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Unsichtbar Behindert: Autobiographische Erinnerungen, Erfahrungen, Positives und Kritisches in zwei gesellschaftlichen Systemen

Bewertung:
260 Seiten4 Stunden

Zusammenfassung

Geboren im Kriegsjahr 1943, war der Autor als Kind für 3 Jahre in einem Vollgips fest ans Bett gefesselt und verbrachte die ersten zwei Schuljahre in Bauchlage in einer Behindertenschule. Trotz Körperbehinderung und 40 Operationen im Lebensverlauf hat er den Anschluss an das Leben gesunder Menschen angestrebt und nie verloren. Er schildert alle Lebensabschnitte und betrachtet auch kritisch seine Erfahrungen in zwei Gesellschaftsordnungen. In der ersten Lebenshälfte, die Kindheit mit strenger Erziehung und erinnerungswürdigen Ereignissen, Schulen, Berufsausbildung zum Flugzeugbauer, Berufsverbot, Ehekrisen, zwei Diplomabschlüssen, Musikalischer Ausbildung, Datschenbau, privatem Faschingsclub und Erfahrungen in der DDR Wirtschaft. In der zweiten Lebenshälfte, den Verlust des Sohnes, die Familienharmonie mit Ehefrau und zwei Kindern, dem Ehrenamt im Sport, im Gewandhauschor und Humanitas Verein. Die Wendeereignisse, zwei Jahre in Frankreich, der Stasiakte, Fragen zu Kriminalitätsimporten, die Probleme mit der Ertaubung und der Ost-West Kommunikation sind positive und negative Abschnitte. Psychologische Betrachtungen werden zu den meisten Lebensabschnitten mit eingebunden. Hauptanliegen der Beschreibungen ist jedoch, das für andere Personen nicht erkennbare Problem der lebenslangen unsichtbaren sowie sichtbaren Behinderungen aufzuzeigen und zugleich darzustellen, wie sich trotzdem für ihn ein positives Gesamt-Lebenspaket ergab.

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