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FBI: Fünf: Kriminalroman
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eBook99 Seiten1 Stunde

FBI: Fünf: Kriminalroman

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Über dieses E-Book

Kriminalroman
von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 90 Taschenbuchseiten.

In mir sah es grauenvoll aus. Ich hatte wahnsinnige Angst um Luke Webber. Wir waren seit Jahren ein Herz und eine Seele, beste Freunde, hatten die gleichen Interessen, waren ein ideal aufeinander eingespieltes Team. Perry Ryker & Luke Webber. Verdammt, das war eine Qualitätsmarke. Eine Firma. Ein Bollwerk gegen das Verbrechen in dieser Stadt. Wir belieferten den Knast laufend mit bösen Buben und manchmal, wenn es sich nicht vermeiden ließ, auch den Leichenbestatter. Die schreckliche Aussicht, meinen Partner zu verlieren, brachte mich fast um den Verstand...
SpracheDeutsch
HerausgeberBookRix
Erscheinungsdatum25. Apr. 2019
ISBN9783739618241
FBI: Fünf: Kriminalroman
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Autor

A. F. Morland

A. F. Morland schrieb zahlreiche Romane und ist der Erfinder der Serie Tony Ballard.

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    Buchvorschau

    FBI - A. F. Morland

    München

    FBI: Fünf

    Kriminalroman

    von A. F. Morland

    Der Umfang dieses Buchs entspricht 90 Taschenbuchseiten.

    In mir sah es grauenvoll aus. Ich hatte wahnsinnige Angst um Luke Webber. Wir waren seit Jahren ein Herz und eine Seele, beste Freunde, hatten die gleichen Interessen, waren ein ideal aufeinander eingespieltes Team. Perry Ryker & Luke Webber. Verdammt, das war eine Qualitätsmarke. Eine Firma. Ein Bollwerk gegen das Verbrechen in dieser Stadt. Wir belieferten den Knast laufend mit bösen Buben und manchmal, wenn es sich nicht vermeiden ließ, auch den Leichenbestatter. Die schreckliche Aussicht, meinen Partner zu verlieren, brachte mich fast um den Verstand...

    Copyright

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

    © by Author

    © dieser Ausgabe 2015 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen

    www.AlfredBekker.de

    postmaster@alfredbekker.de

    EDITION BÄRENKLAU, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius

    Roman © by A. F. Morland und Edition Bärenklau, 2015

    Cover © by Firuz Askin, 2015

    1

    Sie waren fünf.

    Vier Männer und eine Frau.

    Frau?

    War Alexa Wood tatsächlich eine Frau?

    Okay, sie hatte Titten und kein Ding zwischen den Beinen – jedenfalls nicht permanent -, war heißer als eine glühende Herdplatte und ihre Figur ließ sich nur exakt beschreiben, wenn man die Hände zu Hilfe nahm. Aber war die blonde Schönheit deshalb schon eine Frau? Ihr fehlte jedweder weiblicher Liebreiz. Sie war zäher, härter und herzloser als jeder Mann, nahm ungern Befehle entgegen und brachte ihre Komplizen mit ihrer penetranten Aufsässigkeit und ihrem ekelhaften Dickschädel immer wieder auf die Palme. Sie liebte Tank-Tops, zeigte gerne ihre Muskeln, war nicht anschmiegsam, sondern widerborstig, nicht sanft, sondern kratzbürstig und ging eiskalt und ohne Skrupel über Leichen. Ein einziges Mal hatte Alan Gudgeon, einer ihrer vier kriminellen Gefährten, versucht, ihr an die Wäsche zu gehen. Normalerweise war kein Weiberrock vor ihm sicher, und als gut aussehender, erfahrener Schürzenjäger wusste er in neunundneunzig von hundert Fällen zu bekommen, was er haben wollte, aber bei Alexa hätte er sich beinahe gehörig die Finger verbrannt.

    Sie hatte ihn hasserfüllt angefunkelt und gefaucht: Wenn du mich noch einmal anfasst, ohne dass ich es will, schneide ich dir die Eier ab und werfe sie dem Hund meines Nachbarn in den Fressnapf.

    Danach war er ihr nie wieder zu nahe gekommen. Dieses Schlüsselerlebnis war ihm eine Lehre gewesen und hatte ihm gezeigt, dass er doch nicht so unwiderstehlich war, wie er geglaubt hatte. Er hatte sich noch am selben Tag an die frustbeladene - weil ungeliebte - Frau seines einstigen Spanischlehrers herangemacht und mit ihr die ganze Nacht durchgevögelt, um sein angeknackstes Selbstwertgefühl wieder in Ordnung zu bringen, und von Alexa hatte er fortan die Pfoten gelassen. In seinen Augen war die frigide Zicke nicht ganz dicht, sonst hätte sie wohl kaum auf den besten Sex ihres Lebens – mit ihm, dem nachweislich erfahrensten und begehrtesten Rammler New Yorks – verzichtet. Die Gang bestand des Weiteren aus Harold Sobel, Ian Reid und Stephen Durning. Sobel war fett, hatte eine eigene Sodbrennerei und rülpste fortwährend mit gesäuerter Miene. Reid war extrem geizig. Man bekam eher aus einem Toten einen Furz raus als von ihm einen Dollar. Und Durning soff wie ein Loch. Wer ihn nüchtern erleben wollte, musste eine Zeitreise antreten, denn er war seit vielen Jahren täglich – mal mehr, mal weniger - dicht.

