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Die Tochter des Richters: N.Y.D. - New York Detectives / Cassiopeiapress Kriminalroman
Die Tochter des Richters: N.Y.D. - New York Detectives / Cassiopeiapress Kriminalroman
Die Tochter des Richters: N.Y.D. - New York Detectives / Cassiopeiapress Kriminalroman
eBook138 Seiten1 Stunde

Die Tochter des Richters: N.Y.D. - New York Detectives / Cassiopeiapress Kriminalroman

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Über dieses E-Book

Krimi von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 109 Taschenbuchseiten.

Ein Mord nach dem anderen geschieht, kaltblütig, professionell ausgeführt, und der Killer hinterlässt keine Spuren. Ein Alptraum für die ratlose Polizei. Und dann ist da noch Clarisse, die Tochter des pensionierten Richters Orson Sutherland. Sie scheint in Schwierigkeiten zu stecken, und ihr Vater bittet den Privatdetektiv Bount Reiniger um Hilfe. Hängen die Morde und Clarisses Probleme irgendwie zusammen? Kann der Privatdetektiv Licht in das schmutzige Dunkel dieses Falles bringen?
SpracheDeutsch
HerausgeberBookRix
Erscheinungsdatum15. Mai 2018
ISBN9783743866959
Die Tochter des Richters: N.Y.D. - New York Detectives / Cassiopeiapress Kriminalroman
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Autor

A. F. Morland

A. F. Morland schrieb zahlreiche Romane und ist der Erfinder der Serie Tony Ballard.

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    Buchvorschau

    Die Tochter des Richters - A. F. Morland

    München

    Die Tochter des Richters: N.Y.D. – New York Detectives

    Krimi von A. F. Morland

    Der Umfang dieses Buchs entspricht 109 Taschenbuchseiten.

    Ein Mord nach dem anderen geschieht, kaltblütig, professionell ausgeführt, und der Killer hinterlässt keine Spuren. Ein Alptraum für die ratlose Polizei. Und dann ist da noch Clarisse, die Tochter des pensionierten Richters Orson Sutherland. Sie scheint in Schwierigkeiten zu stecken, und ihr Vater bittet den Privatdetektiv Bount Reiniger um Hilfe. Hängen die Morde und Clarisses Probleme irgendwie zusammen? Kann der Privatdetektiv Licht in das schmutzige Dunkel dieses Falles bringen?

    Copyright

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

    © by Author

    © dieser Ausgabe 2018 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

    Alle Rechte vorbehalten.

    www.AlfredBekker.de

    postmaster@alfredbekker.de

    Die Hauptpersonen des Romans:

    Clarisse Sutherland – sie gibt „All Service" einen Auftrag und setzt damit ein Räderwerk in Gang, das sich nicht mehr stoppen lässt.

    Julie Allen – als sie merkt, in was sie sich eingelassen hat, packt sie aus.

    Punk Jordan – er hat keine Hemmungen, Menschen umzubringen, ist aber überrascht, als es auch ihn trifft.

    Bob Tossel – er nennt sich Brown und hat die Aufgabe, bei Schuldnern Geld einzutreiben.

    June March – unterstützt Bount Reiniger bei seinen Ermittlungen.

    Bount Reiniger – ist Privatdetektiv.

    1

    Es war kein alltäglicher Beruf, den Punk Jordan ausübte, aber Punk war auch kein alltäglicher Mensch.

    Er hielt sich für etwas Besonderes, und es gab einige Leute, die ihm das gern bestätigten.

    Punk Jordan war Berufskiller!

    Er nahm seine Arbeit so ernst wie ein vom Staat bezahlter Henker. Ob von diesem das Geld kam oder von jemand anders ...

