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Der neue Landdoktor 81 – Arztroman: Üble Nachrede

Bewertung:
122 Seiten1 Stunde

Zusammenfassung

"Der neue Landdoktor" zeichnet sich gegenüber dem Vorgänger durch ein völlig neues Konzept aus. Es wird noch größerer Wert auf Romantik, Spannung und sich weiterdichtende, zum Leben erwachende Romanfiguren, Charaktere und Typen gelegt. Eines darf verraten werden: Betörend schöne Frauen machen dem attraktiven Landdoktor schon bald den Hof. Und eine wirkliche Romanze beginnt...

Tessa Hofreiter ist in vielen Romangenres mit großem Erfolg aktiv. Einen ihrer zahlreichen Höhepunkte bildete fraglos die Serie um "Das Chateau", die sich um ein französisches Weingut dreht. Immer populärer ist in jüngster Zeit "Der neue Landdoktor" geworden, der den Nerv einer wachsenden Lesergemeinde trifft. Der Stil dieser Schriftstellerin ist unverwechselbar.

"Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht, Frau Talhuber. Dieses Mittel hilft gegen den lästigen Reizhusten, und Sie werden besser schlafen können." Mit diesen freundlichen Worten verabschiedete sich Sebastian Seefeld von der letzten Patientin dieses Tages und schloss hinter ihr die Tür. Der gutaussehende und sehr beliebte Landdoktor liebte seinen Beruf und schaute nicht nach der Uhr, wenn seine Patienten bei ihm waren, aber nun freute er sich sehr auf den Feierabend. Seine Freundin Anna Bergmann, die im Umkreis von Bergmoosbach als Hebamme arbeitete, und er waren mit einem befreundeten Ehepaar verabredet. Sie wollten zum Landgasthof ›Zum Gamsbart‹ hinausfahren und dort eine rustikale Brotzeit genießen. Anna war eine hübsche junge Frau mit sportlicher Figur, seidigen, dunklen Haaren und schönen grünen Augen. Sie kam eben mit ihrem Mountainbike in die Einfahrt des Doktorhauses, schob das Rad in den Garten und warf ihrem Liebsten mit Schwung die Arme um den Nacken. Ihre Augen leuchteten auf, als sie seinem liebevollen Blick begegneten. "So, allen Babys und den Müttern geht es gut, heute Nacht gibt es keinen Storchenalarm, und bis morgen Abend habe ich noch nicht einmal Rufbereitschaft. Wir haben Zeit für uns", sagte sie zufrieden. "Dann lass uns gleich losfahren. Wir nehmen Rieke mit, ihr Mann ist gleich aus dem Wald zum ›Gamsbart‹ gefahren und reserviert uns Plätze", antwortete Sebastian. "Praktisch, wenn man mit dem Förster befreundet ist", schmunzelte Anna. Dessen Frau war die Tierärztin Rieke Wagenfurth, die ihre Praxis am Marktplatz hatte. Auch sie hatte verhältnismäßig pünktlich Feierabend machen können und erschien jetzt in der Einfahrt. "Guten Abend, ihr beiden"

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