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Die Symbolik der Raubtiere: Die Götter der Germanen - Band 43

Die Symbolik der Raubtiere: Die Götter der Germanen - Band 43

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Die Symbolik der Raubtiere: Die Götter der Germanen - Band 43

Länge:
831 Seiten
5 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
Jan 7, 2019
ISBN:
9783748194453
Format:
Buch

Beschreibung

Die Reihe
Die achtzigbändige Reihe "Die Götter der Germanen" stellt die Gottheiten und jeden Aspekt der Religion der Germanen anhand der schriftlichen Überlieferung und der archäologischen Funde detailliert dar.
Dabei werden zu jeder Gottheit und zu jedem Thema außer den germanischen Quellen auch die Zusammenhänge zu den anderen indogermanischen Religionen dargestellt und, wenn möglich, deren Wurzeln in der Jungsteinzeit und Altsteinzeit.
Daneben werden auch Möglichkeiten gezeigt, was eine solche alte Religion für die heutige Zeit bedeuten kann - schließlich ist eine Religion zu einem großen Teil stets der Versuch, die Welt und die Möglichkeiten der Menschen in ihr zu beschreiben.

Das Buch
Das mit großem Abstand wichtigste Raubtier in der germanischen Mythologie ist der Wolf. Die Krieger fassten sich als Wölfe auf und der ehemalige Göttervater und Kriegsgott ist daher einst der "Große Wolf" Fenrir gewesen - der Gott der Ulfhedin, der Wolfs-Ekstasekrieger.
Die Symbolik der Hunde ist mit der Symbolik der Wölfe so gut wie identisch.
Das zweite wichtige Raubtier ist der Bär - das Tier der Berserker, der "Bärenfell-Leute". Tyr ist als Kriegsgott auch ein Bär gewesen.
Der Fuchs ist bei den Germanen wie bei allen Völkern vor allem der Listige. Die beiden Alcis-Söhne des Tyr, die das Vorbild der germanischen Heerführer gewesen sind, sind auch als zwei Füchse aufgefasst worden.
Die übrigen Raubtiere wie Löwe, Leopard, Luchs, Katze, Marder und Wiesel haben kaum eine Bedeutung gehabt.
Herausgeber:
Freigegeben:
Jan 7, 2019
ISBN:
9783748194453
Format:
Buch

Über den Autor

Ich bin 1956 geboren und befasse mich nun seit 45 Jahren intensiv mit Magie, Religion, Meditation, Astrologie, Psychologie und verwandten Themen. Im Laufe der Zeit habe ich ca. 200 Bücher und ca. 50 Artikel für verschiedene Zeitschriften verfasst. Seit 2007 habe ich meine jahrzehntelange Nebentätigkeit ausgeweitet und bin nun hauptberuflich Lebensberater. Dies umfasst die eigentlichen Beratungen, aber auch das Deuten von Horoskopen, Heilungen, Rituale, Schwitzhütten, Feuerläufe, Hilfe bei Spukhäusern u.ä. Problemen, Ausbildung in Meditation und Feng Shui und vieles mehr. Auf meiner Website www.HarryEilenstein.de finden sich ein Teil meiner Artikel und auch einen ausführlichen Lebenslauf.


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Weisheiten und Sprichworte

Kenningar

Rätsel

Die vollständige Edda des Snorri Sturluson

Frühe Skaldenlieder

Mythologische Sagas

Hymnen an die germanischen Götter

Inhaltsverzeichnis

Wolf und Hund

I Der Wolf in der germanischen Überlieferung

Der Name „Wolf"

Die Geschichte des Wortes „Wolf"

