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Tony Ballard #314: Der Taiga-Teufel: Cassiopeiapress Horror-Roman

Tony Ballard #314: Der Taiga-Teufel: Cassiopeiapress Horror-Roman

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Tony Ballard #314: Der Taiga-Teufel: Cassiopeiapress Horror-Roman

Länge:
119 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
23. Feb. 2018
ISBN:
9783739650173
Format:
Buch

Beschreibung

Tony Ballard Band 314
von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 106 Taschenbuchseiten.

Sie bringen Tod und Verderben über die Menschen, und Jan van Vermeer, der schwarze Ritter, macht die grausamen Bestien zu seinem tödlichen Werkzeug. Als Tucker Peckinpahs russischer Geschäftsfreund Jegor Sergejewitsch Lenkow in der Taiga von Werwölfen getötet wird, bittet der Industrielle Tony Ballard, sich dieses Falles anzunehmen.
Herausgeber:
Freigegeben:
23. Feb. 2018
ISBN:
9783739650173
Format:
Buch

Über den Autor


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Tony Ballard #314 - A. F. Morland

München

DIE TAIGA-TEUFEL

Tony Ballard Band 314

von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 106 Taschenbuchseiten.

Sie bringen Tod und Verderben über die Menschen, und Jan van Vermeer, der schwarze Ritter, macht die grausamen Bestien zu seinem tödlichen Werkzeug. Als Tucker Peckinpahs russischer Geschäftsfreund Jegor Sergejewitsch Lenkow in der Taiga von Werwölfen getötet wird, bittet der Industrielle Tony Ballard, sich dieses Falles anzunehmen.

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Was bisher geschah:

Loxagon, der Sohn des Teufels und nach dessen Tod neuer Herrscher im Reich der Finsternis, erschafft Zeeneth, den Höllenrichter, der die größten Feinde der schwarzen Macht vorsorglich exekutieren soll. Doch das Vorhaben scheitert: Der Dämonenhasser Tony Ballard und seine Familie, die ganz oben auf Zeeneths Todesliste standen, überleben – mit Müh und Not allerdings nur, und die Sache ist damit auch längst noch nicht ausgestanden …

Seinen Sohn musste Tony aus einem schwarzmagischen Schnellbrüter befreien, in den er gesteckt worden war, um unter der Einwirkung finsterer Kräfte binnen kürzester Zeit heranzuwachsen und zu einem Feind seines Vaters zu werden. Zwar geht auch dieser Plan der Hölle nicht vollends auf, aber Andrew Ballard ist nun nicht mehr der kleine Junge, der er bei seinem Verschwinden war, sondern ein junger Mann, der nur langsam wieder zu sich und ins Leben findet.

Der Riss, der durch diese Entwicklung in der Beziehung seiner Eltern entstand, ist nicht mehr zu kitten. Vicky Ballard ist das gefahrvolle Leben an der Seite ihres Dämonen jagenden Ehemannes nach Jahren endlich leid und lässt sich scheiden. Andrew, ihr gemeinsamer Sohn, ist durch magische Einwirkung binnen kurzer Zeit zum jungen Mann geworden und will nun in die Fußstapfen seines Vaters treten.

Um Loxagon, der den toten Zeeneth unbedingt in der Hölle haben will, zu täuschen, wird dessen Leichnam in einem Londoner Krematorium verbrannt, und Tony, Mr. Silver und Cruv begeben sich mit dem Kopf des Höllenrichters in die Prä-Welt Coor, um ihn von einem Magier klonen zu lassen. Sie lernen dort Menschen – Erdlinge genannt – kennen, die in Pfahlbauten leben und immer wieder von schwarzen Druiden überfallen und grausam dezimiert werden, und stehen ihnen in ihrem Kampf, der bisher stets aussichtslos war, erfolgreich bei. Ihrem Ziel allerdings kommen sie damit nicht näher, denn Zeeneth lässt sich nicht so einfach klonen. Tony und seine Begleiter müssen zur Kenntnis nehmen, dass das Wochen, Monate, vielleicht sogar Jahre dauern kann. Sie sind gezwungen, den Kopf bei dem Magier zu lassen und ohne den neu geschaffenen Höllenrichter auf die Erde zurückzukehren.

Und dann wird der exzentrische holländische Millionär Jan van Vermeer von Sir Aldous Wellington in England zum schwarzen Ritter geschlagen und nimmt aus dessen Händen das Buch des Schreckens entgegen. Als Tony ihm das Buch abjagt, kommt es in Moskau zu einer mörderischen Auseinandersetzung zwischen van Vermeer und dem Dämonenhasser, die Tony Ballard, Mr. Silver und Aristea Manakis, die griechische Geisterjägerin und Tonys neue Kampfgefährtin, zwar für sich entscheiden können – es gelingt ihnen aber nicht, den gefährlichen Feind zu stellen und unschädlich zu machen, so dass dieser erbitterte Kampf wohl schon sehr bald in die nächste Runde gehen wird. Aristea Manakis kehrt nach Griechenland zurück. Sie und Tony gehen wieder getrennte Wege. In Paris, Rotterdam und London laufen plötzlich Menschen Amok. Man steht vor einem Rätsel, dessen Lösung Tony Ballard, Mr. Silver und Boram im nördlichen Polarkreis finden …

