto sicher zu geleiten. Dort angekommen, stellen sie fest, dass der Kommandant Colonel Edwards dem Whisky verfallen ist und nicht mehr dafür sorgt, dass das Fort richtig gesichert ist. So gelingt es der Bande von General Padilla, die Ladung mit den Gewehren zu rauben.
Shatner will diese Gewehre zurück, denn Padilla hat die Absicht, die Kisten mit den Winchestern an die Apachen zu verkaufen. Auch dafür kann er Chaco gewinnen, indem er ihm weitere Dollars zusagt. Doch dieser Ritt wird zu einem Himmelfahrtskommando ...
Herausgeber:
Freigegeben:
3. Apr. 2018
ISBN:
9783743862210
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Shatner will diese Gewehre zurück, denn Padilla hat die Absicht, die Kisten mit den Winchestern an die Apachen zu verkaufen. Auch dafür kann er Chaco gewinnen, indem er ihm weitere Dollars zusagt. Doch dieser Ritt wird zu einem Himmelfahrtskommando ...

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author

© Cover: Edward Martin/Schottland, 2018

© dieser Ausgabe 2018 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Die Hauptpersonen des Romans:

Captain Herman Shatner — Der junge Offiziersschüler von der Ostküste hat noch Ideale — und er ist bereit, dafür zu kämpfen.

Colonel Edwards — Der Kommandant von Fort Tonto ist dem Whiskey verfallen.

General Padilla — Er hält sich für Mexikos rechtmäßigen Präsidenten — und die Apachen sollen ihm dabei helfen, seinen Traum zu verwirklichen.

Fernando Robles — Seit die Apachen seine Familie töteten, ist er ein anderer Mensch geworden.

Chaco — Für gutes Geld begibt er sich auf ein Himmelfahrtskommando.

1

Erbarmungslos brannte die weiße Sonne auf die zerhackte Felslandschaft nördlich der Mexiko-Grenze. Der Himmel war hellblau und wolkenlos. In den Canyons, die das steinige Hochland kreuz und quer durchschnitt, staute sich die Hitze.

Der Lautrec-Canyon maß auf seiner Sohle dreißig Fuß im Durchmesser. Zwei Pferdewagen hätten - ohne sich dabei zu stören - bequem nebeneinander herfahren können. Die himmelwärts ragenden Steilwände bedeckte ein hauchdünner Schleier aus rötlich glimmerndem Staub. Ihre glatte, abweisende Oberfläche wurde an einzelnen Stellen von kleineren, höhlenartigen Auswaschungen durchbrochen, die teilweise mit natürlichen Brustwehren aus Fels versehen waren.

Immer wieder hoben die Männer ihre nervösen Blicke zu diesen Höhlen. Der Gedanke, sie über sich und in ihrem Rücken zu wissen, ließ sie krampfhaft die Schäfte ihrer Winchesters umklammern.

Die Apachen hatten ihre Reservation verlassen. Plündernd durchstreiften sie ihre alte Heimat, das Land der erloschenen Vulkane und felsigen Spitzen - kahl und schwer zugänglich für den weißen Mann mit seinen Wagen und Maultieren.

„Glauben Sie, dass sich dort oben welche versteckt halten?", fragte Captain Shatner seinen Scout. Shatner war ein großer, gertenschlanker Bursche, mager und hellhäutig, mit ernsten blauen Augen. Seine Uniform saß ihm wie angegossen, und er war so stolz auf sie, dass er sich trotz der drückenden Hitze nicht entschließen konnte, den gelb besetzten Umhang abzulegen.

„Wie sollten sie hinaufgekommen sein?, erwiderte Chaco. „Die Höhlen sind vom Canyon aus nicht zugänglich.

„Vielleicht gibt es andere Zugänge", sagte Shatner.

„Vielleicht ..." Chaco dachte eine Weile nach. Dann vollführte er eine abwehrende Geste mit der Hand.

„Und selbst wenn es ist einfach nicht die Art der Apachen, aus dem Hinterhalt anzugreifen, wenn sie nicht sofort zu ihrer Beute können. Es gäbe tausend bessere Stellen für einen Überfall als diese hier. Die Apachen sind auf schnelle Beute aus."

Shatner zögerte. Seine Augen hinterließen einen unglücklichen Eindruck. „Und wenn - und wenn sie uns nur so überfallen würden - ich meine, nur um uns zu töten?"

„Damit muss man natürlich rechnen, erwiderte Chaco. „Trotzdem glaube ich, dass sie uns vorerst einmal in Ruhe lassen werden. Sie sind hungrig. Die Essenrationen aus der Reservation werden ihnen inzwischen fehlen. Die Farmer sollten sich vor ihnen in Acht nehmen.

Shatner blickte seitlich am Hals seines Pferdes hinunter auf den Boden. Die schweren, eisenbeschlagenen Räder des Schlutter-Wagens, der keine fünf Yards vor ihm von drei Maultiergespannen gezogen wurde, hinterließen weißliche Kratzspuren auf dem steinigen Grund. Die Räder knirschten, und die Tiere schnaubten.

