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Er rettet seine große Liebe: Cassiopeiapress Arztroman

Er rettet seine große Liebe: Cassiopeiapress Arztroman

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Er rettet seine große Liebe: Cassiopeiapress Arztroman

Länge:
131 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
13. Nov. 2018
ISBN:
9783743866614
Format:
Buch

Beschreibung

Arztroman von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 109 Taschenbuchseiten.

Giorgio Fidenco liebt seine Maria über alles. Doch an einem Abend findet er sie ohnmächtig in der Küche. Besorgt bringt er sie in die Wiesen-Klinik. Dort wird Maria in aller Eile von dem Chefarzt Dr. Richard Berends und seinem Team operiert. Giorgio ist dem Chefarzt sehr dankbar, weil er seine große Liebe gerettet hat. Nach Marias Entlassung aus der Klinik entschließt sich das Liebespaar, wieder zurück in die Heimat nach Sizilien zu gehen.
Als Dr. Richard Berends mit seiner Frau dort Urlaub macht, wollen sie die beiden besuchen. Aber sie erfahren Schreckliches. Und dann wird Dr. Berends auch noch entführt ...
Herausgeber:
Freigegeben:
13. Nov. 2018
ISBN:
9783743866614
Format:
Buch

Über den Autor


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Er rettet seine große Liebe - A. F. Morland

München

Er rettet seine große Liebe

Arztroman von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 109 Taschenbuchseiten.

Giorgio Fidenco liebt seine Maria über alles. Doch an einem Abend findet er sie ohnmächtig in der Küche. Besorgt bringt er sie in die Wiesen-Klinik. Dort wird Maria in aller Eile von dem Chefarzt Dr. Richard Berends und seinem Team operiert. Giorgio ist dem Chefarzt sehr dankbar, weil er seine große Liebe gerettet hat. Nach Marias Entlassung aus der Klinik entschließt sich das Liebespaar, wieder zurück in die Heimat nach Sizilien zu gehen.

Als Dr. Richard Berends mit seiner Frau dort Urlaub macht, wollen sie die beiden besuchen. Aber sie erfahren Schreckliches. Und dann wird Dr. Berends auch noch entführt ...

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author

© dieser Ausgabe 2018 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

1

Giorgio Fidenco erschrak. „Maria!, stieß er gepresst hervor und sprang auf. „Madonna mia!

Maria Como hatte ihn zum Essen eingeladen. Die köstlichsten Canelloni von der Welt hatte sie zubereitet, und er hatte so viel davon gegessen, dass er zum Platzen voll war. Dazu hatte Maria herrlichen Valpolicella serviert, und weiße Kerzen brannten auf dem festlich gedeckten Tisch.

Maria war eine wunderbare Frau. Giorgio liebte sie. Er vergötterte sie. Sie war für ihn in jeder Beziehung etwas Besonderes. Soeben war sie mit den leeren Tellern in die Küche gegangen. Den Nachtisch wollte sie holen. Aber dann hatte Geschirr geklirrt, und das entsetzte Giorgio so sehr, dass er beim Aufspringen beinahe den Tisch umgestoßen hätte.

Die Kerzen in den gläsernen Ständern wackelten heftig. Auch die Weingläser fielen fast um. Giorgio warf die weiße Stoffserviette auf den Tisch.

„Maria!", rief er wieder, und sein hübsches junges Gesicht überzog sich mit Blässe. Die geliebte Frau antwortete nicht. Er eilte zur Wohnzimmertür, die halb geschlossen war, riss sie mit klopfendem Herzen auf, stürmte durch die Diele und sah Tellerscherben auf dem PVC-Boden.

„Maria! Dio mio!"

Er erreichte die Küchentür, und ihn traf fast der Schlag, als er die Angebetete auf dem Boden liegen sah, umgeben von Tellerscherben, ohnmächtig.

Sie trug ihr schönstes Kleid, schwarzgrau gemustert, mit dezenten weinroten Streifen. Vor zwei Tagen hatte sie es in einer Boutique entdeckt und unbedingt haben müssen.

Für gewöhnlich war sie nicht so. Man konnte sie als sparsam bezeichnen, und es fiel ihr zumeist nicht schwer, den vielen Verlockungen, die die Schaufenster in Bergesfelden zeigten, zu widerstehen. Aber an diesem Kleid hatte sie nicht vorbeigehen können, wie sie Giorgio lächelnd gestand.

Der Saum des Kleides war über die Knie hochgerutscht. Makellose Beine hatte das schwarzhaarige Mädchen, doch dafür hatte der aufgeregte junge Mann jetzt keinen Blick. Krachend und knackend zerbrachen die Tellersplitter, als er drauftrat. Er sank neben dem reglosen Mädchen auf die Knie, betrachtete es unglücklich und ratlos und wusste nicht, was er tun sollte.

„Was ist mit dir, Maria? Seine Frage hörte sich wie ein verzweifeltes Schluchzen an. „Was hast du nur? Wieso fällst du einfach um? Das ... das kannst du mir doch nicht antun ...

Er schüttelte sie sanft, als wollte er sie behutsam aus tiefem Schlaf wecken.

„Maria, ich bitte dich, komme zu dir ... Mache mir die Freude ... Ich weiß nicht, was ich tun soll."

Er tätschelte ihre Wangen, schob die Hände unter ihre Schultern und hob sie hoch. Er drückte das Mädchen an seine Brust, und seine Kehle wurde so eng, dass es ihn schon schmerzte.