    Wo lag da der Unterschied? Der eine beförderte genauso Menschen vom Leben zum Tod wie der andere. Punk Jordan hielt seine Methode sogar noch für humaner, denn wenn jemand von einem ordentlichen Gericht zum Tode verurteilt wurde, musste er oft Wochen, Monate, ja sogar jahrelang auf seine Hinrichtung warten, und er wusste, dass er sterben musste.

    Man sagte ihm vorher sogar den genauen Hinrichtungstermin.

    Bei Punk Jordan lief das ganz anders ab. Sein Opfer hatte keine Ahnung, und es verstrich zumeist nur eine kurze Frist, bis die „Angelegenheit" erledigt wurde.

    Jordan war durch eine harte Schule gegangen. Man hatte ihn bei einer Spezialeinheit der Marine ausgebildet und ihn gelehrt, sich in allen Lebenslagen zurechtzufinden, sich aus allen Schwierigkeiten herauszuboxen.

    ,Wenn es hart auf hart geht, verlass dich niemals auf einen anderen, sondern nur auf dich selbst‘, hatte man ihm eingetrichtert. ,Wer sich auf einen Freund verlässt, ist schon verlassen, denn er hat auf diesen keinerlei Einfluss. Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott.‘ Ein blasphemisches Motto für einen Killer.

    Sie hatten ihm gezeigt, wo der Mensch am verwundbarsten ist, und als sie von ihm nichts mehr wissen wollten, weil er sich einige Unregelmäßigkeiten zuschulden kommen ließ, fasste er auf privater Basis Fuß.

    Das war nicht schwierig, denn für Männer wie ihn gab es immer einen Job. Man wartete geradezu auf einen wie ihn, empfing ihn mit offenen Armen, drückte ihn ans Verbrecherherz und reichte ihn mit größtem Wohlwollen an die richtige Adresse weiter.

    Aus dem gestählten Marinemann wurde ein privater Killer.

    Punk Jordan führte von nun an zwei Leben. Einmal war er der seriöse, gut situierte Bürger, der ein Haus in Brooklyn, einen großen Straßenkreuzer, ein dickes Bankkonto und keine Sorgen hatte. Zum andern war er, was jedoch nur ganz wenige Personen wussten, ein eiskalter, kaltschnäuziger Mörder. Ob Filmdiva, Geschäftsmann, Politiker oder Privatier ... Punk Jordan machte keinen Unterschied. Wenn das Todesurteil gefällt worden war, tat er seinen Job, und er war bisher so tödlich und unaufhaltsam gewesen wie das herabsausende Fallbeil einer Guillotine.

    Ein neuer Mordauftrag führte ihn nach College Point. Es war 23.30 Uhr. Jordan ließ seinen Wagen am Ufer des East River ausrollen. Die Lichter vom gegenüberliegenden Clasons Point spiegelten sich in den schwarzen Fluten.

    Jordan drückte die Fahrzeugtür zu und legte den Rest des Weges zu Fuß zurück. Sein Opfer besaß in der Nähe des Tallmans Island Parks ein stattliches Haus.

    Opfer wurden die Leute, die er killte, eigentlich nicht genannt. Man bezeichnete sie als Vertragsobjekte. Das klang besser, war unverfänglicher und löste bei den Auftraggebern, die sich größtenteils aus den Reihen bisher harmloser Bürger rekrutierten, keine unnötigen Gewissensbisse aus.

    Das Vertragsobjekt, dem es in dieser Nacht ans Leben gehen sollte, hieß Hoss Bennuto. Der Mann war Amerikaner, doch die Wurzeln seines Stammbaums steckten in Italien.

    Seine Urgroßeltern waren als bettelarme Leute in die Vereinigten Staaten, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, ausgewandert und hatten gehofft, hier ihr Glück zu machen, doch ihre Hoffnung erfüllte sich nicht.

    Erst dem Urenkel Hoss gelang der große Wurf … Er machte sich als Anlageberater selbständig, fischte sich ein paar schwerreiche Klienten, verschaffte sich mit Wagemut und Glück innerhalb weniger Jahre einen Namen, und heute liefen ihm die Leute in Scharen nach und schütteten ihn mit ihrem Geld beinahe zu.

