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Die Riesen: Die Götter der Germanen - Band 34

Die Riesen: Die Götter der Germanen - Band 34

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Die Riesen: Die Götter der Germanen - Band 34

Länge:
925 Seiten
5 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
Dec 12, 2018
ISBN:
9783748170464
Format:
Buch

Beschreibung

Die Reihe

Die achtzigbändige Reihe "Die Götter der Germanen" stellt die Gottheiten und jeden Aspekt der Religion der Germanen anhand der schriftlichen Überlieferung und der archäologischen Funde detailliert dar.
Dabei werden zu jeder Gottheit und zu jedem Thema außer den germanischen Quellen auch die Zusammenhänge zu den anderen indogermanischen Religionen dargestellt und, wenn möglich, deren Wurzeln in der Jungsteinzeit und Altsteinzeit.
Daneben werden auch jeweils Möglichkeiten gezeigt, was eine solche alte Religion für die heutige Zeit bedeuten kann - schließlich ist eine Religion zu einem großen Teil stets der Versuch, die Welt und die Möglichkeiten der Menschen in ihr zu beschreiben.


Das Buch

Der älteste und erste Riese ist der Urriese, der die Erde selber ist und der von den Germanen "Ymir" genannt worden ist. Er ist auch religionshistorisch gesehen der älteste Riese - er läßt sich bis zu der Ankunft des Homo sapiens in Eurasien vor 50.000 Jahren zurückverfolgen.
Seine Kinder sind die "normalgroßen" Riesen, von denen die Götter abstammen, die wiederrum die Urahnen der Menschen sind.
Insbesondere bei den westlichsten Indogermanen, also bei den Germanen und den Kelten, gibt es einige besondere Riesen: den Sonnengott-Göttervater in der Unterwelt, seine beiden Pferde-Söhne, die seinen Sonnen-Streitwagen ziehen, seine drei Söhne, die die drei Stände begründet haben, und seine vier Söhne, die die Himmelskuppel tragen. Die einäugigen Riesen sind die Riesen mit dem "Dritten Auge", mit dem sie im Jenseits sehen können.
Dann gibt es auch noch das alte Thema des Kampfes zwischen den Göttern und den Riesen und noch vieles mehr ...
Herausgeber:
Freigegeben:
Dec 12, 2018
ISBN:
9783748170464
Format:
Buch

Über den Autor

Ich bin 1956 geboren und befasse mich nun seit 45 Jahren intensiv mit Magie, Religion, Meditation, Astrologie, Psychologie und verwandten Themen. Im Laufe der Zeit habe ich ca. 200 Bücher und ca. 50 Artikel für verschiedene Zeitschriften verfasst. Seit 2007 habe ich meine jahrzehntelange Nebentätigkeit ausgeweitet und bin nun hauptberuflich Lebensberater. Dies umfasst die eigentlichen Beratungen, aber auch das Deuten von Horoskopen, Heilungen, Rituale, Schwitzhütten, Feuerläufe, Hilfe bei Spukhäusern u.ä. Problemen, Ausbildung in Meditation und Feng Shui und vieles mehr. Auf meiner Website www.HarryEilenstein.de finden sich ein Teil meiner Artikel und auch einen ausführlichen Lebenslauf.


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Die Riesen - Harry Eilenstein

Inhaltsverzeichnis

Riesen allgemein

Die Bezeichnungen für die Riesen

a) Riese

b) Thurs

c) Troll

d) Jötunn

e) Gygr

f) Hüne

g) Entas

h) Gigant

i) Lübbe

j) Wortschatz

k) Kenningar

l) Ortsnamen

Riesen = Ahnen

a) Odins Rabenzauber

b) Heimskringla

c) Heimskringla

d) Hyndla-Lied

e) Odins Rabenzauber

f) Fafnir-Lied

g) Fafnir-Lied

h) Der Seherin Ausspruch

i) Alwis-Lied

j) Egil-Saga

Riesen = schützende Ahnen

a) Die Saga über König Olaf Tryggva-Sohn

Riesen = Wesen der Vorzeit

a) Die jüngere Version der Huldar-Saga

b) Beowulf-Epos

c) Beowulf-Epos

d) Gesta danorum

e) Beowulf-Epos

f) Der Wanderer

Riesen = Tyr

a) Odins Rabenzauber

b) Sonnenlied

c) Skirnirs Fahrt

d) Hymir-Lied

e) Heimskringla

f) Amulett von Sigtuna

g) Fiölswinn-Lied

Riesen = Gefahr

a) Die Saga über Hromund Greip-Sohn

b) Die ältere Version der Huldar-Saga

c) Kvennagaldur

d) Ynglingatal

e) Die Geschichte über Helgi Thorisson

f) Harbard-Lied

g) Runenstein von Vetteland

h) Edda-Prolog

i) Die Saga über Olaf Tryggvason

j) Die Saga über Halfdan Brana-Ziehsohn

k) Die Saga über Bosi und Herraud

l) Die Saga über Half und seine Berserker

m) Saga über Grettir den Starken

n) Saga über Grettir den Starken

Jakob Grimm: Deutsche Mythologie

Zusammenfassung

Alcis-Riesen

Alswid

a) Der Name „Alswid"

