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Killerrobben greifen an: Unheimlicher Thriller / Cassiopeiapress

Killerrobben greifen an: Unheimlicher Thriller / Cassiopeiapress

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Killerrobben greifen an: Unheimlicher Thriller / Cassiopeiapress

Länge:
138 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
20. Nov. 2018
ISBN:
9783739647517
Format:
Buch

Beschreibung

Der Umfang dieses Buchs entspricht 104 Taschenbuchseiten.

Zusammen mit einer Fotografin macht sich der Journalist Tony Noon auf den Weg zur Labradorsee, um das Abschlachten der Robbenbabys zu dokumentieren. Sie werden von den Jägern nicht gerade herzlich empfangen, doch es gibt weit größere Probleme als die Ablehnung der Männer. Ein Schiff des Konvois meldet sich nicht mehr.

Titelfoto: Torben Haehnke.
Herausgeber:
Freigegeben:
20. Nov. 2018
ISBN:
9783739647517
Format:
Buch

Über den Autor

A. F. Morland schrieb zahlreiche Romane und ist der Erfinder der Serie Tony Ballard.


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Buchvorschau

Killerrobben greifen an - A. F. Morland

München

Killerrobben greifen an

von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 104 Taschenbuchseiten.

Zusammen mit einer Fotografin macht sich der Journalist Tony Noon auf den Weg zur Labradorsee, um das Abschlachten der Robbenbabys zu dokumentieren. Sie werden von den Jägern nicht gerade herzlich empfangen, doch es gibt weit größere Probleme als die Ablehnung der Männer. Ein Schiff des Konvois meldet sich nicht mehr.

Titelfoto: Torben Haehnke.

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

© by Author

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Die Hauptpersonen des Romans:

Tony Noon — Ein engagierter Journalist, der dem Robbenmord in der Labradorsee ein Ende bereiten möchte.

Karen Glace — Die hübsche Fotoreporterin tritt mit ihrem Kollegen eine Reise in die weiße Hölle an.

Kapitän Robin Lazare — Er nimmt die Warnungen Tony Noons nicht ernst und muss schwer dafür bezahlen.

Bill Bennett — Er ist der erste, der die Killerrobben sieht — und der erste, der ihren Angriff nicht lebend übersteht.

1

Er blieb stehen und blickte sich um. Die „Black Hunter" wirkte verwaist. Die gesamte Mannschaft befand sich unter Deck.

Die meisten Männer lagen bereits in ihren Kojen. Es war ein harter, kräfteraubender Tag für sie gewesen.

Bennett lauschte.

Der Wind heulte und orgelte zwischen den Aufbauten. Eiskristalle flirrten über die „Black Hunter" hinweg.

Nichts regte sich, und Bill Bennett fragte sich, wodurch das eigenartige Geräusch von vorhin entstanden war.

Da!

In diesem Moment wiederholte es sich.

Es war das erste Mal, dass die Nacht auf den Robbenfänger Bill Bennett unheimlich wirkte. Eiskalt fegte der Wind über das Schiff, das den Namen „Black Hunter" trug.

Treibeis, so weit das Auge reichte.

Es war März, und wie jedes Jahr um diese Zeit hatte hier in der Labradorsee das große Robbenschlachten begonnen.

Bill Bennett war einer der Männer, die dieses Handwerk, trotz des Protestes in der ganzen Welt, ausübten.

Er selbst sah sich deshalb nicht als schlechten Menschen. Er fand, dass das Töten von Jungrobben genauso ein Beruf sei wie jeder andere.

Bennett war im Begriff, sich zum Achterdeck zu begeben. Da vernahm er plötzlich ein Geräusch.

Diesmal kam es vom Achterdeck her. Bennett, an und für sich kein furchtsamer Mensch, zuckte erschrocken herum.

Verdammt noch mal, was war mit ihm los? Normalerweise machte ihm die schwärzeste Nacht keine Angst Doch diesmal hatte er das ungute Gefühl, dass sein Leben in Gefahr war.

Nervös nahm er seinen Hakenstock, mit dem er tagsüber so viele Robbenbabys erschlagen hatte, fester in die Hand.

Er misstraute jetzt sogar seinem eigenen Schatten.

Was ging um das Schiff herum vor?

Was braute sich zusammen?

Bennett überlegte, ob er die Mannschaft warnen sollte. Aber warnen - wovor?

Wenn er wegen der vernommenen Geräusche Alarm schlug, würde er einiges zu hören kriegen.

Die Männer waren hundemüde und wollten ihre Ruhe haben. Es brauchte schon einen triftigen Grund, um diese Ruhe zu stören, deshalb beschloss Bennett, die Ursache der seltsamen Geräusche zu erforschen. Vorsichtig schlich er über das Deck.

Der eisige Wind stemmte sich gegen ihn und zerrte an seinen Kleidern. Am tintigen Nachthimmel zogen Wolken auf, die sich träge vor die helle Scheibe des Mondes schoben und ihn nicht mehr freigaben.

Bennett schauderte.

Seine Augen versuchten die Finsternis zu durchdringen. Das Rasseln einer Kette war zu hören.

„Ist da jemand?", rief Bennett in die Dunkelheit hinein.

Er vernahm ein geisterhaftes Schleifen und dazu ein eigenartiges Patschen - wie wenn jemand mit nackten Füßen über das eisbedeckte Deck tappen würde.

