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Deutungsbuch Psychologische Astrologie
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eBook424 Seiten2 Stunden

Deutungsbuch Psychologische Astrologie

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Über dieses E-Book

Die Psychologische Astrologie sieht im Horoskop das Abbild individueller psychischer Anlagen eines Menschen. Ein Horoskop wird wie ein diagnostisches Instrument verwendet, um die Persönlichkeitsstruktur, Einstellungen, Verhaltens- und Erlebensmuster eines Individuums zu erfassen. Dieses Teilgebiet der modernen Astrologie versucht mit Hilfe von astrologischen Konstellationen lösungsorientiert Wege aus problematischen Strukturen und Verhaltensweisen aufzuzeigen. Im Vergleich zu einer Psychotherapie zeigt das Horoskop schnell und deutlich Problematiken einer Person auf und vermag Möglichkeiten zur Lösung zu weisen.
Dieses Werk soll vor allem Anfängern helfen individuelle Geburtskonstellationen zu deuten. Für jede astrologische Konstellation findet sich im Buch ein Bild, welches stichwortartig durch schriftliche Informationen auf der unerlösten und erlösten Ebene ergänzt wird.
Bisher einzigartig in der astrologischen Literatur ist die bildliche Ausgestaltung der Archetypen Chiron und Lilith.
In einem Index am Ende des Buches sind alle astrologischen Konstellationen nochmals aufgelistet, sodass diese einfach und schnell im Buch gefunden werden können.
SpracheDeutsch
HerausgeberBooks on Demand
Erscheinungsdatum19. Dez. 2018
ISBN9783748161134
Deutungsbuch Psychologische Astrologie
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Autor

Jürgen Kraft

Jürgen Kraft ist Diplom-Psychologe, Dozent für Psychologie und Psychotherapie, Dipl. Schamanischer Berater nach Michael Harner und psychologischer Astrologe. Seit Jahren widmet er sich der Erforschung der alten mittel- und nordeuropäischen Heilmethoden. Neben seiner Praxistätigkeit leitet er den Lehrgang "Schamanismus" an einer großen Heilpraktikerschule in München. In der Zeitschrift "Connection Schamanismus" hat er die Artikel "Relikte vorchristlichen Glaubens" und "Aus der Steinzeit überlieferte Symbole" veröffentlicht. Er ist Mitglied der "Schamanischen-Ambulanz München". Informationen zu Vorträgen und Seminaren mit Jürgen Kraft unter: www.schamanische-ambulanz.de

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    Buchvorschau

    Deutungsbuch Psychologische Astrologie - Jürgen Kraft

    Inhaltsverzeichnis

    Vorwort und Einführung

    Archetyp Widder – Der Krieger

    Archetyp Stier – Das Wonneweib

    Archetyp Zwillinge – Der Bote

    Archetyp Krebs – Die Mutter und das Kind

    Archetyp Löwe – Der Fürst

    Archetyp Jungfrau – Die fleißige Arbeiterin

    Archetyp Waage – Das Paar

    Archetyp Skorpion – Der dunkle Zauberer

    Archetyp Schütze – Der Druide

    Archetyp Steinbock – Der alte, weise Mann

    Archetyp Wassermann – Der umherziehende Spielmann

    Archetyp Fische – Der Meeresgott

    Widder/Stier – Mars/Stier-Venus – Das Liebesspiel

    Widder/Zwillinge – Mars/Zwillinge-Merkur – Der Schrei des Kriegers

    Widder/Krebs – Mars/Mond – Die Wut

    Widder/Löwe – Mars/Sonne – Der Kampf

    Widder/Jungfrau – Mars/Jungfrau-Merkur – Die (einseitige) Kraft des Verstandes

    Widder/Waage – Mars/Waage-Venus – Die Auseinandersetzung

    Widder/Skorpion – Mars/Pluto – Der Kampf um Rom

    Widder/Schütze – Mars/Jupiter – Die Bekehrung der Heiden

    Widder/Steinbock – Mars/Saturn – Die Blockade

    Widder/Wassermann – Mars/Uranus – Der Unfall

    Widder/Fische – Mars/Neptun – Wehrlos am Boden

    Stier/Zwillinge – Stier-Venus/Zwillinge-Merkur – Der Händler

    Stier/Krebs – Stier-Venus/Mond – Sicherheit in der Familie

    Stier/Löwe – Stier-Venus/Sonne – Die „Herrin"

