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Tony Ballard #334: Das Gift der Amazone: Cassiopeiapress Horror-Serie

Tony Ballard #334: Das Gift der Amazone: Cassiopeiapress Horror-Serie

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Tony Ballard #334: Das Gift der Amazone: Cassiopeiapress Horror-Serie

Länge:
120 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
27. Juni 2019
ISBN:
9783739656717
Format:
Buch

Beschreibung

Tony Ballard Band 334
von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 113 Taschenbuchseiten.

Die Wunde, die der Knochenritter Akos Meszaros dem Ex-Dämon Mr. Silver in Budapest zugefügt hat, heilt nicht, und der geschrumpfte "Hüne", der jetzt um einen Kopf kleiner ist als Tony Ballard, scheint seine Silbermagie komplett verloren zu haben. Offenbar gibt es für den Freund und Kampfgefährten des Dämonenhassers nirgendwo Hilfe. Da erfährt Tony vom Gift der Amazone Rejaka, die in einer Dimension namens Arlevv lebt, und dessen tödliche Wirkung sich in jeder anderen Welt ins Gegenteil umkehrt und heilt ...
Herausgeber:
Freigegeben:
27. Juni 2019
ISBN:
9783739656717
Format:
Buch

Über den Autor

A. F. Morland schrieb zahlreiche Romane und ist der Erfinder der Serie Tony Ballard.


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Tony Ballard #334 - A. F. Morland

München

DAS GIFT DER AMAZONE

Tony Ballard Band 334

von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 113 Taschenbuchseiten.

Die Wunde, die der Knochenritter Akos Meszaros dem Ex-Dämon Mr. Silver in Budapest zugefügt hat, heilt nicht, und der geschrumpfte »Hüne«, der jetzt um einen Kopf kleiner ist als Tony Ballard, scheint seine Silbermagie komplett verloren zu haben. Offenbar gibt es für den Freund und Kampfgefährten des Dämonenhassers nirgendwo Hilfe. Da erfährt Tony vom Gift der Amazone Rejaka, die in einer Dimension namens Arlevv lebt, und dessen tödliche Wirkung sich in jeder anderen Welt ins Gegenteil umkehrt und heilt ...

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Was bisher geschah:

Loxagon, der Sohn des Teufels und nach dessen Tod neuer Herrscher im Reich der Finsternis, erschafft Zeeneth, den Höllenrichter, der die größten Feinde der schwarzen Macht vorsorglich exekutieren soll. Doch das Vorhaben scheitert: Der Dämonenhasser Tony Ballard und seine Familie, die ganz oben auf Zeeneths Todesliste standen, überleben – mit Müh und Not allerdings nur, und die Sache ist damit auch längst noch nicht ausgestanden …

Seinen Sohn musste Tony aus einem schwarzmagischen Schnellbrüter befreien, in den er gesteckt worden war, um unter der Einwirkung finsterer Kräfte binnen kürzester Zeit heranzuwachsen und zu einem Feind seines Vaters zu werden. Zwar geht auch dieser Plan der Hölle nicht vollends auf, aber Andrew Ballard ist nun nicht mehr der kleine Junge, der er bei seinem Verschwinden war, sondern ein junger Mann, der nur langsam wieder zu sich und ins Leben findet.

Der Riss, der durch diese Entwicklung in der Beziehung seiner Eltern entstand, ist nicht mehr zu kitten. Vicky Ballard ist das gefahrvolle Leben an der Seite ihres Dämonen jagenden Ehemannes nach Jahren endlich leid und lässt sich scheiden. Andrew, ihr gemeinsamer Sohn, ist durch magische Einwirkung binnen kurzer Zeit zum jungen Mann geworden und will nun in die Fußstapfen seines Vaters treten.

Um Loxagon, der den toten Zeeneth unbedingt in der Hölle haben will, zu täuschen, wird dessen Leichnam in einem Londoner Krematorium verbrannt, und Tony, Mr. Silver und Cruv begeben sich mit dem Kopf des Höllenrichters in die Prä-Welt Coor, um ihn von einem Magier klonen zu lassen. Sie lernen dort Menschen – Erdlinge genannt – kennen, die in Pfahlbauten leben und immer wieder von schwarzen Druiden überfallen und grausam dezimiert werden, und stehen ihnen in ihrem Kampf, der bisher stets aussichtslos war, erfolgreich bei. Ihrem Ziel allerdings kommen sie damit nicht näher, denn Zeeneth lässt sich nicht so einfach klonen. Tony und seine Begleiter müssen zur Kenntnis nehmen, dass das Wochen, Monate, vielleicht sogar Jahre dauern kann. Sie sind gezwungen, den Kopf bei dem Magier zu lassen und ohne den neu geschaffenen Höllenrichter auf die Erde zurückzukehren.

Und dann wird der exzentrische holländische Millionär Jan van Vermeer von Sir Aldous Wellington in England zum schwarzen Ritter geschlagen und nimmt aus dessen Händen das Buch des Schreckens entgegen. Als Tony ihm das Buch abjagt, kommt es in Moskau zu einer mörderischen Auseinandersetzung zwischen van Vermeer und dem Dämonenhasser, die Tony Ballard, Mr. Silver und Aristea Manakis, die griechische Geisterjägerin und Tonys neue Kampfgefährtin, zwar für sich entscheiden können – es gelingt ihnen aber nicht, den gefährlichen Feind zu stellen und unschädlich zu machen, so dass dieser erbitterte Kampf wohl schon sehr bald in die nächste Runde gehen wird. Aristea Manakis kehrt nach Griechenland zurück. Sie und Tony gehen wieder getrennte Wege. In Paris, Rotterdam und London laufen plötzlich Menschen Amok. Man steht vor einem Rätsel, dessen Lösung Tony Ballard, Mr. Silver und Boram im nördlichen Polarkreis finden …

