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Brenda Logan und die Amazone: Das magische Amulett #132 / Cassiopeiapress Romantic Thriller

Brenda Logan und die Amazone: Das magische Amulett #132 / Cassiopeiapress Romantic Thriller

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Brenda Logan und die Amazone: Das magische Amulett #132 / Cassiopeiapress Romantic Thriller

Länge:
115 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Jun 17, 2019
ISBN:
9783743853379
Format:
Buch

Beschreibung

Das magische Amulett Band 132
Roman von Jan Gardemann
 
Der Umfang dieses Buchs entspricht 99 Taschenbuchseiten.
 
Eine als Amazone verkleidete Frau zerstört einen Pub in London. Der Wirt erhält als Entschädigung eine alte griechische Münze. Die Archäologin Brenda Logan stolpert eher zufällig über die Sache und beginnt aus Interesse zu ermitteln. Wer sind die verkleidete Frau und ihr mysteriöser Begleiter?
Herausgeber:
Freigegeben:
Jun 17, 2019
ISBN:
9783743853379
Format:
Buch

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Brenda Logan und die Amazone - Jan Gardemann

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Brenda Logan und die Amazone

Das magische Amulett Band 132

Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 99 Taschenbuchseiten.

Eine als Amazone verkleidete Frau zerstört einen Pub in London. Der Wirt erhält als Entschädigung eine alte griechische Münze. Die Archäologin Brenda Logan stolpert eher zufällig über die Sache und beginnt aus Interesse zu ermitteln. Wer sind die verkleidete Frau und ihr mysteriöser Begleiter?

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

© by Author

© Cover by Firuz Askin, 2018

© dieser Ausgabe 2018 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

© Logo by Steve Mayer unter Verwendung von Motiven by Pixabay, 2018

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Prolog

Nichts Böses ahnend wandte ich den Kopf und erstarrte. Am äußersten Rand des weiträumigen Parkplatzes stand eine Gestalt zwischen den Büschen. Sie trug einen dunklen, elegant wirkenden Mantel, hatte eine Kapuze über den Kopf gezogen und einen breitkrempigen Hut darübergestülpt. Das Gesicht des Fremden lag in tiefem Schatten. Und dennoch vermeinte ich die Augen des Mannes zu sehen. Sie schimmerten in einem ungesund erscheinenden Gelb unter dem Hut hervor. Genauso hatte Mark Lendon den mysteriösen Mann beschrieben, der in dem Pub auftauchte, nachdem die muskelbepackte Frau den Laden demoliert und die Gäste zusammengeschlagen hatte. Eine Gänsehaut kroch mir den Rücken hinunter, denn ich hatte das untrügliche Gefühl, dass der unheimliche Kerl mich anstarrte...

1

„Du musst verrückt sein, Selena, murmelte die junge Frau und schüttelte über sich selbst den Kopf. „Wenn du wirklich glaubst, diese Beschwörung wird gelingen, bist du reif für die Klapsmühle.

Sie presste die Lippen aufeinander und fügte sich mit einem antiken Dolch einen kleinen Schnitt am Oberarm zu.

Der kalte kurze Schmerz, den die Verletzung verursachte, ließ Selena das Gesicht verziehen. Blut quoll aus der Wunde hervor.

Rasch legte sie den Dolch auf den niedrigen Tisch, vor dem sie nackt kniete. Das schummrige Licht der beiden dicken Kerzen, die auf dem Tisch brannten, zauberte einen samtigen Teint auf Selenas Haut und umschmeichelte ihre weiblichen Rundungen. Auf ihrem brünetten, schulterlangen Haar lag ein rostbrauner Schimmer, in ihren dunklen Augen leuchtete es erwartungsvoll.

Selenas Lippen bewegten sich rasch, während sie die fremdklingende Beschwörungsformel murmelte, die sie auswendig gelernt hatte. Dann griff sie nach dem Amulett vor ihr auf dem Tisch und presste es gegen die blutende Wunde.

Das Amulett war uralt, es bestand aus Kupfer. Die Ränder des münze-großen Talisman waren stark zerfurcht und scharfkantig, vom Zahn der Zeit angenagt. Doch der Frauenkopf, der in das Metall geprägt worden war, war noch recht gut zu erkennen. Auf der Rückseite waren ein Bogen und ein Köcher mit Pfeilen abgebildet, die sich kreuzten. Seltsame Schriftzeichen bildeten einen engen Kreis um die Darstellungen auf dem Amulett.

Selena seufzte. Der letzte Vers der Beschwörung war soeben über ihre Lippen gekommen. Was genau sie gesagt hatte, wusste sie nicht, denn die Sprache, der sie sich während der Beschwörung bedient hatte, war uralt und ihre Bedeutung in Vergessenheit geraten.

Wieder schüttelte sie den Kopf, während sie das Amulett fest gegen die Schulterwunde presste.

