Genießen Sie diesen Titel jetzt und Millionen mehr, in einer kostenlosen Testversion

Nur $9.99/Monat nach der Testversion. Jederzeit kündbar.

PERRY RHODAN-Storys: Florence: Die verlorenen Jahrhunderte

PERRY RHODAN-Storys: Florence: Die verlorenen Jahrhunderte

Vorschau lesen

PERRY RHODAN-Storys: Florence: Die verlorenen Jahrhunderte

Länge:
70 Seiten
49 Minuten
Freigegeben:
Jan 31, 2019
ISBN:
9783845351032
Format:
Buch

Beschreibung

Was passiert in der Zeit, bevor die Cairanische Epoche anbricht? Wie verändert sich die Milchstraße, was geschieht mit ihren Bewohnern? Sechs Kurzromane, sechs Schauplätze, sechs Hauptpersonen: Die verlorenen Jahrhunderte werden in diesen Texten zum Leben erweckt.
Florence Hornigold ist eine wagemutige Kapitänin, die mit ihrem Raumschiff zwischen den Sternen der Kleingalaxis Cetus unterwegs ist. Als Händlerin steht sie mit vielen Außerirdischen in Kontakt, ihr Leben ist spannend und abwechslungsreich. Doch immer wieder denkt sie an die Zeit zurück, als sie zusammen mit dem Arkoniden Atlan auf der Suche nach der sogenannten Eiris war – sie sucht nach einer Herausforderung, die über ihre bisherigen Erlebnisse hinausreicht.
In seinem Kurzroman greift Christian Montillon auf eine Figur zurück, die er in mehreren Romanen aufgebaut hat und die bei den Lesern sehr gut angekommen ist. Ein Science-Fiction-Abenteuer mit kosmisch-philosophischer Dimension …
Freigegeben:
Jan 31, 2019
ISBN:
9783845351032
Format:
Buch

Über den Autor


Ähnlich wie PERRY RHODAN-Storys

Mehr lesen von Christian Montillon

Buchvorschau

PERRY RHODAN-Storys - Christian Montillon

cover.jpgimg1.jpg

Florence

von Christian Montillon

Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Cover

1.

2.

3.

4.

5.

6.

7.

8.

9.

Die verlorenen Jahrhunderte im Überblick

Impressum

PERRY RHODAN – die Serie

1.

Kapitänin Florence Hornigold erblindete.

Der Raum um sie herum versank in einer Schwärze, tiefer als alles, was sie kannte. Das Bild an der Wand verschwand – der sturmumtoste Gasriese am Rand des holografischen Sonnensystems verlor erst sein Lodern, dann seine Farbe, schließlich seine Wirklichkeit.

Florence schloss die Augen, und für einen Moment kam es ihr ein wenig heller vor. Doch das verging.

Sie fühlte keinen Schmerz, aber unendliche Wehmut. Sie konnte kaum atmen. Das Blut rauschte in den Ohren. Ihre Finger zitterten. Sie zog sie rasch an sich, ließ die Hände unter dem Tisch verschwinden. Ihr Gegenüber sollte nicht merken, wie sehr sie dieses Erlebnis erschütterte. Ob er sie wohl angrinste und den Augenblick genoss?

»Du bist dir ... ganz sicher?« Ihr Versuch, die Worte humorvoll klingen zu lassen, scheiterte kläglich. Dazu hätte es nicht mal das kurze Zögern gebraucht.

»Selbstverständlich«, sagte ihr Handelspartner.

Trotz dieser Beteuerung fragte sich Florence, wie sie so leichtsinnig sein konnte. Sie war im Laufe der zurückliegenden Jahrzehnte einer Menge Leute auf die Füße getreten, und obwohl die wenigsten so weit gehen würden, gab es bestimmt einige, die einer ausgefeilten Rache nicht abgeneigt wären. Durfte sie da eine fremdartige chemische Substanz an sich selbst testen, die ihr ein völlig Unbekannter als Handelsgut anbot und die dafür sorgte, dass man kurzzeitig erblindete?

