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Der Hit hieß Todesmelodie: Privatdetektiv Tony Cantrell #47 / Cassiopeiapress Kriminalroman

Der Hit hieß Todesmelodie: Privatdetektiv Tony Cantrell #47 / Cassiopeiapress Kriminalroman

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Der Hit hieß Todesmelodie: Privatdetektiv Tony Cantrell #47 / Cassiopeiapress Kriminalroman

Länge:
137 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
16. Nov. 2018
ISBN:
9783743865891
Format:
Buch

Beschreibung

Privatdetektiv Tony Cantrell #47
von Earl Warren

Der Umfang dieses Buchs entspricht 116 Taschenbuchseiten.

Der Manager der Rock-Gruppe "Tornados" wird erpresst. Nachdem bereits die Instrumente zerschlagen und ein Unbeteiligter getötet worden sind, werden Privatdetektiv Tony Cantrell und sein Team eingeschaltet, um während der anstehenden Tournee für Sicherheit zu sorgen. Kindermädchen für ein paar abgedrehte Musiker spielen, das ist nicht gerade der Traumjob für Butch und Silk, aber sie geben sich alle Mühe. Doch die Anschläge gehen weiter, während Tony Cantrell in Chicago fieberhaft nach den Hintermännern sucht. Im Konzert kommt es dann zum Showdown.
Herausgeber:
Freigegeben:
16. Nov. 2018
ISBN:
9783743865891
Format:
Buch

Über den Autor


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Der Hit hieß Todesmelodie - Earl Warren

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Der Hit hieß „Todesmelodie"

Privatdetektiv Tony Cantrell #47

von Earl Warren

Der Umfang dieses Buchs entspricht 116 Taschenbuchseiten.

Der Manager der Rock-Gruppe „Tornados" wird erpresst. Nachdem bereits die Instrumente zerschlagen und ein Unbeteiligter getötet worden sind, werden Privatdetektiv Tony Cantrell und sein Team eingeschaltet, um während der anstehenden Tournee für Sicherheit zu sorgen. Kindermädchen für ein paar abgedrehte Musiker spielen, das ist nicht gerade der Traumjob für Butch und Silk, aber sie geben sich alle Mühe. Doch die Anschläge gehen weiter, während Tony Cantrell in Chicago fieberhaft nach den Hintermännern sucht. Im Konzert kommt es dann zum Showdown.

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author

© dieser Ausgabe 2018 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Die Hauptpersonen des Romans:

Crazy Duncan – Star der Topband Tornados. Seine Welt sind heiße Rhythmen, scharte Mädchen und harte Drogen.

Jessica McKenzie – Die Nummer Eins in Duncans Harem, aber auch anderen Männern nicht abgeneigt.

Buzzie Keller – Manager der Tornados. Er wird erpresst und soll drei Millionen Dollar zahlen.

Cole Murren – Kellers schärfster Konkurrent. Er will die Tornados unter Vertrag nehmen.

Janet Houston und Kitty La Salle – Zwei Groupies, die mit den Tornados wüste Orgien feiern.

Gene Parkinston – Erkennt zu spät, dass er sich die falschen Partner ausgesucht hat.

… und das Cantrell-Team

1

Don Diamond wischte sich den Schweiß von der Stirn. Als technischer Direktor der Great-Park-Halle hatte er heute Großkampftag. Die „Tornados gaben ein Konzert, die legitimen Nachfolger der „Beatles und der „Rolling Stones", wie die Zeitungen sie nannten.

Diamond sah auf die elektrische Uhr, es war jetzt Zeit, die Instrumente der Tornados auf die Bühne zu bringen und an die Verstärker anzuschließen. Er lief die Wendeltreppe hinunter zum Geräteraum, wo sich die sündteuren und hoch versicherten Gitarren, das Schlagzeug und die Elektronenorgel befanden.

Diamonds sehnlichste Hoffnung war es, dass dieser Tag vorbeiging – und dass hinterher die Halle noch stand. Schon jetzt drängten sich Tausende von Fans vor der Halle, nur ein Teil davon hatte Karten, und von diesen waren noch etliche gefälscht. Es musste Trubel geben, das war klar.

