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Merlin, Artus und die Ritter der Tafelrunde Band 1 Der Dreizehnte Ritter

Merlin, Artus und die Ritter der Tafelrunde Band 1 Der Dreizehnte Ritter

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Merlin, Artus und die Ritter der Tafelrunde Band 1 Der Dreizehnte Ritter

Länge:
96 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Feb 19, 2019
ISBN:
9781386388883
Format:
Buch

Beschreibung

Merlin, Artus und die Ritter der Tafelrunde

Band 1

Der Dreizehnte Ritter

König Artus plagen schwere Sorgen, denn der Sachsenkönig Hilderich ist mit seinem Heer an der britannischen Küste gelandet und beginnt seinen Eroberungszug. Doch nicht genug mit diesem gefährlichen Feind – da ist auch noch die Fürstin der Finsternis, Morgana le Fay, die Halbschwester Artus'. Sie bringt mächtige Kräfte ins Spiel, um Artus zu besiegen, und Merlin, der alte Zauberer, muss alles aufbieten, um Morgana zu bändigen. Und schließlich sind da noch die kriegerischen Bergvölker, deren Rolle in dem neuen Konflikt nicht geklärt ist …

Herausgeber:
Freigegeben:
Feb 19, 2019
ISBN:
9781386388883
Format:
Buch

Über den Autor


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Merlin, Artus und die Ritter der Tafelrunde Band 1 Der Dreizehnte Ritter - Tomos Forrest

Merlin, Artus und die Ritter der Tafelrunde

Band 1

Der Dreizehnte Ritter

von Tomos Forrest

Fantasy-Roman

IMPRESSUM

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© Roman by Author

© Cover: 123 RF mit Steve Mayer, 2019

Lektorat/Korrektorat: Kerstin Peschel

© dieser Ausgabe 2019 by Alfred Bekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Klappentext:

König Artus plagen schwere Sorgen, denn der Sachsenkönig Hilderich ist mit seinem Heer an der britannischen Küste gelandet und beginnt seinen Eroberungszug. Doch nicht genug mit diesem gefährlichen Feind – da ist auch noch die Fürstin der Finsternis, Morgana le Fay, die Halbschwester Artus’. Sie bringt mächtige Kräfte ins Spiel, um Artus zu besiegen, und Merlin, der alte Zauberer, muss alles aufbieten, um Morgana zu bändigen. Und schließlich sind da noch die kriegerischen Bergvölker, deren Rolle in dem neuen Konflikt nicht geklärt ist ...

1.

Der Hirsch sprang über den breiten Graben und hetzte durch das Unterholz, dass es nur so prasselte. Es war ein prächtiges Tier mit einem samtroten Fellkleid und einer nahezu perfekt weiß gefärbten Blume. Sechzehn Zacken wies sein Geweih auf, aber das war nicht der Grund, weshalb er gejagt wurde.

Die königliche Jagdgesellschaft war schon einige Stunden unterwegs und wenig erfolgreich gewesen. Ein paar Hasen, ein Reh, fünf Enten – das war für die Größe der Gruppe nicht gerade eine große Strecke. Dann trat der Hirsch aus dem Unterholz, groß, mächtig, edel – ein König seines Volkes. Und er stand genau König Artus gegenüber, sah ihm ins Gesicht, als fordere er ihn heraus. Artus war nicht in der Lage, schnell zu reagieren, denn dieser Blick schien ihn gefangen zu halten. Es mochten nur ein paar Wimpernschläge gewesen sein, aber dem König erschien es wie eine Ewigkeit. Endlich konnte er dem Bann entsagen, hob die Hand mit dem Bogen und zog die Sehne auf. Doch zu diesem Zeitpunkt war der Hirsch wieder verschwunden, wie er aufgetaucht war. Plötzlich war die Stelle, an der er eben noch gestanden hatte, leer.

„Niemand rührt mir den Hirsch an!", rief Artus den anderen zu und spornte seinen Hengst Gráda an. Mit einem wilden Wiehern nahm das Tier die Verfolgung auf, schien sich selbst über diese Herausforderung zu freuen. Doch so sehr sich das edle Pferd auch anstrengte, der Abstand zwischen ihm und dem prächtigen Hirsch verringerte sich nicht. Artus stellte sich in den Steigbügeln auf, den gespannten Bogen in der Hand, und musste immer wieder einsehen, dass die Gelegenheit für einen sicheren Schuss einfach nicht vorhanden war.

