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Stirb im Staub, Gringo: Cassiopeiapress Western

Stirb im Staub, Gringo: Cassiopeiapress Western

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Stirb im Staub, Gringo: Cassiopeiapress Western

Länge:
121 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
22. März 2018
ISBN:
9783739628882
Format:
Buch

Beschreibung

Western von Timothy Kid

Der Umfang dieses Buchs entspricht 113 Taschenbuchseiten.

Der Revolverheld Mike Kelly hat genug vom Kämpfen und Töten. Deshalb reitet er nach Mexiko, wo ihn niemand kennt und wo er einen friedlichen Neuanfang wagen will.
Diese Hoffnung scheint sich allerdings nicht zu erfüllen. Mike hat kaum die Grenze überquert, als er sich schon gegen drei mexikanische Banditen zur Wehr setzen muss, die ihn offensichtlich erwartet haben. Wenig später trifft er in der kleinen Ortschaft Santa Cruz ein, wo er eigentlich nur übernachten will – und stellt zu seinem großen Erstaunen fest, dass ihm die Dorfbewohner mit beinahe schon erfuhrchtsvollem Respekt begegnen. Als Mike die Hintergründe erkennt, ist es zur Umkehr zu spät. Unterstützt von der glutäugigen Juanita Ramon, nimmt er den Kampf gegen einen schier übermächtigen Gegner auf…
Herausgeber:
Freigegeben:
22. März 2018
ISBN:
9783739628882
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Stirb im Staub, Gringo - Timothy Kid

München

STIRB IM STAUB, GRINGO!

Western von Timothy Kid

Der Umfang dieses Buchs entspricht 113 Taschenbuchseiten.

Der Revolverheld Mike Kelly hat genug vom Kämpfen und Töten. Deshalb reitet er nach Mexiko, wo ihn niemand kennt und wo er einen friedlichen Neuanfang wagen will.

Diese Hoffnung scheint sich allerdings nicht zu erfüllen. Mike hat kaum die Grenze überquert, als er sich schon gegen drei mexikanische Banditen zur Wehr setzen muss, die ihn offensichtlich erwartet haben. Wenig später trifft er in der kleinen Ortschaft Santa Cruz ein, wo er eigentlich nur übernachten will – und stellt zu seinem großen Erstaunen fest, dass ihm die Dorfbewohner mit beinahe schon erfuhrchtsvollem Respekt begegnen. Als Mike die Hintergründe erkennt, ist es zur Umkehr zu spät. Unterstützt von der glutäugigen Juanita Ramon, nimmt er den Kampf gegen einen schier übermächtigen Gegner auf…

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author

© dieser Ausgabe 2015 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

EDITION BÄRENKLAU, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius

Roman © by Autor und Edition Bärenklau, 2015

Cover © by Firuz Askin, 2015

1

Mike Kelly zügelte seinen Braunen vor der kleinen mexikanischen Handelsstation, die am Rand der staubigen Überlandstraße im gleißenden Licht der Sonne lag. Er glitt aus dem Sattel und schlang die Zügel des Hengstes um den Holm vor dem Adobegebäude, an den bereits drei weitere Pferde mit schweren mexikanischen Bocksätteln geleint waren. Dann rückte er mit einer mechanischen Bewegung seinen Revolvergurt zurecht, schritt auf den Eingang des Hauses zu und schob mit der Linken den Holzperlenvorhang zur Seite.

Im selben Moment umfing ihn die düstere Vorahnung einer unbestimmten Gefahr – und Mike hatte gelernt, auf die Instinkte zu vertrauen, die ihm in unzähligen Kämpfen ein Überleben als Revolvermann erst ermöglicht hatten...

Er trat über die Schwelle, verharrte kurz in der Bewegung und ließ seinen wachsamen Blick durch den Raum schweifen.