    Alexa Wood gehörte noch nicht lange zu diesem Dreamteam. Sie hatte davor allein gearbeitet. Als Auftragskillerin. Aber das war ihr irgendwann zu stressig geworden, und als Durning ihr – ausnahmsweise mal fast nüchtern - vorgeschlagen hatte, sich ihm und seinen Kumpels anzuschließen, hatte sie sich achtundvierzig Stunden später dazu entschlossen.

    Ihr letzter Solo-Hit war der Mord an Ron Boyd gewesen. An diesem Fall bissen sich die dämlichen Bullen noch immer die Zähne aus, und er würde wohl für alle Zeiten ungelöst bleiben. Sie hatte dafür zehn Riesen bekommen. Fünf im Voraus, fünf nach getaner Arbeit. Boyd hatte auf seiner Geburtstagsparty in seinem großen Penthouse, nahe dem Trump Tower, Gefallen an ihr gefunden. Sie hatte ein teures Designerkleid getragen. Edelste Verpackung. Aufregend dezent. Obwohl sie sich in dem Modezaren-Fummel nicht besonders wohl gefühlt hatte, hatte sie ihn mit der Grazie einer blaublütigen Prinzessin getragen. Dass in ihrem Strumpfband ein Keramik-Messer steckte, konnte niemand sehen. Die Einladung zur coolsten Party des Jahres war ihr von ihrem Auftraggeber zugespielt worden, und sie hatte mit ungefähr zweihundert prominenten Gästen, ein Champagnerglas in der Hand, fröhlich Happy Birthday gesungen.

    Es war Ron Boyds fünfzigster gewesen.

    Und sein letzter.

    Er hatte sie angesprochen. Sie sind bestimmt nicht allein hier, hatte er lächelnd gesagt. Wunderschöne Frauen sind niemals allein.

    Sie hatte die linke Augenbraue hochgezogen, wusste, dass das immer gut ankam. Ach, sagte sie, als wäre sie erstaunt. Halten Sie mich etwa für wunderschön?

    Sein Blick verirrte sich in ihren Ausschnitt und fand nicht mehr heraus. Schauen Sie mal in einen Spiegel, dann müssen Sie mir recht geben.

    Du hast ihn, dachte Alexa zufrieden. Er hängt an der Angel. Apropos Spiegel...

    Ja?

    Wissen Sie, dass auf Ihrem Klo gekokst wird?

    Schockiert Sie das?, erkundigte er sich.

    Sie schüttelte ihre blonde Mähne. Es ärgert mich bloß, dass man mir noch nichts angeboten hat.

    Das kann ich ändern, sagte Boyd spontan. Möchten Sie etwas aus meinem ganz privaten Fundus haben?

    Sie musterte ihn freudig erstaunt. Sie würden mir davon etwas abgeben?

    Es wäre mir ein Vergnügen, gab er zurück. Wie ist Ihr Name?

    Patti, antwortete sie. Sie verwendete diesen Namen nicht zum ersten Mal. Patti Smith.

    Patti Smith, wiederholte er verwundert.

    Sie nickte. Wie die Punk- und Rock-Musikerin.

    Er grinste breit. Zum Glück sehen Sie ihr überhaupt nicht ähnlich. Er griff nach ihrem Ellenbogen. Kommen Sie, Patti, sagte er leise. Lassen Sie uns verschwinden.

    Sie blinzelte schelmisch. Ich hoffe, Sie haben nichts Unanständiges im Sinn, Ron.

    Hätten Sie etwas dagegen?, fragte er dunkel.

    Vielleicht im Augenblick, gab sie zur Antwort. Mal sehen, welch wildes Teufelchen Ihr Stoff in mir weckt.

    Er führte sie in sein prunkvolles Schlafzimmer – und hier ließ sie ihn sterben.

    Während er mit seiner goldenen Kreditkarte auf einem Glastisch die weißen Lines vorbereitete, trat sie von hinten an ihn heran, holte das Keramik-Messer aus dem Strumpfband und schnitt ihm damit die Kehle durch. Er kam nicht einmal dazu, einen entsetzten Schrei auszustoßen. Sie warf ihn auf das große Wasserbett, wartete, bis er ausgeblutet war, und machte sich dann aus dem Staub.

    Während der Heimfahrt rief sie ihren Auftraggeber an. Erledigt,

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