Wolfs-Vokabular: Wölfe

Wölfe im Rudel

Kenningar: Wölfe leben im Rudel

Wölfe in der Wildnis

Isländisches Runen-Lied

Kenningar: Wölfe leben in der Wildnis

Das Aussehen der Wölfe

Wolfs-Vokabular: Wildnis-Bewohner mit grauem Fell

Kenningar: Kopf und Fell der Wölfe

Das Heulen der Wölfe

Harbard-Lied

Gylfis Vision

Gesta danorum

Kenningar: Wölfe heulen

Wolfs-Vokabular: Wolfs-Heulen

Wölfe sind zerstörerisch

Skaldskaparmal

Heimskringla

Sprichwort

Kenningar: Wölfe sind Raubtiere

Wolfs-Vokabular: Raubtier

Wolfs-Sprichworte: gefährliches Raubtier

Amulett von Sigtuna

Wölfe sind gierig

Havamal

Hamdir-Lied

Kenningar: Wölfe sind gierig

Wolfs-Vokabular: gierig und gewalttätig

Wolfs-Sprichworte: Gier

Bandaman-Saga

Wölfe sind Aasfresser

Skaldskaparmal

Kenningar: Wölfe sind Aasfresser

Wolfs-Vokabular: Aasfresser

Das andere Gudrun-Lied

Das andere Gudrun-Lied

Der Wolf als Jenseits-Symbol

Wieland-Lied

Runenkästchen von Auzon

Runenstein von Gök

Runenstein von Ramsundberg

Der Wanderer

Odins Rabenzauber

Hamdir-Lied

Schweizer Liebeszauber

Wolf = Riesen und Riesinnen

Beowulf-Epos

Harbard-Lied

Odins Rabenzauber

Gesta danorum

Wolf = Krieger

Fibel von Himlingoje

Runenstein von Gummarp

Runenstein von Istaby

Runenstein von Rävsal

Der Schädel von Ribe

Wulf und Eadwacer

Wolfdietrich

Harbard-Lied

Das andere Lied über Sigurd Fafnir-Töter

Atli-Saga

Eiriksmal

Gesta danorum

Gesta danorum

Das andere Lied über Helgi Hunding-Töter

Das erste Lied über Helgi Hunding-Töter

Saga über Harald Hart-Rat

Egil-Saga

Die Saga über Ketil Forelle

Das andere Lied über Helgi Hunding-Töter

Atli-Lied

Mord der Niflungen

Der Seherin Ausspruch

Das andere Lied über Sigurd Fafnir-Töter

Die Geschichte über Norna-Gest

Das andere Lied über Sigurd Fafnir-Töter

Atli-Lied

Völsungen-Saga

Die Saga über Hovard von den Eisfjord-Leuten

Nials-Saga

Die Geschichte über Thordr den Kämpfer

Die Saga über Thorstein Viking-Sohn

Die Saga über Kampf-Thordar

Die Saga über Hromund Greipsson

Heimskringla

Lied des Thjodolfr

Lied des Kormakr

Wolfs-Sprichworte: Krieger = Wolf

Kenningar: Wolf = Krieger

Personennamen

Wolfs-Verwandlungen

Wolfs-Vokabular: Wolfsfell

Gylfis Vision

Die Saga über Thorstein Haus-Macht

Die Saga über Hedin und Högni

Lied des Thorbjörn Hornklaue

Skaldskaparmal

Lied des Thorbjörn Hornklaue

Völsungen-Saga

Das erste Lied über Helgi Hunding-Töter

Bronzeplatte von Torslunda

Heimskringla

Völsungen-Saga

Die Saga über Hrolf Kraki und seine Berserkern

Gesta danorum

Sonnenlied

Sagen der Gebrüder Grimm: „Der Werwolf I"

Sagen der Gebrüder Grimm: „Der Werwolf II"

Sagen der Gebrüder Grimm: „Der Werwolf III"

Sagen der Gebrüder Grimm: „Der Werwolfstein"

Sagen der Gebrüder Grimm: „Die Werwölfe ziehen aus"

Die Saga über Hervor und König Heidrek den Weisen

Die Saga über Sturlaug den Mühen-Beladenen

Das Wolfs-Kind

Wolfdietrich/Hugdietrich

Hugdietrich

Hugdietrich

Hugdietrich

Wolfdietrich

Gesta danorum

Wolf = Verbannter

Wolfs-Vokabular: Verbannter

Völsungen-Saga

Havamal

Havamal

Das andere Lied über Helgi Hunding-Töter

Saga über den Kampf auf der Heide

Sonnenlied

Gesta danorum

Sonstiges

Mit „Wolf" gebildete Ortsnamen

Wölfe in den Schiffs-Kenningarn

Zusammenfassung

II Fenrir

Der Name „Fenrir"

„Fenrir"

