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Bolthar, der Wikingerfürst Band 12: Das Grab des Jomskriegers
Bolthar, der Wikingerfürst Band 12: Das Grab des Jomskriegers
Bolthar, der Wikingerfürst Band 12: Das Grab des Jomskriegers
eBook94 Seiten4 Stunden

Bolthar, der Wikingerfürst Band 12: Das Grab des Jomskriegers

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Bolthar, der Wikingerfürst Band 12:

Das Grab des Jomskriegers

Bei ihrer Suche nach Garpur, ihrem Geliebten, trifft Fringa im Augenblick höchster Gefahr auf ihren alten Freund Andwardi und dessen Berserker. Aber ein geheimnisvoller Gegner zieht seine Fäden im Hintergrund. Er bezahlt Mörder, die ihm Fringa bringen sollen – tot oder lebendig.

Bolthar, der in letzter Zeit einige Niederlagen hinnehmen musste, macht weiter Jagd auf König Harald und dessen Verbündete. Und plötzlich tauchen diese wilden Krieger aus dem hohen Norden auf, die eine Bruderschaft bilden und sich Jómskrieger nennen – sind sie neue Feinde oder Freunde?

SpracheDeutsch
HerausgeberBEKKERpublishing
Erscheinungsdatum18. März 2019
ISBN9781386110569
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    Buchvorschau

    Bolthar, der Wikingerfürst Band 12 - Tomos Forrest

    Bolthar, der Wikingerfürst Band 12:

    Das Grab des Jomskriegers

    ––––––––

    Tomos Forrest

    ––––––––

    IMPRESSUM

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

    © Roman by Author

    © Cover: 123 RF mit Steve Mayer, 2019

    Created by Thomas Ostwald mit Jörg Martin Munsonius, 2019

    Lektorat: Kerstin Peschel

    © dieser Ausgabe 2019 by Alfred Bekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

    www.AlfredBekker.de

    postmaster@alfredbekker.de

    Klappentext:

    Bei ihrer Suche nach Garpur, ihrem Geliebten, trifft Fringa im Augenblick höchster Gefahr auf ihren alten Freund Andwardi und dessen Berserker. Aber ein geheimnisvoller Gegner zieht seine Fäden im Hintergrund. Er bezahlt Mörder, die ihm Fringa bringen sollen – tot oder lebendig.

    Bolthar, der in letzter Zeit einige Niederlagen hinnehmen musste, macht weiter Jagd auf König Harald und dessen Verbündete. Und plötzlich tauchen diese wilden Krieger aus dem hohen Norden auf, die eine Bruderschaft bilden und sich Jómskrieger nennen – sind sie neue Feinde oder Freunde?

    ***

    1.

    Das Gelächter verstummte schlagartig, als die Frau den Raum durchquerte und an der hinteren Wand der Schenke Platz an einem leeren Tisch nahm. Sie hatte sich von dem Wirt bei ihrem Eintritt einen Krug mit Bier füllen lassen und hielt ihn nachlässig in einer Hand, während ihre Blicke über die Gäste gingen. Manch einer mochte sich unbehaglich unter ihrem Blick fühlen, senkte rasch den Kopf und verbarg damit seine Neugierde.

    Denn Neugierde hatte alle in diesem Moment gepackt.

    Mitten in die Gesellschaft von rauen, kampferprobten Männern war diese Rothaarige geplatzt, und sie schien nicht einen Augenblick verlegen zu sein, als sich mindestens zehn Augenpaare bei ihrem Eintritt auf sie gerichtet hatten.

    Jetzt stand an einem der anderen Tische, die aus groben, dicken Schiffsplanken zusammengefügt waren, ein nicht sonderlich großer, aber breitschultriger Mann auf. Sein schwarzer Bart gab ihm ein finsteres Aussehen, und sein unsteter Blick aus dunklen Augen trug nicht dazu bei, seine Erscheinung freundlicher wirken zu lassen.

    Breitbeinig ging er durch den Raum bis zu ihrem Tisch, und wer ihn dabei mit scharfem Auge beobachtete, konnte erkennen, dass seine Bewegungen etwas fahrig wirkten. Jedenfalls schien er bereits einiges getrunken zu haben, und nun wollte er offenbar diese Frau herausfordern.

    „Hey!, rief er mit tiefer, röhrender Stimme wie ein Elch in der Brunft. „Hey, du da! Was bildest du dir eigentlich ein? Du kommst hier herein, trägst eine Brünne und ein auffallendes Schwert an der Seite, setzt dich hier einfach her und trinkst ein Bier? Willst du uns verhöhnen? Leg das Schwert auf den Tisch und verschwinde von hier, oder ich schwöre dir, dass du es bereust!