    Er führte ein Leben auf großem Fuß, war mit den oberen Zehntausend des Landes bekannt und verbrachte einen großen Teil seiner Zeit im eigenen Jet, mit dessen Hilfe er sich einen riesigen Aktionsradius verschaffte.

    Er war heute in New York, morgen vielleicht in Los Angeles, und übermorgen konnte man ihn in Dallas oder Miami Beach antreffen. Der Hauch der großen, weiten Welt ... Hoss Bennuto hatte ihn zu seinem Atem gemacht.

    Aber das sollte sich ändern.

    Punk Jordan erreichte die Backsteinmauer, die das Grundstück einfriedete, auf dem Hoss Bennutos prächtiges Haus stand. Der Killer blickte sich rasch um, überzeugte sich davon, dass niemand ihn beobachtete und überwand das Hindernis.

    Er landete hinter hohen Fliederbüschen auf weichem Boden, ließ einige Sekunden verstreichen und lief dann auf das Gebäude zu, in dem kein Licht mehr brannte.

    Jordan kannte die Gewohnheiten des Vertragsobjekts. Wenn Hoss Bennuto keine Party gab, nicht eingeladen oder geschäftlich verhindert war, ging er gegen 22 Uhr zu Bett, las noch eine Stunde und löschte präzise um 23 Uhr das Licht.

    Das hieß, dass er schlafen würde, wenn der Killer sein Schlafzimmer betrat. So waren Punk Jordan die Jobs am liebsten. Leider ließ es sich nicht immer auf diese Weise einrichten.

    Geduckt schlich der Killer auf das Haus zu. Er erreichte eine schmale, unauffällige Hintertür, stocherte mit einem Dietrich im Schloss herum, ein leises Klacken war zu hören, dann ließ sich die Tür öffnen.

    Unvorsichtig, höchst unvorsichtig, dachte Punk Jordan. So ein Haus und nicht die einfachste Alarmanlage. Schlösser wie diese kann doch heute jedes Kind knacken.

    Er pirschte sich durch das dunkle Haus, durchquerte die große Halle und erreichte eine geschwungene Steintreppe, die nach oben führte.

    Jordan erinnerte sich, so ein Haus mal in einem alten Film gesehen zu haben. Über die gleiche Treppe war Humphrey Bogart heruntergekommen, und in der Halle hatte Edward G. Robinson auf ihn gewartet, der in dem Film seinen Erzrivalen spielte. Vielleicht war die Szene in diesem Haus gedreht worden ... Unwichtig.

    Der Killer stieg die Stufen hinauf. Sein Schritt war elastisch, er betrieb in seiner Freizeit viel Sport, spielte zum Beispiel hervorragend Tennis.

    Er war schlank und sah gut aus, hatte dunkles Haar und war im Club einer der begehrtesten Junggesellen.

    Jordan erreichte das Obergeschoss und verharrte einen Augenblick reglos. Hinter einer der Türen fing jemand zu husten an. Es war nicht Hoss Bennuto, sondern dessen Butler.

    Der Mann hustete sich fast die Lunge aus dem Leib, und plötzlich lag ein Lichtbalken unter der Tür. Punk Jordan zog sich hinter einen wertvollen antiken Schrank zurück.

    Was würde nun passieren? Sollte der Butler aus dem Zimmer kommen, dann würde der Killer sich seiner annehmen. Auftauchende Komplikationen erstickte er stets im Keim.

    Der Hustenanfall endete. Punk Jordan rechnete damit, dass der Butler das Licht wieder löschte, doch er ließ es brennen, und nicht nur das!

    John Merrington, der Butler, schickte sich sogar an, sein Zimmer zu verlassen. Er hätte das lieber bleiben lassen sollen, aber wie hätte er ahnen können,

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