„Gehen Sie!, sagte Chaco. „Beruhigen Sie Ihre Männer! Bis zu James Freemans Farm ist es nur noch eine Meile.

Shatner warf Chaco einen unsicheren Blick zu, gab seinem Pferd die Fersen und trieb es vor zu Sergeant Wheeler, der die Zügel des Maultiergespanns in seinen mächtigen Pranken hielt. Chaco blieb am Ende der kleinen Kolonne und beobachtete, wie Captain Shatner auf seine Untergebenen einredete.

Es handelte sich um ein kleineres Kommando. Zwei Mann ritten an der Spitze, zwei flankierten den Wagen, und Chaco bildete mit Shatner für den letzten Rest des Weges durch den Canyon die Nachhut. Gegen Mittag sollten sie James Freemans Farm erreicht haben. Dort würde sie Colonel Edwards erwarten, der Kommandant von Fort Tonto, um sie den Rest des Weges mit einer Eskorte zu begleiten. Shatner hatte um diese Verstärkung gebeten, denn er traute den Indianern nicht, und der Schlutter-Wagen enthielt tausend brandneue Winchester - in zwanzig Holzkisten zu je fünfzig Gewehren gestapelt und durch eine Segeltuchplane gegen den Staub geschützt.

Shatner hatte Chaco in einem kleinen Nest namens Escarcega aufgetrieben, wo das Halbblut gerade nach Arbeit suchte. Für zweihundert Dollars hatte er sich bereit erklärt, den Waffentransport durch das Apachengebiet nach Fort Tonto zu führen. Die regulären Armee-Scouts waren von Shatners Kommando weggelaufen, nachdem sie von dem Ausbruch aus dem Reservat erfahren hatten.

Shatner redete noch immer zu seinen Männern. Inzwischen war er bei den Spitzenreitern angelangt. Der Canyon verjüngte sich immer mehr, und die Wände warfen einen angenehm kühlenden Schatten auf den hitzegeladenen Felsboden. Chaco trieb sein Pferd vor zu Shatner.

„Ist irgendetwas?", fragte der Junge nervös.

„Gar nichts, erwiderte Chaco beruhigend. „Ich schlage nur vor, dass wir zwei wieder die Spitze übernehmen. Wir sind gleich da.

„In Ordnung. - Cooper, Wylie." Shatner deutete mit seiner Kinnspitze über die rechte Schulter, und die beiden Spitzenreiter setzten sich nach hinten ab.

„Sie kennen Freeman?", fragte Chaco den jungen Captain.

„Nur dem Namen nach, erwiderte Shatner. „Edwards schlug die Farm als Treffpunkt vor.

Etwa fünfzig Yards vor ihnen liefen die beiden Wände des Lautrec Canyons zusammen und bildeten einen schattigen Winkel. Am Fußende befand sich ein Durchbruch, den das Wasser in Millionen von Jahren ausgewaschen hatte.

„Hinter dem Loch liegt Freemans Farm, sagte Chaco. „Im Redondo-Tal.

„Kennen Sie ihn denn?", fragte Shatner.

„Aus der Ferne, sagte Chaco. „Er mag keine ...

„... Indianer?", fiel ihm Shatner ins Wort.

Chaco warf ihm einen gleichgültigen Blick zu. „Erraten."

„Ich werde mit ihm darüber reden", sagte Shatner entschlossen.

„Das ist Ihr Problem", erwiderte Chaco. Er zügelte seinen Morgan-Hengst kurz vor dem Durchbruch und sprang ab. Vor seinen Füßen befand sich eine Feuerstelle. Er bückte sich.

„Halt!" Shatner streckte den Männern hinter sich die gespreizte Hand entgegen. Dann wandte er sich wieder an Chaco. Erwartungsvoll blickte er ihn vom Pferd an.

Chaco hatte die Aschenreste zwischen seinen Fingern zerdrückt. Er griff nach einem verkohlten Knochen und erhob sich.

„Und?", fragte Shatner ungeduldig.

„Apachen, sagte Chaco gelassen. „Vor zwei Tagen. Vielleicht vor drei. Dies ist ein Hundeknochen. Er zerbrach den Knochen zwischen zwei Fingern und warf ihn zurück zwischen die auffliegenden Aschenreste.

„Sie essen Hunde?", fragte Shatner ungläubig.

„Hat man ihnen das auf Westpoint nicht beigebracht?, fragte Chaco mit verhaltenem Grinsen. „Sie sollten’s mal probieren. Es gibt Situationen, in denen ein Hund die feinste Delikatesse der Welt ist.

Shatner verzog angeekelt sein Gesicht.

„Wie viele waren es?", fragte er dann.

„Nicht viele, erwiderte Chaco. „Höchstens vier. Freeman wird mehr darüber wissen. Ich vermute, dass sie seine Farm von hier aus beobachtet haben.

„Dann ist er ... Shatner traute sich für eine Weile nicht weiterzureden. „... vielleicht tot? Die letzten Worte flüsterte er beinahe.

„Wir werden es herausfinden", sagte Chaco und zog sich in den Sattel seines Morgan-Hengstes. Dann trieb er das Tier vorsichtig in die kühle Öffnung des

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