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Die Agentin #18: Trouble im Studio A: Cassiopeiapress Kriminalroman

Die Agentin #18: Trouble im Studio A: Cassiopeiapress Kriminalroman

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Die Agentin #18: Trouble im Studio A: Cassiopeiapress Kriminalroman

Länge:
155 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
3. Juni 2019
ISBN:
9783739672519
Format:
Buch

Beschreibung

Die Agentin – Heiße Fälle im Kalten Krieg
Band 18
von A. F. MORLAND

Der Umfang dieses Buchs entspricht 127 Taschenbuchseiten.

Oleg Terzieff ist ein weltberühmter russischer Balletttänzer - und ein Spion des Kreml. In Agentenkreisen wird gemunkelt, dass der Tanz-Star die Seiten wechseln will, während er für ein großes Filmprojekt in den USA weilt. Sowohl die Chinesen als auch die Amerikaner wollen den Ballerino für ihr Land gewinnen. Deshalb erhält die rassige Natalia Ustinov, die als Agentin für eine Top-Secret US-Regierungsstelle arbeitet, den Auftrag, sich an Terzieff heranzumachen. Aber auch ein gefährlicher KGB-Mann ist hinter dem Überläufer her, um ihn daran zu hindern, in Amerika Asyl zu beantragen – und zwar mit allen Mitteln ...
Herausgeber:
Freigegeben:
3. Juni 2019
ISBN:
9783739672519
Format:
Buch

Über den Autor

A. F. Morland schrieb zahlreiche Romane und ist der Erfinder der Serie Tony Ballard.


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von A. F. MORLAND

Der Umfang dieses Buchs entspricht 127 Taschenbuchseiten.

Oleg Terzieff ist ein weltberühmter russischer Balletttänzer - und ein Spion des Kreml. In Agentenkreisen wird gemunkelt, dass der Tanz-Star die Seiten wechseln will, während er für ein großes Filmprojekt in den USA weilt. Sowohl die Chinesen als auch die Amerikaner wollen den Ballerino für ihr Land gewinnen. Deshalb erhält die rassige Natalia Ustinov, die als Agentin für eine Top-Secret US-Regierungsstelle arbeitet, den Auftrag, sich an Terzieff heranzumachen. Aber auch ein gefährlicher KGB-Mann ist hinter dem Überläufer her, um ihn daran zu hindern, in Amerika Asyl zu beantragen – und zwar mit allen Mitteln ...

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author / Cover by Firuz Askin

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

1

Natalia Ustinov war auf dem Weg zum Krankenhaus, als sie den cremefarbenen Thunderbird erblickte. Seit zehn Minuten hing der Schlitten nun schon in ihrem Rückspiegel, mal war sie weiter hinten, dann wieder etwas näher, aber immer so dicht dran, dass Natalia nicht im mindesten daran zweifeln konnte, dass man hinter ihr her war.

Die hübsche Frau mit den schwarzen Kohleaugen und der rassigen Figur schüttelte ärgerlich die lange schwarze Mähne. »Stümper!«, sagte sie, und ihr Mund kräuselte sich unwillig. Zwei Männer hockten im Thunderbird. Keine Riesen, aber breit in den Schultern. Leider war das alles, was Natalia erkennen konnte, denn die Frontscheibe des Verfolgungswagens glänzte wie ein blankgeputzter Spiegel.

Mit einem herausfordernden Blick in den Spiegel sagte Natalia: »Na schön, dann will ich euch mal einem kleinen Test unterziehen.«

Und dann gab sie Gas, als wollte sie auf dem Highway die Schallmauer durchbrechen.

2

Al Jenkins war der lebende Beweis dafür, dass man sich rechtzeitig ins Krankenhaus begeben sollte, doch wie so viele andere schob auch Jenkins die Sache immer wieder hinaus, in der Hoffnung, seine Krankheit würde schon von selbst wieder ausheilen. Da gab es noch diesen Job zu erledigen, da war noch das zu tun, und alles war wichtiger als die eigene Gesundheit. Und so kam es, dass Al Jenkins zu einem Zeitpunkt ins Riverdale Hospital kam, als sich die Situation schon kritisch zugespitzt hatte.