Wie Norwegen besiedelt wurde

Die Geschichte des Fenrir

Gylfis Vision

Fenrirs Sippe

Kenningar: Fenrir ist ein Wolf

Hyndla-Lied

Haustlöng

Ägirs Trinkgelage

Das erste Lied über Helgi Hunding-Töter

Ynglingatal

Hymir-Lied

Ragnarsdrapa

Odins Rabenzauber

Kenningar: Die Sippe des Fenrir

Kenningar: Wolf = Tyr-Riese

Das „Wolfsgelenk"

Lachstal-Saga

Wolfs-Vokabular: Handgelenk

Ägirs Festmahl

Runen-Vers

Odins Rabenzauber

Trideilur-Runa

Lateinisches Runen-Lied

Skaldskaparmal

Die Fesselung des Fenrir

Ägirs Festmahl

Kenningar: Die Fesselung des Fenrir

Heimskringla

Grimnir-Lied

Ägirs Festmahl

Ragnarök

Hyndla-Lied

Hakonarmal

Wafthrudnir-Lied

Wafthrudnir-Lied

Ägirs Festmahl

Kenningar: Feinde des Fenrir

Das Reittier der Hel

Gylfis Vision

Das Lied über Helgi Hiörward-Sohn

Hyndla-Lied

Husdrapa

Saga über Harald Hart-Rat

Skaldskaparmal

Der Seherin Ausspruch

Saga über Harald Hart-Rat

Hyndla-Lied

Die Geschichte über Norna-Gest

Canon episcopi

Kenningar: Hel reitet auf Fenrir

Kenningar: Tyr und Fenrir

Odins Rabenzauber

Abbildungen des Fenrir

Runenstein von Ledberg

Thorwald-Kreuz

Kreuz von Gosforth

Runenstein von Hunnestad

Runenstein von Gripsholm

Runenstein von Tullstorp

Runenstein von Skarby

Runenstein von Gamla Uppsala

Runenstein von Stora

Runenstein von Sorunda

Tyr und Fenrir

Harbard-Lied

Lied über Helgi Hunding-Töter

Die Saga über Thorstein Haus-Macht

Die Saga über Hedin und Högni

Völsungen-Saga

Wolfs-Namen

Gylfis Vision

Grimnir-Lied

Amulett von Sigtuna

Der Name „Ermulf"

Hrodwitnir

Der Name „Hrodwitir"

Gylfis Vision

Grimnir-Lied

Sonstiges

Skaldskaparmal

Der Seherin Ausspruch

Sigdrifa-Lied

Grimm: Deutsche Mythologie

Zusammenfassung

Traumreise zu Fenrir

III Geri und Freki

Die Namen „Geri und „Freki

Warum zwei Wölfe?

Die beiden Wölfe des Tyr

Hügelgrab von Kivik

Goldhörner von Gallehus

Bronzeplatte von Galsted

Sutton Hoo

Runenstein von Gripsholm

Brakteat

Hyndla-Lied

Die beiden Wölfe des Odin

Gylfis Vision

Kreuz von Gosforth

Der Runenstein von Böksta

Statuette von Alt-Lejre

Der Runenstein von Adils

Fiölswin-Lied

Grimnir-Lied

Der Seherin Ausspruch

Skaldskaparmal

Skaldskaparmal

Skaldskaparmal

Kormak-Saga

Thulur

Kenningar: Geri und Freki

Die beiden Wölfe des Loki

Gylfis Vision

Jakob Grimm: Deutsche Mythologie

Zusammenfassung

IV Sköll und Hati

Die Namen „Sköll und „Hati

Die beiden Sonnenwölfe

Gylfis Vision

Grimnir-Lied

Rätsel des Gestumblindi

Das Lied über Helgi Hiörvard-Sohn

Kenningar: Sköll und Hati

Jakob Grimm: Deutsche Mythologie

Zusammenfassung

V Hund

Hunde als Beschützer

Die Saga über Halfdan Eysteinn-Sohn

Njals-Saga

Die ältere Version der Huldar-Saga

Hunde-Krieger

Wülfinge und Hundinge

Das andere Lied über Helgi Hunding-Töter

Chronicon lethrense

Hunde-Sprichworte

Kenningar

Männernamen

Sonstiges

Das dritte Lied über Sigurd Fafnir-Töter

Ortsnamen

Havamal

Jakob Grimm: Deutsche Mythologie

Zusammenfassung

VI Der Hund „Garm"

Der Name „Garm"