b) Havamal

c) Zusammenfassung

Fjölverkr

a) Der Name „Fiölverkr"

b) Thulur

c) Zusammenfassung

Galarr

a) Der Name „Galarr"

b) Thulur

c) Zusammenfassung

Fullafle

a) Der Name „Fullafle"

b) Die Saga über Thorstein Viking-Sohn

c) Zusammenfassung

Glamr

a) Der Name „Glamr"

b) Thulur

c) Huldar-Saga

d) Zusammenfassung

Glaumarr

a) Der Name „Glaumarr"

b) Thulur

c) Zusammenfassung

Gorr

a) Der Name „Gorr"

b) Die Eisriesen

c) Zusammenfassung

Gyllir

a) Der Name „Gyllir"

b) Thulur

c) Grimnir-Lied

d) Gylfis Vision

e) Skaldskaparmal

f) Zusammenfassung

Hardverkr

a) Der Name „Hardverkr"

b) Thulur

c) Huldar-Saga

d) Zusammenfassung

Hastigi

a) Der Name „Hastigi"

b) Thulur

c) Zusammenfassung

Hradverkr

a) Der Name „Hradverkr"

b) Thulur

c) Zusammenfassung

Keila

a) Der Name „Keila"

b) Skaldskaparmal

c) Zusammenfassung

Kisi

a) Der Name „Kisi"

b) Die Saga über Halfdan Eysteinsson

c) Zusammenfassung

Köttr

a) Der Name „Köttr"

b) Die Saga über Halfdan Eysteinsson

c) Zusammenfassung

Leidi

a) Der Name „Leidi"

b) Skaldskaparmal

c) Zusammenfassung

Lutr

a) Der Name „Lutr"

b) Skaldskaparmal

c) Zusammenfassung

Rudi

a) Der Name „Rudi"

b) Huldar-Sage

c) Zusammenfassung

Sam

a) Der Name „Sam"

b) Die Saga über Thorstein Viking-Sohn

c) Zusammenfassung

Skalli

a) Der Name „Skalli"

b) Die Saga über Hervor und König Heidrek den Weisen

c) Grimnir-Lied

d) Zusammenfassung

Stoverkr

a) Der Name „Stoverkr"

b) Thulur

c) Zusammenfassung

Zusammenfassung

Himmelsträger-Riesen

Hripstodr

a) Der Name „Hripstodr"

b) Thulur

c) Zusammenfassung

Klaufi

a) Der Name „Klaufi"

b) Huldar-Saga

c) Viga-Saga

d) Zusammenfassung

Vier Riesen-Ritter

a) Die Namen „Pusold, „Ortwein, „Struthan und „Aspiran

b) Der Rosengarten

c) Zusammenfassung

Vier Stier-Riesen

a) Heimskringla

b) Gylfis Vision

c) Ragnarsdrapa

d) Zusammenfassung

Zusammenfassung

Alfen-Riesen

Alfarin

a) Der Name „Alfarin"

b) Förnaldarsögur Nordurlanda

c) Die Saga über Viglund den Blonden

d) Bruchstück einer Saga über bestimmte frühe Könige in Dänemark und Schweden

e) Thulur

f) Zusammenfassung

Gottheiten-Riesen

Andad

a) Der Name „Andad"

b) Die Saga über Hervor und König Heidrek den Weisen

c) Zusammenfassung

Hrossthjof

a) Der Name „Hrossthjof"

b) Thulur

c) Hyndla-Lied

d) Zusammenfassung

Midjungr

a) Der Name „Midjungr"

b) Thulur

c) Haustlöng

d) Vellekla

e) Zusammenfassung

Vindr

a) Der Name „Vindr"

b) Thulur

c) Zusammenfassung

Vörnir

a) Der Name „Vörnir"

b) Thulur

c) Zusammenfassung

Fiölkald

a) Der Name „Fiölkad"

b) Fiölswin-Lied

c) Zusammenfassung

Zusammenfassung

Toten-Riesen

Beinvidr

a) Der Name „Beinvidr"

b) Thulur

c) Zusammenfassung

Dofri

a) Der Name „Dofri"

b) Thulur

c) Zusammenfassung

Eldr

a) Der Name „Eldr"

b) Thulur

c) Zusammenfassung

Skrati

a) Der Name „Skrati"

b) Thulur

c) Zusammenfassung

Vingrip

a) Der Name „Vingrip"

b) Thulur

c) Zusammenfassung

Zusammenfassung

Krieger-Riesen

Asperan

a) Der Name „Asperan"

b) Fresko auf Burg Runkelstein

c) Zusammenfassung

Björgulfr

a) Der Name „Björgulfr"

b) Thulur

c) Zusammenfassung

Der „Riese Einheer von Thurgau"

a) Der Name „Einheer"

b) Die Sage „Riese Einheer"

c) Zusammenfassung

Hidde

a) Der Name „Hidde"

