Genießen Sie von Millionen von eBooks, Hörbüchern, Zeitschriften und mehr - mit einer kostenlosen Testversion

Nur $11.99/Monat nach der Testversion. Jederzeit kündbar.

Bolthar, der Wikingerfürst Band 11: Lokis Wolfskind
Bolthar, der Wikingerfürst Band 11: Lokis Wolfskind
Bolthar, der Wikingerfürst Band 11: Lokis Wolfskind
eBook98 Seiten3 Stunden

Bolthar, der Wikingerfürst Band 11: Lokis Wolfskind

Bewertung: 0 von 5 Sternen

()

Über dieses E-Book

Bolthar, der Wikingerfürst Band 11: Lokis Wolfskind

Bolthar, der endlich seinen Raubzug in den hohen Norden starten will, ist noch immer auf der Suche nach dem Navigator Efstur, um durch ihn schließlich wieder an den Sonnenstein zu gelangen. Sein Kundschafter, der einer Spur des Gesuchten folgt, wird überfallen, erfährt aber noch kurz vor der rettenden Ohnmacht eine Ungeheuerlichkeit, die ihr Leben und ihre ganze Mission gefährdet.

Auch Loki, das Wolfskind, entdeckt auf seinen nächtlichen Streifzügen, dass der Gruppe um Bolthar Gefahr im höchsten Ausmaße droht, findet jedoch bei dem Wikingerfürsten kein Gehör, und die Nordmänner scheinen geradewegs in die ihnen gestellte tödliche Falle zu laufen …

SpracheDeutsch
HerausgeberBEKKERpublishing
Erscheinungsdatum31. Jan. 2019
ISBN9781386461012
Bolthar, der Wikingerfürst Band 11: Lokis Wolfskind
Vorschau lesen

Mehr von Tomos Forrest lesen

Ähnlich wie Bolthar, der Wikingerfürst Band 11

Rezensionen für Bolthar, der Wikingerfürst Band 11

Bewertung: 0 von 5 Sternen
0 Bewertungen

0 Bewertungen0 Rezensionen

Wie hat es Ihnen gefallen?

Zum Bewerten, tippen

Die Rezension muss mindestens 10 Wörter umfassen

    Buchvorschau

    Bolthar, der Wikingerfürst Band 11 - Tomos Forrest

    Bolthar, der Wikingerfürst Band 11: Lokis Wolfskind

    TOMOS FORREST

    IMPRESSUM

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

    © Roman by Author

    © Cover: 123 RF mit Steve Mayer, 2019

    Created by Thomas Ostwald mit Jörg Martin Munsonius, 2019

    Lektorat: Kerstin Peschel

    © dieser Ausgabe 2019 by Alfred Bekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

    www.AlfredBekker.de

    postmaster@alfredbekker.de

    Klappentext:

    Bolthar, der endlich seinen Raubzug in den hohen Norden starten will, ist noch immer auf der Suche nach dem Navigator Efstur, um durch ihn schließlich wieder an den Sonnenstein zu gelangen. Sein Kundschafter, der einer Spur des Gesuchten folgt, wird überfallen, erfährt aber noch kurz vor der rettenden Ohnmacht eine Ungeheuerlichkeit, die ihr Leben und ihre ganze Mission gefährdet.

    Auch Loki, das Wolfskind, entdeckt auf seinen nächtlichen Streifzügen, dass der Gruppe um Bolthar Gefahr im höchsten Ausmaße droht, findet jedoch bei dem Wikingerfürsten kein Gehör, und die Nordmänner scheinen geradewegs in die ihnen gestellte tödliche Falle zu laufen ...

    1.

    Das Messer war gut geworfen und flog so dicht an Efsturs Kopf vorüber, dass es eine seiner grauen Haarsträhnen erwischte und an die Tür nagelte. Mit einem wütenden Laut riss sich der alte Navigator los und wich dem folgenden Angriff geschickt aus. Der Messerwerfer hatte nicht damit gerechnet, dass der Mann noch so schnell reagieren konnte, und als er ihm eben die behaarten Hände um den Hals legen wollte, trat ihm Efstur so kräftig zwischen die Beine, dass der Mann laut aufschrie und sich seine empfindliche Stelle hielt.

    Gleich darauf krachten die gefalteten Hände des Alten mit aller Kraft in den Nacken des Mannes, der wie ein voller Sack umfiel und liegen blieb.

    Rasch zog Efstur die Messerklinge aus dem Holz und setzte sie dem Angreifer an den Hals, aber das war nicht mehr erforderlich. Der Mann war außer Gefecht und rührte sich nicht mehr. Rasch packte ihn der alte Seemann an den Füßen und zog ihn von der Tür in die schmale Seitengasse, danach trat er in sein Haus, drückte die Tür wieder zu und schob gleich darauf den schweren Holzriegel davor.

