Genießen Sie diesen Titel jetzt und Millionen mehr, in einer kostenlosen Testversion

Nur $9.99/Monat nach der Testversion. Jederzeit kündbar.

Charterführer Ionisches Meer: Korfu–Zakynthos

Charterführer Ionisches Meer: Korfu–Zakynthos

Vorschau lesen

Charterführer Ionisches Meer: Korfu–Zakynthos

Länge:
239 Seiten
1 Stunde
Freigegeben:
Jan 17, 2019
ISBN:
9783667116376
Format:
Buch

Beschreibung

Inselhüpfen im Ionischen Meer
Segeln Sie los: vom grünen Korfu bis nach Zakynthos, der "Blume der Levante", vom Stadthafen Gaios auf Paxos nach Ithaka, der Heimat von Odysseus. Mit dem Charterführer Ionisches Meer fällt die Planung des nächsten Segelurlaubs leicht. Neben Routenvorschlägen und touristischen Highlights bietet er Ihnen alle wichtigen Informationen zu Häfen und Ankerplätzen sowie Versorgungsmöglichkeiten unterwegs. Kleine Anekdoten und Tipps für den Landgang sorgen für Abwechslung und Unterhaltung.
Autor Andreas Fritsch, langjähriger Reise- und Charterredakteur der Zeitschrift YACHT, ist jedes Jahr auf Törns im Mittelmeer unterwegs. Er stellt Ihnen in der dritten Auflage des Charterführers folgende Segel-Reviere und Inseln vor:
•Korfu
•Paxos und Antipaxos
•Lefkas und Meganisi
•Kalamos und Kastos
•Ithaka und Atokos
•Kafalonia
•Zakynthos
Segeln in Griechenland: felsige Steilküsten, einsame Buchten, quirlige Hafenstädte
Die griechischen Segelreviere gelten als anspruchsvoll, doch das Ionische Meer lädt zu leichtem Segeln ein und ist daher optimal für Yachtcharter Urlaub geeignet – auch dann, wenn man nur ein oder zwei Wochen Zeit hat. Handlich und übersichtlich, mit Fotos und detaillierten Plänen gelingt Ihnen mit diesem Ratgeber eine umfassende Urlaubsplanung von der Route bis zu Freizeitaktivitäten.
Auch vor Ort können Sie sich mit dem Charterführer Ionisches Meer - Korfu – Zakynthos schnell und einfach orientieren – so bleibt mehr Zeit für Urlaub und Mittelmeer-Genuss!
Freigegeben:
Jan 17, 2019
ISBN:
9783667116376
Format:
Buch

Über den Autor


Ähnlich wie Charterführer Ionisches Meer

Ähnliche Bücher

Ähnliche Artikel

Buchvorschau

Charterführer Ionisches Meer - Andreas Fritsch

Einführung

Segeln in Griechenland ist für mich wie Reisen in der Zeitmaschine: Während sich im Rest Europas die Reviere im Eiltempo wandeln, blieb es hier in den 22 Jahren, die ich dort unterwegs bin, nahezu unverändert: Statt in teuren Riesenmarinas legen die Crews nach wie vor meist in einfachen Stadthäfen an. Es gibt noch immer die vom Massentourismus unverdorbenen Inseln wie Ithaka, Kefalonia oder Kalamos, in denen die Orte noch nicht durch Souveniershops, Bars und die immer gleichen Filialen der großen Ketten durchuniformiert sind. In den Häfen wird wie eh und je kein Liegegeld kassiert, und wenn doch, sind es nur ein paar Euro. Und die Menschen sind so herzlich wie beim ersten Törn. Es ist einfach schön, dass es noch heute in Europa so einen gelebten Gegenentwurf zum kommerzialisierten Segeln gibt, der mir in so vielen anderen Revieren immer häufiger begegnet.

Was erwartet Segler also bei einem Törn im Ionischen Meer? Zunächst einmal: unvergessliche Hafenpanoramen in Orten, die zu dem Schönsten gehören, was Griechenland zu bieten hat, wie Fiskardo, Vathi auf Ithaka oder Gaios auf Paxos. Die blauen Grotten dort. Wanderungen über Inseln im würzigen Salbei- und Thymiangeruch der Macchia. Ouzoselige Abende mit Tavernenwirten, die ihre Lebensgeschichte erzählen. Idyllische Ankerplätze in windstiller Nacht mit einem Morgen vor begrünten, sanft gewellten Hügeln wie die von Ithakas Ostküste.

