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Ein Grab in der Südsee: Ein Roberto Tardelli Thriller #45 / Cassiopeiapress Kriminalroman

Ein Grab in der Südsee: Ein Roberto Tardelli Thriller #45 / Cassiopeiapress Kriminalroman

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Ein Grab in der Südsee: Ein Roberto Tardelli Thriller #45 / Cassiopeiapress Kriminalroman

Länge:
122 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
19. Nov. 2018
ISBN:
9783743866607
Format:
Buch

Beschreibung

Ein Roberto Tardelli Thriller #45
von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 98 Taschenbuchseiten.

In einem kleinen Inselstaat der Südsee, der von einem hinfälligen, alten König regiert wird, hat sich die Ehrenwerte Gesellschaft eingenistet und verbreitet überall Angst und Schrecken. Königstreue werden gnadenlos ermordet und während beim Volk große Armut herrscht, reißt sich das Syndikat die Entwicklungshilfegelder unter den Nagel. Marc Tavernier, der Enkel des Königs, hält sich mit seinen Anhängern im Urwald versteckt und hofft auf Hilfe aus den USA, um die Mafia von der Insel zu jagen und selbst die Macht zu übernehmen. COUNTER CRIME – eine geheime Abteilung des US-Justizministeriums – schickt ihren besten Mann: Den Mafia-Jäger Roberto Tardelli …
 
Herausgeber:
Freigegeben:
19. Nov. 2018
ISBN:
9783743866607
Format:
Buch

Über den Autor

A. F. Morland schrieb zahlreiche Romane und ist der Erfinder der Serie Tony Ballard.


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Ein Grab in der Südsee - A. F. Morland

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Ein Grab in der Südsee

Ein Roberto Tardelli Thriller #45

von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 98 Taschenbuchseiten.

In einem kleinen Inselstaat der Südsee, der von einem hinfälligen, alten König regiert wird, hat sich die Ehrenwerte Gesellschaft eingenistet und verbreitet überall Angst und Schrecken. Königstreue werden gnadenlos ermordet und während beim Volk große Armut herrscht, reißt sich das Syndikat die Entwicklungshilfegelder unter den Nagel. Marc Tavernier, der Enkel des Königs, hält sich mit seinen Anhängern im Urwald versteckt und hofft auf Hilfe aus den USA, um die Mafia von der Insel zu jagen und selbst die Macht zu übernehmen. COUNTER CRIME – eine geheime Abteilung des US-Justizministeriums – schickt ihren besten Mann: Den Mafia-Jäger Roberto Tardelli …

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author

© dieser Ausgabe 2018 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

1

Claude Beranne lag auf dem Deck seiner kleinen Yacht. Er trug eine bunt gemusterte Badehose, unter ihm war ein knallgelbes Frotteetuch ausgebreitet. Er hatte die Augen geschlossen und dachte an gar nichts, als er das Brummen eines Bootsmotors vernahm.

Strahlend blau war der Himmel, und die Sonne gab ihr Bestes.

Diese Ecke der Welt hätte paradiesisch sein können. Aber sie war es nicht. Not und Elend herrschten hier. Und verantwortlich dafür war - kaum einer hätte das für möglich gehalten - die Mafia.

Beranne öffnete die Augen.

Er war ein dunkelhäutiger, schlanker Typ, sah gut aus und hatte das schwarze Haar kurz geschnitten. Er sah ein weißes Motorboot, als er sich aufsetzte. Es war schon ziemlich nahe. Der schnittige Bug warf weiß gekrönte Wellen auf. Am Steuer stand eine Blondine, deren langes Haar im Wind flatterte. Neben ihr ein rothaariges Mädchen, nicht minder attraktiv. Sie lachten und waren übermütig. Sie winkten zu Beranne hinüber. Er winkte zurück und lächelte.

Die innere Spannung löste sich.

Einen Augenblick hatte er schon gedacht, es wäre jemand vom Syndikat zu ihm unterwegs. Er hatte erfahren, dass er auf der Abschussliste des Mobs stand.

Der Grund war einleuchtend: Beranne war gegen alles, wie es jetzt war. Er wollte die herrschenden Zustände ändern, und er wusste auch, wie das zu bewerkstelligen war. Er wurde gefährlich für die Ehrenwerte Gesellschaft. Deshalb wollte sie ihn loswerden. Je schneller, desto besser.

Eigentlich war es ein Risiko gewesen, hier allein herauszufahren. Aber Beranne hatte endlich einmal allein sein wollen, um ausspannen und abschalten zu können. Wenn man von morgens bis abends immer in der Tretmühle steckt, wird man langsam krank.

Und ein kranker Mann kann seinem Volk nicht dienen.

Deshalb versuchte sich Claude Beranne fit zu halten. Für den Tag X, der - so hoffte er - bald kommen musste.

Die Blonde drosselte die Geschwindigkeit.

Beranne sah ihren Luxuskörper durch die glänzende Cockpitscheibe.

Sie trug nur die Hälfte ihres Bikinis. Oben war sie frei, und was sie zu bieten hatte, war nicht ohne.