Zu seiner Verwunderung sah Diamond, dass die Tür des einen Geräteraums offenstand. Sollten die Bühnenarbeiter etwa schon darin sein? Wer hatte ihnen denn den Schlüssel gegeben, zum Teufel?

Da hörte der technische Direktor ein Krachen und Splittern. Wie aus einer Kanone abgeschossen raste er in den Raum. Drei Männer standen da, wüste Gestalten mit alten, verwaschenen Jeans und schreiend bunten Hemden. Einer war kahlköpfig und hatte als Ausgleich für seine Platte einen immensen Hunnenbart, ein zweiter war langhaarig und bärtig, der dritte glänzte mit einer Afrolook-Frisur.

Das Trio war dabei, die Instrumente zu zertrümmern. Gerade zerschmetterte der kahlköpfige Hüne die elektrische Gitarre von Crazy Duncan, dem Topstar, der „Tornado Group". Von dem teuren Stück schwarz umrandet, die Oberfläche in weißem Perlmutt gehalten – blieben nur Holz- und Kunststofftrümmer und Drahtgewirr.

Der Mulatte mit der Afrolook-Frisur trat mit den Füßen in der Elektronenorgel herum.

Don Diamond blieb zunächst der Mund offenstehen.

„Seid ihr wahnsinnig geworden?, schrie er dann los. „Das wird euch teuer zu stehen kommen. Wer hat euch gesagt, dass ihr das machen sollt? Wie seid ihr überhaupt hier reingekommen?

Jetzt erst bemerkten ihn die drei.

„Du redest zu viel, fuhr der Langhaarige ihn an. „Hau bloß ab, du Scheißer, sonst machen wir dir Beine.

In einer anderen Umgebung hätte Diamond vor drei solchen Typen gekniffen, er war schon über Vierzig, von Schlägereien hatte er sich immer ferngehalten. Aber in der Great-Park-Halle fühlte er sich zu Hause, er hatte eine hohe Stellung, er brauchte nur zu rufen, dann kamen ein paar Dutzend Bühnenarbeiter und andere Leute vom Personal.

Bebend vor Wut trat er auf die drei Kerle zu.

„Schert euch sofort hinaus. Die Sache wird ein Nachspiel haben, ich rufe die Polizei!"

Seelenruhig zog der Mulatte ein großes Messer unter der Jeansjacke hervor. Er begann die Schlagzeugtrommeln aufzuschlitzen, dann nahm er ein Brecheisen vom Boden auf und schlug alles zu Klump.

Diamond packte ihn am Arm. Da krachte von hinten eine elektrische Gitarre auf seinen Kopf. Ein Missklang ertönte. Diamond drehte sich um. Die Faust des Kahlkopfs mit dem Hunnenbart traf ihn von der Seite voll gegen den Kiefer, ein stechender Schmerz fuhr durch seinen Kopf.

Er wollte weglaufen, aber der Kahlkopf stellte ihm ein Bein, und als er zu Boden stürzte, schlug der Langhaarige weiter mit der Elektrogitarre auf ihn ein. Sehr schlimm waren die Schläge nicht, eine Gitarre gab keine gefährliche Schlagwaffe ab.

„Verdammt, schimpfte der Langhaarige, „ich habe gedacht, ich kann ihm die Klampfe als Halskrause aufsetzen.

„Ihr Halunken, schrie Diamond. „Das werdet ihr bereuen. Hilfe! Hilfe, zu Hilfe! Terror, Überfall! Herbei, Leute, herbei!

Seine Schreie hallten durch die Gänge der Räume unter der großen Halle, ein paar Bühnenarbeiter und der Gerätemeister hörten sie. Aber bevor sie kamen, holte der Kahlkopf einen Totschläger aus der Tasche, die lederumspannte Eisenkugel krachte dumpf auf Diamonds Schädel.