Die relaxte Art der Griechen, ihre Kunst, das Leben zu genießen, Fremde willkommen zu heißen, ist einfach einmalig. Auch in den Jahren der Krise, die das Land so lange schon eisern im Griff hält, hat sich daran nichts geändert. Sicher, man hört von den Nöten der Einheimischen, ahnt ihre prekäre Lage hie und da, doch ihre gelassene Lebensweise siegt noch immer über die Kapriolen von Weltwirtschaft und den heimischen Politikern.

Mein persönlicher Beitrag für die Locals ist einfach der, dass ich immer wiederkomme. Darüber freuen sich die Einheimischen noch immer, Kritik am deutschen Urlauber habe ich noch nie gehört, auch wenn es mittlerweile im Hochsommer sehr voll ist im Revier. Die Griechen ächzen manchmal unter dem Ansturm, wissen aber auch, dass der Tourismus im Revier ein enorm wichtiges Standbein ist.

Noch ein Wort zum Konzept dieses Charterführers. Er entstand aus meinen 20 Jahren Erfahrung als Leiter des Reise- und Charterressorts der YACHT, und er soll anders sein als typische Revierführer. Kein Buchten- und Hafentelefonbuch mit Anspruch auf Vollständigkeit, das Crews auf dem kurzem Chartertörn mit Informationen überflutet und dann doch bei der Routenplanung allein lässt. Solche kiloschweren Wälzer sind ohnehin auf jeder Charteryacht standardmäßig an Bord. Dieses Buch will Ihnen die Highlights nennen und eine Route empfehlen, Sie aber nicht so sklavisch darauf festnageln, wie es die mageren Törnempfehlungen vieler Vercharterer tun.

Typisch griechisch: Der Inselgeistliche beim Plausch mit den Alten im Kafenion. Hier im Dorf Spartochorion auf der Insel Meganisi ist das noch Alltag.

Dieser Führer soll aber auch die vielen kleinen Geschichten erzählen, die das Revier so spannend und liebenswert machen, und will Tipps für den Landgang geben. Sie finden sie in den Kästen: Anekdoten und Fakten aus dem Ionischen Meer, die das Salz in der Suppe für Einsteiger aber auch Revierkenner sind.

Mit der Yacht direkt vor den Tischen der Tavernen festmachen – im Ionischen Meer ist das meist die Regel und gehört einfach zur griechischen Lebensart.

Glasklares Wasser, eine ruhige Bucht, Ausblick auf eine grandiose Landschaft. Perfekte Bedingungen für einen Ankerstopp findet man überall.

Abendessen in der Taverne mit Blick auf den Hafen – perfekter Ausklang eines entspannten Segeltags. Hier in Gaios auf der Insel Paxos.

Ich verdanke Freunden, Charterskippern, Eignern und Fans des Revieres viel wertvolles Feedback. Besonders Felix Keßler, der seit vielen Jahren auf dem Boot seiner Eltern das Ionische Meer durchstreift, sei hier erwähnt. Auch Maria Ramisch steht mir immer wieder mit Rat und Tat zur Seite.

Ich freue mich daher über alle Anregungen, Hinweise, Kritik oder Neuigkeiten aus dem Revier. Sie erreichen mich unter fritsch@yacht.de.

Andreas Fritsch

Revierinfos

Chartern

Wer im Ionischen Meer segeln will, hat drei mögliche Varianten: Start ab Gouvia Marina auf Korfu, in Lefkas auf der gleichnamigen Insel oder auf dem Festland bei Palairos.

Start ab Korfu

Viele deutsche Segler bevorzugen den Start von hier, da die Insel die beste Fluganbindung nach Deutschland bietet. In der Gouvia Marina befinden sich viele etablierte Vercharterer, der Transfer dauert keine 20 Minuten. Dafür sind am Anfang die Wege weit: Korfu selbst ist arm an reizvollen Zielen, erste schöne Stopps sind Korfu-Stadt oder Petriti (17 sm), gegenüber auf dem Festland Plataria (23 sm) und Mourtous (25 sm) oder weiter südlich die Inseln Paxos (31 sm) und Antipaxos. Danach sind es weitere 35 sm zum nächsten wichtigen Ziel, dem Ort Lefkas auf der gleichnamigen Insel – zurück meist gegen die herrschende Thermik aus Nordwest.

Start ab Lefkas

Die Insel im Herzen des Archipels ist als Starthafen eigentlich ideal: Seit vier Jahren fliegen verschiedene Airlines den ehemaligen Militärflughafen Preveza an, der nur circa 30 Minuten Transfer entfernt liegt. Der Anteil deutscher Crews, die von hier starten, nimmt stetig zu. Die Wege im Revier sind kurz, ideal für Meilenmuffel, die im Abstand von zwei Segelstunden einen schönen Hafen oder Ankerplatz vorfinden wollen. Einziger kleiner Nachteil ist: Wer hier startet, lässt meist Paxos aus, ein unumstrittenes Revier-Highlight. Dafür ist es von diesem Starthafen aus leicht, zu Buchten und Häfen im südlichen Teil des Ionischen Meers zu gelangen, was von Korfu selbst in einem Zwei-Wochen-Törn knapp werden kann.

