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Das magische Amulett #71: Das Kind, das aus der Hölle kam

Das magische Amulett #71: Das Kind, das aus der Hölle kam

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Das magische Amulett #71: Das Kind, das aus der Hölle kam

Länge:
110 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Mar 6, 2018
ISBN:
9783739683034
Format:
Buch

Beschreibung

Das magische Amulett Band 71
Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 97 Taschenbuchseiten.

Als die Amulettforscherin Bernda Logen versucht, das Alter einiger Artefakte zu bestimmen, bekommt sie plötzlich Besuch vom Jugendamt. Mrs. Henson bittet sie um Hilfe und zeigt ihr das Bild eines Jungen, der auf mysteriöse Weise aufgetaucht ist und ein seltsames Amulett trägt. Brenda will die Frau zurückweisen, da sie glaubt, Professor Sloane würde es nicht billigen, wenn sie ihre Arbeit liegen lässt, um sich um den Jungen zu kümmern, doch der Professor bittet sie, sich der Sache anzunehmen, und erlaubt Brenda sogar in den Büchern von Lord Chelmsie nach Hinweisen zu suchen. Doch dann verschwindet der Junge aus dem Waisenhaus...
Herausgeber:
Freigegeben:
Mar 6, 2018
ISBN:
9783739683034
Format:
Buch

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Das magische Amulett #71 - Jan Gardemann

München

Das Kind, das aus der Hölle kam

Das magische Amulett Band 71

Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 97 Taschenbuchseiten.

Als die Amulettforscherin Bernda Logen versucht, das Alter einiger Artefakte zu bestimmen, bekommt sie plötzlich Besuch vom Jugendamt. Mrs. Henson bittet sie um Hilfe und zeigt ihr das Bild eines Jungen, der auf mysteriöse Weise aufgetaucht ist und ein seltsames Amulett trägt. Brenda will die Frau zurückweisen, da sie glaubt, Professor Sloane würde es nicht billigen, wenn sie ihre Arbeit liegen lässt, um sich um den Jungen zu kümmern, doch der Professor bittet sie, sich der Sache anzunehmen, und erlaubt Brenda sogar in den Büchern von Lord Chelmsie nach Hinweisen zu suchen. Doch dann verschwindet der Junge aus dem Waisenhaus...

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

© by Author

© Cover by Firuz Askin, 2016

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

© Logo by Steve Mayer unter Verwendung von Motiven by Pixabay, 2016

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Prolog

Alarmiert sah ich mich um und erschrak zu Tode, als ich die Gestalt vor meinem Bett bemerkte. Sie war in eine dunkelrote Kutte gehüllt und hatte die Kapuze tief ins Gesicht gezogen. Der Unheimliche schwieg. Rauch stieg plötzlich zu seinen Füßen auf. Von dort schien auch das rotglühende Flackern zu kommen, das die Wände des Schlafzimmers mit einem unheimlichen, schattenhaften Leben erfüllte. Da hob die Figur plötzlich die Arme. Schlanke, langgliedrige Finger die mich unwillkürlich an Spinnenbeine erinnerten, schauten unter den weiten Ärmeln der Kutte hervor. Die Finger tasteten mit ekelhaften, flinken Bewegungen über den Saum der Kapuze und rissen sie zurück, so dass ein langgezogener, grässlicher Teufelskopf sichtbar wurde. »Mein Name ist Lord Ceres!«, kam es dröhnend zwischen den spitzen Zähnen des Ungeheuers hervor...

1

Helle Kinderstimmen erfüllten den Spielplatz in der Nähe des Morningview Waisenheimes. Ein Mädchen lachte hell und ein paar Jungen sangen lauthals ein Spottlied.

Tamara Hillers schaute kurz von ihrem Buch auf und ließ ihren Blick über den Spielplatz schweifen. Rasch zählte sie die anwesenden Kinder, was ihr jedoch erst nach dem dritten Versuch gelang, da die kleinen Bälger kreuz und quer über die großzügig angelegte Spielanlage jagten, von den Klettergerüsten sprangen oder sich hinter dem hohen Holzturm versteckten. Doch schließlich war sich die Studentin sicher, dass alle ihr anvertrauten Kinder anwesend waren.

Susan Johns, die Leiterin des Morningview Waisenheims hatte Tamara eingeschärft, gut auf die Kleinen aufzupassen und sie nicht aus den Augen zu lassen. Es handelte sich um eine Gruppe von zwölf Kindern, die alle etwa zehn Jahre alt waren. Sie alle waren Vollwaisen und nicht gerade einfach zu erziehen, so jedenfalls hatte Susan Johns sich ausgedrückt.

Aber Tamara fand, dass die Jungen und Mädchen in Ordnung waren. Die Kleinen hatten ein schweres Schicksal. Ohne Eltern aufzuwachsen war gewiss ein hartes Los.