Einmal, zweimal, dreimal. Diamonds Geschrei brach abrupt ab. Mit einem ächzenden Laut sank er auf den Boden und blieb still liegen. Um seinen Kopf bildete sich eine Blutlache.

„Dem hast du den Schädel eingeschlagen, Khan, sagte der Mulatte entzückt. „Mann, o Mann, was für ein Ding! Ich werde glatt verrückt.

Bis zum Kragen vollgepumpt mit Aufputschmitteln, lachte er heiser. Khan, der Kahlkopf mit dem Hunnenbart, schaute sich die Verwüstung an, die sie angerichtet hatten, er trat auf eine am Boden liegende Bassgitarre.

„Das reicht. Mit dem, was hier herumliegt, können die Tornados nur noch Feuer anmachen. Wir hauen ab, Leute!"

Da erschienen der Gerätemeister und vier kräftige Bühnenarbeiter an der Tür, ihre Rufe alarmierten auch drei Techniker, die hier unten zu tun hatten.

Khan zog einen großkalibrigen Revolver aus der Schulterhalfter, der Langhaarige hielt plötzlich eine Pistole in der Hand. Immer noch lachte und kicherte der Mulatte.

„Mann, o Mann, das hältst du im Kopf nicht aus, das ganze Konzert ist im Eimer."

„Hört mal, Leute, ihr geht uns besser aus dem Weg!, rief Khan. „Das ist ein Magnum-Revolver, der schießt einen Bullen in zwei Teile. Wer eine Kostprobe haben will, braucht nur die Hand zu heben.

Eine Gasse bildete sich, der Kahlkopf Khan und seine beiden Komplizen marschierten hindurch.

„Ihr Drecksäcke", knurrte ein Techniker.

Er hielt einen großen Schraubenschlüssel in der Hand, mit dem er an der Klimaanlage gearbeitet hatte, und schwenkte ihn. Als der Langhaarige die Pistole auf ihn richtete, ließ er ihn aber schnell fallen, wurde wachsbleich und hob die Hände in Schulterhöhe.

„Nicht schießen! Nicht schießen!"

Eine Stimme rief von oben, was, zum Teufel, denn da unten los sei. Jetzt regte sich niemand mehr, die drei wüsten Kerle – der Kahlkopf, der Langhaarige und der Mulatte – eilten im Laufschritt los, die kühlen Gänge entlang. Die Neonröhren leuchteten hier nicht sehr hell, ein Schild „Notausgang" glühte.

Ein Pfeil wies in einen Seitenkorridor, die drei rannten zu der Tür, durch die sie auch hereingekommen waren. Hinter sich hörten sie Rufe, wüstes Geschrei, aber niemand wagte es, ihnen zu folgen.

Dann standen sie an der Rückseite der Halle. Nach der künstlichen Beleuchtung kam ihnen das Sonnenlicht sehr grell vor, es war Hochsommer, Chicago kochte unter seiner Smogglocke. Die drei Kerle rannten quer durch den gepflegten Park hinüber zum Columbus Drive. Der Motorenlärm des Highways war deutlich zu hören.

Auf dem Seitenstreifen stand ein altes Ford Cabriolet. Die Motorhaube war offen. Ein Mann machte sich am Motor zu schaffen. Er war ein junger Bursche mit strohblondem Haar. Er trug helle Hosen und ein T-Shirt mit dem Aufdruck „Tornados are the Greatest".

Als er die drei sah, warf er die Motorhaube zu und klemmte sich hinter das Steuer. Khan, der Langhaarige und der Mulatte stiegen ein. Im Schnellstart schoss das Cabrio auf den Highway und reihte sich haarscharf vor einem hellen Stingray mit texanischem Kennzeichen und einem Stiergehörn vorn auf der Kühlerhaube ein.

Eine Dreiklangfanfare erscholl. Die Männer im Cabriolet beachteten den aufgebrachten Texaner nicht.

Der Mulatte saß mit dem Langhaarigen eng zusammengequetscht auf dem schmalen Rücksitz. Er kicherte immer noch.

„Mann, o Mann, riet er und klatschte sich auf die Schenkel, „das war ’ne Sause!

2

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