b) Die Sage „Riese Hidde"

c) Zusammenfassung

Imsigul

a) Der Name „Imsigul"

b) Gautrek-Saga

c) Zusammenfassung

Verr

a) Der Name „Verr"

b) Thulur

c) Zusammenfassung

Zusammenfassung

Priester-Riesen

Blapthvari

a) Der Name „Blapthvari"

b) Thulur

c) Zusammenfassung

Hel-Riesen

Ganglati

a) Der Name „Ganglati"

b) Thulur

c) Gylfis Vision

d) Zusammenfassung

Erd-Riesen

Fleggr

a) Der Name „Fleggr"

b) Thulur

c) Zusammenfassung

Eis-Riesen

Die Eisriesen-Sippe

a) Fornjotr und seine Verwandten

b) Die Saga über die Orkney-Leute

c) Huldar-Saga

d) Der Stammbaum der Eisriesen-Sippe

e) Synthese der drei Texte

f) Übersicht

Jokul

a) Der Name „Jokul"

b) Fornjot und seine Verwandten

c) Thorstein Haus-Macht

d) Zusammenfassung

Jokul Eisenrücken

a) Der Name „Jokul Eisenrücken"

b) Die Saga über Thorstein Viking-Sohn

c) Zusammenfassung

Frosti

a) Der Name „Frosti"

b) Ynglingatal

c) Die Saga über die Leute von den Orkney-Inseln

d) Wie Norwegen besiedelt wurde

e) Die Sippe der Eisriesen

f) Ynglingatal

g) Huldar-Saga

h) Die Saga über Thorsteinn Hausmacht

i) Die Saga über Grim Struppig-Wange

j) Zusammenfassung

Snae

a) Der Name „Snae"

b) Der Stammbaum der Eisriesen

c) Huldar-Saga

d) Die Saga über Sturlaug den Mühen-Beladenen

e) Heimskringla

f) Zusammenfassung

Thorri

a) Der Name „Thorri"

b) Huldar-Saga

c) Skaldskaparmal

d) Zusammenfassung

Fonn

a) Der Name „Fonn"

b) Fornjotr und seine Verwandten

c) Völsungen-Saga

d) Zusammenfassung

Mjoll

a) Der Name „Mjoll"

b) Fornjotr und seine Verwandten

c) Die Saga über Sturlaug den Mühen-Beladenen

d) Zusammenfassung

Norr

a) Der Name „Norr"

b) Fornjotr-Saga / Orkney-Saga / Huldar-Saga

c) Zusammenfassung

Goi

a) Der Name „Goi"

b) Fornjotr-Saga / Orkney-Saga / Huldar-Saga

c) Zusammenfassung

Kaldgrani

a) Der Name „Kaldgrani"

b) Thulur

c) Zusammenfassung

Skjalv

a) Der Name „Skjalv"

b) Heimskringla

c) Zusammenfassung

Fynir

a) Der Name „Fyrnir"

b) Thulur

c) Zusammenfassung

Aucholf

a) Der Name „Aucholf"

b) Lied des Neidhard von Reuenthal

c) Jakob Grimm: Deutsche Mythologie

d) Zusammenfassung

Zusammenfassung

Hrim-Thursen

Hrimthurs

a) Der Name „Hrimthurs"

b) Thulur

c) Odins Rabenzauber

d) Gylfis Vision

e) Gylfis Vision

f) Gylfis Vision

g) Gylfis Vision

h) Gylfis Vision

i) Gylfis Vision

j) Gylfis Vision

k) Grimnir-Lied

l) Skaldskaparmal

m) Skirnir-Lied

n) Havamal

o) Bosi und Herraud

p) Zusammenfassung

Hrimnir

a) Der Name „Hrimnir"

b) Thulur

c) Thorsdrapa

d) Thor-Lied

e) Hyndla-Lied

f) Völsungen-Saga

g) Thulur

h) Grimnir-Lied

i) Die Saga über Grim Struppig-Wange

j) Skirnir-Lied

k) Zusammenfassung

Hrimgrimnir

a) Der Name „Hrimgrimnir"

b) Thulur

c) Skirnir-Lied

d) Zusammenfassung

Hrym

a) Der Name „Hrym"

b) Die Vision der Seherin

c) Gylfis Vision

d) Gylfis Vision

e) Zusammenfassung

Die „Hrim-Riesen"

a) Der Name „Hrim-Riese"

b) Havamal

c) Die Saga über Bosi und Herraud

d) Zusammenfassung

Zusammenfassung

Weltenbaum-Riesen

Viddi

a) Der Name „Viddi"

b) Thulur

c) Zusammenfassung

Vidgreipir

a) Der Name „Vidgreipr"

b) Thulur

c) Zusammenfassung

Zusammenfassung

Meeres-Riesen

Hafle

a) Der Name „Hafle"

b) Gesta danorum

c) Zusammenfassung

Nicor

a) Der Name „Nicor"

