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Das magische Amulett #77: Brenda und die gefahrvolle Seelenreise: Cassiopeiapress

Das magische Amulett #77: Brenda und die gefahrvolle Seelenreise: Cassiopeiapress

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Das magische Amulett #77: Brenda und die gefahrvolle Seelenreise: Cassiopeiapress

Länge:
114 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Feb 4, 2019
ISBN:
9783739683010
Format:
Buch

Beschreibung

Das magische Amulett Band 77
Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 103 Taschenbuchseiten.

Mitten in der Nacht hört Brenda Logan, die Amulettforscherin, die Stimme vom Passulant in ihrem Kopf. Der Wächter, der über die Grenzen der beiden grundverschiedenen Welten wacht, fordert sie auf, sofort das Mausoleum auf dem Tower Hill aufzusuchen, da die Existenz ihrer Welten in Gefahr gerät. Brenda macht sich auf den Weg. Sie fühlt sich sicher, denn sie glaubt nicht an einen Zwischenfall. Doch sie irrt sich, denn plötzlich befindet sie sich in der Amulettwelt. Und es kommt noch schlimmer ...
Herausgeber:
Freigegeben:
Feb 4, 2019
ISBN:
9783739683010
Format:
Buch

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Das magische Amulett #77 - Jan Gardemann

München

Brenda und die gefahrvolle Seelenreise

Das magische Amulett Band 77

Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 103 Taschenbuchseiten.

Mitten in der Nacht hört Brenda Logan, die Amulettforscherin, die Stimme vom Passulant in ihrem Kopf. Der Wächter, der über die Grenzen der beiden grundverschiedenen Welten wacht, fordert sie auf, sofort das Mausoleum auf dem Tower Hill aufzusuchen, da die Existenz ihrer Welten in Gefahr gerät. Brenda macht sich auf den Weg. Sie fühlt sich sicher, denn sie glaubt nicht an einen Zwischenfall. Doch sie irrt sich, denn plötzlich befindet sie sich in der Amulettwelt. Und es kommt noch schlimmer ...

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

© by Author

© Cover by Firuz Askin, 2016

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

© Logo by Steve Mayer unter Verwendung von Motiven by Pixabay, 2016

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Prolog

Ein gespenstisches, hohles Röcheln war plötzlich zu hören, und es dauerte einen Moment, bis ich begriff, dass ich es war, die diesen gequälten Laut ausgestoßen hatte. »Was geht hier vor?«, flüsterte ich rau. Eine Gänsehaut rieselte mir den Rücken hinunter, denn erst jetzt bemerkte ich, dass auch meine Stimme sich verändert hatte. Sie klang rauchig und lasziv. Entsetzt schüttelte ich den Kopf und starrte die fremde Frau im Spiegel fassungslos an. Einer plötzlichen Eingebung folgend, riss ich das Schlafgewand auf - und erstarrte. Der Körper, der unter dem wallenden Gewand steckte, war zweifellos schön und hätte einen Mann um den Verstand bringen können. Aber es war nicht mein Körper!

1

Von einem Moment auf den anderen war ich schlagartig hellwach. Ich riss die Augen auf und starrte in das Dunkel, das mich umgab. Langsam schälten sich aus der Finsternis die vertrauten Umrisse meines Schlafzimmers. Ich war splitternackt und spürte den kühlen Seidenbezug meiner Bettdecke auf der Haut - und den Arm meines geliebten Mannes, Daniel Connors.

Ich wandte dem Mann an meiner Seite das Gesicht zu. Daniel schlief tief und fest. Er konnte es also nicht gewesen sein, der mich geweckt hatte.

Langsam gewöhnten sich meine Augen an das Dunkel. Ein dünner Streifen fahles Mondlicht drang durch das Fenster und hüllte das breite Bett in eine silberne fluoreszierende Aura. Ich konnte Daniels markantes männliches Gesicht nun genau erkennen. Es wirkte entspannt, und ein seliges Lächeln umspielte seine Lippen. Unwillkürlich drängte ich mich dichter an Daniel heran. Er war ebenfalls nackt. Seinen warmen, entspannten Körper zu spüren, war einfach wundervoll, und ein angenehmes Prickeln ergriff plötzlich von mir Besitz. Mit Wohlbehagen dachte ich an die vergangenen Stunden zurück, die ich allein mit Daniel verbracht hatte. Wir hatten einen romantischen Abend mit Kerzenschein und einer Flasche Rotwein verlebt. Lange hatten wir auf der Couch im Atelierzimmer gesessen und uns angeregt unterhalten. Daniel erzählte mir von seiner Arbeit im St. Thomas Hospital; wo er als Arzt und Neurologe arbeitete; und ich berichtete von meiner aufregenden Tätigkeit als Archäologin und Amulettforscherin im British Museum.

