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Die Mordspezialisten: Privatdetektiv Tony Cantrell #41 / Cassiopeiapress Kriminalroman

Die Mordspezialisten: Privatdetektiv Tony Cantrell #41 / Cassiopeiapress Kriminalroman

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Die Mordspezialisten: Privatdetektiv Tony Cantrell #41 / Cassiopeiapress Kriminalroman

Länge:
143 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
24. Mai 2019
ISBN:
9783743851351
Format:
Buch

Beschreibung

Privatdetektiv Tony Cantrell #41
von Earl Warren

Der Umfang dieses Buchs entspricht 120 Taschenbuchseiten.

Mord als Geschäftsmodell? Die Murder Inc. hat genau das in großem Stil aufgezogen. Das Cantrell-Team bekommt von höchster Stelle den Auftrag, die Killer-Gesellschaft auszuheben. Mit einem fingierten Auftrag soll das auch klappen, doch das Opfer soll ausgerechnet Tony Cantrell sein. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn nur wenn die Murder Inc. rechtzeitig ausgehoben wird, ist das Leben des Anwalts zu retten.
Herausgeber:
Freigegeben:
24. Mai 2019
ISBN:
9783743851351
Format:
Buch

Über den Autor


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Die Mordspezialisten - Earl Warren

München

Die Mordspezialisten

Privatdetektiv Tony Cantrell #41

von Earl Warren

Der Umfang dieses Buchs entspricht 120 Taschenbuchseiten.

Mord als Geschäftsmodell? Die Murder Inc. hat genau das in großem Stil aufgezogen. Das Cantrell-Team bekommt von höchster Stelle den Auftrag, die Killer-Gesellschaft auszuheben. Mit einem fingierten Auftrag soll das auch klappen, doch das Opfer soll ausgerechnet Tony Cantrell sein. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn nur wenn die Murder Inc. rechtzeitig ausgehoben wird, ist das Leben des Anwalts zu retten.

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author

© dieser Ausgabe 2018 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Die Hauptpersonen des Romans:

Wally Mitchell – Der Kongressabgeordnete begegnet auf einem Parkplatz seinem Killer.

Dade Owen – Der skurrile „Falschgeldmilliardär‟ stirbt im Elend, und Silk spielt seine Rolle.

Sam Robinson alias Sam the Sham – Sam der Betrüger hielt sich für den cleversten Mann von Chicago. Das war ein Irrtum.

Rock Yaze – Ein Gangster von der Sorte, die es nie lernt.

Clarissa – Sie setzte auf Sam the Sham und hatte auf Sand gebaut.

Forbes Manning – Er macht die Erfahrung, dass leicht verdientes Geld sehr teuer werden kann.

... und das Cantrell-Team.

1

Wally Mitchell steuerte den Corvette Stingray über den endlosen Highway. Der Fahrtwind orgelte an dem 280-PS-Sportwagen mit dem offenen Verdeck vorbei. Mitchell lehnte sich bequem in den schwarzen Ledersitz zurück.

Er trat das Gaspedal noch mehr durch. Hier draußen gab es keine Polizeistreifen, die auf Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung achteten. Mitchell hatte Durst. Nach der Karte sollte hier irgendwo in der hügeligen, sonnenverbrannten Einöde von Westtexas ein Rasthaus sein.

Der Highway verlief schnurgerade bis zum Horizont. Wally Mitchell hatte das Autoradio auf volle Lautstärke gedreht.

Wally Mitchell dachte an seinen Urlaub in Florida. Er hatte allen Grund, mit sich zufrieden zu sein. Er sah die Zukunft in rosigen Farben.

Er wusste nicht, dass er keine Zukunft mehr hatte. Auf dem Parkplatz des Rasthauses würde er sterben. Der Killer wartete schon.

Mitchell war Kongressabgeordneter des Staates Texas. Er hatte Hoover Wright besucht, einen reichen Mann, der hier draußen eine riesige Ranch besaß. Wright zog an allerlei politischen Fäden. Er wollte Mitchell und seine Reformpolitik unterstützen, er hatte es ihm zugesagt.

Der Kongressmann summte den Refrain eines Schlagers mit.