„Mache mich nicht unglücklich, cara, sagte Giorgio leise, und seine Augen füllten sich mit Tränen. „Bitte ..., bitte, komme zu dir!

Aber Maria reagierte nicht auf sein eindringliches Flehen. Der Mann war sich noch nie so hilflos vorgekommen wie in diesem Augenblick. Panik, Hysterie drohten ihn zu über rennen. Er wusste, dass das gefährlich war. Damit half er Maria nicht, sondern machte alles nur noch schlimmer. Deshalb kämpfte er verzweifelt dagegen an.

Behutsam ließ er Maria wieder zu Boden sinken. Als er aufstand, schwankte er. Sein Atem ging stoßweise, und sein Blick irrte durch die kleine Küche. Was tun? Himmel, was tun?

„Ein Arzt muss her!, keuchte Giorgio. „Ich kann Maria nicht helfen. Sie braucht ärztliche Hilfe, und zwar ganz schnell. Er fuhr sich mit der Hand über das Gesicht, wollte Maria nicht allein lassen, musste aber telefonieren. Wenn er sich jetzt doch nur in zwei Teile hätte spalten können.

„Ich muss telefonieren", sagte sich Giorgio heiser.

Aber es gab kein Telefon in Marias Wohnung. Das bedeutete, dass Giorgio die Telefonzelle aufsuchen musste, die drei Straßen von hier entfernt war. Drei Minuten hin, drei Minuten zurück, eine Minute telefonieren ... Maria würde sieben Minuten allein sein. Dieser Gedanke war ihm unerträglich. Es musste eine andere Lösung geben. Sie fiel ihm ein: die Wiesen-Klinik.

Wenn er telefonisch einen Doktor herbeirief, würde es mit Sicherheit zwanzig Minuten dauern, bis Maria geholfen wurde. In der Wiesen-Klinik konnte er in längstens fünfzehn Minuten sein. Diese blitzschnelle Rechnung erleichterte es Giorgio Fidenco, sich für die Selbsthilfe zu entscheiden.

„Ich bringe dich ins Krankenhaus, Maria, sagte er aufgeregt. „Es wird alles gut. Man wird dir helfen. Im Handumdrehen wird man wissen, was dir fehlt. Die Ärzte der Wiesen-Klinik haben einen sehr guten Ruf. Du kommst in die allerbesten Hände.

Er hob die Ohnmächtige hoch und trug sie aus der Küche. Obwohl die Frau nicht schwer war, keuchte Giorgio. Er wollte die Wohnung schon verlassen, da fielen ihm die beiden Kerzen ein, die im Wohnzimmer brannten.

Der Teufel schläft nicht, sagt man. Giorgio kannte dieses Sprichwort, und er wollte nicht riskieren, dass die Wohnung ausbrannte, während er mit Maria im Krankenhaus war. Deshalb hastete er mit Maria auf den Armen ins Wohnzimmer und blies die Flammen aus. Heller Rauch kringelte sich von den glosenden Dochten hoch.

Stolpernd verließ Giorgio die kleine Wohnung. Über die Stufen der Treppen stieg er sehr vorsichtig hinunter. Nur nicht stürzen mit dieser kostbaren Last!

Er redete pausenlos auf Maria ein, als könnte sie ihn hören. Er sprach eigentlich nur, um sich selbst zu beruhigen, denn sein aufgewühltes Herz schlug ihm bis in den Hals hinauf.

„Es wird alles gut." Diesen Satz sagte er am öftesten.

Vor dem zweistöckigen Haus stand sein alter Fiat. In letzter Zeit wollte der Motor manchmal nicht anspringen. Die Batterie war nicht mehr sonderlich stark, aber es lohnte sich nicht, eine neue zu kaufen. Hoffentlich lässt sie mich jetzt nicht im Stich, dachte Giorgio. Noch nie war es so lebenswichtig, dass der Motor gleich anspringt ...

Umständlich schloss er die Fahrzeugtür auf, und noch viel umständlicher hob er das schlaffe Mädchen ins Auto. Er gurtete es auf dem Beifahrersitz an und gab ihm einen Kuss mit bebenden Lippen. Dann klappte er die Tür zu und eilte um den Fiat herum. Die große Aufregung war schuld daran, dass er die Tür nicht gleich aufbekam, und als er einstieg, stieß er sich den Kopf ziemlich heftig. Ein Schmerz durchzuckte ihn. Er verzog das Gesicht, stöhnte auf. Stochernd suchte er mit dem Schlüssel das Zündschloss, und dann schickte er ein Gebet zum Himmel, er möge ihm in seiner großen Not beistehen und den Motor gleich beim ersten Startversuch anspringen lassen.

Der Himmel hatte ein Einsehen mit dem leidgeprüften jungen Mann. Träge jammerte der Anlasser ..., und dann lief die Maschine.

„In ein paar Minuten sind wir in der Wiesen-Klinik, sagte Giorgio flüsternd. „Mache dir keine Sorgen.

Maria konnte sich keine Sorgen machen. Er machte sie sich, und sie machten ihn halb verrückt.

2

Dr. Richard Berends, der Chefarzt der Wiesen-Klinik, stand mit dem jungen Assistenzarzt, Dr. Paul Scharma, auf dem Flur. Dr. Berends hatte gemerkt, dass sich der blutjunge Arzt noch kein richtiges Bild von der Lebenssituation eines Kranken zu machen verstand, deshalb wollte er ihm zu diesem Verständnis verhelfen.

„Wenn ein Mensch krank wird, der sich bisher gesund fühlte, glaubt

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