b) Beowulf-Epos

c) Regin-Lied

d) Grimnir-Lied

e) Pflanzen- und Gesteinsnamen

f) Zusammenfassung

Zusammenfassung

Feuer-Riesen

Logi

a) Der Name „Logi"

b) Wie Norwegen besiedelt wurde

c) Die Saga über die Orkney-Leute

d) Die Saga über Thorstein Viking-Sohn

e) Die Saga über Hromund Greipsson

f) Huldar-Saga

g) Heimskringla

h) Gylfis Vision

i) Thorsdrapa

j) Die Niflungen und die Giukungen

k) Ynglingatal

l) Die Saga über Thorstein Viking-Sohn

m) Thulur

n) Kenningar

o) Zusammenfassung

Wind-Riesen

Aur-Riesen

Die „Riesen zu Lichtenberg"

a) Die Saga über die „Riesen zu Lichtenberg"

b) Zusammenfassung

Drei-Stände-Riesen

Aurnir

a) Der Name „Aurnir"

b) Thulur

c) Grotti-Lied

d) Kenningar

e) Zusammenfassung

Gangr

a) Der Name „Gangr"

b) Wafthrudnir-Lied

c) Skaldskaparmal

d) Thorsdrapa

e) Kenningar

f) Zusammenfassung

Heinir

a) Der Name „Heinir"

b) Huldar-Saga

c) Zusammenfassung

Hloi

a) Der Name „Hloi"

b) Thulur

c) Huldar-Saga

d) Zusammenfassung

Idi

a) Der Name „Idi"

b) Thulur

c) Skaldskaparmal

d) Skaldskaparmal

e) Kenningar

f) Grotti-Lied

g) Zusammenfassung

Raud

a) Der Name „Raud"

b) König Olaf Tryggvason und König Harald Hart-Rat

c) Huldar-Saga

d) Männernamen

e) Zusammenfassung

Vignir

a) Der Name „Vignir"

b) Huldar-Saga

c) Zusammenfassung

Zusammenfassung

Grobheit-Riesen

Bryla

a) Der Name „Bryla"

b) Thulur

c) Zusammenfassung

Glaumar

a) Der Name „Glaumar"

b) Thulur

c) Zusammenfassung

Greppur

a) Der Name „Greppur"

b) Huldar-Saga

c) Zusammenfassung

Gripir

a) Der Name „Gripir"

b) Thulur

c) Zusammenfassung

Hardgreipir

a) Der Name „Hardgreipir"

b) Thulur

c) Zusammenfassung

Öskrudr

a) Der Name „Öskrudr"

b) Thulur

c) Zusammenfassung

Thistlibardi

a) Der Name „Thistilbardi"

b) Thulur

c) Zusammenfassung

Zusammenfassung

Stammbaum-Riesen

Borr

a) Der Name „Borr"

b) Gylfis Vision

c) Die Vision der Seherin

d) Huldar-Saga

e) Skaldskaparmal

f) Fornjotr und seine Verwandten

g) Zusammenfassung

Buri

a) Der Name „Buri"

b) Thulur

c) Die Vision der Seherin

d) Gylfis Vision

e) Die Vision der Seherin

f) Huldar-Saga

g) Hyndla-Lied

h) Bruchstück eines Liedes von Thorvaldr Misch-Skalde

i) Fornjotr und seine Verwandten

j) Der Schädel von Ribe

k) Zusammenfassung

Zusammenfassung

sonstige Riesen

Durnir

a) Der Name „Durnir"

b) Thulur

c) Zusammenfassung

Ein Finnmark-Riese

a) Die Saga über Ketil Forelle

b) Zusammenfassung

Ein Riese im Osten

a) Huldar-Saga

b) Zusammenfassung

Hastingi

a) Der Name „Hastingi"

b) Thulur

c) Zusammenfassung

Haym

a) Der Name „Haym"

b) Die Sage „Riese Haym"

c) Zusammenfassung

Jarnnef

a) Der Name „Jarnnef"

b) Die Saga über Halfdan Brana-Ziehsohn

c) Zusammenfassung

Karabin

a) Der Name „Karabin"

b) Fresken auf Burg Runkelstein

c) Zusammenfassung

Malseron

a) Der Name „Malseron"

b) Garel von Blumenthal

c) Zusammenfassung

Otnit

a) Der Name „Otnit"

b) Fresko von Burg Runkelstein

c) Zusammenfassung

Storkvid

a) Der Name „Storkvid"

b) Die Saga über Hervor und König Heidrek den Weisen

c) Zusammenfassung

Struthan

a) Der Name „Struthan"

b) Der Rosengarten

c) Fresko von Burg Runkelstein

d) Zusammenfassung

Thiodwitnir

a) Der Name „Thiodvitnir"

b) Grimnir-Lied

c) Zusammenfassung

Vipar

a) Der Name „Vipr"

b) Thulur

c) Zusammenfassung

Ein Vulkan-Riese

a) Landnahme-Buch

b) Zusammenfassung

Die „Riesen von Feldkirchen"

a) Die Sage „Die Riesen aus dem Untersberge"

b) Zusammenfassung

Waltram

a) Der Name „Waltram"

