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Mord an einem Aussteiger: N.Y.D. - New York Detectives: Kriminalroman

Mord an einem Aussteiger: N.Y.D. - New York Detectives: Kriminalroman

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Mord an einem Aussteiger: N.Y.D. - New York Detectives: Kriminalroman

Länge:
120 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
23. Juni 2019
ISBN:
9783739652054
Format:
Buch

Beschreibung

Ein Kriminalroman von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 100 Taschenbuchseiten.

Der Privatdetektiv Bount Reiniger erhält einen neuen Auftrag. Der Prediger M.G. Florin, der von den Menschen bewundert und verehrt wird, bekommt Morddrohungen.
Dann geschieht der Mord an einem Callgirl. Man findet Falschgeld. Das taucht auch an anderer Stelle auf. Wer setzt die Blüten in Umlauf? Stehen die Fälle vielleicht in einem Zusammenhang? Bount Reiniger begibt sich wieder einmal auf ein für ihn gefährliches Terrain.
Herausgeber:
Freigegeben:
23. Juni 2019
ISBN:
9783739652054
Format:
Buch

Über den Autor


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Mord an einem Aussteiger - A. F. Morland

München

Mord an einem Aussteiger

von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 100 Taschenbuchseiten.

Der Privatdetektiv Bount Reiniger erhält einen neuen Auftrag. Der Prediger M.G. Florin, der von den Menschen bewundert und verehrt wird, bekommt Morddrohungen.

Dann geschieht der Mord an einem Callgirl. Man findet Falschgeld. Das taucht auch an anderer Stelle auf. Wer setzt die Blüten in Umlauf? Stehen die Fälle vielleicht in einem Zusammenhang? Bount Reiniger begibt sich wieder einmal auf ein für ihn gefährliches Terrain.

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing

sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author / Cover by Firuz Askin, 2016

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement

mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

1

Burt Balsam war so nervös, dass seine Hand zitterte, als er nach dem Telefonhörer griff. Hass loderte in seinen dunklen Augen. Schweißtropfen glitzerten auf seiner hohen Stirn.

Er war ein untersetzter Mann, leicht übergewichtig, mit dicken Tränensäcken. Vor sich hatte er eine Art Autogrammkarte liegen.

Liebe Deinen Nächsten! M.G. Florin stand darauf, und ein milde lächelnder, gutaussehender Mann schaute Balsam an.

„Ich hasse dich!, knurrte Balsam die Fotografie an. „Mein Gott, du ahnst nicht, wie sehr ich dich hasse!

Er wählte eine sechsstellige Nummer. Das Freizeichen ertönte. Balsam trommelte ungeduldig auf den Tisch. Er hätte das Foto am liebsten in tausend Stücke zerrissen. Es kostete ihn sehr viel Mühe, dies nicht zu tun.

Das Zimmer, in dem er sich befand, war klein und billig möbliert. Burt Balsam gehörte nicht zu jenen Glücklichen, die mit irdischen Gütern gesegnet waren. Aber er brauchte auch nicht am Hungertuch zu nagen. Als Hilfsarbeiter in einer Großtischlerei bekam er einen Lohn, der ihm sein tägliches Auskommen sicherte.

Endlich meldete sich jemand am anderen Ende der Leitung.

Balsam verstellte seine Stimme, indem er ihr einen hündisch unterwürfigen Klang verlieh: „Ach bitte, wäre es wohl möglich, mit M.G. zu sprechen?"

Er sagte M.G., weil der Prediger Florin von allen seinen Verehrern und Anhängern so genannt wurde.

„Ich muss unbedingt ein paar Worte mit ihm reden, sagte Balsam bettelnd. „Mein Seelenheil hängt davon ab.

„Na schön, antwortete der Mann am anderen Ende nach kurzem Überlegen. „Augenblick.

„Ja, ich warte gern. Vielen herzlichen Dank. Sie sind sehr gütig. Der Himmel möge es Ihnen danken", schmeichelte Balsam.

Einige Sekunden herrschte Stille im Hörer. Dann vernahm er die kräftige Stimme des verhassten Predigers. Sein Gesicht überzog sich mit einem grauen Schleier.

„Hallo, Bruder!, meldete sich M.G. Florin. „Was kann ich für dich tun?

Balsams Augen verschossen Blitze. „Hat sich was mit Bruder, du niederträchtiger, verlogener Kretin!", fauchte er.

Jetzt verstellte er sich nicht mehr. Er ließ seinem aufgestauten Hass freien Lauf.

