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Bolthar, der Wikingerfürst Band 7: König Haralds Verrat

Bolthar, der Wikingerfürst Band 7: König Haralds Verrat

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Bolthar, der Wikingerfürst Band 7: König Haralds Verrat

Länge:
102 Seiten
4 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
5. Dez. 2018
ISBN:
9781386985648
Format:
Buch

Beschreibung

Bolthar, der Wikingerfürst Band 7: König Haralds Verrat

Bolthar wurde durch einen Pfeil schwer verwundet. Als ihn sein Unterführer Bent in eine Stadt bringt, kann er sich bei einem der Gefolgsleute des Königs erholen. Doch lange hält es ihn auf seinem Lager nicht, denn die Nachricht von Christen, die sich in der Nähe ansiedeln wollen, lässt ihm keine Ruhe. Bei deren Verfolgung macht er eine schreckliche Entdeckung mit zum Teil tödlichen Konsequenzen …

Herausgeber:
Freigegeben:
5. Dez. 2018
ISBN:
9781386985648
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Bolthar, der Wikingerfürst Band 7 - Tomos Forrest

Klappentext:

Bolthar wurde durch einen Pfeil schwer verwundet. Als ihn sein Unterführer Bent in eine Stadt bringt, kann er sich bei einem der Gefolgsleute des Königs erholen. Doch lange hält es ihn auf seinem Lager nicht, denn die Nachricht von Christen, die sich in der Nähe ansiedeln wollen, lässt ihm keine Ruhe. Bei deren Verfolgung macht er eine schreckliche Entdeckung mit zum Teil tödlichen Konsequenzen ...

1.

Die Flotte der Langboote hatte den Limfjord erreicht. Es handelte sich um mehrere herskips, also Kriegsschiffe, verschiedener Größe. Da waren zunächst einmal drei þritugsessa , die auf jeder Seite dreißig Ruderplätze aufwiesen. Zwei von ihnen waren mit einem Kastell ausgerüstet, auf denen Wurfmaschinen befestigt waren. Zwei weitere Langboote waren halffertugt skips, die auf jeder Seite sogar fünfunddreißig Ruderplätze besaßen, sowie mehrere kleinere Skeiden, die über zwanzig Ruderplätze verfügten. Das erste Boot, das auf den Hafen von Hals zuhielt, war mit einem prächtigen Drachenkopf geschmückt, der in der späten Herbstsonne golden blinkte und die Aufmerksamkeit aller Bewohner erweckte, die beim Anblick der Flotte an den Strand gelaufen waren.

Man raunte sich die unterschiedlichsten Namen zu, aber immer häufiger fiel der Name von Harald Blåtand, der vor wenigen Monden seinen Vater Gorm abgesetzt und als Gefangenen in seine Heimat geschickt (vgl. Bolthar, der Wikingerfürst Band 5, Tod eines Feiglings) sowie sich selbst zum neuen Rig, zum König ernannt hatte. Und es gab eine Menge Gerüchte um diesen neuen König, die sich wie ein Lauffeuer im Land verbreiteten. Händler brachten neue Berichte über ihn, und ständig mehrten sich die Gerüchte über einen Freundschaftsbund Haralds mit den Mönchen, die immer mehr in das Land strömten, aber von vielen Einwohnern abgelehnt oder sogar mit ihrem Hass verfolgt wurden. Nur wenige waren bereit, dem neuen Gott zu folgen – die meisten der Nordmänner erschlugen die Mönche und verbrannten ihre errichteten Kirchen. Aber jetzt kam König Harald, und er gebot den Kriegern, mit dem Morden und Brandschatzen aufzuhören.

„Was glaubst du, Elys, wandte sich eine dicke Matrone an die junge Frau an ihrer Seite, die ein ziemlich teures Trägerkleid angezogen hatte, als sie mit den anderen zum Strand eilte. „Wird es der neue König sein, der uns die Ehre seines Besuches gibt?

„Und wenn das so ist, meine Liebe, wird er nicht umhin kommen, bei uns einzukehren. Meine Familie gehört schließlich schon seit den Tagen König Gorms zu denjenigen, die bereits zwei oder sogar drei húskarlars für den König stellten. Und wer sich in der langen Halle des Königs gut auskennt, weiß, was eine solche Auszeichnung zu bedeuten hat. Schließlich sind diese auserwählten Krieger zum Kreis der Leibgarde des Königs gehörig und haben im Lande hohes Ansehen."