b) Gemälde in Burg Runkelstein

c) Zusammenfassung

Der „Thurs von Tholley"

a) Der Name „Thurs von Tholley"

b) Das Lied über Helgi Hiörvard-Sohn

c) Zusammenfassung

Zweiköpfige Riesen

a) Die Saga über Halfdan Brana-Ziehsohn

b) Zusammenfassung

Zusammenfassung

Zusammenfassung

Die Riesen in den Mythen der Völker

West-Indogermanen

a) Kelten

b) Römer

c) Germanen

d) Balten

e) Esten

f) Slawen

Süd-Indogermanen

a) Hethiter

Ost-Indogermanen

a) Inder

b) Perser

c) Armenier

d) Bulgaren

e) Narten

f) Griechen

die ursprünglichen Indogermanen

a) Der Urriese

b) Der Riese im Jenseits

c) Dhyaus als Riese

d) Wiederzeugung und Wiedergeburt

e) Die Jenseitsgöttin

f) spezielle Anzahl von Gliedmaßen

g) Riesen-Kampf

h) Sonstiges

Die Riesen bei den Nachbarn der Germanen

a) Finnen

b) Basken

Orient

a) Tscherkessen

b) Türkei

c) Ägypter

d) Israel

Ozeanien

a) Thailand

b) Indonesien

c) Philippinen

d) Java

e) Mikronesien

f) Osterinseln

Indianer

a) Netslik

b) Slavey

c) Kwakiutl/Maliseet

d) Irokesen

e) Pequot

f) Coos

g) Pawnee

h) Cherokee

i) Paiute

j) Navaho

k) Huichol

l) Azteken

frühe Jungsteinzeit

a) Göbekli Tepe

Die Biographie der Riesen

a) 300.000 v. Chr.: Homo erectus

b) 50.000 v. Chr.: Homo sapiens

c) 10.000 v. Chr.: Göbekli Tepe

d) 7000 v.Chr.: Indogermanen

e) 2200 v.Chr.: West-Indogermanen

f) 1800 v.Chr.: Germanen

g) 500 n.Chr.: Odin

h) 1000 n. Chr.: Christianisierung

Themenverzeichnis

I Riesen allgemein

Aus den Liedern, Mythen und Sagen der Germanen sind über 300 Riesen und Riesinnen namentlich bekannt. Damit sind sie mit großem Abstand die größte Gruppe innerhalb der mythologischen Wesen der Germanen. Dies zeigt zunächst einmal vor allem, wie wichtig die Riesen und Riesinnen innerhalb des Weltbildes der Germanen gewesen sind.

Man kann mehrere Typen von Riesen unterscheiden:

Urriesen,

die freundlichen Riesinnen,

die unfreundlichen Riesinnen,

zwei Riesen-Schwestern,

neun Riesen-Schwestern,

die Riesen, die den Göttervater im Jenseits verkörpern, und

sonstige Riesen.

An manchen Stellen werden Riesen auch einfach kollektiv und ohne spezielles Merkmal genannt.

Von vielen Riesen ist lediglich der Name bekannt, da sie nur in Riesen-Listen o.ä. erscheinen. Ihr Charakter läßt sich nur aus der Bedeutung ihres Namens erschließen.

I 1. Die Bezeichnungen für die Riesen

I 1. a) Riese

Die Namen „Riese und „Riesin gehen über das germanische Substantiv „wrisja für „Riese auf das indogermanische Verb „rei für „sich erheben zurück, wovon u.a. auch das griechische „rhion für „Hügel, Berg abstammt. Ein Riese ist somit wahrscheinlich ein „Hügel-Wesen, wobei mit diesem „Hügel ein Hügelgrab gemeint sein wird. Die Riesen werden daher ursprünglich die Totengeister in einem Hügelgrab gewesen sein – und die Riesinnen die Jenseitsgöttin (siehe Band 35). Auch in der germanischen Mythologie wohnen die Riesen noch immer auf oder in Hügelgräbern und Bergen.

Die wichtigste aller Riesinnen ist die Totenreich-Herrin Hel, deren Name „Höhle bedeutet und sich auf die Grabkammer in dem Hügelgrab bezieht – sie ist die „Riesin in der Hügelgrab-Grabkammer.

Auch Utgard, das Land, in dem die Riesen wohnen, stellte man sich als ein Gebirgs-Kreis jenseits des Weltmeeres vor – wobei sich die Germanen des Ursprung dieses „Gebirges in den Hügelgräbern ihrer Ahnen vermutlich nicht mehr bewußt gewesen sind. „Utgard bedeutet „Außen-Ort d.h. „Jenseits.

Die Kombination „bergrisar, also „Bergriese ist vermutlich eine Verdeutlichung aus der Zeit, in der „Riese bereits nur noch als „großes Wesen verstanden wurde, sodaß man erneut den Hinweis auf die Hügelgräber („Berg") beigefügt hat.

Der größte aller Riesen ist der Urriese Ymir, aus dem die Welt erschaffen worden ist.