Garm der Hund

Grimnir-Lied

Garm der Jenseitswächter

Der Seherin Ausspruch

Wegtam-Lied

Gylfis Vision

Zusammenfassung

VII Der Hund Managarm

Der Name „Managarm"

Überlieferung

Gylfis Vision

Kenning: Mond-Mörder

Zusammenfassung

VIII Der Glatunshundr

Der Name „Glatundshundr"

Überlieferung

Die Saga über Einhand-Egil und Asmund Berserker-Töter

Zusammenfassung

IX Wolf und Hund bei den Indogermanen

West-Indogermanen

Kelten

Römer

Germanen

Slawen

Balten

Süd-Indogermanen

Hethiter

Lyder

Ost-Indogermanen

Inder

Perser

Skythen

Narten

Griechen

Indogermanen

X Wolf und Hund in der Jungsteinzeit

Mesopotamien

Sumer

Semiten

Nordost-Afrika

Ägypter

südrussische Steppe

Indogermanen

Fuchs

XI Der Fuchs in der germanischen Überlieferung

Die Namen des Fuchses

Fuchs = Gefahr

Die Saga über Hovard von Eisfjord-Leuten

Die Saga über Thorstein Viking-Sohn

Die Saga über Thorstein Viking-Sohn

Die Saga über Halfdan Brana-Ziehsohn

Hamdir-Lied

Der Wasser-Besudelnde

Die Saga über Half und seine Berserker

Sprichwort

Sonstiges

Sprichworte

Ortsnamen

Jakob Grimm: Deutsche Mythologie

Gesta danorum

Zusammenfassung

Der Fuchs bei den Indogermanen

Der Fuchs in der Jungsteinzeit

Sumer

Semiten

Ägypter

Indogermanen

Göbekli Tepe

Zusammenfassung

Der Fuchs in der Altsteinzeit

China

Japan

Korea

Zusammenfassung

Bär

XII Der Bär in der indogermanischen Überlieferung

Bezeichnungen für „Bär"

Das Wort „Bär"

Wortschatz

Skaldskaparmal

Thulur

Skaldskaparmal

Heitis und Kenningar

Personennamen

Ortsnamen

Der Charakter der Bären

Havamal

Bären-Sprichworte

Gesta danorum

Bären-Jagd

Gesta danorum

Landnahme-Buch

Gesta danorum

Grotti-Lied

Wölund-Lied

Die Saga über Grettir den Starken

Gesta danorum

Die Saga über König Hrolf Krähe

Lachstal-Saga

Stärke

Gylfis Vision

Edda-Prolog

Skaldskaparmal/Skaldatal

Bären = Feinde

Atli-Lied

Atli-Sage

Gesta danorum

Bruchstück einer Saga über einige frühe Könige in Dänemark und Schweden

Die Saga über Thorstein Viking-Sohn

Bären in den Mythen

Sigdrifa-Lied

Egil-Saga

Die Saga über Ketil Forelle

Hamdir-Lied

Jakob Grimm: Deutsche Mythologie

Bären-Hitze

Die Saga über Hovard von den Eisfjord-Leuten

Der Bär als Krafttier

Die Nials-Saga

Jakob Grimm: Deutsche Mythologie

Zusammenfassung

XIII Der Bär bei den Indogermanen

West-Indogermanen

Kelten

Germanen

Süd-Indogermanen

Hethiter

Lydern

Ost-Indogermanen

Inder

Griechen

Thraker

Indogermanen

XIV Der Bär in der Jungsteinzeit

frühe Königreiche

Sumer

Elamo-Drawiden

Semiten

Ägypter

Kreta

frühe Jungsteinzeit

Göbekli Tepe

XV Der Bär in der Altsteinzeit

Katze

XVI Katzen in der germanischen Überlieferung

Freyas Katzen

Gylfis Vision

Gylfis Vision

Die Saga über Halfdan Eysteinsson

Die Hjalmthes-Saga

sonstige Katzen

Gylfis Vision

Das erste Lied über Helgi Hunding-Töter

Gylfis Vision

Die Saga über Hromund Greipsson

Die Saga über die Leute von den Orkney-Inseln

Katze aus dem Tempel von Uppakra

gotische Gürtelschnalle

Die Katze der Hexe

Jakob Grimm: Deutsche Mythologie

Zusammenfassung

XVII Indogermanen

XVII Jungsteinzeit

Löwe

XVIII Der Löwe in der germanischen Überlieferung

Symbol der großen Kraft

Ynglingatal

Lausavisur des Königs Sven Gabelbart

Die Saga über die Fost-Brüder

Gesta danorum

Textilien aus dem Schiffsgrab von Oseberg

Zusammenfassung

XIX Indogermanen

XX Jungsteinzeit

XXI Altsteinzeit

Leopard

XXII Der Leopard in der germanischen Überlieferung

Das Wort „hlebard"