Aber so war sie eben. Gestatten, Florence Hornigold: Kapitänin, Handelskönigin, Mutter dreier hinreißender Söhne, die zum Glück inzwischen ausgezogen sind ... und wenn es darauf ankommt, der personifizierte Leichtsinn.

Doch das war momentan das geringere Problem. »Wie lange hält die Wirkung an?« Ihre Stimme klang belegt. Reiß dich zusammen, Florence!

»Du hast dir ein Viertelgramm injiziert«, sagte ihr Besucher. »Wie viel wiegst du?«

»Was geht dich das an?«

»Willst du eine Antwort oder nicht?«

Also nannte sie ihr aktuelles Körpergewicht. Fünfzehn Kilogramm mehr, als ihr die Gesundheitspositronik ihrer Wohnung jeden Tag aufs Neue empfahl.

Pfeif drauf!

»Du bist ein Terraner-Abkömmling«, fuhr er danach fort. »Wärst du eine Lee, könnte ich eine präzisere Angabe machen. Für dieses Volk liegen bessere Erfahrungswerte vor.«

Die Lee hatten den Sternenring, ein gigantisches Gebilde aus Planetenteilen, Asteroidenbrocken und künstlichen Habitaten rund um die Sonne Tson, vor Generationen erbaut. Sie stellten die meisten Bewohner, duldeten aber auch Gäste – Florence lebte deshalb seit Jahrzehnten an diesem Ort, wenn sie nicht mit ihrem Schiff, der WOODES ROGERS, unterwegs war. In diesem Sternenring befand sich ihre Handelsniederlassung, wo sie ihre Geschäfte machte, und lag der Heimathafen ihres Raumers.

Sie hatte ihre Basis vor etlichen Jahren allerdings einmal aus dem Innern eines ausgehöhlten Asteroiden auf einen benachbarten, größeren Himmelskörper verlegt. Der mondgroße Planetoid hatte den Vorteil, über eine Oberflächenatmosphäre zu verfügen. Der Umzug war elend viel Arbeit gewesen, aber der oberirdische Standort mit viel Bewegungsfreiheit und ungehinderter Sicht auf die kosmische Nachbarschaft gefiel ihr viel besser – es war die Mühe wert gewesen.

»Wie ... lan ... ge?«, hakte sie nach.

»Ich rechne damit, dass du in etwa einer Minute wieder sehen kannst.«

Florence schwieg.

Ihre Finger zitterten immer noch.

Sie zählte die Sekunden und kam gerade bei vierzig an, als sich eine Silhouette vor ihr aus der Schwärze schälte. Ihr Gast saß nach wie vor auf dem Stuhl, zurückgelehnt, die Arme vor dem Bauch verschränkt. Was dank des Wanstumfangs hieß, dass sie fast in Höhe der Tischkante lagen. Der Mann entstammte irgendeinem ebenso menschenähnlichen wie bedeutungslosen Volk aus dem Randgebiet der hiesigen Kleingalaxis Cetus – seinen Namen hatte Florence bereits vergessen. Es waren zu viele Zungenbrecher darin.

»Du täuschst dich«, schnauzte sie ihn an, nun wieder völlig Herrin der Situation.

»Wie bitte?«

»Eine Minute? Lächerlich! Vierzig Sekunden, höchstens.« Ihre unendliche Erleichterung zeigte sie nicht. Sie trommelte mit herrlich entspannten Fingern auf dem Tisch. »Trotzdem, nicht übel, dein Pulver, das gebe ich zu.« Wie gut es

Sie haben das Ende dieser Vorschau erreicht. Registrieren Sie sich, um mehr zu lesen!
Seite 1 von 1

Rezensionen

Was die anderen über PERRY RHODAN-Storys denken

0
0 Bewertungen / 0 Rezensionen
Wie hat es Ihnen gefallen?
Bewertung: 0 von 5 Sternen

Leser-Rezensionen