Jakob Grimm: Deutsche Mythologie - Riese

Jakob Grimm ist in Bezug auf die Herleitung des Wortes „Riese" anderer Meinung, ohne sie allerdings zu begründen:

Dem althochdeutschen risi oder riso, mittelhochdeutsch rise, mittelniederdeutsch rese, neuhochdeutsch riese, altnordisch risi, schwedisch rese, dänisch rise, mittelniederländisch rese und rose, neuniederländisch reus, würde ein gothisches vrisa entsprechen, wie aus der altsächischen form wriso zu entnehmen ist, die ich mit sicherheit aus dem adjectiv wrisilîc (giganteus) folgere. die Angelsachsen scheinen kein analoges vrisa gehabt zu haben, weil sie überall þyrs oder gigant brauchen. die wurzel von vrisa ist mir unbekannt, zu reisan (surgere) („sich erheben") gehört es nicht und der althochdeutschen riso ist darum kein elatus („Erhabener"), superbus („Erhabener"), excelsus („Erhabener").

I 1. b) Thurs

Der altnordische Name „Thurs geht zusammen mit gotisch „thuris für „Riese, altenglisch „thyrs für „Riese, Dämon, Zauberer, altsächsisch „thuris für „Riese über das germanische „thurisaz und althochdeutsch „duris für „Dämon, Riese, Teufel, böser Geist auf das germanische „thurisaz für „Riese zurück.

Die indogermanische Wurzel dieses Wortes ist das Verb „tur für „drehen, quirlen, wirbeln, bewegen (englisch: „to turn). Der Zusammenhang zwischen der indogermanischen Wurzel und dem germanischen Wort für Riese ist zunächst einmal nicht ganz klar – der Thurse könnte der „Beweger im Sinne von „Handelnder, Helfender sein, aber das „Drehen und Bewegen könnte sich auch auf das Aufschütten des Hügelgrabes beziehen.

Die germanischen Personennamen Thuresmud, Thrismod, Thrisari und Torisa zeigen, daß der „Thurs" einst eine wertgeschätztes Wesen gewesen sein muß.

Die Rune „Thurs ist die beliebteste Schadensrune der Germanen gewesen. Da die Runen von den Germanen zwischen 100 v. Chr. und 100 n.Chr. entwickelt worden sind und vermutlich nicht sofort auch eine ausgefeilte magische Bedeutung gehabt haben wird, sollte es das Bild des „bösen Thurs in etwa erst ab 300 n.Chr. (+/- 200 Jahre) gegeben haben. Da die Personennamen die Erinnerung an einen „guten Thurs bewahrt haben, sollte diese Vorstellung nicht allzuweit vor der schriftlichen Überlieferung entstanden sein. Daher ergibt sich als Zeitpunkt für den Übergang von dem „guten Thurs zu dem „bösen Thurs" in etwa die Absetzung des ehemaligen Göttervaters Tyr durch Odin um 500 n.Chr.

Wenn „Thurs einst ein Name für den ehemaligen Sonnengott-Göttervater Tyr gewesen sein sollte, könnte sich das „Drehen auf das Sonnenrad und somit auf Tyr beziehen – was eine recht elegante Deutungen wäre.

Es wäre auch denkbar, daß „Thurs wie „Tyr, „Thiazi, „Thiu und andere Namen einfach eine der vielen verschiedenen Schreibweisen für den Namen des germanischen Göttervaters gewesen ist, die aus der Bezeichnung „Dhyaus" des indogermanischen Göttervaters entstanden sind. Thurs wäre dann Tyr als Riese in der nächtlichen bzw. winterlichen Unterwelt. Diese Deutung würde auch erklären, warum zwei Drittel der bekannten Riesen als Tyr-Riese erkennbar sind: Der Thurse Tyr ist der wichtigste aller Riesen in der Unterwelt gewesen und hat daher im Laufe der Zeit auch die meisten Beinamen erhalten, die sich dann nach und nach verselbständigt haben – insbesondere nach der Absetzung des Tyr als nordgermanischer Göttervater durch Thor und Odin um 500 n.Chr., da ab diesem Zeitpunkt Tyr als intengrierendes Zentrum für die verschiedenen Tyr-Thursennamen gefehlt hat.

Es gibt eine Rune mit dem Namen „Tyr und auch eine Rune mit dem Namen „Thorn, die dann sekundär auch als „Thurs gedeutet worden ist. Vermutlich ist die Thorn-Rune („Don-Rune) ursprünglich das Schwert des Tyr gewesen, das dann bei den Absetzung des Tyr zu der Wurzel allen Übels umgedeutet worden ist – eben zu der Waffe des von Thor und Odin abgesetzten Tyr. Das „Thorn-Schwert des Tyr wurde dann in „Bölthorn („Übel-Dorn) umbenannt, wozu gut paßt, daß „Bölthorn auch ein Beiname des Tyr ist.

Die Tyr-Riesen werden in Band 5 und 6 beschrieben – über sie ist weitaus mehr bekannt als über die übrigen Riesen, was vermuten läßt, daß auch noch ein Teil der in dem vorliegenden Band besprochenen Riesen zu den Tyr-Riesen gehören könnte und lediglich nicht mehr als solche erkennbar sind.