Überlieferung

Saga über einige frühe Könige in Dänemark und Schweden

Zusammenfassung

Luchs

XXIII Der Luchs in der germanischen Überlieferung

Das Wort „Luchs"

Überlieferung

Hrafnsmal

Thorsdrapa

Zusammenfassung

Marder

XXIV Der Marder in der germanischen Überlieferung

Wiesel

XXV Das Wiesel in der germanischen Überlieferung

Das Wort „Wiesel"

Überlieferung

Völsungen-Saga

Das Wiesel in den Sagen

Jakob Grimm: Deutsche Mythologie

Zusammenfassung

Themenverzeichnis

A Wolf und Hund

I Der Wolf in der germanischen Überlieferung

Die beiden wichtigsten Wolfs-Motive in der germanischen Kultur und Religion sind zum einen der Fenris-Wolf und zum anderen der Wolf als Symbol des Kriegers (siehe „Ulfhedin" in Band 62). Daneben spielen noch die beiden Wölfe Geri und Freki, die den neuen Göttervater Odin begleiten, sowie der Hel-Wächter Garm eine größere Rolle.

Die Symbolik der Wölfe und der Hunde stimmt in weiten Teilen überein, weshalb sie in diesem Buch beide zusammen betrachtet werden – erst die Wölfe und dann die Hunde.

Der Wolf wurde vor ca. 40.000 Jahren domestiziert, d.h. von den Menschen gezähmt, woraufhin diese Wölfe als Begleiter der Menschensippen gelebt haben. Erste kleine Unterschiede zu Wölfen finden sich bei den Hunden, die vor 15.000 Jahren am Jangtsekiang in China zusammen mit den dortigen Menschen gelebt haben. Die Wölfe wurden vom Homo sapiens domestiziert, der vor 50.000 Jahren von Afrika aus in Eurasien eingewandert ist.

Die Hunderassen, die sich deutlich von dem Wolf unterscheiden wie z.B. Dackel oder Pudel, gibt es wahrscheinlich erst seit dem Mittelalter. Die ersten sicher nachweisbaren Zuchtversuche stammen von ca. 800 v.Chr., wobei es damals nur um geringe Unterschiede in der Körpergröße und Kopfform ging.

Zu der Zeit der schriftlichen Überlieferung der Germanen (700-1350 n.Chr.) und auch während der Kultur der ursprünglichen Indogermanen (7000-2800 v.Chr.) unterschieden sich Hunde von Wölfen im Wesentlichen nur durch ihre Zähmung, aber kaum durch ihr Aussehen, wodurch beide eine sehr ähnliche Symbolik erhalten haben.

I 1. Der Name „Wolf"

I 1. a) Die Geschichte des Wortes „Wolf"

Das ursprüngliche eurasiatische, altsteinzeitliche Wort für den Wolf lautete „kunja – möglicherweise bedeutet dieser Name „Staubfarbener im Sinne von „Grauer", aber das ist unsicher.

Das Wort „kunja ist von den Indogermanen zwischen ihrer Entstehung um 7000 v.Chr. und ihrer Aufteilung in verschiedene Völker um 2.800 v.Chr. durch die Worte „ulkos (Wolf) und „ulkia (Wölfin) ersetzt worden, die sich von dem Verb „wel für „reißen ableiten. Der Wolf ist von ihnen also der „Reißer bezeichnet worden. Da die Indogermanen damals halbnomadische Viehzüchter gewesen sind, bezieht sich dieses „Reißen" sicherlich auf das Töten und Fressen der Schafe, Pferde und Rinder der damaligen Indogermanen – der Wolf ist der Feind der Viehzüchter …

Das anlautende „u des indogermanischen „ulkos ist wie in fast allen Worten, die mit „u beginnen, bei den West-Indogermanen zu einem „w geworden, sodaß aus dem „ulkos ein „wulkos wurde.

