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Das magische Amulett #21: Das Castle aus einer anderen Welt: Romantic Thriller

Das magische Amulett #21: Das Castle aus einer anderen Welt: Romantic Thriller

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Das magische Amulett #21: Das Castle aus einer anderen Welt: Romantic Thriller

Länge:
117 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Apr 3, 2018
ISBN:
9783739643311
Format:
Buch

Beschreibung

Das magische Amulett Band 21
Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 106 Taschenbuchseiten.

Die junge Philine findet sich in einer schrecklichen, ausweglos scheinenden Situation wieder: Sie wurde gekidnappt! – Doch dann geschieht völlig unerwartet etwas höchst Sonderbares, Geheimnisvolles mit ihr und um sie herum; ein magisches Amulett spielt dabei eine entscheidende Rolle. Dieser Umstand wiederum verwickelt durch Zufall Brenda Logan, Spezialistin für Zauber-Amulette, in das Verbrechen, und sie wird mehr und mehr in den Bann der rätselhaften Ereignisse hineingezogen. Wieso existiert das düstere Castle aus einer anderen Zeit? Wie lässt sich der Fluch eines alten Feindes brechen? Tapfer nimmt Brenda den Kampf auf, während gleichzeitig ihr liebender Ehemann Daniel Connors sie zu befreien sucht – kommt er zu spät? Ist diesmal die Macht der Magie zu stark?
Herausgeber:
Freigegeben:
Apr 3, 2018
ISBN:
9783739643311
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Buch

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Das Castle aus der anderen Welt

Das magische Amulett Band 21

Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 106 Taschenbuchseiten.

Die junge Philine findet sich in einer schrecklichen, ausweglos scheinenden Situation wieder: Sie wurde gekidnappt! – Doch dann geschieht völlig unerwartet etwas höchst Sonderbares, Geheimnisvolles mit ihr und um sie herum; ein magisches Amulett spielt dabei eine entscheidende Rolle. Dieser Umstand wiederum verwickelt durch Zufall Brenda Logan, Spezialistin für Zauber-Amulette, in das Verbrechen, und sie wird mehr und mehr in den Bann der rätselhaften Ereignisse hineingezogen. Wieso existiert das düstere Castle aus einer anderen Zeit? Wie lässt sich der Fluch eines alten Feindes brechen? Tapfer nimmt Brenda den Kampf auf, während gleichzeitig ihr liebender Ehemann Daniel Connors sie zu befreien sucht – kommt er zu spät? Ist diesmal die Macht der Magie zu stark?

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

© by Author

© Cover by Firuz Askin, 2016

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

© Logo by Steve Mayer unter Verwendung von Motiven by Pixabay, 2016

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

1

Mit einem kräftigen Ruck riss Philine den schweren Türflügel auf und schickte sich an, in den Wald hinauszustürmen, der unmittelbar hinter der Tür seinen Anfang nahm. Doch in dem Moment, da sie die Schwelle übertreten wollte, erhielt Philine plötzlich einen heftigen Schlag vor die Brust. Eine unsichtbare Faust schien sie getroffen zu haben. Eine Faust, deren Hieb Philine von den Beinen riss und quer durch die Halle schleuderte. Unsanft stürzte sie zu Boden und blieb benommen auf dem Rücken liegen. Noch während sie versuchte, den Schock und den Schmerz zu verdrängen, erschien der Fremde über ihr. Mit einem mitleidigen Lächeln blickte er auf Philine herab. »Ich hatte dir doch gesagt, du kannst das Castle nicht verlassen, meine Liebe.« Er deutete auf ihre Faust, in der sie noch immer das Amulett aus dem Kerker hielt. »Du hast den Zauber aktiviert und bist nun ein Teil davon geworden. Wir beide ..., wir sind aneinander gebunden – bis dass der Tod uns scheidet ...«

Ein kräftiger Ruck durchfuhr ihren Körper und ließ sie die nachtschwarze Dunkelheit gewahr werden, in der ihr Geist gefangen war. Es war eine klebrige pechschwarze Finsternis, und es kostete sie fast übermenschliche Anstrengung, ihren Geist davor zu bewahren, wieder von ihr aufgesaugt zu werden.

Voller Panik stellte sie fest, dass sie sich nicht bewegen konnte. Ihre Arme und Beine schienen in der Finsternis festzustecken. Nur ihren Oberkörper vermochte sie träge hin und her zu wiegen, wie ein Kind, das in den Schlaf geschaukelt wurde.

Aber schlafen wollte sie nicht! Um nichts in der Welt wollte sie wieder von der Schwärze vereinnahmt werden, eine Schwärze, neben der nichts anderes bestehen konnte: Kein Gedanke, keine Erinnerung, nicht einmal ein Name, gar nichts!

Vergeblich versuchte sie ihre Arme aus der Finsternis zu befreien. Aber es wollte ihr nicht gelingen. Sie waren fest an ihren Körper gedrückt, schienen damit verwachsen zu sein.

Auch ihre Augen konnte sie nicht öffnen ... Jedenfalls kam es ihr so vor. Vielleicht, so schoss es ihr durch den Kopf, vielleicht sind meine Augen ja geöffnet! Nur sehen sie nichts, weil es um mich herum nichts außer nachtschwarze Dunkelheit gibt!