Man stellte fest, dass sich Jenkins bereits in den letzten Stadien der Hypertonie befand. Herz und Nieren waren durch den chronisch hohen Blutdruck schon sehr angegriffen. Seine Nieren versagten, und das schon seit einiger Zeit, und die Folge davon war eine schwere Anämie.

Dr. Hyram Nolan untersuchte den Patienten bei der Aufnahme gründlich und war erschüttert. Nolan - sechzig Jahre alt, weißhaarig, mit wachen, lebendigen Augen - war ein alter Fuchs. Kein Muskel regte sich in seinem Gesicht, als er die Untersuchung beendete. Jenkins suchte eine Warnung in den Zügen des Arztes, aber Nolan verlieh seinem Antlitz die gleichmütige Miene eines Pokerspielers, dem man weder ansehen kann, wie gut noch wie schlecht das Blatt ist, das er in seiner Hand hält.

Hinterher wusch sich Nolan mit der medizinischen Seife die Hände und sagte zu dem Medizinalassistenten, der neben ihm stand: »Es ist ein sträflicher Leichtsinn von Mr. Jenkins, dass er erst jetzt zu uns kommt.«

»Steht es so schlimm um ihn?«, fragte der dunkelhaarige junge Arzt und reichte Nolan das Handtuch.

»Danke«, sagte der alte Fuchs und rubbelte sich trocken. »Schlimm ist bloß der Vorname von dem, was es wirklich ist. Für Jenkins können wir nur noch zweierlei tun: erstens die Anämie behandeln, sodass wenigstens noch einige Hoffnung für die Behandlung des hohen Blutdrucks besteht, und zweitens müssen wir versuchen, seinen Blutdruck zu senken, ehe seine Nieren ganz zu funktionieren aufhören. Jenkins’ Nierenfunktionswerte sind fürchterlich. Er hat bereits schwere Urämie. Zum Glück versagt sein Herz nicht, das Herz ist stark.«

Der Medizinalassistent blickte Dr. Nolan entgeistert an. »Aber der Mann sieht doch gar nicht so schlecht aus, Doktor Nolan.«

Der weißhaarige Arzt legte seine Hand auf die schmale Schulter des jungen Kollegen. Mit einem väterlichen Lächeln sagte er: »Mein Lieber, nicht jeder, der todkrank ist, sieht auch so aus. Trotzdem können Sie mir’s glauben, Mr. Jenkins ist ein sterbenskranker Mann, und wir werden sehr, sehr viel Glück brauchen, um ihn durchzubringen.«

3

Al Jenkins muss warten, dachte Natalia Ustinov. Erst muss ich diese lästigen Läuse loswerden. Sie hatte den Highway verlassen, drosch ihren frisierten Mustang durch die Nicholas Avenue, zog den roten Flitzer in eine enge Kurve. Die Pneus quietschten, Passanten drehten sich erschrocken um und schüttelten die Köpfe. Natalia dachte: Ihr habt ja keine Ahnung, worum es geht.

Die schöne Agentin preschte auf den Harlem River zu. Der cremefarbene Thunderbird konnte bei diesem waghalsigen Tempo kaum mithalten. Natalia fuhr wie ein Hell-Driver, kämpfte verbissen um jeden Meter und schaffte es, den Vorsprung mehr und mehr zu vergrößern. Die nächste Ampel sprang von Grün auf Gelb. Natalia holte das Letzte aus ihrem Wagen heraus und schaffte es gerade noch vor Rot. Der Querverkehr setzte ein und schob Natalias Mustang vor sich her über die University Heights Bridge.

Dann kam der Deegan Expressway, und Natalia warf einen kurzen Kontrollblick in den Spiegel. Von den Verfolgern keine Spur mehr. Sollte sie es jetzt schon wagen, Riverdale direkt an zusteuern, oder sollte sie sicherheitshalber noch zwei große Schleifen einlegen?

Vorsichtig, wie sie war, entschied sie sich für die zweite Idee; und sie brauste mit dem dicken Wagenpulk bis Bedfordpark, umrundete einmal das Jerome Park Reservoir, fuhr durch ein paar schmale Gässchen in Kings Bridge Heights. Und als dann immer noch kein cremefarbener Thunderbird im Rückspiegel aufkreuzte, war Natalia Ustinov der Meinung, dass sie ihren Weg nach Riverdale nun bedenkenlos fortsetzen konnte. Ohne Eile ließ sie den knallroten Mustang durch den diesigen Maivormittag rollen. Es war schwül, und Natalia öffnete zwei Knöpfe von ihrer Bluse. Nun konnte der Wind, der zum Seitenfenster hereinwehte, sanft über die üppigen Brüste der Agentin streichen und sie auf diese Weise ein wenig abkühlen.