Bedingt durch die nur spaltbreit geöffneten Fensterläden, herrschte im Inneren der Station ein dämmriges Halbdunkel, dennoch unterschied sich das stickige Raumklima nur unwesentlich von den im Freien herrschenden Temperaturen. Für einen kurzen Augenblick durchbrach nur das allmählich leiser werdende Klimpern des ausschwingenden Perlschnurvorhanges die Stille, die unmittelbar nach Mikes Erscheinen schlagartig eingesetzt hatte.

Der Betreiber der Station, ein kleiner, untersetzter Mexikaner mit Halbglatze und Schnurrbart, verhielt reglos hinter der dem Eingang gegenüberliegenden Theke und starrte Mike mit aufgerissenem Mund an. Über den beachtlichen Bauch des Ladeninhabers spannte sich ein mit Speiseresten beschmutztes Hemd, auf seiner Halbglatze schimmerten winzige Schweißperlen.

Drei weitere Mexikaner – drahtige Gestalten mit schmalen, sichelförmigen Oberlippenbärten und verschlagen wirkenden Gesichtern – saßen links von Mike an einem der Tische, auf dem eine halb volle Flasche Tequila sowie drei Gläser standen. Zwei der Kerle hatten quer gestreifte Ponchos über ihre Schultern geworfen, der dritte trug eine dunkle Bolerojacke sowie glockenförmig auslaufende Hosen. Auf den Köpfen der drei saßen wagenradgroße Sombreros, um ihre Hüften schlangen sich tief geschnallte Revolvergurte.

Mike war ziemlich sicher, dass es sich bei den Männern um Bandoleros handelte, um mexikanische Banditen, die raubend und plündernd durchs Land zogen und sich von amerikanischen Outlaws nur durch die dunklere Hautfarbe und eine andere Muttersprache unterschieden. Nun wandten sie ihm wie auf stummes Kommando hin die Köpfe zu und starrten den Fremden, der wahrlich eine imposante Erscheinung abgab, lauernd an.

Mike war schmal in den Hüften und breit in den Schultern, und selbst unter der staubgepuderten ledernen Reitertracht und dem vor der Brust geöffneten Hemd war die Kraft zu erahnen, die in seinem muskulösen Körper steckte. Die kantigen Züge seines sonnengebräunten Gesichts verrieten Mut und Entschlossenheit, dem Blick seiner rauchgrauen Augen haftete etwas Unergründliches an. Das gewellte braune Haar unter seinem Stetson war kurz geschnitten.

Mike hielt der feindseligen Musterung durch die drei Mexikaner mit unbewegter Miene stand, bohrte seinen Blick für Sekunden in die Augen der drei Kerle und ging dann entschlossen auf die Theke zu. Das Geräusch seiner Schritte auf dem festgestampften Lehmboden hallte unnatürlich laut durch die Stille des Raumes, die stickige Luft schien vor Spannung förmlich zu knistern.

Beim Tresen angelangt, legte Mike die Unterarme lässig auf die Theke, die zugleich als Verkaufspult für die Waren diente, die an der rechten Rückseite des Raumes in mehreren Regalen gestapelt waren. In den Regalen zur Linken standen diverse Getränkeflaschen, dazwischen hing ein riesiger verstaubter Spiegel mit einem verbeulten Rahmen. Das Ding wirkte dermaßen antiquarisch, als hätten sich darin vor einigen hundert Jahren schon die spanischen Eroberer des Landes betrachtet, aber es gestattete Mike, auch weiterhin die drei finsteren Kerle im Auge zu behalten, denen er nun den Rücken zuwandte.

Der dicke Mexikaner hinter der Theke starrte Mike aus schreckgeweiteten Augen an, als hätte er noch nie zuvor einen Amerikaner gesehen. Er geriet noch mehr ins Schwitzen, schluckte würgend und fragte schließlich in einem akzentuierten, aber einwandfreien Englisch: „Guten Tag, Senor. Sie wünschen?"

„Guten Tag, erwiderte Mike den Gruß. „Geben Sie mir bitte ein Bier – aber ein kühles, wenn das möglich ist.