Irgendwann hatte mich dann das unbändige Verlangen überwältigt, Daniel zu küssen und meine Finger durch sein hellbraunes lockiges Haar fahren zu lassen. Daniel musste wohl etwas Ähnliches durch den Kopf gegangen sein, denn auch er rückte plötzlich näher zu mir heran und legte mir zärtlich einen Arm um die Schulter. Während wir uns auf der Couch küssten, strichen seine kräftigen Hände liebevoll über meinen bebenden Körper und suchten einen Weg unter meine Bluse. Unsere Küsse wurden leidenschaftlicher und fordernder. Schließlich hob Daniel mich auf seine starken Arme und trug mich in das Schlafzimmer, wo wir uns dann wild und leidenschaftlich liebten.

Ich seufzte behaglich und überlegte, ob ich Daniel wach küssen sollte. Ich wollte mehr von seiner Zärtlichkeit und seiner Leidenschaft. Doch da vernahm ich plötzlich eine Stimme.

»Brenda, komm unverzüglich zur Grabstelle 312!«

Ich war wie elektrisiert. Ich hatte die Stimme nicht wirklich gehört. Vielmehr war sie direkt in meinem Kopf entstanden, so, als handelte es sich bloß um einen Gedanken. Das Schlimme daran war nur, dass es nicht meine eigenen Gedanken waren. Es waren die Gedanken eines völlig Fremden - und sie machten sich mit Macht in meinem Gehirn breit.

Im nächsten Moment saß ich aufrecht im Bett. Es störte mich nicht, dass die Bettdecke dabei von meinem Oberkörper rutschte und meine Brüste nun unbedeckt waren.

Angestrengt starrte ich in die Dunkelheit in dem Zimmer. Auf dem in Mondschein getauchten Bett saß ich wie auf dem Präsentierteller. Aber es war nicht dieser Umstand, und auch nicht die Tatsache, dass ich splitterfasernackt war, die in mir das Gefühl von Schutzlosigkeit aufkommen ließ. Ich kannte diese gespenstische Stimme in meinem Kopf - und ich wusste auch, wem sie gehörte.

»Wo bist du, Passulant?«, rief ich verhalten in die Dunkelheit. Jeden Moment rechnete ich damit, dass eine unheimliche Gestalt in einem langen dunkelroten Umhang aus den nachtschwarzen Schatten treten würde. Der hoch gestellte Kragen würde das Gesicht des Mannes beschatten. Nur allein die goldene Spange, die den Mantel vor der Brust des Mannes zusammen hielt und die Form eines Auges hatte, würde geheimnisvoll leuchten. Dieses Auge war eines der mächtigsten Amulette, die ich in meiner Laufbahn als Amulettforscherin je zu Gesicht bekommen hatte. Die Gestalt, die dieses Amulett trug, nannte sich »der Passulant«. Ich war diesem mysteriösen Wesen schon einige Male unter ziemlich mysteriösen Umständen begegnet. Angeblich stammte der Passulant aus einer anderen Welt, in der Zauberei und Magie zu den alltäglichen Dingen des Lebens zählten. Seinen eigenen Angaben nach, war er so eine Art Wächter, der über die Grenzen der beiden Welten wachte.

Aber ich traute dem Passulant nicht. Er war und blieb eine zwielichtige Erscheinung, und nie wusste ich, welche Ziele er wirklich verfolgte.

»Wo bist du, Passulant?«, wiederholte ich meine Frage. »Ich weiß, dass es deine Stimme in meinem Kopf war. Warum hast du mich geweckt?«

»Steh auf, Brenda!«, dröhnte die unheimliche Stimme wieder in meinem Schädel. »Begebe dich unverzüglich zur Grabstelle 312! Die Existenz unserer beiden Welten könnte davon abhängen.«

Ich lachte rau.

»Das ist doch bloß wieder einer deiner dubiosen Versuche, mich für deine undurchsichtigen Ziele einzuspannen«, erwiderte ich. Ich griff rasch nach der Bettdecke und zog sie bis zum Hals empor. »Zeig dich mir!«, forderte ich den Passulant auf. »Und dann sagst du mir offen und unverblümt, was du von mir willst.«

»Ich kann nicht persönlich erscheinen«, behauptete die Stimme in meinem Kopf. »Die Umstände zwingen mich, dir diese wichtige Botschaft auf telepathischem Wege zukommen zu lassen.«

Ich überlegte einen Moment. Bisher hatten die Hinweise des Passulant mich stets auf die Spur eines bösen magischen Amuletts gebracht. Die Grabstelle 312, die er erwähnte, war mir auch nicht unbekannt. Bei dieser Grabstelle handelte er sich um ein Mausoleum mitten in London. Es befand sich in einem kleinen Park gegenüber des Tower und lag zwischen knorrigen alten Eichen versteckt. Die meisten Spaziergänger, die ihren Blick müßig über die Säulen und das Kuppeldach des kleinen Mausoleums schweifen ließen, ahnten nicht, dass sich im Innern des unscheinbaren Bauwerkes ein Tor zu einer anderen Welt befand. Das Mausoleum war jedoch fest verschlossen. Der Schlüssel dazu befand sich im British Museum in Gewahrsam. Es war also ausgeschlossen, dass jemand zufällig das Tor betrat und in die Amulettwelt gelangte.

»Worum geht es überhaupt?«, fragte ich in die Dunkelheit und kam mir dabei ein wenig albern vor. Wenn mich jemand sehen

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