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Die Agentin #9: Striptease für den großen Boss

Die Agentin #9: Striptease für den großen Boss

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Die Agentin #9: Striptease für den großen Boss

Länge:
161 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
15. Feb. 2019
ISBN:
9783739664576
Format:
Buch

Beschreibung

Die Agentin – Heiße Fälle im Kalten Krieg
Band 9
von A. F. MORLAND

Der Umfang dieses Buchs entspricht 119 Taschenbuchseiten.

Ein äußerst kaltblütiger Killer, der sich die >SpinneSpinne
Herausgeber:
Freigegeben:
15. Feb. 2019
ISBN:
9783739664576
Format:
Buch

Über den Autor

A. F. Morland schrieb zahlreiche Romane und ist der Erfinder der Serie Tony Ballard.


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Die Agentin #9 - A. F. Morland

München

Striptease für den großen Boss

Die Agentin – Heiße Fälle im Kalten Krieg

Band 9

von A. F. MORLAND

Der Umfang dieses Buchs entspricht 119 Taschenbuchseiten.

Ein äußerst kaltblütiger Killer, der sich die >Spinne< nennt, hat bereits drei Morde begangen. Er droht reichen New Yorkern, sie umzubringen, wenn sie ihm nicht eine halbe Million Dollar zahlen. Wer nicht bezahlt, stirbt durch ein tödliches Gift – wie durch einen Spinnenbiss. Auch der Millionär Hardy F. Peyer musste auf diese Weise sterben, während Natalia Ustinov in seiner Villa weilte. Die rassige Schönheit arbeitet topsecret als Agentin für eine geheime Regierungsstelle, die die Einsätze von CIA, FBI und Pentagon koordiniert; somit setzt sie alle ihr zur Verfügung stehenden Mittel ein, den Mörder ihres Geliebten dingfest zu machen. Doch die >Spinne< ist ihr und ihren Kollegen immer einen Schritt voraus ...

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author / Cover by Firuz Askin

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

1

Es nieselte. Wie aus einem Zerstäuber ging das Nass auf New York nieder, umfing Wolkenkratzer, Bäume und Büsche gleichermaßen und machte die Nacht feucht und kühl.

Schwarz und unansehnlich erstreckte sich der Long Island Sound vor dem viele Morgen großen Grundstück des Millionärs Hardy F. Peyer nach Fairfield hinüber.

Wie ein böses Tier duckte sich die Nacht über Nassau und die zahlreichen Prachtvillen, die dort standen.

Ein Schatten löste sich vom glitschigen Stamm einer alten Eiche, die ihre mächtige Krone dem verhangenen Himmel entgegenreckte.

Die Gestalt trug einen knielangen Regenmantel, der bei jedem Schritt leise raschelte. Vorsichtig setzte die Person einen Fuß vor den anderen, stets darauf bedacht, zwar schnell, aber vor allem unbemerkt vorwärtszukommen.

Im Haus des Helikopterfabrikanten Peyer brannte Licht.

Der Unbekannte lief auf die Terrasse zu, die vom Nieselregen schwach glänzte. Wie ein Spiegel sahen die aneinandergereihten Natursteine aus.

Der Mann hielt vor einer überdimensionalen Blumenvase an. Seine Hände steckten in schwarzen Nylonhandschuhen. Sie waren so dünn, dass er damit alles ertasten konnte.

Der Regenmantel schillerte wie eine Schlangenhaut. Während der nächsten Schritte knirschte Kies unter den Kreppsohlen des Unbekannten. Dann hatte er die Stufen erreicht, die zur Terrasse hinaufführten. Sein Atem ging schnell. Er war aufgeregt.

Kein Wunder.

Er war durch diese scheußliche Nacht geschlichen, um einen Mord zu verüben.

*

Natalia Ustinov saß inmitten der samtenen Wohnlandschaft und nahm mit einem dankbaren Lächeln den Martini entgegen, den Hardy F. Peyer gerade für sie mit Liebe gemixt hatte.

