Genießen Sie von Millionen von eBooks, Hörbüchern, Zeitschriften und mehr - mit einer kostenlosen Testversion

Nur $11.99/Monat nach der Testversion. Jederzeit kündbar.

Alpendoktor Daniel Ingold #2: Madln und Berge - geliebt und gefährlich: Cassiopeiapress Bergroman
Alpendoktor Daniel Ingold #2: Madln und Berge - geliebt und gefährlich: Cassiopeiapress Bergroman
Alpendoktor Daniel Ingold #2: Madln und Berge - geliebt und gefährlich: Cassiopeiapress Bergroman
eBook122 Seiten1 Stunde

Alpendoktor Daniel Ingold #2: Madln und Berge - geliebt und gefährlich: Cassiopeiapress Bergroman

Bewertung: 0 von 5 Sternen

()

Über dieses E-Book

Alpendoktor Daniel Ingold – Band 2
von Anna Martach

Der Umfang dieses Buchs entspricht 102 Taschenbuchseiten.

Die Bergwelt um den idyllischen Ort Hindelfingen ist schön, aber zuweilen auch gefährlich. Das müssen Moni und Gerd erfahren, und nicht nur sie geraten in Not. Manch einer, dem man es nicht zugetraut hätte, zeigt großen Mut – gibt es denn auch für den unermüdlichen Arzt Daniel Ingold endlich ein Happy End?

Cover: Steve Mayer
SpracheDeutsch
HerausgeberBookRix
Erscheinungsdatum17. Nov. 2018
ISBN9783739603421
Alpendoktor Daniel Ingold #2: Madln und Berge - geliebt und gefährlich: Cassiopeiapress Bergroman
Vorschau lesen

Mehr von Anna Martach lesen

Ähnlich wie Alpendoktor Daniel Ingold #2

Rezensionen für Alpendoktor Daniel Ingold #2

Bewertung: 0 von 5 Sternen
0 Bewertungen

0 Bewertungen0 Rezensionen

Wie hat es Ihnen gefallen?

Zum Bewerten, tippen

Die Rezension muss mindestens 10 Wörter umfassen

    Buchvorschau

    Alpendoktor Daniel Ingold #2 - Anna Martach

    München

    Madln und Berge – geliebt und gefährlich

    Alpendoktor Daniel Ingold – Band 2

    von Anna Martach

    Der Umfang dieses Buchs entspricht 102 Taschenbuchseiten.

    Die Bergwelt um den idyllischen Ort Hindelfingen ist schön, aber zuweilen auch gefährlich. Das müssen Moni und Gerd erfahren, und nicht nur sie geraten in Not. Manch einer, dem man es nicht zugetraut hätte, zeigt großen Mut – gibt es denn auch für den unermüdlichen Arzt Daniel Ingold endlich ein Happy End?

    Copyright

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

    © by Author

    © dieser Ausgabe 2015 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen

    www.AlfredBekker.de

    postmaster@alfredbekker.de

    1

    „Täten S’ das nimmer trinken?" Magda, die immer freundliche Bedienung im Kreuzkrug, räumte die Gläser vom Tisch, an dem der Pfarrer Feininger, der alte Doktor Huber und zwei andere Mannsleute saßen, und nahm dann doch noch einmal eine neue Bestellung auf.

    Der Doktor hatte sein übliches Viertel Wein heute kaum angerührt. Mittlerweile war das Getränk schal, es würde sicher nicht mehr schmecken. Der alte Arzt hob kaum den Blick, als das Madl abräumte. Schon eine ganze Weile hatte er seine Karten beim Doppelkopf in der Hand und hielt den Arm seltsam vor der Brust verkrampft. Da sich die anderen Mitspieler angeregt unterhalten hatten, war das merkwürdige Benehmen vom Huber nicht aufgefallen.

    Jetzt schaute ihn nicht nur Magda fragend an, der Pfarrer musterte seinen langjährigen Freund ebenfalls.

    „Stimmt was net?", fragte er dann auch alarmiert.