    Stier/Jungfrau – Stier-Venus/Jungfrau-Merkur – Die „abgesicherte" Vorsorge

    Stier/Waage – Stier-Venus/Waage-Venus – Das „schöne Paar"

    Stier/Skorpion – Stier-Venus/Pluto – Die verführerische, reiche Frau

    Stier/Schütze – Stier-Venus/Jupiter – Die wohlhabende, romanisierte Keltin

    Stier/Steinbock – Stier-Venus/Saturn – Die Minderwertigkeit

    Stier/Wassermann – Stier-Venus/Uranus –Alles verlieren und die Heimat verlassen

    Stier/Fische – Stier-Venus/Neptun – Loslassen und sich dem Fluss des Lebens anvertrauen

    Zwillinge/Krebs – Zwillinge-Merkur/Mond – Denken oder Fühlen

    Zwillinge/Löwe – Zwillinge-Merkur/Sonne – „Hans Dampf in allen Gassen"

    Zwillinge/Jungfrau – Zwillinge-Merkur/Jungfrau-Merkur – Der geniale Einfall

    Zwillinge/Waage – Zwillinge-Merkur/Waage-Venus – Die erfreuliche und harmonische Begegnung

    Zwillinge/Skorpion – Zwillinge-Merkur/Pluto – Der Blick in die tiefe Dunkelheit

    Zwillinge/Schütze – Zwillinge-Merkur/Jupiter – Der Druide und sein Schüler

    Zwillinge/Steinbock – Zwillinge-Merkur/Saturn – Blockierte Kommunikation

    Zwillinge/Wassermann – Zwillinge-Merkur/Uranus – Die Vision von der Zukunft

    Zwillinge/Fische – Zwillinge-Merkur/Neptun – In Kommunikation mit der „Anderen Welt"

    Krebs/Löwe – Mond/Sonne – Das Oberhaupt des Familienclans

    Krebs/Jungfrau – Mond/Jungfrau-Merkur – Die arbeitsame Mutter

    Krebs/Waage – Mond/Waage-Venus – Sich um den Partner kümmern

    Krebs/Skorpion – Mond/Pluto – Die dunkle, übermächtige Mutter

    Krebs/Schütze – Mond/Jupiter – Optimismus

    Krebs/Steinbock – Mond/Saturn – Die kaltherzige Mutter

    Krebs/Wassermann – Mond/Uranus – Der Abschied von Daheim

    Krebs/Fische – Mond/Neptun – Die Sehnsucht nach einem Zuhause

    Löwe/Jungfrau – Sonne/Jungfrau-Merkur – In der Vorratskammer

    Löwe/Waage – Sonne/Waage-Venus – „Handfasting"

    Löwe/Skorpion – Sonne/Pluto – Der dunkle Fürst

    Löwe/Schütze – Sonne/Jupiter – Das Glück

    Löwe/Steinbock – Sonne/Saturn – Harte Arbeit

    Löwe/Wassermann – Sonne/Uranus – Der verlassene Thron

    Löwe/Fische – Sonne/Neptun – Die „Herrin vom See"

    Jungfrau/Waage – Jungfrau-Merkur/Waage-Venus – Alltag in der Beziehung

    Jungfrau/Skorpion – Jungfrau-Merkur/Pluto – Schuldig sein

    Jungfrau/Schütze – Jungfrau-Merkur/Jupiter – Die Verurteilung des anderen Glaubens

    Jungfrau/Steinbock – Jungfrau-Merkur/Saturn – Der „Workaholic"

    Jungfrau/Wassermann – Jungfrau-Merkur/Uranus – Chaos im Alltag

    Jungfrau/Fische – Jungfrau-Merkur/Neptun – Der Künstler

    Waage/Skorpion – Waage-Venus/Pluto – Sex und Eifersucht

    Waage/Schütze – Waage-Venus/Jupiter – Glück in der Liebe

    Waage/Steinbock – Waage-Venus/Saturn – In jungen Jahren ohne Partner

    Waage/Wassermann – Waage-Venus/Uranus – Die unkonventionelle Beziehung

    Waage/Fische – Waage-Venus/Neptun – Die unerreichbare Traumfrau

    Skorpion/Schütze – Pluto/Jupiter –

    Blutige Opfer für den Totengott

    Skorpion/Steinbock – Pluto/Saturn –

    Das langsam verfallende Grab der Ahnen

    Skorpion/Wassermann – Pluto/Uranus –Neues Leben aus der Asche des Alten

    Skorpion/Fische – Pluto/Neptun – Licht ins Dunkle bringen

    Schütze/Steinbock – Jupiter/Saturn – Die ernsthafte Auseinandersetzung mit Andersdenkenden

