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Das ewige Paar: Das magische Amulett #137

Das ewige Paar: Das magische Amulett #137

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Das ewige Paar: Das magische Amulett #137

Länge:
116 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Nov 23, 2018
ISBN:
9783743862227
Format:
Buch

Beschreibung

Das magische Amulett Band 137
Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 102 Taschenbuchseiten.

Ein geheimnisvoller Anruf um Mitternacht von Pierre Shantal lässt Amulett-Forscherin Brenda Logan aufhorchen. Sie bricht überstürzt nach Paris auf, um ihrem Bekannten zu helfen. Wird er zu dem verabredeten Treffen erscheinen? Warum sind weder Pierre noch Edith, seine Verlobte, telefonisch zu erreichen?
Herausgeber:
Freigegeben:
Nov 23, 2018
ISBN:
9783743862227
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Buch

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Das ewige Paar

Das magische Amulett Band 137

Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 102 Taschenbuchseiten.

Ein geheimnisvoller Anruf um Mitternacht von Pierre Shantal lässt Amulett-Forscherin Brenda Logan aufhorchen. Sie bricht überstürzt nach Paris auf, um ihrem Bekannten zu helfen. Wird er zu dem verabredeten Treffen erscheinen? Warum sind weder Pierre noch Edith, seine Verlobte, telefonisch zu erreichen?

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

© by Author

© Cover by Firuz Askin, 2018

© dieser Ausgabe 2018 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

© Logo by Steve Mayer unter Verwendung von Motiven by Pixabay, 2018

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Prolog

Stufe um Stufe trug mich Pierre die Treppe empor. Er hatte kein Licht gemacht, so dass das enge Treppenhaus noch beklemmender und unheimlicher wirkte. Meine Hoffnung, es möge ein Bewohner unverhofft aus der Hintertür seiner Wohnung treten und im Treppenhaus erscheinen, wurde nicht erfüllt. Unbehelligt erreichte Pierre die Hintertür, die in die Wohnung des Facons führte. Pierre schloss auf, trug mich über die Schwelle und stieß die Tür mit dem Fuß hinter uns wieder zu. Nun war ich endgültig in der Höhle des Löwen gefangen!

1

Das Klingeln des Telefons schrillte wie das Aufkreischen einer Alarmglocke in meinen Traum und zerriss ihn in unzählige Fetzen, die daraufhin wie aufgescheuchte Gespenster ihr Heil in der Dunkelheit des Vergessens suchten.

Erschrocken riss ich, Brenda Logan, die Augen auf und blickte mich benommen um.

Es herrschte stockdunkle Nacht. Nur der schwache Widerschein von Straßenlaternen drang durch die luftigen Vorhänge und ließ die Konturen meines Schlafzimmers schemenhaft vor mir erstehen.

Das Telefon klingelte unterdessen munter weiter und vertrieb auch die letzten Reste süßen Schlafes, der mich eben noch wie ein Geliebter umfangen und gehalten hatte.

„Daniel", murmelte ich und tastete neben mir über die Betthälfte, in der mein geliebter Mann zu liegen pflegte.

Doch Daniels Betthälfte war leer. Ich war allein in unserem Schlafzimmer.

Da fiel mir ein, dass Daniel heute Nachtschicht hatte und sich in diesem Moment wahrscheinlich im OP-Saal des St. Thomas Hospitals aufhielt, wo er als Arzt und Neurologe arbeitete.

Ich seufzte schicksalseigeben und drehte mich auf den Rücken. Abwartend starrte ich gegen die Zimmerdecke, die sich über mir in der Dunkelheit schemenhaft abzeichnete. Nun, da ich Daniel nicht zum Apparat schicken konnte, wollte ich einfach abwarten, bis der Anrufer die Geduld verlor und den Telefonhörer wieder auflegte.

Aber das Telefon wollte einfach nicht zu klingeln aufhören. In entnervender Regelmäßigkeit wiederholte sich die elektronische Tonfolge und ließ mich befürchten, dass die Geduld des Anrufers anscheinend größer war als meine.

Das Klingeln hörte sich in meinen Ohren plötzlich irgendwie verloren und drängend an - etwa wie das klägliche Rufen eines Kindes, das einen Alptraum gehabt hatte und nun fest entschlossen war so lange zu rufen, bis sich die Eltern erbarmten und zu ihm kommen würden.

Der Klingelton durchzuckte meinen Körper nun fast schon wie ein schwacher Stromstoß. Entnervt schlug ich die Bettdecke zurück, schwang die Beine aus dem Bett und machte mich auf den Weg ins Wohnzimmer, wo das Telefon stand.

„Brenda Logan am Apparat!, meine Stimme klang schlaftrunken und benommen, aber das war mir nur recht so. Der Anrufer sollte ruhig ein schlechtes Gewissen bekommen. Ich strich mir eine Strähne meines weizenblonden Haares aus dem Gesicht und lauschte der gepresst klingende Stimme eines Mannes am anderen Ende der Leitung. Die Verbindung war ziemlich schlecht; es knisterte und rauschte in der Leitung. „Hier ... hier spricht Pierre Shantal! Du erinnerst dich doch hoffentlich noch an mich?

