Erfreu Dich an Millionen von E-Books, Hörbüchern, Magazinen und mehr

Nur $11.99/Monat nach der Testversion. Jederzeit kündbar.

Heiße Fracht nach Washington: Krimi: Ein Roberto Tardelli Thriller #2 / Cassiopeiapress Kriminalroman

Heiße Fracht nach Washington: Krimi: Ein Roberto Tardelli Thriller #2 / Cassiopeiapress Kriminalroman

Vorschau lesen

Heiße Fracht nach Washington: Krimi: Ein Roberto Tardelli Thriller #2 / Cassiopeiapress Kriminalroman

Länge:
121 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
10. Juni 2019
ISBN:
9783739643724
Format:
Buch

Beschreibung

Der Umfang dieses Buchs entspricht 95 Taschenbuchseiten.

Der Mafiajäger Roberto Tardelli nimmt den Kampf gegen das organisierte Verbrechen auf, nachdem er zufällig Zeuge eines brutalen Überfalls in einer Bar wurde. Es sind eiskalte, skrupellose Gangster, die die Geschäftsleute in einem Washingtoner Stadtteil erpressen.
Und als noch Waffengeschäfte, die in New York abgewickelt werden sollen, mit ins Spiel kommen, spitzt sich die Lage mörderisch zu.
Herausgeber:
Freigegeben:
10. Juni 2019
ISBN:
9783739643724
Format:
Buch

Über den Autor


Ähnlich wie Heiße Fracht nach Washington

Mehr lesen von A. F. Morland

Buchvorschau

Heiße Fracht nach Washington - A. F. Morland

München

Heiße Fracht nach Washington

von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 95 Taschenbuchseiten.

Der Mafiajäger Roberto Tardelli nimmt den Kampf gegen das organisierte Verbrechen auf, nachdem er zufällig Zeuge eines brutalen Überfalls in einer Bar wurde. Es sind eiskalte, skrupellose Gangster, die die Geschäftsleute in einem Washingtoner Stadtteil erpressen.

Und als noch Waffengeschäfte, die in New York abgewickelt werden sollen, mit ins Spiel kommen, spitzt sich die Lage mörderisch zu.

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author

© Cover by pixabay/Steve Mayer, 2016

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

1

Roberto Tardelli saß auf dem Barhocker und genoss es, einmal nichts zu tun zu haben. Viel zu selten kam das vor.

Der junge, gutaussehende Mafiajäger hatte ein Glas Bourbon vor sich stehen. Leise Musik schwebte durch den Raum und schmeichelte angenehm dem Ohr.

Plötzlich ein Missklang!

Die Eingangstür flog auf und krachte gegen die Wand. Vier Männer stürmten in das Lokal. Sie waren maskiert und hielten die Gäste mit Maschinenpistolen der Marke UZI in Schach.

„Der erste, der sich bewegt, rief der Anführer der Gangster, „wird von uns über den Jordan geschickt! Der Mann spaßte bestimmt nicht, das verriet der scharfe Klang seiner Stimme. Es war nicht verwunderlich, dass den Anwesenden ein kalter Schauer über den Rücken lief ...

Graham Scott, der Besitzer der Bar, hob langsam die Hände. Kleine Schweißtröpfchen glänzten auf seiner hohen Stirn.

Er war schmal und drahtig. Verzweiflung und Hilflosigkeit lagen in seinem Blick. Er merkte, wie sein Mund und die Kehle langsam trocken wurden.

Sein Herz hämmerte aufgeregt gegen die Rippen. Er hatte zum ersten mal in seinem Leben echte Todesangst.

Ein scheußliches Gefühl, das Graham Scott seinem ärgsten Feind nicht gönnte. Jetzt, wo die vier Maskierten ihn in die Mündung ihrer automatischen Waffen blicken ließen, wusste er, dass er einen schwerwiegenden Fehler gemacht hatte.

Er suchte mit den Augen ratlos seine Frau Pippa. Sie servierte die Drinks, trug ein enges Kleid in babyrosa, tief ausgeschnitten, damit die Gäste auch in dieser Beziehung auf ihre Kosten kamen.

Sie hatte ihr Haar rot gefärbt, und die langen Wimpern waren aufgeklebt. Doch sie sah auch ohne ihr leicht übertriebenes Make up nicht übel aus.

Graham Scott hatte sich glücklich geschätzt, als sie ihm vor fünf Jahren das Ja-Wort gegeben hatte.

Jetzt stand sie wie vor den Kopf geschlagen da. Das blinkende Serviertablett hielt sie in der rechten Hand. Ihre Augen waren Furcht geweitet.

Sie schien Wurzeln im Boden geschlagen zu haben.

Wenn aus den verborgenen Lautsprechern nicht immer noch die sanfte Musik gesickert wäre, hätte man in diesen Augenblicken eine Nadel zu Boden fallen hören können.

Die vier Gangster trugen schwarze Wollmasken, die ihren ganzen Kopf umhüllten. Aus zwei Löchern funkelten eiskalte Augen.

Graham Scott bebte innerlich vor Angst. Er hatte sich zu viel zugemutet, hatte sich eingeredet, dass es so schlimm schon nicht kommen würde.

Doch nun zeigte sich, dass er sich verkalkuliert hatte. Wie hoch würde die Rechnung sein, die ihm die Verbrecher jetzt präsentieren würden?