    Schütze/Wassermann – Jupiter/Uranus – Alle in einem Boot vereint

    Schütze/Fische – Jupiter/Neptun – Die Pilgerreise nach Avalon

    Steinbock/Wassermann – Saturn/Uranus – Im Gefängnis

    Steinbock/Fische – Saturn/Neptun – Der überschwemmte Steinkreis

    Wassermann/Fische – Uranus/Neptun – Innere und äußere „Unendliche Weiten"

    Archetyp Chiron

    Chiron/Widder – Chiron/Mars – Der verletzte Krieger

    Chiron/Stier – Chiron/Stier-Venus – Der Selbstwerteinbruch

    Chiron/Zwillinge – Chiron/Zwillinge-Merkur – Leise und ruhig sein müssen

    Chiron/Krebs – Chiron/Mond – Frühe Verletzungen in der Familie

    Chiron/Löwe – Chiron/Sonne – Der verletzte Fürst verlässt seinen Thron

    Chiron/Jungfrau – Chiron/Jungfrau-Merkur – Den Körper disziplinieren

    Chiron/Waage – Chiron/Waage-Venus – Die Trennung

    Chiron/Skorpion - Chiron/Pluto – Das Geburtstrauma

    Chiron/Schütze – Chiron/Jupiter – Einen anderen Glauben haben

    Chiron/Steinbock – Chiron/Saturn – Erwartungen nicht erfüllen

    Chiron/Wassermann – Chiron/Uranus – Eiskalt

    Chiron/Fische – Chiron/Neptun – Das (Familien-)Geheimnis

    Archetyp Lilith – Der schwarze Mond

    Lilith/Widder – Lilith/Mars – Die wilde Kriegerin

    Lilith/Stier – Lilith/Stier-Venus – Die Essstörung

    Lilith/Zwillinge – Lilith/Zwillinge-Merkur – Die problematische Verständigung

    Lilith/Krebs – Lilith/Mond – Das ausgesetzte Kind

    Lilith/ Löwe – Lilith/Sonne – Die sexuell freizügige Herrin

    Lilith/Jungfrau – Lilith/Jungfrau-Merkur – An Notwendigkeiten und Moralvorstellungen nicht interessiert sein

    Lilith/Waage – Lilith/Waage-Venus – Konflikte in der Partnerschaft

    Lilith/Skorpion – Lilith/Pluto – Der Selbstmord

    Lilith/Schütze – Lilith/Jupiter – Auf der Flucht in eine unbekannte Welt

    Lilith/Steinbock – Lilith/Saturn – Ausgestoßen

    Lilith/Wassermann – Lilith/Uranus – Die Revolution gegen das Patriarchat

    Lilith/Fische – Lilith/Neptun – Die „Seherin"

    Lilith/Chiron – Die verletzende, dämonische Frau

    Literatur

    Index

    Vorwort und Einführung

    Die Astrologie blickt auf eine tausendjährige Geschichte zurück. Diese Wissenschaft wurde erstmals vor über 3500 Jahren im alten Assyrien archäologisch nachgewiesen. Vermutungen zufolge soll sie aber noch älter sein und auf uralte Kulturen im Indus-Tal zurückzuführen sein.

    Unabhängig vom Vorderen Orient entwickelte sich vermutlich auch in Europa selbst eine Sternenkunde. Die Ausrichtung jungsteinzeitlicher Gräber und Anlagen wie Stonehenge/Großbritannien oder Goseck/Deutschland auf Sonnenwenden und Fixsterne lassen solch eine alte Sternenkunde vermuten. Leider gibt es keine schriftlichen Aufzeichnungen wie in Assyrien. Und so ging die alte europäische Sternenkunde verloren.

    Aus Assyrien und Babylonien gelangte die Astrologie nach Griechenland, von dort nach Ägypten und später nach Rom. Die Griechen perfektionierten die assyrische Astrologie und große astrologische Schulen entstanden u.a. auf der griechischen Insel Kos. Im alten Rom nutzte vor allem die Oberschicht die Astrologie und auch die römischen Kaiser ließen z.B. für den Beginn eines Krieges Horoskope erstellen. Selbst die frühen christlichen Päpste hatten ihre Astrologen.