Dieser Gedanke erfüllte sie mit wachsendem Grauen. Sie wollte den Mund aufreißen und schreien. Sie wollte die Verzweiflung und Angst, die in ihr aufstiegen, hinaus in die Finsternis brüllen!

Aber es ging nicht. Sie konnte` die Lippen nicht auseinanderbringen. Ihr Mund schien zugeklebt. Wahrscheinlich von der zähen Dunkelheit, die mich umgibt, dachte sie voller Entsetzen.

Mit der Angst schwemmte nun plötzlich auch ein Name in ihr Bewusstsein.

Sie hätte den Namen gerne vor sich hingemurmelt, um dem Nachhall zu lauschen, den der Klang des Namens vielleicht in ihr hervorrufen würde. Aber nicht einmal das war möglich. Also klammerte sie sich mit ihrem Bewusstsein wie eine Ertrinkende an diesem Namen fest.

Philine Pamham! Sie dachte diesen Namen mit aller Verbissenheit, zu der sie fähig war. Ein schöner Name, er gefällt mir, überlegte sie. Philine Pamham! Es würde mir gefallen, wenn es mein Name wäre. Vielleicht ist es ja auch mein Name!

Plötzlich stieg in ihr die Erinnerung an ein Gesicht empor. Es war das Gesicht einer jungen Frau. Grüne Augen blickten ihr aus diesem Gesicht freundlich entgegen. Das Gesicht war gerahmt von brünettem lockigem Haar. Es umschmeichelte die Schultern und die Oberarme der Frau, die kräftig und doch sehr weiblich wirkten, wie die einer Frau, die gerne Sport trieb und auf ihre Gesundheit achtete.

Dinge, die auch ihr wichtig waren, wie sie sich nun erinnerte.

Das bin ich!, durchfuhr sie ein freudiger Schrecken. Diese brünette, sportliche Frau bin ich ... Ich, Philine Pamham!

Philine war überglücklich. Jetzt, da sie sich an ihren Namen und an ihr Aussehen erinnerte, war die Bewegungslosigkeit, zu der die Finsternis sie verdammt hatte, nicht mehr ganz so unerträglich.

Lästig und beängstigend war sie aber dennoch. Für eine sportliche junge Frau, die es gewohnt war, agil und voller Spannkraft zu sein, war es nicht in Ordnung, sich nicht mehr bewegen zu können. Dies war ein Zustand, der nicht hingenommen werden durfte.

Verbissen versuchte Philine ihre Arme oder Beine dazu zu zwingen, sich zu regen. Und tatsächlich schaffte sie es auch. Es gelang ihr, die Knie an den Körper zu ziehen und wieder auszustrecken. Aber sie konnte ihre Beine nicht unabhängig voneinander bewegen. Auch ihre Arme waren noch immer dicht an ihren Körper gepresst.

»He, Leute. Ich glaube, die Kleine kommt langsam wieder zu sich!«

Philine erstarrte. Die Stimme war völlig unverhofft aus dem Nichts an ihre Ohren gedrungen. Es schien eine männliche Stimme zu sein. Sie klang jedoch gedämpft, als würde die Person, der die Stimme gehörte, sich in einem anderen Raum aufhalten.

Nun gewahrte Philine auch, dass sie von einem dumpfen Dröhnen und Brummen umgeben war. Anfangs hatte sie geglaubt, dieser betäubende, monotone Laut gehöre zu der Finsternis, die sie umgab. Nim jedoch glaubte sie, es müsse sich um das Brummen eines Motors handeln ..., eines Automotors.

»Ab jetzt werden keine Namen mehr genannt – denkt daran«, war plötzlich die Stimme eines anderen Mannes zu vernehmen. Sie klang befehlsgewohnt, rau und irgendwie grausam, wie Philine meinte. »Jedes überflüssige Wort könnte unser Verderben bedeuten. Also haltet von nun an lieber die Schnauze, verstanden!«

Ein mehrkehliges, zustimmendes Gemurmel hob daraufhin an, das kaum von dem Dröhnen des Automotors zu unterscheiden war.

Aber Philine hatte ein feines Gehör. Anhand der Stimmen glaubte sie zu erkennen, dass sich etwa vier Personen in ihrer Nähe aufhielten.

Wieder erfasste sie ein harter Stoß und schleuderte sie auf dem Boden herum.

»Pass doch auf, verdammt!«, war wieder die Stimme des Mannes zu vernehmen, der zuerst gesprochen hatte. Seine Stimme klang sonor und hätte sicherlich sympathisch auf Philine gewirkt, wenn der Mann etwas anderes, weniger Rohes von sich gegeben hätte. »Wenn du weiterhin wie ein Verrückter durch diesen Wald heizt, werden wir noch gegen einen dieser verfluchten Bäume krachen oder uns den Unterboden an einem Trümmerstück aufreißen.«

»Du hättest ja ein besseres Versteck finden können«, war daraufhin eine schrille Männerstimme zu vernehmen. »Es ist auf diesem holprigen Waldweg bestimmt seit Jahrzehnten kein Fahrzeug mehr ...«

»Haltet endlich die Klappe!«, fuhr der Mann mit der befehlsgewohnten Stimme dazwischen.

Die Männer verstummten daraufhin. Verzweifelt versuchte Philine irgendetwas von den Leuten wahrzunehmen, die sich in ihrer Nähe aufhielten. Aber außer dem Dröhnen des Motors war nichts zu vernehmen.

Die Fahrt wurde nun immer unruhiger.

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