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Hein Brummer: spinnt feines Seemannsgarn
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Hein Brummer: spinnt feines Seemannsgarn
eBook41 Seiten26 Minuten

Hein Brummer: spinnt feines Seemannsgarn

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Über dieses E-Book

Hein Brummer ist ein Seemann, der das blaue vom Himmel flunkert. Sein Seemannsgarn ist berühmt. In jedem Hafen warten die großen und kleinen Kinder auf sein Schiff, die Brigitte. Dann rufen sie schon von weitem, Hein solle ihnen eine Geschichte erzählen. Immer, wenn sein Schiff, die Dreimastbark Brigitte in Gefahr kommt, sagt sein Kapitän nur drei Worte: Hein, mach wat.
SpracheDeutsch
HerausgeberBooks on Demand
Erscheinungsdatum31. Jan. 2019
ISBN9783752848885
Hein Brummer: spinnt feines Seemannsgarn
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Autor

Renate Anna Becker

Renate Anna Becker, Jahrgang 1949, geb. in Kevelaer, kam zum Schreiben, wie die Jungfrau zum Kind. Schon immer, von frühester Jugend an mit einer blühenden Fantasie gesegnet, vertrieb sie sich und ihren Geschwistern die Zeit damit, Geschichten zu erfinden und diese auch nach zu spielen. Kein Wunder, denn bis zum 6. Lebensjahr war sie auf die Enge eines Binnenschiffes beschränkt. Ihre Geschichten setzten sich in der Schule fort, in diversen Aufsätzen, die meist zu lang und am Thema vorbei waren. Es gab trotzdem gute Noten. Mit kleinen Zeichnungen wurden die Geschichten untermalt, was sich später als gut heraus stellte, denn Malen, Zeichen und Schreiben sind feste Bestandteile des jetzigen Rentnerdaseins

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    Buchvorschau

    Hein Brummer - Renate Anna Becker

    Hein Brummer

    Hein Brummer spinnt feines Seemannsgarn

    Die Schiffsratte Hermine

    Hein Brummer und das Piraten-Gespenst

    Hein Brummer rettet Santa Claas

    Hein Brummer und der Flaschen-Jack

    Hein Brummer und der Walfisch

    Hein Brummer rettet den Smutje

    Impressum

    Hein Brummer spinnt feines Seemannsgarn

    Ahoi Jungs und Deerns! Heute erzähle ich euch die Geschichte von der Meermaid Marianne. Sie lebte im Atlantischen Ozean. Ihr Vater war der Meeresgott Neptun. Nun muss man dazu sagen, Neptun war leicht auf die Palme zu bringen, also schnell erregbar. Wenn jemand nicht machte, was er befahl, dann nahm er seinen Dreizack und rührte damit das Meer um. Dadurch entstanden Stürme und Wellen, die bis zu dreißig Meter hoch wurden. Wer da mit seinem Schiff 'rein geriet, hatte ein echtes Problem.

    In genau so einen Sturm schipperten wir auf der Fahrt nach Amerika.

    Ich war damals Moses auf der Dreimastbark Brigitte und es war meine dritte Reise zur See. Unser Kapitän stand wie ein Fels an der Haspel (so nennt man das Steuerrad, mit dem ein Schiff gelenkt wird). Seine Beine schienen mit den Planken verwachsen zu sein. Die Matrosen hatten sich dort festgebunden, wo sie sich gerade befanden, um nicht von Bord gefegt zu werden. Neben mir hing Jan in den Seilen, der erste Maat. Genüsslich kaute er einen Priem und war die Ruhe in Person, während ich wie ein Angsthase bibberte und meine Zähne wie Hämmerchen aufeinander schlugen.

    Jan brüllte gegen den Sturm an: „Hab man keine Angst, Jung'. Ist nicht der erste Schlamassel, in den die gute Brigitte 'reinsegelt. Unser Kapitän ist ein erfahrener Seebär.

    Der hat alles im Griff."

    Das beruhigte mich ein wenig.

    Plötzlich platschte mir etwas vor die Füße. Ja, was war denn das?

    Eine Deern mit Fischschwanz zappelte an Deck herum, bekam meine Waden zu fassen und krallte sich an ihnen fest.

    Jan brüllte: „Mensch, Hein! Die Deern sieht aus wie unsere Gallionsfigur, aber sie ist mächtig lebendig!"

    Stumm starrten wir beide auf die Meermaid. Sie hatte langes blondes Haar und ihr Fischschwanz schillerte in allen Farben des Regenbogens. Große blaue Augen sahen ausgerechnet mich flehend an

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