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Das magische Amulett #3: Von Geisterrittern entführt: Cassiopeiapress Romantic Thriller
Das magische Amulett #3: Von Geisterrittern entführt: Cassiopeiapress Romantic Thriller
Das magische Amulett #3: Von Geisterrittern entführt: Cassiopeiapress Romantic Thriller
eBook113 Seiten1 Stunde

Das magische Amulett #3: Von Geisterrittern entführt: Cassiopeiapress Romantic Thriller

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Über dieses E-Book

Das magische Amulett Band 3
Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 99 Taschenbuchseiten.

Brenda Logan, eine junge Archäologin beim British Museum in London, wird von einer Fremden, die sich ihr als Jeane Brixton vorstellt, eingeladen, vor einem privaten Kreis von Geschäftsleuten einen Vortrag über Zauber-Amulette zu halten. Obwohl neugierig, lehnt Brenda zunächst ab, doch als ihr Verlobter, der vielbeschäftigte Arzt Daniel Conners, sie versetzt, nimmt sie die Einladung doch wahr. Brenda ahnt nicht, dass die mysteriöse Unbekannte im Zusammenhang mit kriminellen Machenschaften der "Geisterritter" steht, die in Soho mit Drogenhandel ihr Unwesen treiben. Zu spät wird Brenda klar, dass sie in eine Falle gelockt wurde. Aber was wollen diese Albtraumritter in verbeulten Rüstungen mit den angsteinflößenden Totenfratzen von ihr; und kann ihr Andie Orson, der Drogenfahnder, der ebenfalls gekidnappt wurde, ihr helfen?
SpracheDeutsch
HerausgeberBookRix
Erscheinungsdatum9. Nov. 2018
ISBN9783739635224
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    Buchvorschau

    Das magische Amulett #3 - Jan Gardemann

    München

    Von Geisterrittern entführt

    Das magische Amulett Band 3

    Roman von Jan Gardemann

    Der Umfang dieses Buchs entspricht 99 Taschenbuchseiten.

    Brenda Logan, eine junge Archäologin beim British Museum in London, wird von einer Fremden, die sich ihr als Jeane Brixton vorstellt, eingeladen, vor einem privaten Kreis von Geschäftsleuten einen Vortrag über Zauber-Amulette zu halten. Obwohl neugierig, lehnt Brenda zunächst ab, doch als ihr Verlobter, der vielbeschäftigte Arzt Daniel Conners, sie versetzt, nimmt sie die Einladung doch wahr. Brenda ahnt nicht, dass die mysteriöse Unbekannte im Zusammenhang mit kriminellen Machenschaften der „Geisterritter" steht, die in Soho mit Drogenhandel ihr Unwesen treiben. Zu spät wird Brenda klar, dass sie in eine Falle gelockt wurde. Aber was wollen diese Albtraumritter in verbeulten Rüstungen mit den angsteinflößenden Totenfratzen von ihr; und kann ihr Andie Orson, der Drogenfahnder, der ebenfalls gekidnappt wurde, ihr helfen?

    Copyright

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

    © by Author

    © Cover by Firuz Askin, 2016

    © dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

    © Logo by Steve Mayer unter Verwendung von Motiven by Pixabay, 2016

    Alle Rechte vorbehalten.

    www.AlfredBekker.de

    postmaster@alfredbekker.de

    1

    Der kleine Vortragssaal im Kellergeschoss des British Museum war bis auf den letzten Stuhl besetzt. Ich war ein wenig überrascht gewesen, als ich den vollen Saal betrat und mir einen Weg zum Podium bahnte. Nie hätte ich damit gerechnet, dass das Thema Amulett auf so viel Interesse stoßen würde. Es war mein erster Vortrag, und daher war ich am Anfang ein wenig nervös gewesen. Als ich dann aber merkte, dass meine Zuhörer meinen Worten aufmerksam folgten, wurde ich sicherer.

    »Das Tragen von Amuletten entwickelte sich also ungefähr zeitgleich mit dem Aufkommen von Kleidung«, fasste ich am Ende noch einmal zusammen. »Doch während die Kleidung den Menschen vor Wettereinflüssen schützte, wurden die Amulette aus einem eher magisch-mystischen Grund getragen. Ein Amulett soll den Träger vor bösen Geistern und Einflüssen beschützen oder ihm die Kräfte verleihen, die angeblich in dem Amulett wohnen.«

    Ich ließ meinen Blick durch den Saal schweifen. »Und ebenso wie die Kleidung mit den Jahrhunderten immer mehr verfeinert wurde und ihre Bedeutung veränderte, so wandelte sich auch das Bild des Amuletts ...«

    Mein Blick war unwillkürlich auf einer dunklen Gestalt am gegenüberliegenden Ende des Saals hängen geblieben. Es war eine schlanke Frau, die ganz in Schwarz gekleidet war und lässig an der Wand lehnte. Ich hatte das seltsame Gefühl, als würde sie mich anstarren.

    Schaudernd fuhr ich in meinem Vortrag fort:

    »Auch mit den Amuletten vollzog sich eine Wandlung, die am stärksten von der christlichen Religion geprägt war. Der Gebrauch von magischen Amuletten wurde verboten und durch christliche Symbole ersetzt. Aber selbst diese Maßnahme konnte den Menschen den Glauben an die Kraft von Amuletten nicht austreiben, der sich ungebrochen bis in die heutige Zeit erhalten hat.«

    Ich atmete tief durch und schaute in die Runde. Ich hatte mir vorgenommen, am Ende des Vortrags noch eine Anmerkung zu machen, die mir sehr am Herzen lag.