Jakob Grimm: Deutsche Mythologie

Auch eine andere benennung gemahnt wieder an eines volkes namen. das altnordische thurs scheint von iötunn nicht wesentlich verschieden; Snorri wird Ymir stammvater aller hrîmþurse genannt, Sämingr führen sich alle iötnar auf ihn zurück. in einzelnen liedern oder verbindungen hat das eine oder das andere appellativ den vorzug; so heißen bei der dialectaufzählung im Alvîsmâl die riesen immer iötnar, nie þursar, und für Iötunheimr, Iötnaheimr ist kein Thursaheimr gebräuchlich; aber Thrymr, obschon in Iötnaheim wohnend, wird dennoch thursa drottinn und nicht iötna drôttinn genannt, er ruft aber die iötnar auf und heißt iötunn. Sämingr sind iötnar und hrimthursar hintereinander aufgerufen, es muß also zwischen beiden ein feiner unterschied liegen, den ich hier in dem vorgesetzten hrim suche: nur hrimthursar, keine hrimiötnar kommen vor; eine erklärung dieses hrimþurs soll hernach versucht werden.

Statt thurs begegnet häufig, zumal in jüngeren sprachdenkmälern, die assimilierte form thuss, vorzüglich in dem plural thussar, hrimthussar.

Der Übergang von „thurs zu „thuss entspricht dem Übergang von „Tyr zu „Thiassi bzw. „Thiazi, wobei Thiassi/Thiazi lediglich eine der vielen Schreibweisen des Namen „Tyr ist.

Ein dämonisches wesen späterer sagen heißt Thusselin, ja die dänische sprache hat in ihrem tosse (plumper riese, tölpel), ein volkslied gibt tossegrefve, eben diese assimilation festgehalten, ein norwegischer dämon führt den namen tussel. das altnordische þurs ist, wie mancher göttername, zugleich benennung eines runbuchstabs, der bei den Angelsachsen thorn heißt; merkwürdige abweichung, da der angelsächsischen sprache jener ausdruck gar nicht fehlt, nicht nur Beovulf liest man þyrs, auch in dem menologium bei Hickes: ›þyrs sceal on fenne gevunjan‹; und anderwärts überträgt þyrs, plural þyrsas, das lateinische cyclops, orcus. die schon angezogne stelle des codrx exoniensis hat assimiliertes þyrre, wie irre für irse. auch ein englisches thurst dauert in hobthurst (waldgeist) fort, ähnlich dem hobgoblin.

Im Angelsächsischen findet man „Tyrs statt „Thurs, was deutlich zeigt, daß „Thurs nur eine Aussprache- und Schreibvariante von „Tyr ist – die späteren Thursen sind ursprünglich Tyr als Riese im Jenseits gewesen.

Althochdeusch sollte stehen durs, plural dursâ, oder duris, genitiv durises, welches letztere in einer glosse für das lateinische dis, ditis vorkommt, und eine andre mehr niederdeutsche glosse liefert thuris orcus (das französische ogre), doch schreibt Psalmen-Glossen turs (daemonium) plural tursa, und mittelhochdeutsch gilt turse, genitiv tursen, vielleicht türse, türsen, türsen: kürsen; selbst türste, genitiv türsten, dagegen ›spil von einem dürsen‹, aus welcher stelle sich ergibt, daß man zum zeitvertreib spiele von dem türse, wie von dem wihtel (Wichtel, Zwerg) aufführte: auf eine bekannte fabel bezieht sich: ›des kunt der dürsch und sprichet schuo!‹ hier herscht die bedeutung von satyr und wilder mann vor.

Das lateinische gedicht vom kloster Wilten in Tirol, welches die sage von dem riesen Haimo erzählt, nennt einen andern riesen Thyrsis, macht also einen eigennamen daraus:

forte habitabat in his alius truculentior oris

cyclops, qui dictus nomine Thyrsis erat,

Thyrsis erat dictus, seveldia rura colebat.

„Thyrsis scheint hier eher „Tyr als „Thurs zu bedeuten – wobei auch „Thurs ursprünglich ein Beiname des Tyr gewesen ist.

Im Gegensatz zur Einschätzung von Jakob Grimm wird „Thyrsis ein Eigenname sein, den man aus „Thurs hergeleitet hat, sondern „Thrysis wird zusammen mit „Thurs von dem Namen „Tyr abgeleitet worden sein. „Thyrsis hat Tyr als Riese im Jenseits bezeichnet und „Thursen" die Gesamtheit aller Tyr-Riesen, die sich aus den vielen Beinamen des Tyr gebildet haben.

