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Hunting Hope - Teil 2: Zerrissen: aus der Serie WELTENWANDLER

Hunting Hope - Teil 2: Zerrissen: aus der Serie WELTENWANDLER

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Hunting Hope - Teil 2: Zerrissen: aus der Serie WELTENWANDLER

Länge:
115 Seiten
1 Stunde
Freigegeben:
20. Jan. 2019
ISBN:
9783959361361
Format:
Buch

Beschreibung

Aus der Serie WELTENWANDLER präsentiert der Verlag in Farbe und Bunt den zweiten Teil aus der Reihe "Hunting Hope" von Jacqueline Mayerhofer.

Feynel ist frei – jedenfalls schien es gerade noch so. In welche Lage er sich mit seiner ungestümen Entscheidung tatsächlich gebracht hat, wird ihm erst auf dem Sklavenhandelsschiff Audax bewusst, auf dem er kaum mehr ist als Handelsware. Scheint der Verkauf die einzige Chance auf Besserung zu sein? Ein Leben unter einem neuen, gütigeren Besitzer? Oder wartet da draußen doch noch mehr auf ihn als Leid und Schmerz ...

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Freigegeben:
20. Jan. 2019
ISBN:
9783959361361
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Hunting Hope - Teil 2 - Jacqueline Mayerhofer

Mayerhofer

Buch & Autorin

Feynel ist frei – jedenfalls schien es gerade noch so. In welche Lage er sich mit seiner ungestümen Entscheidung tatsächlich gebracht hat, wird ihm erst auf dem Sklavenhandelsschiff Audax bewusst, auf dem er kaum mehr ist als Handelsware. Ist der Verkauf die einzige Chance auf Besserung? Ein Leben unter einem neuen, gütigeren Besitzer? Oder wartet da draußen doch noch mehr auf ihn als Leid und Schmerz ...

Jacqueline Mayerhofer, Autorin und Lektorin, ist 1992 in Wien geboren. 2012 hat sie ihre Schulausbildung erfolgreich mit der Matura (Abitur) des HAK-Aufbaulehrgangs mit dem Schwerpunkt „Internationale Geschäftstätigkeit mit Marketing" abgeschlossen. Seit 2015 studiert sie Deutsche Philologie (Germanistik) an der Universität Wien, betätigt sich überwiegend mit dem Schreiben von Büchern und wirkt bei diversen Anthologien mit Kurzgeschichten mit. Zusätzlich lektoriert sie regelmäßig für Kunden, Verlage und Kollegen.

Eigene Bücher und Kurzgeschichten werden seit 2008 publiziert, daher gibt es bereits etliche Veröffentlichungen bei verschiedenen Verlagen. Seit 2016 schreibt sie auch Romane für andere Genres unter einem Pseudonym. Zu den jüngsten Romanveröffentlichungen zählen der 2018 beim Verlag ohneohren erschienene Science-Fiction-Roman „Brüder der Finsternis sowie die Science-Fiction-Novelle „Hunting Hope: Teil 1 – Zerbrochene Herkunft beim Verlag in Farbe und Bunt.

Weitere Informationen finden Sie unter www.jacquelinemayerhofer.at oder auf ihrer Facebook-Autorenseite.

Impressum

Originalausgabe | © 2019

In Farbe und Bunt Verlags-UG (haftungsbeschränkt)

Kruppstraße 82 - 100 | 45145 Essen

www.ifub-verlag.de

Dieses Werk ist urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte, auch die der Übersetzung, des Nachdrucks und der Veröffentlichung des Buches, oder Teilen daraus, sind vorbehalten. Kein Teil des Werkes darf ohne schriftliche Genehmigung des Verlags und des Autors in irgendeiner Form (Fotokopie, Mikrofilm oder ein anderes Verfahren) reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden.

Alle Rechte liegen beim Verlag.