„Ich möchte dir eine Mitteilung machen, M.G. In meinen Augen bist du das mieseste Schwein, das auf Gottes Erde lebt. Und du sollst wissen, dass für solche Kreaturen kein Platz ist. Du kotzt mich an mit deinem scheinheiligen Getue. Wenn du Charakter hättest, würdest du dich in Grund und Boden schämen. Es ist empörend, wie du all diese armen Teufel täuschst, die zu dir wie zu einem Gott aufsehen. Ich kann das nicht mehr mit ansehen. Deshalb habe ich beschlossen, dich zu töten. Ja, Prediger, du hörst richtig. Ich werde dich umlegen, damit es einen Parasiten weniger gibt. Du wirst nicht wissen, wann und wo es geschieht, und ich hoffe, dass die Angst dich so fertigmacht, dass du dich vor deinem eigenen Schatten zu fürchten anfängst. Der Tod ist dir gewiss, Bruder! Du kannst ihn nicht verhindern. Pass inzwischen gut auf dich auf! Arbeite nicht zu viel! Ich möchte nicht, dass du zusammenklappst und mich um das Vergnügen bringst, dich mit Blei vollzupumpen. Du bist von diesem Augenblick an so gut wie tot. Ein lebender Leichnam bist du nur noch, M.G. Irgendwann werde ich dir gegenüberstehen, und du wirst nicht wissen, dass du deinen Mörder vor dir hast. Ein scheußliches Gefühl, was? Du kannst niemandem mehr trauen. Balsam lachte. „Leb wohl, M.G., solange du noch kannst!

2

An der Wand hing ein scheußliches Bild. Das Schönste daran war noch der Rahmen, obwohl auch er mit seiner Goldauflage protzig und kitschig wirkte. Das Gemälde zeigte ein nacktes Mädchen. Sie hatte drei Brüste von unterschiedlicher Größe und einen Nabel, der dem Krater eines Miniaturvulkans glich. Was sich darunter befand, war so verwirrend, dass man von der Annahme ausgehen konnte, der Künstler hätte noch nie eine nackte Frau gesehen. Oder er hasste die Frauen so sehr, dass er sich auf diese Weise an ihnen rächte.

Martin Reynolds verstand zwar nichts von Kunst, aber wenn er dieses Bild ansah, drehte sich ihm immer der Magen um.

Vor dem Gemälde saß Melvyn Pleshette. Er war gefährlich wie eine Viper, und Reynolds hatte soeben eine ganz ungewöhnliche Bitte geäußert: Er wollte aussteigen. Er hatte genug von diesem Leben jenseits der Gesetze.

„Sieh mal, Boss, sagte Reynolds, während ihm der Schweiß aus allen Poren rann, „ich bin heute fünfundvierzig. Kein Alter, wirst du vielleicht denken. Aber ich fühle, wie meine Spannkraft und der Elan nachlassen. Meine Nerven sind nicht mehr die besten. Ich möchte einem Cop, wenn ich ihm auf der Straße begegne, endlich ohne schlechtes Gewissen in die Augen sehen können. Ich will nicht mehr, dass mir jedes Mal das Herz fast stehenbleibt, wenn ich ’ne Polizeisirene höre. Ich sehne mich danach, endlich ein normales Leben führen zu können. Kannst du das verstehen?

Melvyn Pleshette klappte den Deckel der Zigarrenschachtel auf, die auf seinem Schreibtisch stand. Reynolds griff sofort in die Tasche und holte sein Feuerzeug heraus. Seine Hand zitterte, als er dem Boss Feuer gab.

Pleshette bemerkte es und grinste ihn an. „Was ist los mit dir, Junge?"

Reynolds senkte den Blick und steckte das Feuerzeug ein. „Na ja, ich bin ein bisschen unsicher. Ich weiß nicht, wie du meine Bitte aufnimmst. Ich möchte auf keinen Fall, dass du denkst, ich hätte etwas gegen dich. Überhaupt nicht. Es war angenehm, mit dir zu arbeiten. Du hast mich eine Menge Kies verdienen lassen. Dafür bin ich dir selbstverständlich dankbar. Ich finde nur, ein Mann mit fünfundvierzig sollte mal in sich gehen und eine Bestandsaufnahme machen."

„Das hast du getan?", fragte Pleshette. Er war groß und kräftig und hatte ein Dutzendgesicht, das man sich schlecht merken konnte.

Reynolds nickte schnell. „Ja. Ich sah mir an, was hinter mir liegt und fragte mich dann, ob es so weitergehen solle. Ich leide an Schlafstörungen. Mich plagt hin und wieder der Rheumatismus ganz arg. Es zwickt und zwackt ständig irgendwo. Vielleicht bin ich verbraucht. Jedenfalls sehne ich mich nach Ruhe, und mit so einem Mann ist dir nicht gedient. Du brauchst einen jungen, unbekümmerten Typ, der sich nicht um die Bullen schert. Einen, der so ist, wie ich vor zwanzig Jahren war. Ich bin sicher, es lässt sich einer finden, der mich ersetzt."

„Oh ja, ich denke, dass das keine Schwierigkeiten bereiten wird", sagte Pleshette ruhig.

Reynolds’ Augen weiteten sich. War das bereits die erhoffte Zustimmung? Sein Herz trommelte aufgeregt gegen die Rippen. Hatte der Boss heute seinen gütigen Tag?

Pleshette war ein gerissener Kerl. Er hatte nur einen Fehler: Er nahm die Dinge manchmal zu persönlich.

Reynolds erinnerte sich an einen Mann. Die Sache lag schon fünf

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