Der Akzent, mit dem der Mann sprach, verriet, dass er Franzose war. Aber seine Stimme klang in meinen Ohren trotzdem nicht wie die von Pierre Shantal.

„Du ... du musst unbedingt zu mir nach Paris kommen, Brenda ... es geschehen hier seltsame Dinge..."

„Pierre Shantal? Bist du das wirklich?, ich rieb mir benommen den Nacken. „Weißt du eigentlich, wie spät es ist?

„Mitternacht, erhielt ich zur Antwort. „Zu einem anderen Zeitpunkt ist es mir nicht möglich zu telefonieren. Bitte, ich flehe dich an, Brenda, du musst mir helfen!

Ich krauste die Stirn und versuchte meine Gedanken zu sortieren.

Daniel und ich hatten Pierre Shantal und seine Verlobte Edith Barbet während unseren Urlaubs an der französischen Mittelmeerküste kennengelernt. Daniel und ich waren von dieser Reise erst vor knapp zwei Wochen nach London zurückgekehrt. Wir hatten eine sehr schöne, harmonische Zeit in Frankreich verlebt und einiges zusammen mit Pierre und Edith unternommen. Die Chemie zwischen uns hatte gestimmt, was bestimmt nicht nur daran gelegen hatte, dass Pierre, so wie ich, Archäologe war.

„Was ist denn los mit dir?", fragte ich zurückhaltend.

Pierres Stimme klang irgendwie verändert. Der Elan und die unbeschwerte Lebenslust schienen ihr verlorengegangen zu sein. An ihrer Stelle waren Furcht und Entsetzen getreten.

„Das ... das kann ich dir am Telefon nicht erzählen, sagte mein Gesprächspartner hastig. „Ich muss mich kurzfassen, ehe ich erwischt werde. Bitte, Brenda - du kennst dich doch mit übernatürlichen Phänomenen aus, nicht wahr?

„Ich bin Amulett-Forscherin - das weißt du", gab ich vorsichtig zurück.

Dass ich die Amulette nicht bloß im wissenschaftlichen Sinne erforschte, sondern sie regelrecht aufspürte und zerstörte, wenn sich herausstellte, dass magische Kräfte in ihnen schlummerten, hatte ich Pierre jedoch verschwiegen. Die gefahrvolle Amulett-Jagd war schließlich kein Thema für einen entspannten Urlaubsplausch.

„Ich habe dein Buch über Amulette, das du geschrieben hast, inzwischen gelesen", erwiderte der Mann, der sich für Pierre ausgab. Irgendwie konnte ich nicht glauben, dass diese verbraucht klingende, gebrechliche Stimme tatsächlich Pierre Shantal gehören sollte.

„Du weißt eine Menge über Magie und Zauberei, fuhr mein Gesprächspartner fort. „Vielleicht hältst du mich jetzt für verrückt, wenn ich dir sage, dass ich inzwischen fest davon überzeugt bin, dass es Magie und übersinnliche Phänomene tatsächlich gibt.

„Wie kommst du denn darauf?", hakte ich vorsichtig nach.

„Noch vor wenigen Tagen hätte ich jedem ins Gesicht gelacht, der mir hätte erzählen wollen, es würde magische Kräfte in Wirklichkeit geben. Inzwischen weiß ich es besser, Brenda!"

„Willst du nicht endlich mit der Sprache rausrücken, Pierre?"

„Ich ... ich kann jetzt nicht darüber sprechen, zischte Pierre gequält. „Die Zeit reicht nicht aus. Ich muss das Gespräch jetzt beenden, Brenda. Es darf niemand erfahren, dass ich mich mit meinem Problem an dich gewandt habe.

„Was für ein Problem denn?"

„Du musst zu mir nach Paris kommen, Brenda - dann werde ich dir alles erklären. Wir treffen uns in zwei Tagen im Parc Monceau, so um die Mittagszeit. Bitte, Brenda, du musst kommen, im Namen unserer Freundschaft! Es geht um Leben und Tod, bitte glaub mir!"

Ich wollte gerade ansetzen, etwas zu erwidern, als mir ein Klicken im Telefonhörer verriet, dass Pierre Shantal oder der Mann, der sich für ihn ausgegeben hatte, das Gespräch unterbrochen hatte.

Verstört nahm ich den Telefonhörer vom Ohr und starrte ihn nachdenklich an.

Ich konnte mir beim besten Willen keinen Reim auf diesen seltsamen Anruf machen. Ich hatte

Pierre Shantal als einen lebensfrohen Mann kennen gelernt. Er hatte Daniel und mich mit seiner unbeschwerten Art und seiner Heiterkeit oft angesteckt und stets für gute Laune gesorgt. Es passte überhaupt nicht zu

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