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Bolthar, der Wikingerfürst Band 8: Das Geheimnis des Sonnensteins
Bolthar, der Wikingerfürst Band 8: Das Geheimnis des Sonnensteins
Bolthar, der Wikingerfürst Band 8: Das Geheimnis des Sonnensteins
eBook95 Seiten3 Stunden

Bolthar, der Wikingerfürst Band 8: Das Geheimnis des Sonnensteins

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Über dieses E-Book

Immer wieder erzählen erfahrene Seeleute von einem besonderen Stein, den sie 'Sonnenstein' nennen. Mit seiner Hilfe wäre es möglich, über das große Wasser zu fahren und selbst bei bedecktem Himmel den Kurs zu halten. Bolthar würde gern nach Helluland fahren, wo es sagenhafte Reichtümer geben soll. Vom Erlös könnte er ein großes Heer aufstellen, um sich an König Harald zu rächen. Doch da ist auch der kleinwüchsige Andvardi, Jarle der Beserker, der von einem solchen Stein erfahren hat und ein erneutes feindliches Aufeinandertreffen der beiden Männer, scheint unausweichlich zu sein …

SpracheDeutsch
HerausgeberBEKKERpublishing
Erscheinungsdatum14. Dez. 2018
ISBN9781386652335
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    Buchvorschau

    Bolthar, der Wikingerfürst Band 8 - Tomos Forrest

    Bolthar, der Wikingerfürst Band 8: Das Geheimnis des Sonnensteins

    TOMOS FORREST

    IMPRESSUM

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

    © Roman by Author

    © Cover: 123 RF mit Steve Mayer, 2018

    Created by Thomas Ostwald mit Jörg Martin Munsonius, 2018

    Lektorat: Kerstin Peschel

    © dieser Ausgabe 2018 by Alfred Bekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

    www.AlfredBekker.de

    postmaster@alfredbekker.de

    Klappentext:

    Immer wieder erzählen erfahrene Seeleute von einem besonderen Stein, den sie ‚Sonnenstein‘ nennen. Mit seiner Hilfe wäre es möglich, über das große Wasser zu fahren und selbst bei bedecktem Himmel den Kurs zu halten. Bolthar würde gern nach Helluland fahren, wo es sagenhafte Reichtümer geben soll. Vom Erlös könnte er ein großes Heer aufstellen, um sich an König Harald zu rächen. Doch da ist auch der kleinwüchsige Andvardi, Jarle der Beserker, der von einem solchen Stein erfahren hat und ein erneutes feindliches Aufeinandertreffen der beiden Männer, scheint unausweichlich zu sein ...

    1.

    Das Steingeschoss hatte die oberen Plankenböden glatt durchschlagen und den untersten Plattengang noch so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass seit dem Gefecht ständig Wasser eindrang und von der erschöpften Mannschaft ausgeschöpft werden musste. Erschwerend kam für sie hinzu, dass fast alle bei dem Gefecht verwundet wurden, denn der Gegner war mächtig und verfügte über zwei große Langboote, die sogenannten þritugsessa, Kriegsschiffe mit jeweils dreißig Ruderern auf jeder Seite.

    Der Überfall geschah im frühen Morgengrauen, begünstigt von schlechter Sicht. Auf dem Meer lag grauer Dunst, der sich nur schwer auflöste und dabei die Männer mit einer unangenehmen Nässe überfiel. Ihre Tuniken waren schnell vollgesogen und die wollenen Umhänge hingen ihnen schwer über die Schultern. Manche Ruderer warfen sie deshalb ab, weil sie die Arbeit nicht gerade einfacher machten.

    Bolthar hatte zum raschen Aufbruch gedrängt, er wollte am heutigen Tag sein Ziel erreichen. Die beiden þritugsessa hatten ihnen offenbar auf dem Meer aufgelauert und vermutlich dort während der Nacht geankert. Plötzlich schossen die beiden herskip (Kriegsschiffe) aus dem Dunst wie zwei Fabelwesen heraus. Die Drachenköpfe im Bug glänzten vor Nässe, und die Augen, die man aus geschliffenen Muschelschalen eingesetzt hatte, sahen aus, als könnten sie wütend funkeln. Die schnell heraneilenden Langboote brachten aber die Mannschaften in den skútur, (Schute mit dreißig Ruderplätzen) nicht aus der Ruhe. Die Rundschilde an den Bordwänden schützten Bolthars Krieger vor dem ersten Pfeilbeschuss. Die See war heute erstaunlich ruhig – für ein Gefecht wie gemacht.