    Die Araber trugen viel zur Weiterentwicklung der Astrologie bei und brachten diese über das maurische Spanien an die Höfe Mitteleuropas. Karl der Große war Astrologe und viele Kaiser nach ihm nutzten diese. Doch durch die Christianisierung wurde der Ruf der Astrologie im Allgemeinen immer schlechter. Vor allem die individuelle „Geburtshoroskopie war wenig „gottgefällig. Den Todesstoß erhielt die Astrologie durch das Aufkommen der Aufklärung mit dem Entstehen eines neuen Weltbildes. Die Sternenwissenschaft verschwand zusehends von den Universitäten und wich einer neuen rationalen Sichtweise von der Welt.

    Erst durch die Theosophie einer Helena Blavatsky stieg das Interesse an Astrologie wieder. Die Psychologische Astrologie ist wesentlich durch C.G.Jung beeinflusst worden. Für ihn repräsentierte die Astrologie die Summe aller psychologischen Erkenntnisse der antiken Welt. Viele Begriffe Jungs, wie z.B. der „Schatten, die „Archetypen oder die „Individuation" sind in die Psychologische Astrologie mit eingeflossen.

    Dane Rudhyar gilt heute als der Begründer der Psychologischen Astrologie, denn er war der erste, welcher die Sternenwissenschaft mit der Analytischen Psychologie C. G. Jungs verknüpfte.

    Sehr populär wurde die Psychologische Astrologie vor allem in den 1980er Jahren durch Liz Greene, Stephen Arroyo und Howard Sasportas.

    Im Horoskop sieht dieses Teilgebiet der modernen Astrologie ein Abbild individueller psychischer Anlagen eines Menschen. Ein Horoskop wird wie ein diagnostisches Instrument verwendet, um die Persönlichkeitsstruktur, Einstellungen, Verhaltens- und Erlebensmuster eines Individuums zu erfassen. Die Psychologische Astrologie versucht lösungsorientiert Wege aus problematischen Strukturen und Verhaltensweisen aufzuzeigen. Im Vergleich zu einer Psychotherapie zeigt das Horoskop schnell und deutlich Problematiken einer Person auf und vermag Möglichkeiten zur Lösung zu weisen. Ersetzen kann sie eine Psychotherapie allerdings nicht.

    Es muss uns klar sein, dass dies eine neuere Entwicklung der Astrologie ist, welche die alte individuelle „Geburtshoroskopie" weiterentwickelte. Den Großteil der Geschichte der Astrologie wurde aber Mundan- und Stundenastrologie genutzt und betrieben. Zumal von den meisten Menschen in früheren Zeiten keine Geburtszeiten festgehalten wurden.

    Auch dieses Buch widmet sich der Psychologischen Astrologie. Dieses Werk soll vor allem Anfängern helfen individuelle Geburtskonstellationen zu deuten. Als Astrologielehrer habe ich die Erfahrung gemacht, dass gerade die Kunst der Deutung für Anfänger ganz besonders schwierig ist. Es gibt viele gute Deutungsbücher – doch sind die meisten für Anfänger zu unübersichtlich und zu vollgefrachtet mit Informationen.

    Aus meiner Erfahrung als Psychologe ist gerade bildhaftes Lernen äußerst hilfreich. Bilder beinhalten die Möglichkeit mehrerer Deutungsebenen und Bilder erreichen andere Gehirnareale als schriftliche Informationen. Deshalb habe ich in diesem Buch für jede astrologische Konstellation ein Bild entworfen. Kurz und manchmal stichwortartig habe ich dann das Bild schriftlich ergänzt durch Deutungsmöglichkeiten auf der unerlösten und erlösten Ebene.