Er schaute sie mit seinen eisengrauen Augen nachdenklich an, stand vor ihr, musterte ihr hübsches Gesicht mit unverkennbarem Wohlgefallen und rieb sich dann verlegen den rechten Nasenflügel.

Hardy F. Peyer war nicht irgendjemand.

Er sah nicht nur hervorragend aus, er hatte vor allem mehr Geld als so mancher Farmer Heu. Mit seinen Hubschraubern verdiente er sich eine goldene Nase. Er belieferte damit die Privatindustrie ebenso wie die Armee und das Ausland. Auch Übersee war an seinen Libellen interessiert.

Peyer war vierzig, bisher zweimal unglücklich verheiratet und ebenfalls zweimal - glücklich, wie er sagte - geschieden. Seiner ersten Ehe war ein Sohn entsprossen. Der Junge war im Alter von vier Jahren an Leukämie gestorben. Peyer hatte wirklich alles versucht, um seinen Sohn, an dem er sehr gehangen hatte, zu retten. Aus aller Herren Ländern hatte er Spezialisten zu Hilfe geholt. Aber dem Jungen war nicht zu helfen gewesen.

Peyer hatte viele Jahre gebraucht, um diesen schweren Schicksalsschlag zu überwinden. Inzwischen war er darüber hinweg. Wenn er an den Jungen dachte, dann tat er das in Wehmut, aber nicht mehr in tiefer Trauer.

Wahrscheinlich war seine erste Ehe daran zerbrochen. Vielleicht hatte er seine erste Frau für die Katastrophe verantwortlich gemacht, für die - das wusste er mittlerweile - niemand etwas konnte.

In die zweite Ehe hatte er sich aus Vernunftsgründen gestürzt. Es gab eine Firmenfusion, Kapitalverflechtungen, und als die Sache dann schiefgegangen war, war ein Heer von Anwälten bemüht, den Gordischen Knoten wieder auseinanderzubringen.

Natalia lächelte den hochgewachsenen Mann amüsiert an. Sie mochte ihn. Er gefiel ihr nicht nur. Eine innige Freundschaft verband sie beide schon seit nahezu einem Jahr.

»Warum siehst du mich so seltsam an, Hardy?«, fragte sie.

»Ich denke nach.«

»Worüber?«

»Du wirst es nicht glauben ...«

»Weshalb nicht?«

»Ich denke über dich und mich nach.«

»Das finde ich nett.«

»Warum ... Nat... Warum ... Ach, zum Teufel, es fällt mir so schwer, darüber zu reden.«

»Der große Hardy F. Peyer hat Hemmungen?«, fragte Natalia amüsiert. »Ist das denn möglich?«

Peyer leckte sich aufgeregt über die Lippen.

»Verflixt, ich habe diese Hemmungen nur bei dir, Nat!«

»Brauchst du nicht zu haben. Du weißt, wie ich zu dir stehe. Ich mag dich sehr. Wir sind unzertrennliche Freunde.«

»Nun ja, gerade das ist mein Problem.«

»Dann packe dein Sorgenpaket aus.«

Natalia war fünfundzwanzig Jahre jung. Ihr blauschwarzes Haar fiel bis auf die Schultern. An ihren süßen Ohrläppchen baumelten Ohrringe, die sie vor wenigen Tagen in der Auslage von Tiffany gesehen hatte.

Sie trug ein dezent dekolletiertes Kleid und sah darin hinreißend aus. Nun klopfte sie mit der flachen Hand neben sich auf den weichen Samt und sagte lächelnd: »Bitte, setz dich neben mich, Hardy, ich mag nicht, wenn du so vor mir stehst. Du siehst aus, als würdest du jeden Moment vor mir auf die Knie fallen.«

»Wäre das denn so schlimm?«, fragte Peyer mit belegter Stimme, denn genau daran hatte er gerade gedacht. »Ich bete dich an, das weißt du doch.«

»Setz dich, Hardy, bitte!«

Er nahm seufzend neben ihr Platz. Mit Schwung leerte er sein Glas.