Und dann kommt es in Tony Ballards Leben zu einem erfreulichen Paukenschlag: Vicky, seine Ex-Frau, kehrt zu ihm zurück. Sie wurde in New York von Shaolin-Mönchen zu einer hervorragenden Schwertkämpferin ausgebildet. Tony gibt ihr das Höllenschwert Shavenaar, und sie kann in Kathmandu, der Hauptstadt Nepals, erstmals im Kampf gegen den Hexer Yadav zeigen, was sie gelernt hat …

Der völlig apathische Zeeneth ist in einem kleinen Kloster untergebracht. Wann sein Geist wieder funktionieren wird, weiß niemand. Vicky und Tony besuchen Aidan Cox-Ballard in Australien. Sie lernen in dessen Haus Steven M. Frazer, einen ganz und gar außergewöhnlichen Geisterjäger, kennen, und es dauert nicht lange, bis sie in ein sehr gefährliches Abenteuer verstrickt werden. Kaum sind sie wieder in London, wird Cruv entführt. Aber sie können sich an der Suche nach dem sympathischen Gnom nicht beteiligen, weil sie in Sibirien gebraucht werden, wo ein Werwolfrudel – genannt die »Taiga-Teufel« – sein Unwesen treibt. Samuel, ein junger Tattoo-Künstler, lernt auf einer Veranstaltung, an der die besten Tätowierer der Welt teilnehmen, die geheimnisvolle Verena kennen. Ihr Vater schenkt ihm ein Werkzeug, das ihm zu absoluter Perfektion verhilft. Sein »Dämonen-Engel« wird zum großen Renner. Doch dieser schwarze Engel ist ein böser Geist und eine tödliche Gefahr, die Tony und seine Freunde nur mühsam bannen können … Nach der Vernichtung des Dämonen-Engels kehrt Yoolapan, Loxagons Exekutor, auf die Bühne des Geschehens zurück, um sich für die Schmach, die ihm der Dämonenhasser zugefügt hat, zu rächen, doch diesmal scheitert er für immer …

In Budapest bekommen es Tony Ballard und Mr. Silver mit dem Trio des Grauens zu tun, und der Ex-Dämon trägt im Kampf gegen den Knochenritter Akos Meszaros eine folgenschwere Verletzung davon ...

1. Kapitel

Er kam aus einer anderen Welt. Sein Name war Aovandar, war an und für sich sehr friedfertig, konnte aber auch gefährlich sein, wenn man ihn reizte. Sein wahres Aussehen befand sich unter einer hauchdünnen Tarnschicht, die dem menschlichen Erscheinungsbild stark nachempfunden und ihm auf dem Weg hierher angepasst worden war. Dadurch fiel er nicht auf, und keiner schöpfte Verdacht, als er mit raschen Schritten die belebte Straße entlangging. Er war hinter jemandem her, hatte nur Augen für diese Person und kümmerte sich nicht um die anderen Passanten, die mit ihm unterwegs waren oder ihm einzeln, zu zweit oder in Gruppen entgegenkamen. Die meisten wichen ihm instinktiv aus, doch einer stieß ziemlich heftig mit ihm zusammen und blaffte sofort feindselig: »Kannst du nicht aufpassen, Arschloch?«

Da zeigte ihm Aovandar ganz kurz sein wahres Aussehen – aber nur ihm –, der Mann riss ungläubig die Augen auf und ergriff verstört die Flucht.

»Sie sollten jetzt nicht hinausgehen«, sagte der Bankangestellte nervös.

Die kleinwüchsige Priyna sah ihn verwundert an. »Warum nicht?«

Chester Brown, der blasse Mann hinter dem schusssicheren Panzerglas, rümpfte kummervoll die Nase. »Da draußen lungern ein paar Typen herum, die auf Ärger aus sind.«

Die Gnomin von der Prä-Welt Coor winkte sorglos ab. »Ach, sie werden mir schon nichts tun. Ich bin kein lohnendes Objekt für ihre dummen Feindseligkeiten.«

Chester Brown runzelte zweifelnd die Stirn. »Ich würde an Ihrer Stelle warten, bis sie weg sind.«

Die Zwergin, die in einer Welt voller tödlicher Gefahren – auf Coor gab es Drachen, Mord-Magier, grausame Hexen, hinterhältige Zauberer und mehr – aufgewachsen war, steckte das Etui mit der goldenen Sondermünze, die sie gekauft hatte, um ihrem Lebensgefährten Cruv eine Freude zu machen, in ihre Handtasche und sagte: »Haben Sie vielen Dank dafür, dass Sie die Münze für mich zur Seite gelegt haben, Mr. Brown.«

»Nichts zu danken«, erwiderte der Bankangestellte. »Ich bin Ihnen gern zu Diensten und freue mich stets, wenn ich etwas für Sie tun kann.«

Die kleine, elegant gekleidete Frau – sie trug ein maßgeschneidertes ockerfarbenes Kostüm – verließ unbekümmert den Schalterraum. Brown sah ihr sorgenvoll nach. Hoffentlich geht das gut, dachte er. Die vier ungewaschenen Typen, die vor der Bankfiliale herumlungerten, pöbelten jeden an, der an ihnen vorbeikam. Soeben machten sie sich über einen Mann mittleren Alters lustig, weil er auf Krücken gehen musste. Sie äfften ihn nach und lachten ihn aus, und er war zum Glück so klug, nichts zu sagen, sondern sie einfach zu ignorieren und seiner Wege zu

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