Erfreu Dich an Millionen von E-Books, Hörbüchern, Magazinen und mehr

Nur $11.99/Monat nach der Testversion. Jederzeit kündbar.

So nicht, mein Freund: Liebesroman

So nicht, mein Freund: Liebesroman

Vorschau lesen

So nicht, mein Freund: Liebesroman

Länge:
130 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
13. Mai 2019
ISBN:
9783743845909
Format:
Buch

Beschreibung

von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 113 Taschenbuchseiten.

Jennifer und Vera sind dick befreundet. Beide freuen sich auf das Feriencamp, wo Vera nicht mit ihren Reizen geizen will, um sich einen gut aussehenden Mann zu angeln.
Im Camp treffen beide auf die Freunde Rolf und Markus, die die beiden hübschen Mädchen schon für sich entdeckt haben. Vera ist Feuer und Flamme, doch Jennifer hält sich noch zurück, denn sie will nur mit jemandem zusammen sein, der es ehrlich meint ...
Herausgeber:
Freigegeben:
13. Mai 2019
ISBN:
9783743845909
Format:
Buch

Über den Autor

A. F. Morland schrieb zahlreiche Romane und ist der Erfinder der Serie Tony Ballard.


Ähnlich wie So nicht, mein Freund

Mehr lesen von A. F. Morland

Buchvorschau

So nicht, mein Freund - A. F. Morland

München

So nicht, mein Freund

von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 113 Taschenbuchseiten.

Jennifer und Vera sind dick befreundet. Beide freuen sich auf das Feriencamp, wo Vera nicht mit ihren Reizen geizen will, um sich einen gut aussehenden Mann zu angeln.

Im Camp treffen beide auf die Freunde Rolf und Markus, die die beiden hübschen Mädchen schon für sich entdeckt haben. Vera ist Feuer und Flamme, doch Jennifer hält sich noch zurück, denn sie will nur mit jemandem zusammen sein, der es ehrlich meint ...

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author

© dieser Ausgabe 2017 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

1. Kapitel

Jennifer Glaser pfiff fröhlich vor sich hin, während sie den »Schleichweg« zu ihrer Freundin einschlug. Sie waren, wenn man es nicht eng sah, Nachbarn. Die eine wohnte am Anfang, die andere am Ende der kurzen Siedlungsstraße. Wenn sie sich besuchten, benutzten sie meistens den »Schleichweg«, der hinter den Gärten der Villen und Bungalows vorbeiführte.

Es war so schwül, dass man die Luft fast schneiden konnte. Jennifer freute sich auf Veras Swimmingpool, den Herr Krönauer, Veras Vater, vor zwei Jahren hatte bauen lassen - mit Gegenstromanlage, Unterwasserscheinwerfern, Sonnenkollektorenheizung und einigem Schnickschnack mehr.

So manche tollte Fete hatte an diesem Pool schon stattgefunden, und Jennifer war immer dabei gewesen.

Vor der breiten Fliederbuschhecke auf Krönauers Grundstück blieb sie kurz stehen. Ein dünner Schweißfilm glänzte auf ihrer Stirn. Sie strich sich eine Strähne ihres langen blonden Haares aus dem Gesicht und schirmte ihre Augen mit der Hand gegen das grelle Sonnenlicht ab.

Puh, war das heiß! Ein kühles Bad würde herrlich sein.

Voller Vorfreude schob sie die Äste und Zweige zur Seite, als sie mitten in der Bewegung erstarrte. Nur wenige Meter vor ihr entfernt lag ihre Freundin am Swimmingpool - und zwar nicht allein. Peter Schwartz war bei ihr!

Jennifer schluckte. Sie kam sich reichlich blöd vor. Da hatte sie sich auf einen gemütlichen Badenachmittag mit Vera gefreut, und nun lag ihre Freundin im knappsten Bikini da und knutschte heftig mit diesem Typen herum, der dafür bekannt war, dass er sein »Handwerk« verstand.

Typisch Vera!, dachte Jennifer empört.