Völlig unvermutet tauchte das Flussbett vor ihm auf, und nur einen Wimpernschlag lang zögerte der Hirsch. Das genügte seinem Jäger, zwei Pfeile in rascher Folge abzuschießen, die sich beide tief in sein Fleisch bohrten. Der erste traf ihn in den Hals, der zweite direkt auf dem Blatt, aber noch einmal schüttelte sich der prächtige Bursche, als wären es nur einfache Stiche eines lästigen Insektes. Gleich darauf spannte er seine Sehnen an und flog über einen breiten Graben vor dem eigentlichen Fluss, während der Verfolger dicht zu ihm aufschloss. Noch einmal flog ein Pfeil von der Sehne und traf seinen Hals, sodass ein Zittern durch das edle Tier lief. Noch ein paar Yards schleppte es sich weiter, dann brach es zum ersten Mal in die Knie ein.

Mit einem Jubelschrei überquerte auch der Rappe des Königs den breiten und mit Wasser gefüllten Graben, und endlich konnte er dem verendenden Tier die Lanze direkt ins Herz stoßen.

Röchelnd verendete es nach wenigen Schritten direkt auf der Lichtung. Der König riss die Arme hoch und stieß einen Triumphschrei aus. Den Mann mit dem Bogen zwischen den Kiefern sah er nicht, und als der Pfeil die Sehne verließ, schnellte ein dunkler Schatten nach vorn, und ein gewaltiger Lichtstrahl erhellte die Lichtung zwischen König Artus, dem Bogenschützen und seinem unerwarteten Retter. Kein menschliches Auge konnte wahrnehmen, was da gerade geschah. Der Pfeil aus dem Hinterhalt wurde im Flug von einem anderen in der Mitte getroffen und zerbrach in zwei unschädliche Hälften.

Für den König sah es vollkommen anders aus. Artus sah weder den Meuchelmörder zwischen den Bäumen, noch den Lichtstrahl seines Retters. Seine Augen wurden weit aufgerissen, als plötzlich etwas Schwarzes sich über ihn senkte, blitzschnell, so, als hätte jemand die Sonne verdunkelt und den König in ein schwarzes Loch geworfen.

Artus hob verwirrt die Hand mit dem Bogen, hatte rasch einen weiteren Pfeil aufgelegt und versuchte, sich in der Dunkelheit zu orientieren. Doch das war ihm nicht möglich, nur ein seltsamer Laut in der ihn umgebenden Schwärze drang an sein Ohr, und rasch schoss er einen Pfeil in die Richtung. Helles, spöttisches Lachen ertönte, irgendetwas streifte ihn mit Eiseskälte. Wie der Hauch des Eisriesen kam es ihm vor, unter dem alles Leben erstarren musste.

Noch ein Pfeil flog von der Sehne, und erneut schien das seltsame Lachen aus dem Nichts zu antworten. Artus ließ den Bogen fallen und riss sein Schwert aus der Scheide.

Excalibur – das geheimnisvolle, mystische Schwert, das er einst aus dem Stein gezogen hatte, in den es Merlin verbannt hatte. Das Schwert wirbelte im unglaublichen Tempo um seinen Kopf und das Schwarz um ihn schien zu weichen. Jetzt erkannte Artus Einzelheiten, sah einen Ritter im Kampf mit einem riesigen, schwarzen Körper, einer gewaltigen Schlange nicht unähnlich. Schon im nächsten Moment kehrte die vollständige Finsternis zurück, in der ein gleißender Blitz dem König in die Augen stach und ihn vom Pferd stürzen ließ. Gleich darauf verlor er das Bewusstsein, und sein letzter, klarer Gedanke war: Morgana!

Der König lag auf dem Waldboden, während um ihn her ein wilder Kampf tobte. Der kräftige, sich immer wieder neu um ihn schlängelnde Körper wurde genauso wieder durch die heftigen Schwerthiebe des Ritters, dessen Rüstung auf seltsame Weise in der Dunkelheit silbern schimmerte, zurückgedrängt. Bei jedem Schwerthieb auf den Körper des Angreifers ging ein Leuchten über die schuppige Panzerhaut des Wesens, und es schien sich rasch wieder zu erholen. Doch hageldicht fielen die Schläge des Ritters, und das Leuchten wurde nach jedem Hieb schwächer und schwächer, bis es sich schließlich mit einem langgezogenen Seufzer zurückzog. Die längliche Schwanzspitze, die eben noch ein Bein des Königs erfasst hatte, löste sich davon, und

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