„Alles, was diese idiotische Beschwörung bewirken wird, ist, dass du eine Blutvergiftung bekommst", murmelte sie und starrte unschlüssig auf ihre Schulter hinab. Blut sickerte zwischen den Fingern hervor, mit denen sie das Amulett gegen den Oberarm presste. Das Blut rann die Goldkette hinab, an der das Amulett festgemacht worden war und die an Selenas Oberarm herabbaumelte.

„Wenn mich jetzt jemand sehen könnte, würde er denken, ich hätte nicht mehr alle Tassen im Schrank, murrte sie missmutig. „Und wahrscheinlich hätte er sogar recht damit.

Selena war drauf und dran, die Beschwörung abzubrechen. Sie kam sich plötzlich entsetzlich albern und leichtgläubig vor und fragte sich, wie sie es hatte zulassen können, dass sie Hoffnungen an dieses uralte Ritual geknüpft hatte.

Doch dann musste sie wieder an die schlimmen Erniedrigungen denken, die sie in der Vergangenheit hatte hinnehmen müssen und presste das Amulett nur noch entschlossener gegen ihren Oberarm.

„Es muss einfach klappen", quetschte sie zwischen den Zähnen hervor.

Da fing die Wunde plötzlich an, entsetzlich zu schmerzen. Es fühlte sich an, als würde ihr jemand einen Dolch mit voller Wucht in den Oberarm rammen.

Selena schrie auf. Tränen schossen ihr in die Augen Sie riss das Amulett von der Wunde fort und schleuderte es in eine Zimmerecke.

Doch dadurch ließ der Schmerz sich nicht bezähmen. Wie Gift fraß es sich von dem Oberarm ausgehend durch ihren ganzen Körper.

Schreiend warf Selena sich zu Boden. Sie zog die Knie an und schlang die Arme wimmernd um den Oberkörper. Sie hatte das Gefühl, ihr Blut hätte sich in flüssige Lava verwandelt, als würde sie von innen heraus bei lebendigem Leib verbrennen.

Der Schmerz war nun so überwältigend, dass Selena unfähig war, zu schreien. Ihr Mund schnappte auf und zu, ihre Augen waren weit aufgerissen. Wie toll wälzte sie sich auf dem Boden hin und her, während ihr der Schweiß aus den Poren trat.

Dann knipste der Schmerz ihr Bewusstsein aus. Wie unter einem Krampf zuckte sie ein letztes Mal zusammen und streckte ihren Körper. Ihre Muskeln wurden hart und begannen sich unter der Haut deutlich abzuzeichnen.

Aber davon bekam Selena nichts mehr mit. Schließlich erschlafften ihre Glieder und sie lag wie tot auf dem Boden ihres verdunkelten Wohnzimmers. Auf ihren Lippen ruhte ein siegessicheres, böses Lächeln.

2

„Sie sehen müde und abgespannt aus, Selena", sagte ich, Brenda Logan, zu der jungen Archäologin, die in diesem Moment den kleinen Präsentationsraum des British Museums betrat.

Selena zuckte nur mit den Schultern und wandte sich gleichgültig einer der zahlreichen Vitrinen zu, die in dem hellerleuchteten Raum standen.

Ohne sichtbares Interesse blickte sie auf die Exponate in der Vitrine hinab. Es handelte sich um die Schreibutensilien eines ägyptischen Beamten aus der Zeit der Pharaonen. Die Exponate waren von einem Archäologen-Team erst kürzlich in der Wüste von Ägypten gefunden worden. Man hatte dort eine fast komplette Schreibstube dem Wüstensand abgetrotzt - zu den Fundstücken gehörten auch ein Haufen alter Pergamentrollen, Schrifttafeln und Grabplatten, die der Beamte entweder nicht fertiggestellt oder verworfen hatte.

Dieser sensationelle Fund hatte in der Fachwelt für Aufsehen gesorgt. Und nun sollten die Exponate in einer Sonderausstellung im British Museum das erste Mal der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Selenas und meine Aufgabe war es, die Exponate zusammenzustellen und Texte zu verfassen, die den Besuchern die Ausstellungstücke erklären sollten.

Bisher hatte Selena, deren Spezialgebiet eigentlich das griechische Altertum war, kein großes Interesse an dieser Arbeit bekundet, die ihr von Prof. Salomon Sloane, dem Museumsdirektor, auferlegt worden war. Einen Großteil der anfallenden Aufgaben hatte ich daher allein erledigen müssen.

Ich sah demonstrativ auf meine Armbanduhr.

Selena hatte sich um eine halbe Stunde verspätet. Wir hatten an diesem Morgen noch einmal über die Zusammenstellung der Exponate sprechen wollen. Doch das schien ihr egal zu sein. Sie hielt es nicht einmal für nötig, sich für ihr Zuspätkommen zu entschuldigen.

Unverwandt sah ich Selena von der Seite an. Sie wirkte unnatürlich blass und hohlwangig

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