    Die rothaarige Frau machte dem Wirt ein Zeichen, und als der nicht reagierte, rief sie mit lauter Stimme: „Bring mir noch einen Krug von dem Bier, Wirt. Und wenn du Ärger vermeiden willst, bring diesem Mann auch ein Bier auf meine Kosten. Das trinkt er sicher gern noch aus, und dann wird er gehen!"

    Niemand rührte sich, auch der Wirt schien wie erstarrt hinter den Brettern zu stehen, auf denen ein Bierfass neben zahlreichen Bierkrügen stand. Es war augenblicklich so still geworden, dass man das Fiepen einer Maus in der Wand gehört hätte.

    Dann aber polterte der Mann laut heraus:

    „Ich scheiße auf dein Bier, verstehst du? Steh auf und verschwinde, ehe ich dir die Beine auf den Tisch nagele und dich so durchvögele, dass dir das Schmalz aus den Ohren läuft, du verdammte Hure!"

    Die Rothaarige lachte kehlig auf, leerte ihren Krug und hob ihn hoch, damit der Wirt sehen konnte, dass sie einen weiteren bestellen wollte. Dem Mann vor ihrem Tisch schien aber jetzt der Kragen zu platzen. Mit einer raschen Armbewegung fegte er den leeren Krug vom Tisch, kaum dass die Frau ihn wieder abgestellt hatte. Als Nächstes zog er seinen Sax aus der Scheide. Noch bevor er jedoch damit einen Schritt auf die Frau zumachen konnte, erstarrte er in seiner Bewegung.

    Die Klinge eines kostbar aussehenden, sehr langen und scharfen Schwertes hatte ihn gestoppt. Ohne dass er es eigentlich richtig wahrgenommen hatte, war die Frau aufgesprungen und hatte dabei das Schwert in einer eleganten, fließenden Bewegung gezogen. Jetzt spürte er es an seinem Hals auf schmerzhafte Weise. Der Mann erstarrte in seiner Stellung, während die rothaarige Frau um ihn herumging, dabei die Spitze ihrer Waffe unmittelbar am Hals balancierend. Einen leichten Ritz hatte es in der empfindlichen Haut bereits gegeben, und das Blut war aus der harmlosen Wunde ausgetreten, lief in einer dünnen, schmalen Bahn am Hals entlang und verschwand hinter dem Halsausschnitt seiner Tunica. Der Mann war wie gelähmt und verfolgte mit weit aufgerissenen Augen, wie die Rothaarige ihn einmal umkreiste. Dabei zog sie ihm den Sax aus der Hand und warf ihn mit einem dröhnenden Geräusch auf den Tisch.

    „So, mein Lieber, jetzt wollen wir einmal über dein Benehmen reden!", erklärte ihm die Frau, während sie direkt vor ihm stehen geblieben war, die Schwertspitze noch immer gegen seinen Hals gerichtet.

    Unwillkürlich musste der Mann schlucken und jetzt blinzelte er ungläubig die Rothaarige an. Wie war das so rasch gegangen? Hatte man ihm nicht gesagt, dass ein festes Auftreten eines Mannes die Kriegerin stoppen würde? Was hatte sie stattdessen getan? Ihm kurzerhand die Waffe aus der Hand genommen und ihn handlungsunfähig gemacht – und nun ...? Er verfluchte in Gedanken den Mann, der ihm den Auftrag gegeben hatte, auf eine rothaarige Kriegerin zu achten und sie dann einfach niederzuschlagen.

    Die Belohnung für diese Tat sollte in zwei silbernen Armreifen bestehen, die ihm der Unbekannte gezeigt und nach denen der Mann gierig gegriffen hatte.

    „Nach dem erfüllten Auftrag, mein Lieber, nicht vorher. Und sei gewiss, dass ich dich nicht aus den Augen lassen werde!"

    In dem kurzen Augenblick seiner Entwaffnung wirbelten die Bilder der Erinnerung an diese Begegnung durch seinen Kopf. Vífill, ein verschlagener, alt gedienter Krieger unter verschiedenen Herren, oftmals in der Stadt als gedungener Mörder unterwegs, hatte laut gelacht.

    „Eine Frau, ja? Und dafür zwei Armringe! Wo ist da der Haken?"

    Der Unbekannte musterte Vífill von Kopf bis Fuß. Unter seiner Kapuze,

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