Aber Tamara wusste auch aus eigener Erfahrung, dass es nicht immer ein Segen war, Eltern zu haben. Sie selbst war im Streit mit ihren Eltern auseinandergegangen. Ihr Vater hatte nicht gewollt, dass Tamara Pädagogik studierte. Er war nur ein einfacher Angestellter und behauptete, seiner Tochter ein Studium nicht finanzieren zu können. Tamara argwöhnte jedoch, dass er nicht gewollt hatte, dass seine Tochter etwas Besseres wurde als ihr Vater. Angebrüllt hatte er sie, als sie ihn mit ihrem Verdacht konfrontiert hatte. Tamara hatte daraufhin das Elternhaus verlassen und sich in London eine billige Bleibe gesucht. Mit verschiedenen Arbeiten hielt sie sich über Wasser und finanzierte auf diese Weise auch ihr Studium.

Auf die Kinder des Morningview Waisenheims aufzupassen, gehörte auch zu ihren Jobs. Tamara war glücklich, diese Stelle bekommen zu haben. Sie war gerne mit Kindern zusammen. Außerdem konnte sie an den Kleinen gleich die Dinge ausprobieren, die sie auf der Universität gelernt hatte.

Verstohlen blickte Tamara über den Spielplatz hinweg zu der alten dunklen Villa hinüber, in der das Waisenhaus untergebracht war. Mit seinen dunkelroten Ziegeln, den spitzen Giebeln, den Türmchen und Erkern, sah es direkt ein wenig unheimlich aus. Efeuranken hatten einen Teil des Gebäudes überwuchert und ließen es fast wie ein verwunschenes Schloss aussehen, dessen Mauern ein dunkles Geheimnis bargen.

Tamara taten die Kleinen leid, dass sie in solch einem düsteren Gebäude aufwachsen mussten. Auch die Blumen, die der unermüdliche Gärtner des Waisenhauses gepflanzt hatte und die er mit stoischem Gleichmut immer wieder ersetzte, wenn die Kinder sie in ihrem Übermut zertrampelt hatten, konnten dem düsteren Aussehen des Hauses keinen Abbruch tun.

Nachdem Tamara sich nun davon überzeugt hatte, dass niemand hinter den spitzbogenförmigen Fenstern des Hauses stand und sie beobachtete, nahm sie das Buch wieder auf und begann zu lesen. Bei dem Wälzer handelte es sich um eine wissenschaftliche Abhandlung über Waisenkinder. Tamara hatte es sich aus der Bibliothek der Universität geliehen. Der Text fesselte sie und es machte ihr großen Spaß, die Thesen aus dem Buch mit ihren eigenen Beobachtungen zu vergleichen.

Da fiel plötzlich ein Schatten auf die Buchseiten und das muntere Geplapper und Lachen der Kinder verstummte abrupt.

Tamara fuhr erschrocken zusammen und schaute von dem Wälzer auf.

Hatte die Leiterin des Waisenheimes sich etwa unbemerkt angeschlichen, um Tamara zu kontrollieren?

Doch Tamaras Befürchtungen bestätigten sich nicht. Es hielt sich niemand in ihrer unmittelbaren Nähe auf. Von Susan Johns war weit und breit nichts zu sehen.

Doch das beruhigte Tamara keineswegs. Der mysteriöse Schatten hatte sich nämlich auf den gesamten Spielplatz gesenkt. Die Kinder waren wie erstarrt und blickten ängstlich in den Himmel.

Tamara folgte den Blicken der Kleinen und plötzlich wusste sie, was die Kinder so sehr verängstigte.

Eben noch war der Himmel strahlend blau gewesen. Fast schon erdrückend war die Sommerhitze gewesen. Doch nun hatte sich plötzlich eine dunkle Wolke über dem Spielplatz zusammengebraut. In der Wolke schien es zu kochen und zu brodeln. Die graue düstere Masse war in ständiger Bewegung und breitete sich in Windeseile über dem Himmel aus. Der Schatten, den die Wolke warf, wuchs rasend schnell. Schon kroch er über die große Rasenfläche mit den bunten Rabatten und wischte über die alte Villa hinweg, die nun plötzlich noch viel abweisender und unheimlicher aussah, wie noch vor wenigen Sekunden, als das pralle Sonnenlicht sie beleuchtet hatte.

Tamara fröstelte plötzlich. Eine eiskalte Windböe erfasste sie, zerzauste ihr brünettes halblanges Haar und fuhr ihr wie unzählige kaltstarre Finger unter die Bluse, so, dass sie plötzlich eine Gänsehaut bekam.

Ein Mädchen weinte plötzlich und ein Junge fiel von einem Klettergerüst. Er rappelte sich jedoch rasch wieder auf und rannte, gefolgt von fünf anderen Kindern, auf Tamara zu.

»Miss Hillers!«, rief der Junge verängstigt. »Miss Hillers, was hat das zu bedeuten? Ich habe Angst. Die Wolke ist böse!«

Tamara wollte den Kindern etwas Beruhigendes zurufen. Doch die nächste Windböe, die noch viel heftiger war, als die erste, riss ihr die Worte von den Lippen: Die Kinder kreischten auf.

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