    Einen Moment noch blieb er lauschend stehen, aber draußen blieb alles still. Mit geübten Händen fand er das Feuerzeug in seinem Versteck, zog Stahl, Stein und Zunder hervor und schlug Feuer. Zwei Versuche genügten, die kleine Flamme auf dem Zunderpilz wurde angeblasen und entzündete nun die Ölleuchte, die ein mattes Licht in dem Raum verbreitete. Mehr brauchte Efstur nicht, seine Hände fuhren über die Steinplatten, mit denen er sein Haus ausgelegt hatte, drückte auf eine und nahm sie dann auf. Tastend fand er in dem Versteck den Beutel mit dem Silber, der einen schwachen Ton von sich gab, als er ihn an sich nahm und gleich darauf unter seiner Tunica verbarg.

    Noch einmal lauschte er an der Tür, aber der heimtückische Angreifer schien sich entfernt zu haben oder war noch immer bewusstlos, draußen blieb alles ruhig. Die Dämmerung breitete sich rasch aus und ging in eine sternenklare Nacht über, die zudem durch einen fast vollständigen Mond noch heller wurde. Sein kleines Haus verfügte nur über ein schmales Fenster zur Rückseite, das mit einer dicken Lage milchig verfärbten Pergaments überzogen war. Es genügte, etwas Tageslicht hereinzulassen, jetzt konnte er dadurch nichts erkennen. Aber das war auch nicht erforderlich.

    Gern hätte er gewusst, warum jemand einen feigen Mörder beauftragt hatte, ihm aufzulauern. Feinde hatte er sich ja in der letzten Zeit mehrfach geschaffen, aber er zweifelte doch, dass der Messerwerfer von Bolthar beauftragt wurde. Möglicherweise hatte es jemand nur auf sein Silber abgesehen, denn es war allgemein bekannt, dass er mit seinen Fahrten nach Helluland ein Vermögen zusammengetragen hatte. Sonderlich beunruhigt war er deswegen nicht, beschloss aber, künftig nur noch mit einem griffbereiten Sax unterwegs zu sein.

    Seit zwei Tagen gab es regelmäßige Patrouillen in den Gassen der Stadt. Sollte man den Burschen nicht in der Gasse neben seinem Haus entdecken, so hatte er doch zumindest die Hoffnung, dass es keinen zweiten Überfall vor seinem Haus geben würde. Als er die Schritte der Bewaffneten in der Gasse hörte, war seine Sorge auch schon für ihn erledigt. Es funktionierte, seit dem Brand des Hauses Tafur war man in Aarhus vorsichtig geworden, und das konnte einem Mann wie dem Navigator nur recht sein.

    Efstur hatte unterwegs etwas gegessen, jetzt nahm er seine Decke, rollte sich auf seinem Lager zusammen und war trotz des gerade Erlebten rasch eingeschlafen.

    2.

    In einiger Entfernung zum Haus des alten Navigators, getrennt durch den Fjord, war auch Bolthar nach einem sehr langen Tag erschöpft auf sein Lager gesunken.

    Gern mochte er es sich nicht eingestehen, aber es war nicht zu verleugnen: Noch immer litt der hünenhafte Krieger, der Jarle aus Skagen im Norden von Jylland, unter den Folgen seiner schweren Hüftverletzung durch einen Speer. Den Messerstich ins Bein, den ihm seine Tochter Fringa verpasst hatte, ignorierte er geflissentlich. Nur dem umsichtigen Bent, der sich wie ein Heilkundiger mit Verletzungen aller Art auskannte, war es zu verdanken, dass sich keine der Wunden entzündete. Weil ihr Jarle gesundheitlich noch nicht wieder vollständig hergestellt war, wollte man das Risiko einer erneuten Landung in Aarhus vermeiden. Zu viel war dort geschehen, und es war durchaus möglich, dass man einen Zusammenhang zwischen der Anwesenheit des Jarle aus dem Norden und dem Brand des Hauses eines hoch angesehen Kaufmannes sah. Tafur und seine Familie waren bei diesem nächtlichen Brand ums Leben gekommen, sein Lagerhaus mit allen Gütern verbrannt (vgl. Bolthar, der Wikingerfürst Band 9, In Garpurs Gewalt).

    So erteilte er den Befehl, dass man die Ansiedlung Sundby anlaufen sollte, die Aarhus gegenüberlag und einem unbequem gewordenen Fürsten wie es Bolthar inzwischen für König Harald war, viele Vorteile bot. Die Siedlung lag auf einem Hügel und bot einen weiten Blick

    Gefällt Ihnen die Vorschau?
    Seite 1 von 1