„Natürlich, Senor", kam es hastig über die Lippen des Mannes. Er schenkte ein Glas voll, wenig später stand das Getränk vor Mike auf dem Tresen.

Obwohl er Rechtshänder war, griff Mike mit der Linken nach dem Bier, um gegebenenfalls sofort den Colt ziehen zu können. Er setzte das Glas an die Lippen, trank mit gierigen Schlucken und stellte das halb volle Glas wieder zurück auf die Theke.

„Können Sie mir sagen, wie weit es noch bis Santa Cruz ist?", fragte er den Ladeninhaber, nachdem er sich mit dem linken Handrücken den Schaum vom Mund gewischt hatte.

Der dicke Mexikaner, der soeben einen Teller polierte, zuckte zusammen wie unter einem unsichtbaren Peitschenhieb. Er wandte Mike das Gesicht zu, das plötzlich einer Maske des Entsetzens glich..

„Nach ... Santa Cruz?, wiederholte er, und die in seiner Stimme mitschwingende Erregung war unüberhörbar. „Was wollen Sie denn ausgerechnet in Santa Cruz, Senor?

„Ich wüsste zwar nicht, was Sie das angeht, aber ich sage es Ihnen trotzdem, meinte Mike. „Ich sitze seit Tagen im Sattel und suche ein weiches Bett für die kommende Nacht. Vor knapp zwei Stunden bin ich an einem Wegweiser vorbeigekommen, nach dem die betreffende Ortschaft nur wenige Meilen entfernt sein soll.

Noch während er diese Worte sprach, warf Mike einen unauffälligen Blick in den Spiegel hinter der Theke. Die drei um den Tisch sitzenden Mexikaner sahen nun wieder zu ihm herüber, die Mienen ihrer Gesichter drückten lauernde Anspannung aus. Es war offensichtlich, dass sie das Gespräch zwischen Mike und dem Stationsbetreiber belauschten.

„Sie müssen nur der Überlandstraße weiter folgen, dann erreichen Sie noch vor Einbruch der Dämmerung Santa Cruz, erklärte der dicke Mexikaner. „Aber ob Sie dort ein Bett für die Nacht finden werden, ist fraglich. Santa Cruz ist ein sehr kleines Dorf und nicht auf Fremde eingestellt, fügte er rasch hinzu. „Wenn Sie sich beeilen, können Sie aber noch heute Menzanara erreichen, das liegt etwas weiter südlich und ist eine größere Stadt. In Menzanara gibt es mehrere Herbergen, wo Sie bequem übernachten können."

„Nicht nötig, erwiderte Mike. „Ich stelle keine großen Ansprüche, mir reicht es schon, wenn ich einmal nicht unter freiem Himmel nächtigen muss. Trotzdem danke für die Auskunft.

Der Mexikaner nickte hastig und polierte weiterhin den ohnehin schon sauberen Teller, sichtlich erleichtert darüber, dass das für ihn unangenehme Gesprächsthema beendet war.

Die drei Kerle an dem Tisch hatten mittlerweile ihre Köpfe zusammengesteckt. Sie unterhielten sich leise und noch dazu auf Spanisch, aber Mike hatte sich lange genug im südlichen Arizona und New Mexiko aufgehalten, um jedes Wort ihres Gesprächs zu verstehen – und was da an seine Ohren drang, gefiel ihm überhaupt nicht.

„Habt ihr gehört? Er will nach Santa Cruz", flüsterte einer der Kerle.

„Ja, das muss der Gringo sein", meinte einer seiner Kumpane verschwörerisch.

„Er wird das Dorf nie erreichen", stellte der dritte Mexikaner fest. Dann lehnten sie sich wieder auf ihren Stühlen zurück und widmeten sich dem Inhalt ihrer Gläser.

Mike nahm einen weiteren Schluck von seinem Bier und stellte das Glas mit einem genießerischen Schmatzen wieder auf den Tresen zurück. Er wirkte jetzt äußerlich

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