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Heißer Schnee aus Kanada: Krimi: Cassiopeiapress Kriminalroman / Ein Roberto Tardelli Thriller

Heißer Schnee aus Kanada: Krimi: Cassiopeiapress Kriminalroman / Ein Roberto Tardelli Thriller

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Heißer Schnee aus Kanada: Krimi: Cassiopeiapress Kriminalroman / Ein Roberto Tardelli Thriller

Länge:
122 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
5. März 2018
ISBN:
9783739644332
Format:
Buch

Beschreibung

Der Umfang dieses Buchs entspricht 103 Taschenbuchseiten.

Eigentlich ist Roberto Tardelli schon ein toter Mann. Doch er versucht, dem Tod von der Schippe zu springen, auch wenn ein eiskalter Mafiakiller im Auftrag von Don Gino di Calabrese hinter ihm her ist. Der Don hat einen großen Coup vor, und Leichen pflastern seinen Weg dorthin. Ein Undercover-Polizist wird getötet, und Roberto kann nichts tun. Als dessen Sohn seinen Vater rächen will, mobilisiert der Counter Crime Agent seine sämtlichen Kräfte. Wird es ihm wenigstens gelingen, diesen jungen Mann zu retten – und den Mafiaboss endlich unschädlich zu machen?
Herausgeber:
Freigegeben:
5. März 2018
ISBN:
9783739644332
Format:
Buch

Über den Autor

A. F. Morland schrieb zahlreiche Romane und ist der Erfinder der Serie Tony Ballard.


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Buchvorschau

Heißer Schnee aus Kanada - A. F. Morland

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Heißer Schnee aus Kanada

von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 103 Taschenbuchseiten.

Eigentlich ist Roberto Tardelli schon ein toter Mann. Doch er versucht, dem Tod von der Schippe zu springen, auch wenn ein eiskalter Mafiakiller im Auftrag von Don Gino di Calabrese hinter ihm her ist. Der Don hat einen großen Coup vor, und Leichen pflastern seinen Weg dorthin. Ein Undercover-Polizist wird getötet, und Roberto kann nichts tun. Als dessen Sohn seinen Vater rächen will, mobilisiert der Counter Crime Agent seine sämtlichen Kräfte. Wird es ihm wenigstens gelingen, diesen jungen Mann zu retten – und den Mafiaboss endlich unschädlich zu machen?

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

1

Der Kerl schlug sofort zu.

Roberto Tardelli zuckte zurück, blockte den Schlag präzise ab und konterte so hart, dass Rico Celluni die Luft wegblieb. Der Treffer rüttelte ihn durch und warf ihn gegen die rissige Hausmauer. „Was wollen Sie von mir? Weswegen sind Sie hinter mir her?, jammerte Celluni, der erkannt hatte, dass er sich mit seinen Fäusten keinen großartigen Auftritt verschaffen konnte. Es blitzte in seinen wasserhellen Augen. „Ich ... ich rufe um Hilfe, wenn Sie mich nicht augenblicklich in Ruhe lassen.

Roberto lächelte ihn eisig an. „Wer hat zuerst zugeschlagen, he?"

„Habe ich kein Recht, mich zu verteidigen?"

„Doch, das hast du. Aber wenn du über jemanden herfällst, der dir nichts Böses will, kann man das bei Nachsicht aller Taxen nicht als Verteidigung auslegen, mein Junge."

„Sie folgen mir schon eine ganze Weile. Ich fühlte mich bedroht!", stieß Rico Celluni heiser hervor. Er war ein ausgemergelter Typ mit leicht triefenden Augen, bläulich schimmernden Lippen und einer rot leuchtenden Schnapsnase. Man sah ihm den Alkoholiker schon auf zwei Kilometer Entfernung an. Er trug zerschlissene Kleider. Ein langer Wollschal war dreimal um den dürren Hals gewickelt. Cellunis Haar war lang und fettig. Jetzt hing es ihm wirr in die gerunzelte Stirn.

„Ich bin dir gefolgt, weil ich mit dir reden möchte, Rico."

Celluni musterte Roberto misstrauisch. „Reden? Nur reden?"

„Du nimmst illegale Wetten an, nicht wahr?"

„Niemals."

„Komm, halt’s Maul, ich weiß es", sagte Roberto ernst.

„Das können Sie mir nicht beweisen."

„Will ich auch gar nicht, gab Roberto zurück. Sie standen in einem finsteren Durchlass. Es war kurz nach Mitternacht. Chicagos Hektik war längst abgeebbt. In diesen dunklen Straßen strahlte die Stadt eine wohltuende Ruhe aus. Roberto zeigte seine weißen, regelmäßigen Zähne und fuhr fort: „Ich werde dir auch keinen Strick daraus drehen, dass du Eddie Loomis beklaut hast ...

„Woher wissen Sie d...? Celluni biss sich wütend auf die Zunge. Mit dieser Frage hatte er bereits ein volles Geständnis abgelegt. Verdammt, der Alkohol fing tatsächlich an, langsam seine Gehirnzellen aufzulösen. Er versuchte auszubügeln, was nicht mehr möglich war, und behauptete gehetzt: „Ich kenne keinen Eddie Loomis!

„Das wundert mich aber schon sehr, Rico, sagte Roberto stirnrunzelnd. „Immerhin warst du Stammkunde in seinem Schnapsladen in der Foster Street. Das warst du so lange, bis dir Loomis einen Tritt in den Hintern gab, weil deine Schulden bei ihm eine Höhe erreicht hatten, die ihm Kummer zu machen begann. Du musst selbst zugeben, dass es der Frechheit die Krone aufsetzte, ausgerechnet Loomis auch noch anzupumpen. Daraufhin musste dem Guten doch der Kragen platzen.