    Bolthar gab nur zwei rasche, laute Befehle, und seine Unterführer Gulkollur, Bjor und vor allem Bent wussten, was zu tun war. Ihre Schiffe hätten sie im Schlaf steuern können, und Situationen wie diese waren einfach zu alltäglich. Doch heute sollte es eine unerwartete Wendung geben.

    „Thor stehe uns bei!, murmelte Bent halblaut, als sein Blick auf die feindlichen Boote fiel. „Das sind Haralds hirð, seine Leibgarde, die uns verfolgt haben muss. Heute werden viele gute Männer in Odins Langhalle versammelt werden und den Met trinken, den es nur in Walhall gibt! So sei es also! Damit hatte er seinen Sax gezogen, die Männer holten die Ruder ein und das erste Kriegsschiff kam längsseits. Wurfspieße zischten durch die Luft, bohrten sich in die Bordwand und die Rundschilde, richteten aber keinen weiteren Schaden an. Seine Männer erhoben sich nach dem ersten Speerangriff und schleuderten ihre skotvápn, die Wurfspieße, und nahmen sofort danach die lagvápn, die Langspieße in die Hand. Das feindliche Boot war schon zu nahe für weitere Würfe, jetzt versuchten beide Parteien, zwischen den Rundschilden hindurchzustechen und den Gegner zu treffen.

    Gellende Schreie wurden laut, in das Kriegsgeschrei mischten sich die ersten Schreie der Verwundeten, und Bolthars Männer hieben und stachen nach ihren Feinden, wo sich nur eine Gelegenheit dazu bot. Inzwischen war auch Gulkollurs Boot im Nahkampf mit dem anderen Langboot, und Bolthar musste den ersten schweren Angriff mit seiner Breitaxt abwehren. Eine Zeit lang sah es gar nicht schlecht für seine zahlenmäßig weit unterlegene Mannschaft aus, aber dann drangen die hirð-Krieger immer stürmischer vor, die ersten sprangen in Bolthars Boot über und schlugen und hackten auf seine Krieger ein.

    Mit einem Brüllen, das an ein wildes Tier erinnerte, sahen sich diese hirð jedoch plötzlich einem hünenhaften Krieger gegenüber, der wie ein Eisriese zwischen ihnen auftauchte. Über den Kopf schwang er seine Breiðöx, die mächtige Breitaxt, und ließ sie dem nächsten Mann auf die Schulter niedergehen. Der Angriff galt dem Kopf des Kriegers, aber der hatte eine instinktive Drehung gemacht, die ihn nun den rechten Arm kostete. Bolthars Axt fuhr mühelos durch Fleisch und Knochen und trennte den Arm dicht neben dem Hals ab.

    Ein zweiter Mann glaubte, seine Chance zu erkennen und stieß mit seinem Sax nach der Brust Bolthars. Doch der hatte seine Axt in einer raschen Aufwärtsbewegung nach oben gerissen, rammte die breite Klinge in den Kiefer des Mannes und spaltete ihm zur Hälfte den Kopf. Der Angriff der hirð-Krieger geriet ins Stocken, weitere konnten von ihrem Boot nicht mehr herüberspringen, denn die Mannschaft verteidigte sich jetzt in einer geschlossenen Reihe mit dem Schildwall wie auf dem Land. Jeder hatte erkannt, dass ihnen Jarle Bolthar den Rücken freihielt. Ein Angreifer nach dem anderen fiel unter ihren Streichen, und als sie ihr Boot wieder befreit hatten, waren die Planken glitschig vom Blut der Getöteten.

    Das stachelte Bolthars Krieger an, keiner sah sich nach den eigenen Toten um, als sie schreiend nun ihrerseits auf das große þritugsessa sprangen und dort ihre tödlichen Streiche nach allen Seiten verteilten. Auch hier war es Bolthar, der von seinem Steuerruder aus hinüber zu dem Anführer des Langbootes gesprungen war und ihn schon im Sprung mit seiner Axt erschlug, geschickt abfederte und sich auf die nächsten Krieger warf.

    Doch hier war die Übermacht zu groß, zwar kämpften Bolthars Männer geschickt und ohne zurückzuweichen. Plötzlich war das halffertugt skip aufgetaucht und schoss schon während des

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