Beranne grinste. Er war kein Kostverächter. Nicht einmal in schweren Zeiten.

Das Motorboot drehte bei. „Hallo!", rief die Rothaarige.

„Hallo!", gab Claude Beranne lächelnd zurück.

„So allein?"

„Ich fürchte mich nicht."

„Ist Ihnen nicht langweilig?"

„Eigentlich nicht."

„Sie gucken bloß in den Himmel - und das genügt Ihnen?"

„Aber ja."

„Was halten Sie davon, wenn wir Ihnen Gesellschaft leisten?"

Beranne grinste. „Das ist eine wunderbare Idee! Kommt herüber, Mädchen! Wir starten eine Überraschungsparty. Es ist alles an Bord, was wir dafür benötigen."

„Fein, Und wir haben auch etwas mitgebracht!", rief die Blondine.

Er lachte. „Das sehe ich." Sein Blick war auf ihren wohlgeformten Busen.

Plötzlich weiteten sich seine Augen. Buchstäblich aus dem Nichts tauchten zwei Männer auf. Schwarzhaarige Typen mit Galgenvogelvisagen. Sie hatten sich hinter den Mädchen verborgen gehalten, um Beranne in Sicherheit zu wiegen. Damit er sich nicht bewaffnete. Wenn er Männer an Bord des Motorbootes gesehen hätte, hätte er sofort Verdacht geschöpft. So aber war er voller Vertrauen gewesen. Es war den Mädchen. nicht schwergefallen, ihn zu täuschen.

Als wären sie aus den Planken gewachsen, so standen die Mafiosi plötzlich vor Claude Beranne.

Jeder hielt eine großkalibrige Kanone in der Faust.

Die Gangster, sprangen auf die Yacht herüber.

Einer der beiden wandte sich um. „Wirf den Kübel rüber!", verlangte er von der Rothaarigen.

Sie ergriff einen Plastikeimer, der mit einem schwarzen Kunststoffdeckel verschlossen war, schwang ihn hin und her und ließ ihn schließlich los. Der Mafioso fing den Behälter auf und stellte ihn neben sich ab.

Beranne griff die beiden Verbrecher an.

Sie waren gekommen, um ihn zu töten. Sie würden es auf irgendeine grausame Weise tun, davon war er überzeugt. Wenn er sich auf sie stürzte, hatte er vielleicht noch eine Chance, davonzukommen, und wenn nicht, würde er hoffentlich wenigstens erreichen, dass sie ihn mit einer schnellen Kugel fertigmachten.

Er drehte die Arme wie Windmühlenflügel.

Der kleinere der beiden Mafiosi steppte zur Seite. Berannes Faust verfehlte ihn. Der größere Gangster wich nicht von der Stelle. Er drehte nur den Oberkörper. Gleichzeitig holte er mit der Kanone aus und schlug zu.

Claude Beranne hatte den Eindruck, in seinem Kopf wäre etwas explodiert. Ihm war, als würde er einen grellen Blitz sehen. Dann wurde ihm schwarz vor den Augen.

Der größere Mafioso wandte sich zu den Girls um. „Okay, ihr könnt nach Hause fahren. Hier werdet ihr nicht mehr gebraucht. Wir kommen nach, sobald wir mit dem Knaben fertig sind."

Die Blonde nickte, drehte das Steuerrad herum und brauste ab.

Der kleine Mafioso blickte auf Beranne hinunter. Er grinste. „Der Junge wird Augen machen, wenn er zu sich kommt, was?"

„O ja, sagte sein Komplize. „Das wird er.

2

Marc Tavernier saß in der schäbigen Hütte auf einem alten Lederhocker. Er war umgeben von seinen Freunden, von seinen Getreuen, von seinen Beratern, ohne die er nicht ausgekommen wäre.

Sein Gesicht zeigte Kummer. Er war sechsundzwanzig. Ein hübscher junger Mann. Aber er hatte schon mehr erlebt als so mancher Mann, der doppelt so alt war wie er.

Er trug einen khakifarbenen Kampfanzug, und Kampf war auch das Wort, das auf seinem Banner stand, denn das Land brauchte ihn, den Enkel des greisen Königs, der im Grunde nichts anderes war als ein unbeholfenes Werkzeug des Syndikats.

Nicht vom König wurde der Inselstaat regiert, sondern von der Mafia, die hinter diesem alten Mann stand. Zumeist wusste der König - er war schwach und kränklich und musste deshalb die Staatsgeschäfte häufig seinem Stellvertreter überlassen - nicht einmal, was auf seiner Insel in seinem Namen gespielt wurde. Die Mafia konnte hier nach Belieben schalten und walten. Diejenigen, die den Versuch machten, sich ihr in den Weg zu stellen, wurden beseitigt. Man holte sie entweder nachts aus ihren Häusern und sperrte sie - wenn sie Glück hatten - ein, oder man tötete sie. Manchmal sogar vor den Augen der Öffentlichkeit. Gewissermaßen als abschreckendes Beispiel.

Marc Tavernier blickte in die Runde. Er seufzte. „Wir haben keinen leichten Stand, Freunde."

„Wir sollten endlich auf unser Ziel losgehen,

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