Nun sah er das Rasthaus vor sich auf tauchen, einen flachen Bau mit ein paar Zapfsäulen davor. Auf dem Parkplatz standen nur drei Wagen.

Eine Brücke führte über den Highway, damit man von der Gegenfahrbahn ausscheren und

zum Rasthaus hinübergelangen konnte.

Mitchell nahm den Fuß vom Gaspedal und bremste.

Der metallic-silberne Stingray verminderte abrupt die Geschwindigkeit, die Reifen quietschten. Der Kongressmann fuhr an der Tankstelle und dem Rasthaus vorbei auf den Parkplatz.

Es war Nachmittag, die Sonne brannte vom Himmel. Über den staubfarbenen Hügeln flimmerte die Luft vor Hitze. Am Rand des Parkplatzes wuchsen Kakteen.

Als Mitchell stoppte, wurde die rechte Tür eines blauen Dodge geöffnet. Ein langer, knochiger Mann stieg aus, eine Flasche in der Linken. Er trug eine Sonnenbrille und hatte eine weiße Mütze mit einem hochgebogenen grünen Kunststoffschirm auf sitzen.

Trotz der Hitze trug er eine khakifarbene Jacke mit aufgesetzten Brusttaschen.

„Hallo, Mr. Mitchell!", rief er und grinste.

Der Kongressmann wandte ihm das Gesicht zu. Wally Mitchell war noch sehr jung für einen Politiker, gerade achtundzwanzig. Mit seiner blühenden Gesichtsfarbe, dem kurzgeschnittenen Haar und der randlosen Brille sah er wie ein Collegeboy aus.

Er setzte sein Wählerlächeln auf.

Er hatte den anderen noch nie gesehen, aber viele Leute kannten ihn, Wally Mitchell. Zu potentiellen Wählern musste man immer freundlich sein.

„Ja, was kann ich für Sie tun, Mister?"

Der lange Mann baute sich vor Mitchell auf. Er grinste freundlich auf ihn nieder.

„Ich habe auf Sie gewartet, Kongressmann", sagte er und schwenkte die Flasche vor Mitchells Augen.

Es war eine Bourbonflasche. Der Lange hielt sie am Hals so, dass seine Hand den Verschluss verdeckte. Mitchell wusste nicht, was er mit dem Mann anfangen sollte. Wollte der ihm etwa einen Drink anbieten, bei dieser Hitze Whisky pur?

„Sie haben auf mich gewartet? Wie konnten Sie wissen, dass ich hierher komme?"

„Verbindungen. Der Lange grinste noch breiter. Mitchell sah aus der Nähe, dass er einen schlechten Teint hatte, Pickel und Mitesser. „Ich habe ein dringendes Anliegen, Kongressmann. Es geht um viel Geld.

Mitchell wunderte sich immer mehr.

„Kein Mensch kann gewusst haben, dass ich hier anhalten werde. Die Sache kommt mir reichlich merkwürdig vor, Mister."

Der Lange zuckte mit den Schultern.

„Das ist das einzige Rasthaus vor El Paso, sagte er. „Jeder, der die lange Strecke von der Wright-Ranch fährt, hält hier kurz an. Andernfalls hätte ich Ihnen eben nachfahren müssen.

„Also gut. Was wollen Sie von mir? Es geht um Geld, sagten Sie. Erklären Sie das mal genauer, bitte. Und nennen Sie mir Ihren Namen."

„Sehen Sie, Kongressmann, die Sache ist ganz einfach. Der Lange hatte gesehen, dass ein Mexikaner aus dem Rasthaus kam und seinem alten, verbeulten Ford zusteuerte. Der Killer musste sich beeilen. „Ich bekomme fünftausend Dollar, wenn ich Sie umlege, sagte er ruhig.

Wally Mitchell war eine Sekunde perplex, die letzte Sekunde seines Lebens. Der Killer zog mit einer schnellen, geschmeidigen Bewegung eine Coltpistole unter der Jacke hervor. Er schoss Wally Mitchell mitten in die Stirn.

Der Kongressmann kippte mit offenem Mund nach hinten. Blut lief ihm übers Gesicht.

