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Wilhelm Busch Geschichten für Kinder

Wilhelm Busch Geschichten für Kinder

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Wilhelm Busch Geschichten für Kinder

Länge:
277 Seiten
28 Minuten
Freigegeben:
Mar 14, 2018
ISBN:
9783815554753
Format:
Buch

Beschreibung

Die schönsten Geschichten von Wilhelm Busch für Kinder

- Ein Klassiker der deutschen Kinderliteratur
- Max und Moritz, Plisch und Plum, Hans Huckebein und andere
- Zum Vorlesen und Anschauen
- Mit den Originalillustrationen von Wilhelm BuschDie turbulenten und humorvollen Bildergeschichten von Max und Moritz, Plisch und Plum, Hans Huckebein und Fipps dem Affen faszinieren seit nun hundertfünfzig Jahren Kinder, ihre Eltern und Großeltern, denen viele der geradezu sprichwörtlich gewordenen Verse und eindrücklichen Bilder noch nachhaltig im Gedächtnis sind. In diesem durchgehend bebilderten eBook gibt es ein Wiedersehen mit den schönsten und bekanntesten Geschichten für Kinder von Wilhelm Busch.
Ein Klassiker der Kinderliteratur für die ganze Familie!
Freigegeben:
Mar 14, 2018
ISBN:
9783815554753
Format:
Buch

Über den Autor

Heinrich Christian Wilhelm Busch (* 15. April 1832 in Wiedensahl; † 9. Januar 1908 in Mechtshausen) war einer der einflussreichsten humoristischen Dichter und Zeichner Deutschlands. Seine ersten Bildergeschichten erschienen ab 1859 als Einblattdrucke. In Buchform wurden sie erstmals 1864 unter dem Titel „Bilderpossen“ veröffentlicht. Schon seit den 1870er Jahren in ganz Deutschland berühmt, galt er bei seinem Tod dank seiner äußerst volkstümlichen Bildergeschichten als „Klassiker des deutschen Humors“. Als Pionier des Comics schuf er u. a. Max und Moritz, Die fromme Helene, Plisch und Plum, Hans Huckebein, der Unglücksrabe, die Knopp-Trilogie und weitere, bis heute populäre Werke. Oft griff er darin satirisch die Eigenschaften bestimmter Typen oder Gesellschaftsgruppen auf, etwa die Selbstzufriedenheit und Doppelmoral des Spießbürgers oder die Frömmelei von Geistlichen und Laien. Viele seiner Zweizeiler sind im Deutschen zu festen Redewendungen geworden, z. B. „Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr“ oder „Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich“. Busch war ein ernster und verschlossener Mensch, der viele Jahre seines Lebens zurückgezogen in der Provinz lebte. Seinen Bildergeschichten maß er selbst wenig Wert bei und bezeichnete sie als „Schosen“ (französisch chose = Sache, Ding, quelque chose = etwas, irgendwas). Er betrachtete sie zu Beginn nur als Broterwerb, mit dem er nach einem abgebrochenen Kunststudium und jahrelanger finanzieller Abhängigkeit von den Eltern seine drückende wirtschaftliche Situation aufbessern konnte. Sein Versuch, sich als ernsthafter Maler zu etablieren, scheiterte an seinen eigenen Maßstäben. Die meisten seiner Gemälde hat Wilhelm Busch vernichtet, die erhaltenen wirken häufig wie Improvisationen oder flüchtige Farbnotizen und lassen sich nur schwer einer malerischen Richtung zuordnen. Seine vom Stil Heinrich Heines und der Philosophie Arthur Schopenhauers beeinflusste Lyrik und Prosadichtung stießen beim Publikum, das mit seinem Namen komische Bildergeschichten verband, auf Unverständnis. Dass seine künstlerischen Hoffnungen enttäuscht wurden und er übersteigerte Erwartungen an sich selbst zurücknehmen musste, sublimierte er mit Humor. Dies spiegelt sich sowohl in seinen Bildergeschichten als auch in seinem literarischen Werk wider. (Wikipedia)


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Buchvorschau

Wilhelm Busch Geschichten für Kinder - Wilhelm Busch

aufgeschrieben.

Erster Streich

Mancher gibt sich viele Müh’

mit dem lieben Federvieh;

einesteils der Eier wegen,

welche diese Vögel legen,

zweitens: Weil man dann und wann

einen Braten essen kann.

Drittens aber nimmt man auch

ihre Federn zum Gebrauch

in die Kissen und die Pfühle,

denn man liegt nicht gerne kühle.

Seht, da ist die Witwe Bolte,

die das auch nicht gerne wollte.

Ihrer Hühner waren drei

und ein stolzer Hahn dabei.

Max und Moritz dachten nun:

Was ist hier jetzt wohl zu tun?

Ganz geschwinde, eins, zwei, drei,

schneiden sie sich Brot entzwei,

in vier Teile, jedes Stück

wie ein kleiner Finger dick.

Diese binden sie an Fäden,

übers Kreuz, ein Stück an jeden,

und verlegen sie genau

in den Hof der guten Frau.

Kaum hat dies der Hahn gesehen,

fängt er auch schon an zu krähen:

Kikeriki! Kikikerikih!

Tak, tak, tak, da kommen sie.

Hahn und Hühner schlucken munter

jedes ein Stück Brot hinunter.

Aber als sie sich besinnen,

konnte keines recht von hinnen.

In die Kreuz und in die Quer’

reißen sie sich hin und her,

flattern auf und in die Höh’,

ach herrje, herrjemine!

Ach, sie bleiben an dem langen,

dürren Ast des Baumes hangen.

Und ihr Hals wird lang und länger,

ihr Gesang wird bang und bänger;

jedes legt noch schnell ein Ei

und dann kommt der Tod herbei.

Witwe Bolte in der Kammer

hört im Bette diesen Jammer;

ahnungsvoll tritt sie heraus;

ach, was war das für ein Graus!

„Fließet aus dem Aug’, ihr Tränen!

All mein Hoffen, all mein Sehnen,

meines Lebens schönster Traum

hängt an diesem Apfelbaum!"

Tief betrübt und sorgenschwer

kriegt sie jetzt das Messer her;

nimmt die Toten von den Strängen,

dass sie so nicht länger hängen.

Und mit stummem Trauerblick

kehrt sie in ihr Haus zurück.

Dieses war der erste Streich,

doch der zweite folgt sogleich.

Zweiter Streich

Als die gute Witwe Bolte

sich von ihrem Schmerz erholte,

dachte sie so hin und her,

dass es wohl das Beste wär’,

die Verstorbnen, die hienieden

schon so frühe abgeschieden,

ganz im Stillen und in Ehren

gut gebraten zu verzehren.

Freilich war die Trauer groß,

als sie nun so nackt und bloß

abgerupft am Herde lagen,

sie, die einst in schönen Tagen

bald im Hofe, bald im Garten

lebensfroh im Sande scharrten.

Ach, Frau Bolte weint auf’s Neu’

und der Spitz steht auch dabei.

Max und Moritz rochen dieses.

„Schnell auf’s Dach gekrochen!", hieß es.

Durch den Schornstein mit Vergnügen

sehen sie die Hühner liegen.

Die schon ohne Kopf

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