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Dr. Norden 691 – Arztroman: Ein Mädchen in Todesangst

Bewertung:
106 Seiten1 Stunde

Zusammenfassung

Dr. Norden ist die erfolgreichste Arztromanserie Deutschlands, und das schon seit Jahrzehnten. Mehr als 1.000 Romane wurden bereits geschrieben. Deutlich über 200 Millionen Exemplare verkauft! Die Serie von Patricia Vandenberg befindet sich inzwischen in der zweiten Autoren- und auch Arztgeneration.

Patricia Vandenberg ist die Begründerin von "Dr. Norden", der erfolgreichsten Arztromanserie deutscher Sprache, von "Dr. Laurin", "Sophienlust" und "Im Sonnenwinkel". Sie hat allein im Martin Kelter Verlag fast 1.300 Romane veröffentlicht, Hunderte Millionen Exemplare wurden bereits verkauft. In allen Romangenres ist sie zu Hause, ob es um Arzt, Adel, Familie oder auch Romantic Thriller geht. Ihre breitgefächerten, virtuosen Einfälle begeistern ihre Leser. Geniales Einfühlungsvermögen, der Blick in die Herzen der Menschen zeichnet Patricia Vandenberg aus. Sie kennt die Sorgen und Sehnsüchte ihrer Leser und beeindruckt immer wieder mit ihrer unnachahmlichen Erzählweise. Ohne ihre Pionierarbeit wäre der Roman nicht das geworden, was er heute ist.

Nicht immer gelang es Dr. Norden, sich von einer Patientin ein umfassendes Bild zu machen. litt sie an einer bedenklichen Allergie. Sie war eine schlanke junge Frau, noch sehr mädchenhaft, unauffällig, wenn auch kein Dutzendtyp. Sie war so scheu und reserviert, daß Dr. Norden eine psychische Störung bei ihr vermutet hätte, wüßte er nicht, daß sie eine recht verantwortungsvolle Stellung als Systemanalytikerin bekleidete, die einen klaren Verstand voraussetzte. Der Tag hatte in der Praxis schon so turbulent begonnen, daß man es mal wieder auf den plötzlichen Wetterumschwung schieben wollte. So war Dr. Norden auch nicht sonderlich erstaunt, daß Valerie sehr nervös und ängstlich wirkte. Zudem hatte sie nicht nur rote Flecken auf den Wangen und am Hals, sondern auch richtige Pusteln, so daß Dr. Norden beschloß, den Dingen nun gezielt auf den Grund zu gehen. Sie tat ihm leid, als sie jetzt auch noch mit den Tränen kämpfte. "So schlimm war es noch nie", flüsterte sie, "so kann ich doch nicht ins Büro gehen. Sie meiden mich sowieso schon wie eine Aussätzige." "Das dürfen Sie sich nicht einbilden. Allergien sind weit verbreitet, viele Menschen leiden darunter, und es werden immer mehr." Ihre violetten Augen waren umschattet, die Lippen zuckten, und es entging ihm nicht, daß ihre Hände zitterten. "Wovor haben Sie Angst, Frau Borkmann?" fragte er in väterlichem Ton.

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