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Die Haie der Commissione: Ein Roberto Tardelli Thriller / Cassiopeiapress Kriminalroman

Die Haie der Commissione: Ein Roberto Tardelli Thriller / Cassiopeiapress Kriminalroman

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Die Haie der Commissione: Ein Roberto Tardelli Thriller / Cassiopeiapress Kriminalroman

Länge:
118 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
23. Nov. 2018
ISBN:
9783739648095
Format:
Buch

Beschreibung

Kriminalroman von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 95 Taschenbuchseiten.

Roberto Tardelli, Agent bei COUNTER CRIME, ist der Mafia auf der Spur. Diese plant in New York einen großen Coup. Dabei schreckt der Kopf der Bande auch vor Morden in den eigenen Reihen nicht zurück. Und die Handlanger sitzen dem Agenten bereits im Nacken.

Titelbild: Steve Mayer
Herausgeber:
Freigegeben:
23. Nov. 2018
ISBN:
9783739648095
Format:
Buch

Über den Autor


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Die Haie der Commissione - A. F. Morland

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Die Haie der Commissione

von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 95 Taschenbuchseiten.

Roberto Tardelli, Agent bei COUNTER CRIME, ist der Mafia auf der Spur. Diese plant in New York einen großen Coup. Dabei schreckt der Kopf der Bande auch vor Morden in den eigenen Reihen nicht zurück. Und die Handlanger sitzen dem Agenten bereits im Nacken.

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

1

Die Lehrerin Valentina Lupo dachte sich nichts Böses, als die beiden Mafia-Soldati auf sie zukamen.

Der eine, Bruno Bozzetto, ein mittelgroßer, bulliger Bursche, versuchte, sich seinen Job nicht anmerken zu lassen.

Der andere, Adolfo Cortese, sah aus wie ein eleganter Top-Manager mit messerscharfen Bügelfalten und dezenter Krawatte. Das Gesicht sonnengebräunt, mit dunklen, wachsamen Augen.

Auf dem sonnenüberfluteten Schulhof herrschte der übliche Wirbel. Die Kinder neckten einander, spielten sich gegenseitig Streiche oder unterhielten sich gestenreich über den letzten Film von John Travolta.

Die Soldati erreichten die Lehrerin.

„Miss Valentina Lupo?", fragte Bozzetto.

„Ja." Die Lehrerin musterte die beiden Männer mit fragendem Blick.

Bruno Bozzetto wies auf seine breite Brust und sagte: „Ich bin Captain Moreno. Sein Finger zeigte anschließend auf Adolfo Cortese. „Und das ist Leutnant Arling.

Bozzetto ließ das erst einmal wirken. Dann zog er seine Brieftasche, um sich auszuweisen. Das ging so schnell, dass die Lehrerin keine Möglichkeit hatte, etwas Genaues zu sehen.

„Worum geht es?", wollte Valentina Lupo wissen.

„Um Ihren Bruder", erwiderte Bozzetto.

„Mario!, rief die Lehrerin erschrocken aus. „Was ist mit ihm? Ihr Blick pendelte beunruhigt zwischen den Soldati hin und her.

Bruno Bozzetto blickte auf seine Schuhspitzen. Seine schwarzen Brauen zogen sich zusammen. „Bitte, erschrecken Sie nicht, Miss Lupo. Ihr Bruder hatte einen Unfall."

„Oh, mein Gott. Ist es schlimm?"

„Er wird es überleben. Wir möchten Sie zu ihm bringen."

„Ja. Ja, natürlich. Einen Augenblick. Ich muss mich nur bei meiner Kollegin abmelden." Valentina Lupo eilte davon.

„Klappt doch prima", sagte Bozzetto zufrieden.

Ohne zu lächeln meinte Cortese: „Die Puppe wird sich noch wundern."

Valentina kehrte zurück. Die Soldati verließen mit ihr den Schulhof. Eine schwarze DeSoto Limousine stand bereit.

Bruno Bozzetto setzte sich ans Steuer. Valentina Lupo nahm neben ihm auf dem Beifahrersitz Platz. Adolfo Cortese setzte sich hinter die Lehrerin. Blitzschnell traf er seine Vorbereitungen.

Während Bozzetto den DeSoto anrollen ließ, beugte sich Cortese vor.

In seiner Rechten befand sich ein mit Chloroform getränkter Wattebausch. Valentina Lupo roch den süßlichen Geruch vorzeitig.

Verwirrt wollte sie sich umdrehen.

Aber da packte Adolfo Cortese schon zu. Er drückte ihren Kopf gegen seinen Oberkörper und presste ihr die Watte auf Mund und Nase.

Valentina Lupo riss entsetzt die Augen auf. Sie bäumte sich auf und schlug um sich. Ihr linker Fuß traf Bozzettos Knie.

Der stieß einen unfeinen Fluch aus, den Valentina nur mehr verschwommen hörte.

Sie hielt die Luft an, wollte nicht atmen. Doch irgendwann musste sie dann doch den entscheidenden Atemzug tun, der sie in eine bodenlose Schwärze fallen ließ ...