Neben Lefkas ist Nidri etwas weiter im Inselsüden ein anderer Ausgangshafen, an dem einige Vercharterer ihre Basis haben. Ähnlich wie Lefkas ein guter Startort, der Transfer dauert nur etwa 15 Minuten länger.

Start ab Palairos/Vounaki

Die beiden Häfen am Festland gegenüber der Ionischen Insel Lefkas sind ebenfalls über den Flughafen Preveza zu erreichen, der Transfer dauert etwas länger als dorthin. Odysseus Yachting nutzt die beiden Marinas, die nur wenige Kilometer auseinander liegen, als Stützpunkt. Viele der Boote sind regelmäßig in Flottillen unterwegs, die sich besonders bei englischen Gästen großer Beliebtheit erfreuen. Für die Entfernungen und Ziele gilt dasselbe wie für Lefkas.

Tipp

Die ideale Möglichkeit, während nur eines Törns so viel wie möglich vom Revier zu sehen: Man gibt das Boot an einem anderen Hafen als dem Ausgangsort ab. Diese Option bieten einige Firmen, die entweder auf Korfu oder Lefkas eine Station haben, oder aber die Yachten auf Wunsch zu einem anderen Ziel- oder Starthafen bringen. Dazu gehören z. B. Kiriacoulis, Vernicos oder Odysseus. Gelingt es der Firma, eine Buchung für den Rückweg zu finden, gibt es den Oneway schon mal kostenlos, meist wird jedoch ein Aufpreis von etwa 200 bis 350 Euro verlangt.

Ein weiterer Unterschied mancher Firmen: Einige Flottenbetreiber haben den klassischen »Übergabesamstag«, je nach Fluganbindung Samstag oder ein anderer Tag, abgeschafft. Anbieter wie Kiriacoulis ermöglichen an jedem Wochentag den Check-in und – was eigentlich noch wichtiger ist – entsprechend auch Zehn-Tages-Charter oder jede andere Dauer.

Das A und O für einen gelungenen Oneway ist allerdings eine gute Flugplanung, da der Transfer zwischen Lefkas und Korfu, den beiden Stationen mit Fluganbindung, per Fähre oder Auto umständlich ist. Empfehlen können wir folgende Lösung, die wir selbst ausprobiert haben: Am Samstag auf Korfu starten und über Preveza mit Condor zurückfliegen. So kommen elf Tage zusammen. Natürlich geht es auch andersherum, damit fiele das törnplanerisch zeitraubende Stück zwischen Paxos und Lefkas gegen den Wind nach Norden weg.

Flottillen

Das Ionische Meer ist neben Kroatien eines der beliebtesten Reviere des Mittelmeers für das Segeln im Flottenverband. Insbesondere Einsteiger- und Familienflottillen sind hier unterwegs. Boote von Sunsail, Odysseus Yachting sowie diversen rein britischen und niederländischen Anbietern sind praktisch das ganze Jahr über im Einsatz. Infos hat fast jede größere Charteragentur. Das ist für Familien oder Paare, die Gesellschaft suchen, eine ideale Art, den Segelurlaub zu verbringen.

Wer Bareboat chartert, mag sich in der Hochsaison manchmal ärgern, wenn in einigen Häfen oder Ankerbuchten schlagartig alle Plätze von den Flottillen belegt sind. Tatsächlich aber sind die segelnden Pulks besser als ihr Ruf. Lärmende Horden, die bis spät in die Nacht durchfeiern und sich über sechs Yachten hinweg laut unterhalten, sind nicht häufiger anzutreffen als unter »normalen« Chartercrews.

Charterfirmen

Eine der häufigsten Fragen von YACHTLesern ist die nach einem »guten« oder »seriösen« Charterunternehmen. Ein sensibles Thema. Über die letzten Jahrzehnte hat sich gezeigt, dass Charterstützpunkte enormen Schwankungen unterliegen können. Der Weggang eines fähigen Basisleiters kann rasend schnell den Verfall einer ganzen Flotte nach sich ziehen. Dasselbe gilt, wenn die Flottenbetreiber in

Sie haben das Ende dieser Vorschau erreicht. Registrieren Sie sich, um mehr zu lesen!
Seite 1 von 1

Rezensionen

Was die anderen über Charterführer Ionisches Meer denken

0
0 Bewertungen / 0 Rezensionen
Wie hat es Ihnen gefallen?
Bewertung: 0 von 5 Sternen

Leser-Rezensionen