    Nur langsam hob sich der Blick des alten Arztes.

    „Hol’ den Daniel", röchelte er plötzlich und sackte vom Stuhl.

    Magda schrie unwillkürlich auf und die anderen Mannsbilder sprangen von ihren Stühlen.

    „Habt ihr net gehört?, fuhr der Pfarrer einen von ihnen an. „So lauf doch schon einer und hol’ den Doktor.

    Endlich setzte sich einer in Bewegung.

    Feininger riss das Hemd vom Huber auf, legte dann das Ohr auf den Brustkorb, schaute auf und wurde blass.

    „Ich glaub’, der atmet nimmer", murmelte er dann verstört.

    2

    Kurz vor der eigentlichen Ortsgrenze von Hindelfingen zweigt eine relativ neue Straße ab und führt hinein in einen kleinen lichten Wald. In dessen Innern hatte man vor wenigen Jahren mit viel Mühe und Vorsicht eine Reihe von hübschen kleinen Bungalows gebaut, eine komplette Ferienhaussiedlung. Es gab zusätzliche Wanderwege und ausgedehnte Sportanlagen. Diese Siedlung fand schon bald nach der Eröffnung reißenden Anklang, weil hier das Konzept im Ganzen stimmte. Zu jeder Jahreszeit waren fast alle Häuser ständig ausgebucht, und der Betreiber, wie auch die ansässigen Geschäftsleute und die Gemeinde, verdienten nicht schlecht daran.

    Natürlich hatte man es manchmal mit höchst seltsamen Gästen zu tun, deren Eigenheiten nicht immer verständlich waren, und die auch oft genug für reichlich Unruhe sorgten. Doch jemand wie der Gast, der heute in einem sündhaft teuren Auto vorfuhr, war selbst hier eine außergewöhnliche Erscheinung.

    Vom Fahrersitz stieg ein Mann mittleren Alters, dessen Gestalt so steif wirkte, als habe er ein Brett im Rücken. Seine Kleidung war tadellos; schwarzer Anzug, weißes Hemd und – eine schwarz-weiß gestreifte Weste. Dazu schwarze Schuhe, die blitzend das Licht der Sonne widerspiegelten.

    Er öffnete die Tür zum Rücksitz, und ein weiterer Mann stieg aus. In dem konnte man nun allerdings einen Urlauber vermuten, denn er trug einen leichten hellen Anzug, ein blaues Hemd, dessen Kragen offen stand, und leichte Sandalen. Ebenso wie das Auto wirkte alles an ihm sehr teuer.

    Zum Feriendorf gehörte ein kleines Haus, in dem das Büro wie auch einige Abstellräume untergebracht waren. Von hier aus wurde die Verwaltung geregelt, es gab eine Art Hausmeister, und schließlich natürlich auch den Besitzer der Anlage, Andreas Schwarz. Er wurde unterstützt von seiner Sekretärin.

    Die beiden gerade angekommenen Mannsbilder bewegten sich nun auf das Büro zu, und die Sekretärin, Monika Trachtner, schaute freundlich auf. Sie war erstaunt, doch sie hatte schon eine Menge Leute hier kennengelernt, so dass sie eigentlich durch nichts mehr zu erschüttern war – hatte sie bis heute gedacht.

    „Einen guten Tag wünsche ich, sagte der Mann im schwarzen Anzug mit einem leichten, kaum wahrnehmbaren Akzent, den Moni nicht gleich einordnen konnte. „Ich habe die Ehre, Herrn Gerhardt Richter in Ihrem Etablissement anmelden zu dürfen.

    Der Moni blieb für einen Moment der Mund offen stehen. „Etabiste – was?", stammelte sie dann.

    Der andere Mann drängte sich vor und lächelte sie an. Sein Blick ruhte bewundernd auf dem feschen Madl, und er selbst besaß ein freundliches sympathisches Wesen, das nun so gar nicht zu dem anderen Mann passte.