Herausgeber: Mike Hillenbrand

verantwortlicher Redakteur: Björn Sülter

Lektorat & Korrektorat: Telma Vahey

Cover-Gestaltung: Grit Richter

E-Book-Erstellung: Björn Sülter

ISBN: 978-3-95936-136-1

Widmung

Für Sabine Akira Berger,

die mir bei der Titelfindung tatkräftig zur Seite stand und durch ihre Leidenschaft für die Hunting-Hope-Reihe oftmals meine Motivationsquelle sowie Muse darstellt, was ich sehr zu schätzen weiß.

Du bist die beste Betaleserin!

Kapitel 8

Intergalaktische Standardzeitrechnung: 7228

Audax, Sklavenhandelsschiff irgendwo im Weltraum

Hatte er gesagt, er würde alles tun, um nicht wieder zurück zu Bish gebracht zu werden? Nun, vielleicht hatte er sich da doch etwas geirrt, war ihm die Tragweite seiner Entscheidung innerhalb dieser stressigen Situation im Vorhinein nicht bewusst gewesen.

Derzeit befand sich Feynel in den drei glitschigen Armpaaren eines Windringors, einer humanoiden Lebensform, die zwar zwei Beine, dafür aber sechs Arme sowie einen halslosen Kopf besaß. Die Hautfarbe dieser Spezies war hellgrün, Gesicht und Bauch waren gelb. Der Windringor trug lediglich braune Hosen.

»Jetzt halt doch mal still, Junge«, schimpfte er.

Feynel biss seine Zähne zusammen und knurrte böse. Vier Hände, die sich um seine Fuß- und Handgelenke schlossen, drückten ihn wieder in Position. Die zwei restlichen befanden sich einmal in seinem Haar, um seinen Kopf in den Nacken zu zwingen, die andere in seinem Gesicht. Er wurde gewaltsam zu Boden auf die Knie befördert.

Da sie ihm die Kleidung abgenommen hatten, saß Feynel lediglich in Unterwäsche vor ihm. Wenigstens hatten sie ihm ein bisschen seiner Würde gelassen. Die Frage war bloß: Für wie lange? Er wollte sich gar nicht erst ausmalen, was sie noch alles mit ihm tun würden.

»Mach den Mund auf.«

Feynel dachte nicht einmal daran. Stattdessen wehrte er sich weiter gegen den groben Halt dieser verdammten sechs Hände, die unheimlich stark waren und ihm fast keine Gegenwehr erlaubten. Sie befanden sich in einem abgenutzten engen Raum des Sklavenkreuzers. Die Audax an sich war jedoch gigantisch – ein richtiges Handelsschiff.

Um sich herum machte er Käfiggitter aus, die bis an die Decke reichten. Innerhalb der Kabine, in der sich Feynel mit dem Windringor befand, gab es nur eine maximale Fläche von drei mal drei Metern. Ungefähr zehn dieser vergitterten Abteilungen waren innerhalb der langen Halle gebaut worden. In jeder von ihnen wurden Sklaven untersucht und unter was auch immer eingestuft. Feynel hörte öfter einen Schmerzensschrei, manchmal aber auch das Schluchzen von anderen. Die Kommandos der Wärter. Ihre Schläge, wenn sich die Gefangenen wehrten.

Die Finger seines Gegenübers drückten fest gegen seine Wangen und pressten sie schmerzhaft gegen seine Zähne. Der Windringor schnaubte angestrengt. »Komm schon, Junge. Du machst es dir bloß schwerer. Zeig deine Zähne, dann hast du es hinter dir.«

Dir geb ich sicher nicht nach, du fetter Schleimsack!, dachte Feynel mit einem Wutstich in der Brust. Er wusste, dass er das alles einfach hinter sich bringen musste, aber etwas in ihm wehrte sich dagegen, sich derart speziesverachtend behandeln zu lassen.