2

Roberto Tardelli klingelte nun schon zum dritten Mal an Mario Lupos Tür. Der Mann machte nicht auf, obwohl Roberto mit ihm verabredet war.

Die Tür des Nachbarn öffnete sich. Ein schmuddeliger Kerl erschien. Roberto wusste nicht, weshalb er den Mann mit Zerberus, dem Höllenhund, verglich. Möglicherweise wegen des feindseligen Knurrens und des aggressiven Blickes.

„Sagen Sie mal, was soll das?, maulte der Nachbar. „Wie lange wollen Sie den Klingelknopf denn noch strapazieren? Möchten Sie nicht Rücksicht auf die Nachbarn nehmen, die vielleicht schlafen wollen?

„Am helllichten Tag?", fragte Roberto lächelnd.

„Schon mal was von Schichtarbeitern gehört?"

„Tut mir leid, wenn ich Sie geweckt habe, Mister."

„Ich hab’ eben erst versucht, einzuschlafen. Aber bei dem Lärm ist das ja nicht möglich. Mario ist nicht zu Hause."

„Können Sie mir sagen, wo er ist?"

„Kann ich nicht. Bin schließlich nicht seine Gouvernante."

„Ich bin mit ihm verabredet."

„Das wird er wohl verschwitzt haben."

„Ist normalerweise nicht seine Art", sagte Roberto Tardelli.

„Als ich vor ’ner Stunde nach Hause kam, sah ich Mario die Straße hinunterrennen, als wäre der Teufel hinter seiner armen Seele her."

Roberto stutzte. „Hatten Sie den Eindruck, dass er vor jemandem davonlief?"

Der Nachbar nickte. „So hat’s ausgesehen."

Roberto bedankte sich für die Information und ließ den Mann, der blaue Hosenträger über dem verschwitzten Unterhemd trug und dessen Haar zerzaust war, in der Tür stehen.

Der Mafiajäger eilte zu seinem weißen Maverick. Er glitt hinter das Steuer, startete den Motor und fuhr los.

Roberto war einer von vielen Agenten, die für COUNTER CRIME arbeiteten. Ein harter Job für harte Männer, die in geheimen Trainingscamps ausgebildet wurden, um ihre Widerstandskraft zu stählen. Denn nur die härtesten Männer hatten eine Chance, im gnadenlosen Kampf gegen das organisierte Verbrechen zu überleben.

Mario Lupo gehörte dem großen Heer der Spitzel und Zuträger an, die von COUNTER CRIME für gute Informationen bezahlt wurden. Lupo war ein Fuchs. Er riss immer wieder neue, interessante Tipps auf, die er sodann in klingende Münze umwandelte.

Diesmal hätte es wieder zu solch einem Geschäft kommen sollen. Deshalb hatte sich Mario Lupo mit dem COUNTER CRIME-Agenten verabredet.

Und nun war Mario Lupo nicht zu Hause. Geflohen war er, hatte der Nachbar gesagt. Das Leben der Spitzel war mitunter sehr gefährlich. Roberto vermutete, dass es irgendeine Panne gegeben hatte. Jemand von der Gegenseite musste spitz gekriegt haben, dass Mario Lupo etwas ausplaudern wollte, was nicht für jedermanns Ohren bestimmt war.

In solchen Fällen pflegte die Mafia eiskalt und mitleidlos durchzugreifen. Es bestand durchaus die Möglichkeit, dass Mario Lupo zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr lebte, sondern träge den East River hinuntertrieb oder in irgendeiner Betonsäule für alle Zeiten verschwunden war.

Roberto Tardelli durchfuhr Flatbush. Er fragte sich, was für eine Information ihm Mario hätte verkaufen wollen. Der Bursche hatte nicht die leiseste Andeutung gemacht. Er hatte am Telefon nur behauptet, dass die Sache ihr Geld wert wäre.

Wenn Mario Lupo noch lebte, wo hatte er sich dann vor den Bluthunden der Mafia verkrochen? Roberto Tardelli war klar, dass er den Mann schnellstens finden musste. Nicht allein wegen der Information, sondern vor allem, um ihn vor den Leuten zu beschützen, die ihm ans Leder wollten.

Roberto hielt an einer Ampel an. Fußgänger hasteten an seinem Wagen vorbei. Wenn Mario Lupo noch am Leben war, dann wusste am ehesten seine Schwester Valentina, wo er aufzutreiben war.

Mario liebte seine Schwester. Und Valentina liebte ihn. Roberto konnte sich nicht vorstellen, dass der Spitzel untertauchen würde, ohne seiner Schwester zu verraten, wo er sich versteckt hielt.

Roberto Tardelli war bekannt, dass Valentina Lupo an einer Schule nahe dem Prospect Park unterrichtete.

Sein Entschluss stand fest. Er wollte sich mit Valentina kurz unterhalten.

Als die Ampel grün zeigte, fuhr Roberto Tardelli weiter. Wenig später bog

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