Nach der Teilung der Westindogermanen in einen slawischen-baltischen Zweig und einen römisch-keltisch-germanischen Zweig hat sich bei dieser zweiten Gruppe, die der westlichste Ausläufer der Indogermanen ist, das „k in sehr vielen Worten in ein „f verwandelt, sodaß aus dem ursprünglichen indogermanischen „ulkos über das westindogermanische „wulk(os) das westliche „wulf(os) wurde. In diesem Wort hat sich dann mit der Zeit das „u in vielen Fällen in ein „o abgeflacht, sodaß schließlich das deutsche Wort „Wolf entstand.

In der folgenden Übersicht stehen die Endungen des Substantivs „Wolf" in Klammern.

I 1. b) Wolfs-Vokabular: Wölfe

Es gab mehrere verschiedene altnordische Begriffe für „Wolf, „Wölfin und „Wolfs-Welpe. Es scheint jedoch keine Bezeichnung für „Rudel gegeben zu haben. Das deutsche Wort „Rudel leitet sich von dem Wort „Rüde ab, das ursprünglich „großer Hetzhund bedeutet hat. Die Nordgermanen benutzten für ein Wolfsrudel den Begriff „sveit, der „Trupp, Abteilung, Schar" u.ä. bedeutete und primär für Krieger benutzt worden ist.

I 2. Wölfe im Rudel

I 2. a) Kenningar: Wölfe leben im Rudel

Unter den Kenningarn gibt es viele, die das Leben der Wölfe im Rudel zum Thema haben:

I 3. Wölfe in der Wildnis

I 3. a) Isländisches Runen-Lied

In dem folgenden Runen-Vers wird nichts Spezielles über den Wolf mitgeteilt …

Fehu-Rune (= Gold) bringt Streit in der Familie;

der Wolf frißt im Wald.

I 3. b) Kenningar: Wölfe leben in der Wildnis

Wölfe lebten in der Wildnis, d.h. in der Heide (im Sinne von „unbewaldetes Ödland) und im Wald. Da „Heide auch eine häufige Umschreibung für „Ort, an dem die Hügelgräber stehen benutzt worden ist, wurden die Wölfe als „Heide-Bewohner auch mit dem Jenseits assoziiert.

I 4. Das Aussehen der Wölfe

I 4. a) Wolfs-Vokabular: Wildnis-Bewohner mit grauem Fell

Zu dem Lebensbereich und zu dem Aussehen der Wölfe gibt es nur wenige spezielle Begriffe:

I 4. b) Kenningar: Kopf und Fell der Wölfe

Bei den Kenningarn ist fast nur die graue Farbe des Wolfsfells in ihren Umschreibungen verwendet worden:

I 5. Das Heulen der Wölfe

I 5. a) Harbard-Lied

Das Heulen der Wölfe ist ein so eindrückliches Motiv, das es in der Überlieferung der Germanen nicht fehlen kann:

Thor (zu Odin-Harbard):

„Deine Wortklugheit kommt Dir noch übel,

Wenn ich durchs Wasser wate.

Lauter als ein Wolf wirst Du aufschrein,

Wenn ich Dich mit dem Hammer haue."

I 5. b) Gylfis Vision

Das Heulen der Wölfe ist sogar zu einem mythologischen Motiv geworden:

Niörds Frau heißt Skadi und ist die Tochter des Riesen Thiassi. Skadi wollte wohnen, wo ihr Vater gewohnt hatte, nämlich auf den Felsen in Thrymheim: aber Niörd wollte sich bei der See aufhalten. Da verglichen sie sich dahin, daß sie neun Nächte in Thrymheim und dann andere drei in Noatun sein wollten.

Aber als Niörd von den Bergen nach Noatun zurück kam, sang er:

„Leid sind mir die Berge; nicht lange war ich dort,

Nur neun Nächte.

Der Wölfe Heulen dauchte mich widrig

Gegen der Schwäne singen."

Aber Skadi sang:

„Nicht schlafen könnt ich am Ufer der See

Vor der Vögel Lärm;

Da weckte mich vom Wasser kommend

Jeden Morgen die Möwe."