4

Da Dr. Nolan nicht über die Allmacht Gottes verfügte, verordnete er für Al Jenkins eine Kochsalzinfusion und daran anschließend eine Bluttransfusion, um den Hämoglobingehalt des Blutes anzuheben. Danach ging Nolan nach Hause. Sein Medizinalassistent ordnete an, dass Jenkins die Blutkonserve recht schnell gegeben werden sollte, weil er dachte, je schneller, umso besser für den Mann. Als Jenkins dann aber etwa ein Drittel der Bluttransfusion verabreicht worden war, versagte sein Herz, und zwar gründlich. Plötzlich raste Jenkins’ Herzschlag mit 120 pro Minute, er schnappte nach Luft, und seine Lungen füllten sich mit Flüssigkeit.

Dem jungen Arzt, der im Riverdale Hospital sein einjähriges Praktikum absolvierte, standen vor Schreck die Haare zu Berge. Was tun? Wenn nicht schnellstens etwas geschah, war Jenkins nicht mehr zu retten.

Dr. Cesca, so hieß der junge Arzt, versuchte, sich schnellstens darüber klarzuwerden, was er in dieser Situation machen sollte. Er alarmierte zwei Krankenschwestern und rief mit heiserer Stimme:

»Morphium geben! Stauschläuche an Armen und Beinen anbringen! Auf diese Weise können wir das Herz entlasten.«

Und während die Schwestern seine Anordnungen befolgten, wischte sich Dr. Cesca immer wieder mit zitternder Hand über die schweißnasse Stirn. Noch etwas fiel ihm ein.

»Wir geben ihm auch Aminophyllin, damit wir die Flüssigkeit aus den Lungen bekommen und die Luftwege offen halten können.«

Ob man Jenkins auch Sauerstoff geben sollte, wusste Cesca in seiner panischen Aufregung nicht, deshalb rannte er aus dem Krankenzimmer und rief Dr. Nolan zu Hause an. Er schilderte dem erfahrenen Arzt die Situation, und Nolan erklärte sofort, dass Sauerstoff keinen Zweck hätte, denn Jenkins litte auch an einer chronischen Bronchialerkrankung, und der Sauerstoff würde die Atmung des Patienten nur beeinträchtigen.

Also kein Sauerstoff.

Cesca jagte zu Jenkins zurück. Keine Besserung im Zustand des Patienten! Der junge Arzt betete zu allen Heiligen, dass es mit Jenkins nicht zu Ende gehen möge. Die Krankenschwestern waren genauso aufgeregt wie er, weil Jenkins mehr und mehr verfiel. Als der Mann grau wurde, unterbrach Cesca die Bluttransfusion. Und von da an ging es mit Jenkins langsam, aber sicher wieder aufwärts.

5

Natalia Ustinov stellte den roten Mustang an einer Stelle ab, wo man ihn nicht sofort sehen konnte. Dann stieg sie aus dem Fahrzeug. Die Sonne knallte auf den krankenhauseigenen Parkplatz herab, und eine unangenehme Hitze flimmerte über den Autodächern. Natalia Ustinov schloss einen Blusenknopf und schaute sich dann noch einmal nach dem cremefarbenen Thunderbird um. Vorsicht ist eben nicht nur die Mutter der Porzellankiste, sondern mehr noch die der Agenten, die überleben möchten. Aber von ihren Verfolgern war weit und breit nichts zu sehen.

Al Jenkins war ebenfalls Agent.

Er gehörte derselben Crew an wie Natalia Ustinov. Es handelte sich hierbei um eine selbständige Agententruppe, die von einem Mann namens Charles Newton befehligt wurde. In speziellen Fällen koordinierte Newton die Aktionen von FBI, CIA, CIC, Justizministerium und Pentagon. Da der dicke Newton sich seine Mitarbeiter höchstpersönlich aussuchte, standen ihm die besten Leute zur Verfügung, die aus Amerikas fruchtbarem Agentenboden gewachsen

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