    Für die Ausgestaltung der Bilder habe ich mich für die historische Epoche der keltischen Kultur entschieden. Alte Kulturen und alte Zeiten spiegeln klarer und deutlicher astrologisch-archetypische Figuren. Ein Krieger, Kämpfer und Soldat konnte früher eindeutig dem Tierkreiszeichen Widder zugeordnet werden. Heutzutage hat sich das Bild eines Kriegers von seiner ursprünglichen Form weit entfernt. Nicht wenige Soldaten nutzen heute komplizierte Technik wie z.B. Drohnen und wahrscheinlich bald unbemannte Kampfroboter zur Kriegsführung. Da kommt zum Widder noch eine gute Portion Wassermann und Skorpion dazu. So macht es bei der Bildgestaltung Sinn auf eine alte Zeit zurückzugreifen. Zum anderen habe ich mich selbst durch mein erstes Buch „Der Heilzauberglaube unserer Altvorderen" intensiv mit der keltischen Kultur auseinandergesetzt, so dass es nahe lag diese als Bildgrundlage eines astrologischen Deutungsbuches zu verwenden. Auch die keltischen Druiden nutzten nach Julius Caesars Berichten aus Gallien die Astrologie. Laut einer wissenschaftlichen Untersuchung des keltischen Magdalenenberg-Grabhügels bei Villingen-Schwenningen/Deutschland durch Allard Mees, stellte dieser fest, dass die 126 Gräber des Hügels, entsprechend den antiken Sternbildern der Mittelmeer-Hochkulturen angeordnet waren. Schätzungsweise wurde astronomisches und astrologisches Wissen schon viel früher als bisher angenommen vom mediterranen Raum nach Mittel- und Nordeuropa zu den Kelten gebracht.

    Auf den Bildern befinden sich im oberen Teil ein oder auch zwei goldene Kreise. In diesen befinden sich die Tierkreiszeichen, welche im Bild kombiniert werden. Die unteren Kreise stellen die diagnonal zugeordneten Planeten dar. So zeigt z.B. die Kombination Jungfrau/Schütze bzw. Merkur/Jupiter, dass folgende astrologische Konstellationen diesem Bild entsprechen und hier ähnliche Deutungen sinnvoll sind:

    Merkur im Schütze, Merkur im 9.Haus, Jupiter in der Jungfrau, Jupiter im 6.Haus, Merkur im Aspekt (Sextil, Trigon, Konjunktion, Quadrat, Opposition) zu Jupiter, Merkur im Aspekt zum Schütze-Aszendenten oder im Aspekt zum Schütze-Medium-Coeli, Merkur im Aspekt zur Schütze-Sonne, Jupiter im Aspekt zum Jungfrau-Aszendenten oder im Aspekt zum Jungfrau-Medium-Coeli, Jupiter im Aspekt zur Jungfrau-Sonne.

    Aspekte sind Winkelbeziehungen zwischen Planeten und berechneten Punkten im Horoskop. Im obigen Beispiel zur Kombination von Jungfrau/ Schütze kann bei einem „Merkur im Aspekt zu Jupiter" erst einmal eine Grobdeutung mit Hilfe der aufgelisteten Beispiele im Buch erfolgen. Eine umfassende Deutung ist aber bei allen Aspekten nur durch die Berücksichtigung der jeweiligen Planetenstände im Zeichen und Haus und der Art des Aspektes möglich. Prinzipiell gelten Sextile und Trigone als harmonische, Oppositionen und Quadrate als Spannungsaspekte. Die Konjunktion ist dann tendenziell günstig, wenn weder Saturn, noch die transsaturnischen Planeten (Uranus, Neptun, Pluto), sowie Chiron und Lilith beteiligt sind.

    Bei der Gestaltung der Bilder habe ich mich meist auf eine oder zwei Deutungen festgelegt. Manchmal mehr auf der erlösten, dann wieder auf der unerlösten Ebene. Dahinter steckt keine Systematik. Die Bilderthemen sind auch meist intuitiv entstanden. Es ist unmöglich alle Deutungsmöglichkeiten bildlich zu berücksichtigen, was natürlich auch wiederum ein Nachteil von Bildern ist. Deshalb habe ich die bildlichen Informationen durch schriftliche Hinweise ergänzt.

    Auf der Informationsseite rechts werden zuerst die astrologischen Konstellationen zum Bild genannt. Darunter befindet sich eine Beschreibung des Bildes. Dann folgen zuerst Deutungsmöglichkeiten auf der „unerlösten Ebene. Das sind Beispiele, wie sich die Konstellation bei den meisten Menschen im Leben erst einmal auswirken kann. In Richtung zweiter Lebenshälfte, so um das 40. Lebensjahr, schaffen wir es Geburtskonstellationen „erlöster zu leben. Das beinhaltet in Bezug auf eine astrologische Konstellation die Möglichkeit „Schwächen in „Stärken umzuwandeln

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