„Ja, aber was man so im Lande spricht, meine liebe Elys, ist ja auch nicht von der Hand zu weisen. Man sagt doch – und ich bin mir vollkommen sicher, dass du ebenfalls davon gehört haben wirst – dass Gorm den Gamle seine Getreuen belogen und betrogen haben soll!"

„Wie meinst du das? Ein König soll seine treuesten Gefolgsmänner betrogen haben? Das kannst du doch nicht im Ernst behaupten, Elys!", empörte sich die andere und versuchte, etwas zu erkennen, als sich der lange Zug vom Strand zur großen Halle bewegte, die den Versammlungsort von Hals bildete und seit langer Zeit auch gern von den Fürsten aufgesucht wurde, bevor sie auf dem Limfjord ihre Reise ins Landesinnere fortsetzten.

Die andere ließ ein höhnisches Gelächter ertönen, denn sie wusste, dass sie jetzt die Aufmerksamkeit ihrer verhassten Nachbarin gewonnen hatte.

„Nun – ich kann nicht glauben, dass du so ahnungslos bist, meine Liebe. Aber – die Götter mögen uns beschützen – was ist denn das? Tragen sie uns den König als Leiche ans Land?"

Die beiden ehrwürdigen Frauen reckten den Hals, um mehr zu erkennen, scheiterten aber schließlich an den zahlreichen Menschen, die sich vor ihnen drängten. Offenbar trug man den König auf einer Trage an Land, und das war kein gutes Zeichen, wenn man es genauer betrachtete. So beeilte sich auch Elys mit ihrer Bemerkung: „Wenn das der neue König ist, dann ist etwas faul in unserem Lande!"

Das brachte ihr zwar einen wütenden Blick der Nachbarin ein, aber es war ihr gleichgültig.

„Wer erzählt dir denn einen solchen Unsinn?", knurrte ein wohlbeleibter, älterer Mann, der unmittelbar vor den beiden Frauen stand und deren Geplänkel mit gerunzelter Stirn ertragen hatte. „Das ist doch nicht König Harald, der hier verwundet in unsere Stadt gebracht wird! Sein neuer húskarlar wurde in seinem Dienst schwer verwundet und soll nun bei uns gepflegt werden, bis er seine Aufgaben wieder wahrnehmen kann!"

„Die Götter mögen uns beistehen! Der húskarlar liegt im Sterben? Was für ein Unglück für unsere Stadt, für unser Land!"

„Weib, du bist schwer zu ertragen!, sagte der Mann mit düsterer Stimme. „Wenn ich deiner flinken Zunge folgen wollte, dann wäre schon heute der Tag des Ragnarök gekommen und die Götter würden zu ihrem letzten Kampf antreten!

„Ragnarök? Damit ist nun nicht zu spaßen, und ich muss sehen, dass ich ..."

„Hast du gesehen, Elys, wohin sich der Zug vom Hafen aus gewendet hat? Sie ziehen ja direkt zu eurem Haus!", sagte die würdige Matrone nicht ohne einen gewissen Unterton. „Na, da hast du ja eine hohe Ehre, wenn du dich um den verletzten húskarlar kümmern musst! Ich wünsche dir ein glückliches Händchen! Dabei fällt mir ein – was geschah doch noch gleich mit dem Haus, in dem ein Würdenträger des Königs verstarb? Ja, richtig, ich glaube, die Bewohner wurden getötet und in seinem Grab beigesetzt, um ihm weiter zu dienen, das Haus aber wurde niedergebrannt. Na, das wird ja zum Glück nicht geschehen, was, Elys?"

Damit rauschte die Frau davon, innerlich vor Freude auflachend, dass sie es ihrer Nachbarin noch einmal so richtig gegeben hatte. Die jedoch eilte mit einem sehr unguten Gefühl zu ihrem Heim, wo sie tatsächlich zahlreiche Fremde erblickte, die eben dabei waren, ihren Besitz mit Beschlag zu belegen.

War das nun eine Ehre, den neuen húskarlar beherbergen und pflegen zu dürfen? Und wenn

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