Der feiste Mexikaner hatte die Schüsse gehört. Er blieb stehen wie angewurzelt. Er war gerade von der Toilette gekommen und noch damit beschäftigt, seine Hose zurechtzuziehen und das Hemd hineinzustopfen.

Nun steckte der lange Killer die Pistole weg. Er nahm sein Feuerzeug aus der Tasche. Jetzt sah man, dass ein öl- und benzingetränkter Lappen in den Flaschenhals gedreht war. Die Flüssigkeit in der dunklen Flasche war bestimmt kein Whisky.

Die Lunte des Molotowcocktails flammte auf, die Flasche flog in den Wagen. Der Killer rannte zu seinem Dodge. Als er die Tür zuschlug, gab es einen Knall. Im nächsten Augenblick war das Innere des Corvette Stingray ein Flammenmeer.

„Santa Virgen de Monterrey!", kreischte der Mexikaner.

Aus dem Rasthaus rannten ein älterer Mann mit weißer Schürze, ein Tankwart im Overall und eine hagere Frau. Der Dodge stieß zurück und raste mit aufheulendem Motor auf die Ausfahrt zu.

Der Mexikaner deutete hinter ihm her.

„Das ist der Mörder!, rief er. „Er hat den Mann in dem Sportwagen erschossen und seinen Wagen in Brand gesteckt, Mr. Brannan.

Der ältere Mann mit der weißen Schürze, der Pächter des Rasthauses, spuckte auf den warmen Asphalt. Er kniff die Augen zusammen und schaute dem davonrasenden Dodge nach.

„Ich rufe sofort die Polizei an. Der Kerl wird nicht entkommen, hier draußen nicht. Die Highway Police wird Straßensperren errichten und ihn mit Hubschraubern und allem jagen, was sie hat."

2

Der blaue Dodge bog schon nach zwei Meilen in einen holprigen Feldweg ein. Er wirbelte eine Staubwolke auf, als er zwischen die Hügel fuhr. Hier stand ein moderner Wohnwagen. Eine rothaarige junge Frau mit atemberaubender Figur wartete daneben.

Die Hände in die Seiten gestützt, sah sie dem Killer entgegen. Er stoppte so abrupt, dass die blockierenden Reifen Erdbrocken wegschleuderten und eine Bremsspur zogen. Immer noch grinsend stieg er aus. Ein Glitzern war in seinen Augen, als er die Sonnenbrille absetzte.

„Hast du ihn erwischt?", fragte die Frau.

„Ja, Darling", sagte er und wollte sie küssen.

Sie schob ihn zurück.

„Wir müssen uns beeilen. Es ist gut, dass alles geklappt hat beim Rasthaus. So brauche ich mich nicht an die Straße zu setzen und die Verletzte zu spielen, damit er anhält."

Der Killer nickte nur. Er zog ein Klappmesser und riss es über das Verdeck des Dodge, nicht zu fest, um keine Spur im Lack der Karosserie zu hinterlassen. Der Dodge war mit einer mehrschichtigen blauen Folie überzogen. Der Killer zog sie sorgfältig ab.

Es ging leicht. Er knüllte das blaue Zeug zusammen.

„Hast du ein Loch ausgehoben, wie ich es dir sagte?", fragte er.

„Natürlich. Glaubst du, ich bin blöd? Da vorne im Graben."

Die Frau war bereits damit beschäftigt, die Nummernschilder auszuwechseln. Der Killer marschierte zu dem Loch, das etwas mehr als einen Yard tief war, und stopfte die Folienreste hinein. Dann holte er die abmontierten Nummernschilder. Es war eine Vorsichtsmaßnahme, er glaubte nicht, dass sich irgend jemand beim Rasthaus das Kennzeichen gemerkt hatte.

Aber er wollte nichts riskieren. Er hatte das Rasthaus nicht betreten, er hatte auf dem Parkplatz gewartet, die Rückenlehne nach hinten gestellt, so als wollte er ein Nickerchen machen.

Der Dodge war jetzt gelb und besaß ein neues Kennzeichen. Es stammte aus Wyoming.

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