    »Amulette haben auch noch eine andere Eigenschaft, auf die ich bisher noch nicht eingegangen bin«, sagte ich gedehnt. »Diese Eigenschaft unterscheiden die Amulette deutlich von der Kleidung.«

    Ich schaute in die Runde. »So verrückt und unmöglich manch einem ein Kleidungsstück erscheinen mag, so hat man doch noch nie davon gehört, dass ein Kleid oder eine Hose böse sein kann. Unter den Amuletten gibt es aber durchaus welche, die abgrundtief böse sind. Sie werden nicht dafür eingesetzt, Menschen zu schützen oder ihnen Kraft zu verleihen. Mit ihrer Hilfe soll der freie Wille von Menschen gebrochen und ihr Schicksal zugunsten eigennütziger Pläne einiger weniger beeinflusst werden.«

    Ein bedrücktes Schweigen hatte sich im Vortragssaal ausgebreitet.

    »Diese Art von Amulett ist aber eher selten«, schwächte ich meine eindringlichen Worte ab. »Wenn man an die Kraft von Amuletten glaubt, sollte man sich bemühen, sie für positive, schöne Dinge einzusetzen.«

    Ich deutete eine leichte Verbeugung an und trat vom Rednerpult zurück.

    Applaus brandete auf. Ich freute mich, dass mein kleiner Vortrag über Amulette so guten Anklang gefunden hatte. Schon während meines Archäologiestudiums hatte ich mich mit diesem Thema intensiv beschäftigt. Und seit ich im British Museum arbeitete, hatte ich viel dazugelernt. Professor Salomon Sloane, der Direktor des Museums, war sofort einverstanden gewesen, als ich ihm von meiner Idee, einen Vortrag zu halten, erzählte.

    Dass auch ein paar unheimliche Erfahrungen mit Amuletten mein Wissen bereichert hatten, wusste außer Dr. Daniel Connors, meinem Geliebten, niemand. Daniel war der einzige Mensch, dem ich rückhaltlos vertraute. Er hatte mein Herz erobert und mit seiner Liebe mein Leben stark verändert.

    Ich verließ das Podium und wollte mich zum Ausgang wenden.

    »Miss Brenda Logan!«

    Ich sah auf und bemerkte die dunkel gekleidete, schlanke Frau, die mir schon während des Vortrags aufgefallen war. Sie trug eine lange schwarze Bluse, die ihr bis über die Hüften reichte, und einen schwarzen Chiffonrock, unter dem ihre Beine dezent durchschimmerten. Die Bluse war mit großen silbernen Knöpfen verziert und das lange kastanienbraune Haar der Frau mit einer silbernen, mondförmigen Haarspange zurückgesteckt.

    Die Frau hatte ein schmales, ebenmäßiges Gesicht und geschwungene Brauen. Aber ihre Augen irritierten mich. Sie waren fast schwarz und ihr Blick sezierend.

    »Ihr Vortrag hat mich tief beeindruckt«, sagte sie mit rauchiger Stimme.

    »Mein Name ist Jeane Brixton«, stellte sie sich vor. »Sie wissen erstaunlich viel über Amulette. Ich frage mich, ob Sie Lust haben, Ihren Vortrag in einem engeren Kreis von Interessierten zu wiederholen.«

    Ich zuckte vage mit den Schultern. »Der Anklang, den mein Vortrag gefunden hat, überrascht mich selbst«, gab ich zu. »Vielleicht werde ich in den nächsten Monaten die Veranstaltung wiederholen. Sie und Ihre Freunde sind dann natürlich herzlich eingeladen.«

    »Ich fürchte, Sie missverstehen mich«, entgegnete Jeane Brixton kühl. »Mir schwebte eher ein exklusiver Rahmen vor. Nur Sie und einige geladene Gäste.«

    Sie zog mich zum Rand des Podiums und senkte verschwörerisch ihre Stimme. »Es handelt sich um wohlhabende Geschäftsleute, die gern mehr über Amulette und ihre Wirkung erfahren möchten, dieses Interesse aber nicht unbedingt publik machen wollen. Entsprechend hoch wird natürlich auch Ihr Honorar ausfallen.«

    Ich überlegte einen Augenblick. »Wann soll der Vortrag denn stattfinden?«

    »Noch heute Abend«, kam prompt die Antwort.

    »Das ist ausgeschlossen«, erwiderte ich und schüttelte den Kopf.

    Dieser Abend war Daniel vorbehalten! Ich freute mich schon den ganzen Tag aufs Rendezvous.

    Daniel war Arzt in der neurologischen Abteilung des St. Thomas Hospital in London. In den letzten Wochen hatte er nur wenig Zeit für mich gehabt, da auf seiner Station einige sehr komplizierte Fälle lagen. Außer ein paar Telefonaten und einigen kurzen Treffen hatten wir kaum Kontakt miteinander gehabt.

    Aber dieser Abend sollte nur uns allein gehören!

    »Ich möchte dir eine wichtige Frage stellen«, hatte Daniel bei unserem letzten Treffen angedeutet und mir dabei tief in die Augen gesehen. »Aber damit warte

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