Vera vertrat den Standpunkt, man müsse erst einmal alle Jungs testen und sich dann für den Besten entscheiden. Dieser Ansicht war Jennifer nicht. Sie war zwar nicht prüde, flirtete auch gern, aber so intensiv wie Vera betrieb sie dieses Spiel nicht.

Sie war versucht umzukehren. Es gefiel ihr nicht, dabei zuzusehen, wie sich ihre Freundin amüsierte. Doch irgendetwas hielt sie davon ab, Reißaus zu nehmen.

Vera spielte gern mit dem Feuer, aber immer nur bis zu einem bestimmten Punkt. Peter Schwartz wurde jedoch allmählich immer zudringlicher, wie Jennifer beobachten konnte. Er ließ sich kaum noch abwehren und schien mehr Arme als ein Polyp zu haben. Vera hatte sichtlich Mühe, ihn auf Distanz zu halten.

»Bitte nicht! Hör auf! Ich will nicht mehr!«, stieß sie atemlos hervor.

»Das kannst du deiner Großmutter erzählen! Ich spüre ganz deutlich, dass du es genauso möchtest wie ich«, erwiderte Peter, erregt zwischen zwei Küssen.

Warum greife ich nicht endlich ein?, fragte sich Jennifer ärgerlich. Sie bog einen großen Zweig zur Seite und trat einen Schritt vor.

Vera versuchte erneut, Peter abzuwehren, doch er ließ es nicht zu. Als er noch zudringlicher wurde, stieß Vera ihn mit so viel Kraft von sich, dass er in den Pool fiel.

»Die Abkühlung wird dir guttun!«, rief sie schadenfroh.

Er tauchte prustend auf.

»Na warte, du Hexe, dafür wirst du bezahlen ... Oh, hallo, Jennifer!«

Plötzlich waren alle verlegen - Jennifer, Vera und sogar Peter.

»Sag mal, wie lange stehst du da schon?«, wollte Peter wissen, sobald er sich wieder unter Kontrolle hatte. Er legte die abgewinkelten Arme auf den Schwimmbeckenrand.

Jennifer wurde puterrot.

»Lange genug, um zu sehen, wie du dich benommen hast!«, zischte sie wütend.

»Was habe ich denn getan?«

»Das weißt du ganz genau!«

»Vera hat es gewollt!«

»Spinnst du?«, entrüstete sich Vera und stemmte die Fäuste in die Hüften.

»Du hast es darauf angelegt! Willst du das jetzt etwa bestreiten? >Ist ziemlich heiß heute, was?<«, äffte er Vera nach. >»Möchtest du nicht ein paar Längen schwimmen, Peter? Zieh dich doch aus! Nun mach schon! Meine Eltern sind nicht zu Hause. Niemand wird uns stören.< Dabei wollte ich dich bloß fragen, ob du heute Abend in die Disco kommst. Aber als du dich in diesem knappen Bikini präsentiert hast ... Ich bin schließlich auch nur ein Mensch. Und du hast eine verflixt tolle Figur ...«

»Natürlich! Wie immer sind wir Mädchen schuld, wenn ihr Jungs euch nicht zu benehmen wisst!«, fiel ihm Vera ins Wort. »Wir dürfen keine Bikinis tragen und nicht hübsch sein und müssen mit gesenktem Blick durchs Leben gehen, damit kein Junge zu etwas verleitet wird, woran er eigentlich überhaupt nie denkt.«

»Ich wehre mich nur dagegen, dass wir immer die schrecklich Bösen sind und ihr euch als bedauernswerte Opfer darstellt. Wenn du dich nicht von mir hättest küssen lassen, wäre nichts passiert.«

»Das glaube ich dir nicht«, erwiderte Vera. »Du nutzt jede Gelegenheit. Das ist allgemein bekannt.«

»Aber nur wenn ich merke, dass es von mir erwartet wird.«

»Unverschämter Kerl!«

Peter lachte. »Sag bloß, es hat dir nicht gefallen! Dann lügst du aber.«

»Wie lange willst du eigentlich noch im Wasser hängen?«, fragte Vera von oben herab. »Deine Erregung muss sich mittlerweile gelegt haben, also kannst du herauskommen und dich artig verabschieden. Jennifer und ich nehmen es dir nicht übel, wenn du uns allein lässt.«

Peter schnellte wie ein Delphin aus dem Wasser. Glitzernde Wasserperlen rannen über seinen gut gebauten Körper. Jennifer ertappte sich bei dem Gedanken, wie es wohl wäre, wenn man in seinen Armen lag. Mit Sicherheit sehr aufregend. Sie war froh, dass er nicht wusste, was sie dachte.