In dem ortsnamen Tursinriut, Tursenriut ist der ausdruck unverkennbar, ich denke auch in dem älteren Tuzzinwanc bei Neugart, das für Tussinwanc, Tursinwanc (campus gigantis = „Riesen-Feld") steht und das heutige Dussnang ist. nicht viel gewagter scheint es Strabos Θουσνέλθα durch Thurshilda, Thusshilda, Thursinhilda auszulegen, obschon ich keine altnordische Thurshildr nachweisen kann. in der Schweiz ist dürst noch heute der wilde jäger, auf der salzburgischen alp ein nachtgeist dusel, in Niederdeutschland dros oder drost teufel, tölpel, riese. ob Thorsholt, Thosholt, ein oldenburgischer ortsname hierher gehört, weiß ich nicht.

Diese Ortsnamen sind nach dem ehemaligen Göttervater Tyr, der erst um 500 n.Chr. abgesetzt worden ist, benannt worden und nicht nach den eher gefürchteten Thursen.

Gothisch hätte das wort zu lauten þaúrs plural þaúrsôs (þaúrsis, þaúrsjôs? þaúrsus, þaúrsjus? þaúrsja, þaúrsjans?) und diese formen geben uns die herleitung des namens an hand. das gothische þaúrsus bedeutet siccus, þaúrsjan sitire, þaúrstei sitis („trocken"); aus þaúrsus, þaúrsis wird althochdeutsch durri für dursi (wie aus airzis, irri = irsi), in dem substantiv durst haftet S, wie in unserm durs, und in dem altnordischen þurs neben þurr (aridus) („trocken"). þaúrs, þurs, durs drücken also aus entweder weingierig, durstig oder trunken, und das schickt sich freilich zu dem entwickelten sinn von ïtans, iötunn. beide riesenappellative bezeichnen unmäßige gier nach speise und trank, ganz wie sie sich im homerischen cyclopen kund gibt. auch Herakles wird als edax und bibax vorgestellt, z.b. in Euripides Alceste, der altnordische riese Suttûngr scheint aber für Suptûngr zu stehn und ein substantiv supt = sopi haustus vorauszusetzen.

Die Herleitung von „Thurs aus dem gothischen Adjektiv „thaursus für „trocken ist deutlich weniger plausibel als die Herleitung aus dem Namen „Tyr des Ex-Göttervaters.

Wie nun die Jüten, ein deutscher stamm, den namen der älteren, verdrängten einwohner behielten, und dies die eigentlichen Iötnar oder Itanôs waren; so können auch die þursar, die dursâ, in ihrer mythischen gestalt, mit einem abgelegnen, in früher vorzeit nach Italien eingewanderten stamm zusammenhängen. ich habe schon auf mögliche berührung der thaursos mit den Τυρσηνοί, Τυρρηνοί, Tusci, Etrusci gewiesen; das lautverschiebungsgesetz trift genau zu, und selbst alle assimilationen, die versetzung des R finden sich wieder. Niebuhr hält Tyrrhener und Etrusker von einander, wie ich glaube, mit unrecht; außer aller berührung liegt der beim bacchischen aufzug getragne θύρσος.

Dionysos halicarnas meint, die Τυρρηνοί hießen so, weil sie hohe thürme τύρσεις aufführten. das stimmt zu den riesenbauten.

I 1. c) Troll

Ein „Troll ist im Altnordischen ein Riese, ein Totengeist in einem Hügelgrab oder allgemein ein Unhold. Im Germanischen lautete der Name für diese Art von Wesen „trulla. Diese Wesen wurden offenbar als zauberkundig angesehen wie das germanische Verb „trulljan für „zaubern, Magie ausüben zeigt.

Im Mittelhochdeutschen war ein „Troll" ein Gespenst, d.h. der umgehende Geist eines Toten.

Die indogermanische Wurzel dieser beiden Worte ist das Verb „dreu für „laufen, treten. Ein Troll scheint somit ein Totengeist zu sein, der noch immer „läuft", d.h. der noch im Bereich der Lebenden spukt.

Die Riesen, Trolle und Thursen sind somit ursprünglich die Geister der Ahnen und auch der Geist des toten Sonnen-, Tages- und Sommergottes Tyr in der nächtlichen bzw. winterlichen Unterwelt in den Hügelgräbern gewesen.

Jakob Grimm: Deutsche Mythologie

Tröll (neutrum) genitiv trölls, schwedisch troll, dänisch trold wird zwar häufig von riesen gebraucht, ist aber ein allgemeinerer ausdruck, der auch von andern geistern und zauberhaften wesen vorkommt, und dem sinne nach unserm ungeheuer, ungethüm entspricht. die dänischen volkssagen und lieder verstehen trold ganz gewöhnlich von elbischen wesen. die form führt auf ein gothisches trallu. gehört hierher Renner: gebûre ein getralle?

I 1. d) Jötunn

Diese Bezeichnung für die Riesen leitet sich von dem protogermanischen „etunaz für „Riese ab, das seinerseits eine Substantivbildung zu dem Verb „etan für „essen (englisch: „to eat) ist. Ein Jötunn ist somit ein „Esser oder wohl besser ein „Fresser, womit auch ein Menschenfresser gemeint sein könnte.

Jakob Grimm: Deutsche Mythologie

Es gibt eine reihe alter benennungen, die dem begrif unseres

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