Der Robbenjäger schluckte beunruhigt. Er hob seinen Hakenstock, denn er konnte sich des Eindrucks nicht erwehren, dass er von irgend jemand, oder irgendetwas, angegriffen werden würde.

Der ungestüme Wind schien ihm zuzuraunen, er solle die Flucht ergreifen. Aber er gab sich ärgerlich einen Ruck und setzte seinen Weg entschlossen fort.

Plötzlich war da eine vage Bewegung in der Finsternis. Etwas kroch über den Boden - nicht von Bill Bennett weg, sondern auf ihn zu. Er presste die Kiefer fest zusammen.

In der nächsten Sekunde erkannte er, was sich ihm näherte. Eine Robbe war es. Größer als alle Robben, die Bennett je gesehen hatte. Ein kolosshaftes Tier beinahe, das nicht jenen harmlos-unschuldigen Blick anderer Robben hatte.

Dieser Blick war erfüllt von Hass und Aggression.

Bill Bennett begriff sofort, weshalb dieses Tier an Bord gekommen war.

Es wollte ihn töten!

2

Obwohl es bereits zweiundzwanzig Uhr war, war die Redaktionssitzung noch in vollem Gange.

Der große Raum war erfüllt von Zigarren- und Zigarettenqualm. Um den langen grünen Tisch waren alle Leute versammelt, die dem Redaktionsstab der Wochenillustrierten „Big Star" angehörten.

„Big Star" war eines der engagiertesten Blätter in den Vereinigten Staaten. Ihrem Herausgeber und Eigentümer, dem fünfundsechzigjährigen Howard Thanish, war kein Eisen zu heiß.

Er fasste sie alle an und hatte in der jüngsten Vergangenheit einige höchst verschlungene Finanztransaktionen von namhaften Persönlichkeiten, denen niemand eine unsaubere Gangart zugetraut hätte, aufgedeckt.

Thanish hatte Polit-Skandale initiiert und war einer der gefürchtetsten Stuhlbeinsäger des Landes.

Thanish und seine kaltschnäuzige Crew waren unbestechlich, und man konnte sie auch nicht einschüchtern.

Keinem noch so starken Druck von oben hatten diese Leute jemals nachgegeben. Im Gegenteil, sie hatten jedes mal aufs neue den Wahrheitsgehalt des Spruches unter Beweis gestellt, dass Druck Gegendruck erzeugt.

Einflussreiche Leute hatten schon vergebliche Attacken gegen das gefährliche Blatt, das sich eines großen Leserkreises erfreute, geritten und waren deswegen auf der Strecke geblieben, während der „Big Star" seine Popularität von Jahr zu Jahr ausbauen konnte.

Nachdem die Mitarbeiter vom politischen Ressort zu Wort gekommen waren und ihre Vorschläge dem Chef unterbreitet hatten, hörte sich Howard Thanish an, was ihm seine Finanzexperten an aktuellen Themen zu bieten hatten.

Während seine Mitarbeiter sprachen, erweckte Thanish den Anschein, als würde er ihnen nicht zuhören, aber der Schein trog. Er registrierte jedes Wort, das im Sitzungsraum gesprochen wurde.

Hin und wieder machte er sich Notizen, und wenn seine Mitarbeiter ausgesprochen hatten, entschied er sich für einen ihrer Vorschläge, oder er verwarf sie alle und bestimmte, welches andere Thema sie behandeln sollten.

Trotz seiner fünfundsechzig Jahre nahm es der grauhaarige Zeitungsherausgeber an Agilität mit jedem um etliche Jahre jüngeren Journalisten auf.

An ihm schien die Zeit fast spurlos vorübergegangen zu sein. Er hielt sich mit Schwimmen und Tennis fit und verkraftete selbst die anstrengendsten Nachtsitzungen erstaunlich gut.

Er war hart zu sich selbst, und dieselbe Einstellung verlangte er auch von seinen Mitarbeitern, die für ihn ausnahmslos durchs Feuer gingen.

Howard Thanish war eine Art Galionsfigur, die man überall in den Staaten kannte und entweder verehrte, oder fürchtete. Gleichgültig stand diesem imposanten Mann niemand gegenüber, und genau das war es, wonach Howard Thanish Zeit seines Lebens gestrebt hatte.

Nach den Finanzexperten breiteten die Wirtschaftsfachleute ihre Ideen vor Thanisch aus, und an sie schlossen sich die Mitarbeiter des „Green Corner" an — wie die Leute, die für Tier- und Umweltschutzfragen zuständig waren, intern genannt wurden.

Wie nicht anders zu erwarten, brachten sie das brandaktuelle Thema Robbenjagd zur Sprache.

Es gefiel Howard Thanish, wie sehr sich dabei Tony Noon, ein junger, gutaussehender Journalist, engagierte.

„Dieses grausame Blutfest, das Jahr für Jahr in der Labradorsee gefeiert wird, sollte endlich verboten werden!", sagte Noon unter anderem in scharfem Ton. „Ist es wirklich so wichtig, dass das Fell der Jungrobben zu Portemonnaies und Schlüsselanhängern verarbeitet wird? Müssen Kragen und Besatzstücke für Skijacken und Hausschuhe unbedingt aus Robbenfell sein? Man sollte jenen Leuten, die all diese Dinge für unentbehrlich halten, einmal schonungslos zeigen, was sich dort oben im Eismeer abspielt.

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