»Was quält dich denn so?«, fragte ihn Natalia. »Sag’s mir.«

»Es ... es ist unsere Beziehung, Nat.«

»Ich finde unsere Beziehung sehr schön.«

»Ich ja auch, Nat.«

»Was bedrückt dich dann?«

»Himmel noch mal ...« Peyer unterbrach sich. Er legte seufzend seinen Arm um Natalias Schultern und zog sie sanft an sich. Er küsste sie leidenschaftlich, und sie erwiderte seinen Kuss hingebungsvoll. Als er seine Lippen dann von den ihren löste, flüsterte er ihr aufgeregt ins Ohr: »Warum heiratest du mich nicht, Natalia? Du weißt doch, was ich für dich empfinde. Ich habe in meinem ganzen Leben noch keine Frau so sehr geliebt wie dich. Ich würde dir mit dem größten Vergnügen meine Millionen zu Füßen legen.«

Natalia drückte ihn sachte von sich.

Sie hegte ähnliche Gefühle. Aber etwas stand zwischen ihr und ihm, über das sie nicht sprechen durfte: ihr Beruf.

Es war Natalia nicht möglich, Peyer zu heiraten. Sie durfte sich nicht binden. Ihr Job ließ das nicht zu. Sie fühlte, wie sich ihr Herz schmerzhaft zusammen krampfte. Sie wollte auf beides nicht verzichten, nicht auf ihren Beruf und nicht auf Hardy. Aber beides ließ sich nicht miteinander verknüpfen. Irgendwann mal würde sie sich entweder für das eine oder für das andere entscheiden müssen.

Sie fürchtete sich vor diesem schrecklichen Tag, an den sie nicht denken wollte. Doch in Stunden wie diesen war sie gezwungen, daran zu denken.

»Wir haben schon einige Male darüber gesprochen, Hardy«, sagte Natalia zaghaft. »Ich glaube, ich kann dich nicht heiraten.«

»Du hast mir noch nie den Grund dafür genannt. Warum denn nicht, Natalia? Wir lieben uns. Wir sind füreinander geschaffen, das hast du selbst schon mal gesagt. Mein Gott, warum können wir die selbstverständlichste Bindung, die es zwischen zwei Menschen auf dieser Welt gibt, nicht eingehen? Ich verstehe das einfach nicht. Welches Hindernis ist so groß, dass es von unserer Liebe nicht im Sturm überwunden werden könnte?«

Natalia nippte an ihrem Martini.

»Lassen wir doch alles so, wie es ist, Hardy. Es ist schön so.«

»Ja. Natürlich ist es schön. Aber wir sollten unsere Liebe krönen, Natalia. Verstehst du? Wir sollten unsere Zuneigung irgendwie besiegeln.«

»Können wir nicht ein andermal darüber reden, Hardy?«

»Wann immer du willst.«

»Dieser Abend ist herrlich.«

»Draußen ist es hässlich.«

»Aber hier drinnen, hier bei dir, an deiner Seite, ist es einfach himmlisch. Lass uns diesen Augenblick genießen, Hardy. Lass uns das Morgen vergessen, ja? Versuche nur für den Augenblick zu leben - mir zuliebe. Bringst du das fertig?«

»Ich bringe alles fertig, was du von mir verlangst, Nat.«

»Wir werden eine Lösung finden, irgendwann. Aber du darfst mich nicht drängen.«

»Ich kann warten, obwohl mich die Ungeduld wie ein brennendes Feuer von innen her verzehrt. Ich werde warten, wenn du es von mir verlangst, bis du mit dir ins Reine gekommen bist.«

Natalia stellte den Martini weg.

Peyer beugte sich über ihr Gesicht und küsste leidenschaftlich ihre kirschroten Lippen. Wie von selbst begannen seine

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