Da zog Skadi nach den Bergen und wohnte in Thrymheim. Da jagt sie oft auf Schneeschuhen mit ihrem Bogen nach Tieren. Sie heißt Schneeschuhgöttin oder Öndurdis. Von ihr heißt es:

Thrymheim heißt die sechste, wo Thiassi hauste,

Jener mächtige Jote;

Nun bewohnt Skadi, die scheue Götterbraut,

Des Vaters alte Veste.

I 5. c) Gesta danorum

In dieser „Geschichte der Dänen" erscheinen die beiden Lieder des Njörd (Tyr in der Wasserunterwelt) und der Skadi (Jenseitsgöttin) als Klagen des Hadding und seiner Frau. Hadding ist einer der Saga-Nachfolger des Göttervaters Tyr.

Hadding sprach: „Warum verharre ich in diesem finsteren Versteck, in den Falten der zerklüfteten Hügeln und fahre nicht mehr zur See wie früher?

Das ständige Heulen der Wolfsrudel und die klagenden Schreie der Raubtiere, die zum Himmel aufsteigen, und die fürchterlichen unruhigen Löwen rauben mir alle meinen Schlaf. Übel sind die Berghänge und die Einöden für die Herzen, die wildere Arbeit zu tun gewöhnt waren. Die nackten Felsen und das zerklüftete Land versperren den Geistern, die das Meer lieben, den Weg.

Es wäre ein besseres Leben, die Meerengen zu durchrudern, in geraubten Gütern zu schwelgen, das Gold der anderen für meine Truhe zu holen, mich über die zur See erlangten Schätze zu ergötzen – als in rauhen Ländern und endlosen Wäldern und öden Ebenen zu wohnen."

Da sagte ihm seine Frau, die das Leben auf dem Land liebte und die die Meer-Gesänge der Seevögel leid war, mit den folgenden Versen, welch große Freude ihr die Wanderungen durch das Waldland bereiteten:

„Die schrillen Vogelschreie stören mich, wenn ich an der Küste bin und ihr Geschwätz ärgert mich so sehr, daß ich nicht schlafen kann. Der laute Lärm ihres geschäftigen Treibens raubt meinen schlafenden Augen die sanfte Ruhe – die lautschreiende Seemöwe erträgt es nicht, mich in der Nacht schlafen zu lassen und zwingt meinen zarten Ohren ihre ermüdende Geschichte auf. Wenn ich mich niederlege, erträgt sie es nicht, daß ich mich erfrische und lärmt mit der klagenden Melodie ihrer Unheil-verkündenden Stimme.

Sicherer und süßer erscheinen mir die Freuden der Wälder.

Wo könnten die Früchte der Ruhe am Tag und in der Nacht noch weniger leicht zu ernten sein als wenn man bei der ruhelosen, endlos bewegten See verharrt?"

I 5. d) Kenningar: Wölfe heulen

Das Heulen der Wölfe eignete sich natürlich auch sehr gut zur Bildung von Umschreibungen für sie:

I 5. e) Wolfs-Vokabular: Wolfs-Heulen

Es gab eine ganze Reihe von Begriffen, die mit dem Heulen der Wölfe in Zusammenhang stehen. Eine besonders poetische Umschreibung ist das „Wolfs-Lied", das das Heulen der Wölfe den Gesängen der Menschen vergleicht.

I 6. Wölfe sind zerstörerisch

I 6. a) Skaldskaparmal

Da Wölfe Raubtiere sind, konnten sie generell in allen Bildern, die eine Form der Zerstörung beschreiben, benutzt werden:

„Wie soll man den Wind umschreiben?"

„So: indem man ihn Sohn des Fornjotr, Bruder des Meeres und des Feuers, Beleidigung oder Verderben oder Hund oder Wolf des Waldes oder des Segels oder der Takelage nennt."

Der „Wolf des Waldes" ist das Feuer; der „Wolf des Segels" ist der Sturm.

I 6. b) Heimskringla

Das Feuer konnte auch als „Tempel-Wolf" umschrieben werden, da das Feuer die hölzernen Tempel genauso zerstören konnte wie die Wölfe das Wild, das sie jagten.

I 6. c) Sprichwort

Das folgende beliebte Sprichwort, das zur Vorsicht bei den ersten Anzeichen von Gefahr rät, ist u.a. aus der Völsungen-Saga bekannt:

„Dort wo die Ohren des Wolfes sind, sind auch seine Zähne nicht fern."