    „Verzeihen S’ mir, ich hätt’s besser gleich selbst gemacht. Mein Butler ist da manchmal ein bisserl komisch. – Mein Name ist Gerd Richter, und ich hab ab heut’ einen Bungalow bei Ihnen gemietet. Die Bestätigung ..."

    „Ist schon recht, Herr Richter." Die junge Frau hatte sich gerade noch rechtzeitig wieder gefangen. Sie war nicht dumm, und konnte natürlich auch etwas mit dem Wort Etablissement anfangen, doch hier war ein bisschen viel zusammengekommen. Sie beugte sich eifrig über ihre Unterlagen.

    „Drei Wochen täten S’ bleiben wollen, ja? Und dieser andere Herr ist ...?"

    „Gestatten, Peter Jenkins. Ich habe das Privileg, in den Diensten von Herrn Richter zu stehen. Selbstverständlich werde ich ihm auch während seines Aufenthalts hier aufwarten."

    „Sagen S’ mal, tät’ der immer so geschwollen daher reden?" Fragend und ein wenig ratlos wandte sich Moni an Herrn Richter und ignorierte den Butler völlig.

    Ein leibhaftiger Butler! Die Frau konnte ihren Blick kaum von ihm lösen, dabei wäre der andere Gast das Anschauen durchaus wert gewesen. Gerhardt Richter – er mochte etwa Ende 30 sein, lächelte Moni an.

    „Meistens ja. Ich hab mir damit einen Wunschtraum erfüllt. Und eigentlich tät’s nix Besseres geben, als sich vom Jenkins verwöhnen zu lassen. Allerdings muss man sich erst ein bisserl an seine Art gewöhnen."

    „Davon bin ich überzeugt", murmelte Moni. Richter war schon von vornherein als besonderer Gast gekennzeichnet worden, und nachdem die Frau jetzt die Anmeldung ausgefüllt hatte, ging sie hinüber zu ihrem Chef.

    „Du, Anderl, da ist der neue Gast. Wolltest informiert werden, wenn der kommt. Aber ich tät’ dich warnen, der hatt’ einen ganz besonderen Spezi dabei. Einen Butler."

    „Einen was?, wiederholte der Mann ungläubig. „Willst mich am End heut’ auf den Arm nehmen? Wie tät’ denn so was nach Hindelfingen kommen?

    „Mit dem Auto, erklärte Moni trocken und verbiss sich ein Lachen. „Und einem sündhaft teuren dazu.

    Andreas sprang auf und lief hinüber, um seine neuen Gäste zu begrüßen und zu dem teuersten Bungalow zu begleiten. Dann kehrte er erschüttert zurück, ließ sich in einen Stuhl fallen und schlug die Hände vors Gesicht.

    „Gibst mir einen Obstler, Moni – und nimm dir selbst auch einen."

    „War’s denn so arg? Was ist denn passiert?", forschte sie neugierig.

    „Dieser unmögliche Bazi, dieser Butler – da hat er doch tatsächlich gesagt, das Haus entspreche wohl kaum den notwendigen Anforderungen seines Dienstherrn. Aber auf Anweisung hin tät’ er halt eben das Beste daraus machen müssen."

    Die beiden schauten sich an, brachen dann aber gemeinsam in ein erlösendes Gelächter aus. Das konnte ja noch heiter werden.

    3

    „Das können S’ net so einfach tun, ich werd’ das net einfach zulassen, dass S’ mir hier unter den Händen wegsterben", presste Daniel Ingold, der Arzt von Hindelfingen, zwischen den Zähnen hindurch.

    Er hatte kurz mit dem Stethoskop den Brustkorb des alten Huber abgehört, der noch immer am Boden im Kreuzkrug lag. Niemand hatte sich getraut, den Mann zu bewegen und auf eine gepolsterte Bank zu legen. Es hätte ja schließlich weiß Gott was passieren können.

    Als Daniel nach erstaunlich kurzer Zeit eingetroffen war, hatte er sein Erschrecken verborgen und sich

    Gefällt Ihnen die Vorschau?
    Seite 1 von 1