Und dann kommt es in Tony Ballards Leben zu einem erfreulichen Paukenschlag: Vicky, seine Ex-Frau, kehrt zu ihm zurück. Sie wurde in New York von Shaolin-Mönchen zu einer hervorragenden Schwertkämpferin ausgebildet. Tony gibt ihr das Höllenschwert Shavenaar, und sie kann in Kathmandu, der Hauptstadt Nepals, erstmals im Kampf gegen den Hexer Yadav zeigen, was sie gelernt hat …

Der völlig apathische Zeeneth ist in einem kleinen Kloster untergebracht. Wann sein Geist wieder funktionieren wird, weiß niemand. Vicky und Tony besuchen Aidan Cox-Ballard in Australien. Sie lernen in dessen Haus Steven M. Frazer, einen ganz und gar außergewöhnlichen Geisterjäger, kennen, und es dauert nicht lange, bis sie in ein sehr gefährliches Abenteuer verstrickt werden. Kaum sind sie wieder in London, wird Cruv entführt. Aber sie können sich an der Suche nach dem sympathischen Gnom nicht beteiligen, weil sie in Sibirien gebraucht werden, wo ein Werwolfrudel – genannt die »Taiga-Teufel« – sein Unwesen treibt.

1. Kapitel

Die meisten Menschen möchten in den Himmel kommen.

Pandora Rifkinowa nicht.

Die wollte in die Hölle.

Um jeden Preis.

Sie war eine faszinierende Frau. Wunderschön, begehrenswert, mit sensationellen Formen gesegnet. Der Schöpfer schien sie in seiner allerbesten Laune geschaffen zu haben. Dass sie dem Bösen so sehr zugetan war, hätte niemand für möglich gehalten. Viele hielten sie für die Traumfrau schlechthin, für eine gute Fee, für einen sanften Engel – obwohl sie nicht blond war, sondern dunkelhaarig. Ihr verführerischer Blick ging den Männern tief unter die Haut und vermochte – wann immer sie es wollte und darauf anlegte – ein Feuer zu entfachen, das hell lodernd jedwede Vernunft verschlang.

Sie lebte allein.

In einem Haus in der Taiga.

Nördlich von Nowosibirsk.

In ihrer geheimen Bibliothek befanden sich uralte Werke, kostbare Unikate und wertvolle Schriften von mächtigen Zauberern längst vergangener Epochen verfasst, mit Anleitungen für schwarze Rituale, mit vielen dunklen Beschwörungsformeln und schwarzmagischen Sprüchen, die großen Schaden anzurichten vermochten, wenn man sie richtig einsetzte. Pandora studierte sie in jeder freien Minute und hatte schon mit so mancher unheimlichen Beschwörung Erfolg gehabt. Es war ihr gelungen, mit Teufeln und Dämonen Verbindung aufzunehmen, und einige schwarze Wesen waren sogar – das hatte sie besonders glücklich gemacht – in ihrem Haus erschienen. Einer geregelten Arbeit brauchte Pandora Rifkinowa nicht nachzugehen. Sie war reich, hatte geerbt – das Haus, in dem sie wohnte, Ländereien, Aktien, Anleihen, Juwelen, Bargeld … Sie war in aller Augen das, was man allgemein als gute Partie bezeichnet. Deshalb – und wegen ihrer märchenhaften Schönheit – bemühten sich immer wieder heiratswillige Männer um sie. Einigen davon war sie schon zum tödlichen Verhängnis geworden. Dennoch versuchten immer wieder neue glühende Verehrer ihr Glück (es war alles andere als das) bei ihr. Weil sie nicht wussten, wie es ihren Vorgängern ergangen, was mit ihnen geschehen war, wohin sie – teilweise sang- und klanglos – verschwunden waren. Der schönen Pandora gelang es spielend, ihre Mitmenschen hinters Licht zu führen. Niemand sprach schlecht über sie. Jeder brachte ihr Achtung und Respekt entgegen.

Selbstgefällig betrachtete sie sich in dem Spiegel, vor dem sie im Augenblick saß. Ihre Lippen waren voll, ihre Züge ebenmäßig, ihre Haut glatt wie Seide.

Sie trug heiße Dessous, die sie sich aus St. Petersburg hatte schicken lassen. An einem breiten Halsband aus braunen Taiga-Steinen baumelte ein Anhänger, in dem unergründliche Zauberkräfte schlummerten.

Soeben färbte sie ihre Wangen mit ein wenig Rouge. Fertig. Sie erhob sich, schritt mit anmutiger Grazie durch den Raum, öffnete den breiten Schrank und überlegte, welches Kleid sie anziehen sollte.

Sie entschied sich für die rubinrote Kreation eines Moskauer Modeschöpfers, die sie noch nie getragen hatte. Heute war ein besonderer Anlass, es anzuziehen. Sie wollte es für den angesehenen Gast tragen, den sie erwartete und der in Kürze eintreffen würde.

Jegor Sergejewitsch Lenkow war sein Name.

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