Der Anführer der Gangster machte mit seiner MPi ein unmissverständliches Zeichen. „Komm hinter dem Tresen hervor!", befahl er dem Barbesitzer.

Scott hatte Schwierigkeiten, sich zu bewegen.

„Wird’s bald?", herrschte ihn der Gangster an.

Scott schlich hinter dem Tresen hervor. Die Spannung wurde unerträglich. Er konnte nicht mehr länger den Mund halten.

„Bitte!, presste er heiser hervor. „Bitte, macht nichts kaputt!

„Jetzt hast du Angst, was?, höhnte der Anführer der Maskierten. „Das hättest du dir früher überlegen müssen!

Der Gangster gab einem seiner Komplizen ein Zeichen. Daraufhin flankte dieser über den Tresen, schlug mit dem UZI-Kolben alles, was auf dem Flaschenregal stand, kurz und klein, zertrümmerte den Spiegel dahinter und machte das Telefon mit einem kraftvollen Hieb unbrauchbar.

Bei jedem Klirren, Krachen und Splittern zuckte Graham Scott heftig zusammen. Es schien, als würde man ihm körperliche Schmerzen zufügen.

Nachdem hinter dem Tresen alles in Trümmer lag, ging der Maskierte, der dazu den Auftrag erhalten hatte, an die Tageskasse.

Er plünderte sie restlos. Den allerletzten Cent schob er in seine Tasche, während die anderen Verbrecher dafür sorgten, dass sich die Anwesenden weiterhin ruhig verhielten.

Roberto Tardelli hatte das Gefühl, auf glühenden Kohlen zu sitzen. Er war wütend.

Es schmeckte ihm nicht, untätig auf dem Hocker zu sitzen und Zusehen zu müssen, wie übel diese Verbrecher dem Barbesitzer mitspielten.

In seinem Schulterholster steckte die Luger. Ob die Gangster damit rechneten, dass einer der Gäste bewaffnet war?

Vielleicht schlossen sie diese Möglichkeit nicht aus. Aber rechneten sie auch damit, dass jemand den Mut aufbringen würde, trotz der drohend im Anschlag gehaltenen Maschinenpistolen, seine Waffe zu ziehen?

Mit kühlem Kopf wog Roberto seine Chancen ab, während die Maskierten ihre Show fortsetzten.

„Und nun begeben wir uns in dein Büro!", knurrte der Anführer.

Graham Scott zuckte wie unter einem Peitschenhieb zusammen. Sein Gesicht nahm einen weinerlichen Ausdruck an.

Doch er hatte kein Mitleid zu erwarten. „Vorwärts!", kommandierte der Anführer der Maskierten.

„Himmel, nein ..."

„Soll ich dir Beine machen?"

„Sie haben doch schon alles Geld aus der Kasse genommen."

„Ich will mehr."

„Sie ruinieren mich."

„Das ist mir egal. Du hattest Gelegenheit, ein vernünftiges Geschäft mit uns zu tätigen, zogst es aber vor, unsere Forderungen unbeachtet zu lassen. Ist doch klar, dass wir uns das nicht bieten lassen. Dein Beispiel könnte Schule machen. Dann würden uns alle Ärger machen, die bisher schweigend ihren Obolus entrichtet haben."

„Ich ... ich werde von nun an ..."

„Halt keine Volksreden. Du gehst jetzt in dein Büro. Aber ein bisschen plötzlich, sonst pumpe ich dich mit Blei voll!"

Graham Scotts verzweifelter Blick streifte seine Frau. Sie schaute ihn vorwurfsvoll an, als wollte sie sagen: Das hast du nun von deinem Starrsinn. Habe ich dir nicht geraten, die geforderte Summe zu bezahlen? Aber du wolltest davon nichts wissen. Hast sogar mit mir gestritten. Ich wusste, dass es so schlimm kommen würde. Und ich dir gesagt ...

Der Anführer der Maskierten trat zwei schnelle Schritte auf Scott zu. Die Maschinenpistole zuckte vor.

Als Scott den Lauf an seinem Körper spürte, wich alles Blut aus seinem Gesicht. „Sie ... Sie werden doch nicht..."

„Glaub ja nicht, dass es mir auch nur das geringste ausmachen würde, dich umzulegen, Freundchen. Geh vor mir her!"

Scott drehte sich zitternd um. Mit schleppenden Schritten ging er auf eine Tür zu, die die Aufschrift PRIVAT trug.

Eine Vielzahl von Gedanken wirbelten durch seinen Kopf. Er dachte vor allem an den Revolver, der in seinem Safe lag.

Wenn es ihm gelang, die Waffe an sich zu bringen ... Wenn er den Anführer der Maskierten niederschoss ... Was würden dann die anderen tun?

Würden sie abhauen oder würden sie in der Bar ein schreckliches Blutbad anrichten? Scotts zitternde Hand legte sich auf den Türknauf.

Sie haben das Ende dieser Vorschau erreicht. Registrieren Sie sich, um mehr zu lesen!
Seite 1 von 1

Rezensionen

Was die anderen über Heiße Fracht nach Washington denken

0
0 Bewertungen / 0 Rezensionen
Wie hat es Ihnen gefallen?
Bewertung: 0 von 5 Sternen

Leser-Rezensionen