I 6. d) Kenningar: Wölfe sind Raubtiere

Ein recht großer Teil der Kenningar bezieht sich darauf, daß die Wölfe Raubtiere sind, was ihnen jedoch durchaus auch Sympathien eingebracht haben wird, da auch die Wikinger zu einem guten Teil von ihren sommerlichen Raubzügen gelebt haben.

I 6. e) Wolfs-Vokabular: Raubtier

Der altnordische Wortschatz zu der räuberischen Lebensweise der Wölfe ist recht differenziert:

I 6. f) Wolfs-Sprichworte: gefährliches Raubtier

Die Ähnlichkeit der Lebensweise der Wölfe und der Wikinger bot Gelegenheit zu vielfältigen Vergleichen, von denen sich etliche zu Sprichworten verfestigt haben.

„Es scheint mir, daß hier Kälber (ängstliche unterworfene Feinde) und Wölfe (rachsüchtige Feinde) vermischt zusammen sind."

anonym: Saga über König Sverri

„Kälber und Wölfe können nicht beisammen sein."

anonym: Hakonar-Saga

„Eher würde die Mutter der Schafe die Tage des Wolfes verkürzen!"

anonym: Kormak-Saga

„Kein Mann hat je einen Sieg durch Schnarchen errungen und kein Wolf hat jemals Aas durch Schlafen und Liegen gefunden."

Saxo der Schriftkundige: Geschichte der Dänen

„Der Wolf, der sich niederlegt, wird wohl kein Lamm zwischen seine Zähne bekommen."

heutiges dänisches Sprichwort

„Ich erwarte den Wolf, wenn ich eines Wolfes Ohren sehe."

anonym: Völsungen-Saga

anonym: Fafnir-Lied

anonym: Saga über Finnboga den Starken

„Da, wo die Ohren des Wolfes sind, sind auch seine Zähne nah."

anonym: Völsungen-Saga

„Denn den Wolf erwarte ich, wenn ich sein Ohr seh'."

Völsungen-Saga

„Ich erwarte den Wolf von dort, wo ich seine Ohren sehe."

anonym: Finnboga-Saga

„Sobald wir die finsteren Ohren des Wolfes sehen, glauben wird, daß auch der Wolf selber nahe ist."

Saxo der Schriftkundige: Geschichte der Dänen

I 6. g) Amulett von Sigtuna

Auf einem ca. aus dem Jahre 1060 n.Chr. stammenden rechteckigen Kupfer-Amulett findet sich die Vertreibung eines Krankheits-Dämons durch einen Zauberspruch. Die dreifach geschriebene Rune „Is („Eis) ist hier mit „Kühlung übersetzt worden, da sie offenbar das Fieber des Kranken senken sollten. Die Krankheit wird als Riese und als Wolf angesehen – alles Bedrohliche konnte als „Wolf bezeichnet werden …

Riese des Wundfiebers! Herr der Riesen!

Fliehe jetzt! Du wurdest entdeckt!

Da – diese drei Schmerzen sind für Dich, Wolf!

Da – diese neun Nöte sind für Dich, Wolf!

Kühlung! Kühlung! Kühlung!

Mögen diese Eis-Runen Dich zufriedenstellen, Wolf!

Nutze diesen Heilungs-Zauber gut.

I 7. Wölfe sind gierig

I 7. a) Havamal

Wölfe sind Raubtiere:

Früh aufstehen soll, wer den andern sinnt

Um Haupt und Habe zu bringen:

Dem schlummernden Wolf glückt selten ein Fang,

Noch schlafendem Mann ein Sieg.

I 7. b) Hamdir-Lied

Wölfe wurden als gefräßig und aggressiv angesehen:

Nicht ziemt uns beiden, nach der Wölfe Beispiel

Uns selbst grimm zu sein wie der Nornen Grauhunde,

Die gefräßig sich fristen im öden Forst.

I 7. c) Kenningar: Wölfe sind gierig

Ein Jäger hat einen völlig anderen Charakter als ein Bauer – und Jäger-Räuber neigen zur Gier …

I 7. d) Wolfs-Vokabular: gierig und gewalttätig

Auch in dem Wortschatz der Nordgermanen sind Wölfe und Gier fest miteinander verbunden gewesen:

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