Celluni scharrte beunruhigt mit dem Fuß über den Boden. „Sie scheinen sich über mich ja gründlich informiert zu haben."

„Das musste ich, weil ich dir einen Vorschlag machen möchte, den du nicht ablehnen darfst."

„Was wissen Sie noch über mich?", fragte Celluni mit unsicherer Stimme, und in seinen wasserhellen Augen schimmerte die Hoffnung darauf, dass dieser Fremde nicht alles in Erfahrung gebracht hatte. Doch Roberto Tardelli machte diese Hoffnung schnell zunichte.

„Du hast Delmer Ross für fünfzig Mäuse verpfiffen. Vielleicht hättest du es nicht getan, wenn an diesem Tag dein Durst nicht gar so groß gewesen wäre. Schließlich war Ross beinahe dein Freund, nicht wahr? Roberto schüttelte den Kopf. „Junge, Junge, wenn Delmers Bruder Abel erfährt, dass du derjenige warst, der den Schnabel zu weit aufgerissen hat, macht der dir glatt mit seiner Kanone ein hässliches Loch in deinen schäbigen Anzug.

Celluni wurde bleich. „Wer immer Ihnen das erzählt hat, es ist nicht wahr."

Roberto winkte gelassen ab. „Wir beide wissen, dass du lügst, Rico. Soll ich dir noch mehr von deinen Sünden aufzählen?"

Celluni biss sich nervös auf die Lippen und schwieg.

„Soll ich vielleicht davon sprechen, wer Schmiere stand, als Morland und Dark sich die Pelze von Elliott unter den Nagel gerissen hatten?"

Celluni stieß die Luft pfeifend aus. Er glotzte Roberto mit riesigen Augen an. „Wer sind Sie?, fragte er eingeschüchtert. „Woher wissen Sie das alles?

„Es war nicht leicht, es rauszukriegen."

„Weshalb wollten Sie es rauskriegen?"

„Ich sagte es schon. Wegen eines Vorschlags, den ich dir machen möchte. Ich weiß so viel über dich, dass ich dich spielend in den Knast bringen könnte, Rico. Stell dir das einmal vor, Junge. Du im Gefängnis. Viele Jahre lang kein Tropfen Alkohol mehr. Würdest du das durchstehen? Wie viele Entwöhnungskuren hast du schon hinter dir? Wenn ich recht informiert bin, waren es insgesamt drei. Es war jedesmal die Hölle, nicht wahr? Glaubst du, dass du eine vierte Kur aushalten könntest?"

Celluni funkelte Roberto wütend an. „Verdammt, wieso ist es mir vorhin nicht gelungen, Sie niederzuschlagen?"

„Das kann ich dir schon sagen: Weil du keinen Saft mehr in deinen spröden Knochen hast."

„Was ist das für ein gottverfluchter Vorschlag, den Sie mir machen wollen?, fragte Celluni. „Warum liegt Ihnen so viel daran, dass ich Sie nicht abblitzen lasse?

„Das wirst du alles gleich erfahren", erwiderte Roberto Tardelli.

Celluni schaute sich nervös um. Er hätte jetzt jede Hilfe angenommen, um von hier wegzukommen, doch es war keine Menschenseele in der Nähe, an die er sich hätte wenden können. Er war allein mit diesem schlanken, dunkelhaarigen Mann, der eine Menge Dampf in seinen Fäusten hatte und mit dessen Wendigkeit es nicht so bald einer aufnehmen konnte.

„Sie haben mir immer noch nicht Ihren Namen genannt", krächzte Celluni.

„Ich heiße Roberto Tardelli. Hast du schon mal von mir gehört?"

„Nein. Sollte ich?"

Roberto überhörte die kecke Frage und stellte fest: „Du hast einen Cousin namens Danilo Bossoni."

Celluni hob sofort abwehrend beide Hände. „Der Dreck, den mein Cousin am Stecken hat, geht mich nichts an, Mr. Tardelli!"

Roberto steuerte unbeirrt weiter auf sein Ziel zu. „Bossoni arbeitet für Don Gino di Calabrese."

„Dafür kann ich doch nichts. Roberto lächelte kalt. „Niemand macht dir deswegen einen Vorwurf, Rico. Im Gegenteil, ich bin darüber sehr froh.

Celluni schaute sich wieder gehetzt um. „Das verstehe ich nicht", behauptete er mit belegter Stimme. Auf seiner Stirn begann ein dünner Schweißfilm zu glänzen. Die Unterhaltung wurde ihm immer unangenehmer. Teufel, dieser Roberto Tardelli heizte ihm gewaltig ein.

Roberto zog die Brauen zusammen. Seine Miene verfinsterte sich. „Hör zu, Rico. Ich bin weder an dir noch an deinem Cousin interessiert. Ich will Don Gino di Calabrese haben! Und du wirst mir helfen, ihn zu kriegen!"

„Großer Gott, wissen Sie, was Sie von mir verlangen? Sie sind sich anscheinend nicht darüber im Klaren, auf was Sie sich da einlassen, Mr. Tardelli!"

„Ich weiß, was ich tue."

„Sie können es nicht wissen!", schnaufte Rico Celluni. Er lachte schrill. „Mann, warum verlangen Sie nicht

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