Vera warf ihm ein gestreiftes Badetuch zu. Er frottierte sich ab und zog sich an. Da er die kleine Badehose anbehielt, drang die Nässe durch seine Jeans.

Belustigt schüttelte Vera den Kopf.

»Aber, aber ... Was ist uns denn da passiert?«

Peter wusste, womit er sie treffen konnte. Geringschätzig sagte er: »Mit solchen Bemerkungen lässt du erkennen, dass du noch sehr kindisch bist.« Dann wandte er sich um und ging.

»Eines Tages wirst du draufzahlen«, sagte Jennifer. »Irgendwann überspannst du den Bogen, und der Typ, mit dem du zusammen bist, lässt sich nicht mehr bremsen. Und ich werde auch nicht in der Nähe sein, um notfalls Feuerwehr zu spielen. Was dann?«

Vera zuckte unbekümmert die Schultern.

»Bisher habe ich mich stets ganz gut aus der Affäre gezogen. Hast du vor, mir eine Moralpredigt zu halten?«

»Ich möchte dich nur warnen. Sei in Zukunft etwas vorsichtiger! Denk an deinen guten Ruf!« Jennifer nahm ihren Wickelrock ab, den sie über dem Badeanzug trug, und schlüpfte aus den schwarzen Espandrillos.

»Ein bisschen schmusen und streicheln - was ist schon dabei? In jedem Film zeigt man es, und wenn wir es dann nachmachen, schütteln zahllose Leute entrüstet den Kopf.« Vera betrachtete ihre Freundin von Kopf bis Fuß. »Außerdem - du bist doch auch keine Kostverächterin, oder?«

»Stimmt! Aber von Typen wie Peter Schwartz lasse ich die Finger. Die sind mir zu gefährlich.«

»Was beweist, dass ich mutiger bin«, sagte Vera schmunzelnd.

»Nicht mutiger. Unvernünftiger«, stellte Jennifer richtig.

Vera legte die Hände auf ihre Ohren.

»Ich will nichts mehr hören!« Sie drehte sich um und ließ sich rücklings in den Pool fallen. Als sie wieder auftauchte, rief sie: »Komm rein, Jennifer, das Wasser ist herrlich!«

Jennifer testete zuerst die Temperatur mit den Zehenspitzen und folgte der Freundin dann mit einem Kopfsprung. Lachend bespritzten sie sich, tollten herum und waren übermütig wie Kinder.

Später rekelten sie sich auf bequemen Gartenliegen in der Sonne. Vera hatte frische Apfelsinen ausgepresst, zwei große Gläser mit dem Saft gefüllt, viel Eis dazugetan und die kühlen Drinks auf ein Beisteiltischchen gestellt. Mit geschlossenen Augen sagte Vera, wobei ein amüsiertes Lächeln ihre Lippen umspielte: »Er küsst fantastisch.«

»Wer?« Jennifer war nicht ganz bei der Sache.

»Wer schon?« Vera öffnete die dunklen Augen. »Peter natürlich. Manche Jungs stellen sich ziemlich tolpatschig an. Peter nicht. Der weiß, was er will, und

Sie haben das Ende dieser Vorschau erreicht. , um mehr zu lesen!
Seite 1 von 1

Rezensionen

Was die anderen über So nicht, mein Freund denken

0
0 Bewertungen / 0 Rezensionen
Wie hat es Ihnen gefallen?
Bewertung: 0 von 5 Sternen

Leser-Rezensionen