Wieder seufzte der Windringor und presste ihm zwei Finger in den Nacken, wodurch Feynels Augen vor Schmerzen zu tränen begannen. Seine Wangen fühlten sich an, als würden sich die Nägel des Schleimsackes jeden Augenblick durchdrücken. Sein Kiefer meldete dumpfen Schmerz.

Relldor, der alte Ellianer, der Feynel auf der Raumstation ARA-13 geholfen und ihn an Bord des Sklavenschiffes gebracht hatte, hatte ihm von diesen Prozeduren erzählt. Er hatte gesagt, dass er sich nicht wehren solle, dass er tun solle, was man ihm sagte. Dass sie dadurch rücksichtsvoller sein würden, weil sie ihre Ware nicht beschädigen wollten. Da Feynel allerdings bereits etliche Blessuren im Gesicht trug, schienen die Wärter keine Konsequenzen zu befürchten – er war bereits beschädigt. Jedenfalls war es das, was zwei von ihnen zuvor gesagt hatten, als sie ihn drei Tage nach seiner mehr oder minder unfreiwilligen Ankunft auf der Audax aus dem Gemeinschaftslager zur Inspektion gebracht hatten.

»Nodd, mach schneller. Es warten noch weitere Sklaven, die wir heute abfertigen müssen«, erklang die Stimme eines Menschen. Feynel blickte sofort zu ihm hinüber, während sich Nodds Finger diesmal so stark in seine Wangen bohrten, dass er nachgab. Er stieß einen angestrengten Laut aus, hatte jedoch keine Chance gegen den Druck, der sich nun zwischen seine Zähne verlagerte, damit er den Mund öffnete.

Einfach zubeißen und … Feynels Gedanken wurden unterbrochen.

»Diese verdammte Mischbrut will einfach nicht gehorchen. Es könnte so schnell vorbei sein«, äußerte Nodd verärgert, wodurch sich seine sechs Hände noch fester um Feynels Glieder schlangen.

»Dann wende Gewalt an. Der Scheiß-Ellianer muss sowieso lernen, was es heißt, gehorsam zu sein.«

Feynel knurrte erneut wütend und erniedrigt in sich hinein. Sofort wanderte ein langer grüner Finger in seinen Mund. Eine zweite Hand kam hinzu. Ehe Feynel noch reagieren konnte, wurde sein Unterkiefer nach unten gedrückt und die obere Zahnreihe festgehalten, damit er nicht zubeißen konnte. Soviel also zu seinem Plan von zuvor.

Nebenan schrie ein Sklave. Es roch nach Schweiß, Blut, irgendwelchen Dämpfen und Exkrementen. Zusätzlich war es unangenehm heiß, was aber auch daran liegen konnte, dass Feynels Herz irrsinnig schnell schlug, er sich wand und seine Glieder freizuzerren versuchte. Er wollte diese Schmach so schnell wie möglich hinter sich bringen. Nicht einmal bei Bish war er so entwürdigend behandelt worden.

»Halt jetzt endlich still.« Nodds pupillenlose Augen bohrten sich in Feynels. Da ihm nichts anderes übrig blieb, resignierte dieser. So kniete er einfach weiterhin vor dem Windringor, ließ sich festhalten und seine Zähne begutachten.

»Nulldrei, schreibe Folgendes auf: Zähne in gutem Zustand, Fänge oben und unten länger. Kürzer allerdings als bei gewöhnlichen Ellianern. Rachen etwas gerötet, …«

Feynel hörte nicht weiter zu. Rechts von ihm befand sich einer der ihm bereits bekannten Sklavenroboter. Es handelte sich eigentlich um Androiden ohne Haut und Muskeln, dementsprechend gruselig fand er sie. Dieser hier sah aus wie ein stählernes Skelett und tippte gerade etwas in sein Datapad, um Feynels Daten aufzunehmen.

Es brannte in seinen Augen. Dieser widerwärtige Finger wanderte weiter, brachte ihn dazu, dass sich sein Würgereflex meldete. Erneut. Danach ließ der Windringor endlich von ihm ab

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