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Digital Marketing Leitfaden: Strategien für Wachstum

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Digital Marketing Leitfaden: Strategien für Wachstum

Bewertungen:
5/5 (1 Bewertung)
Länge:
302 Seiten
2 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
Mar 19, 2019
ISBN:
9783749438532
Format:
Buch

Beschreibung

Vorsprung gewinnen durch strategisches Wachstum mit Digital Marketing

Der Leitfaden für Digital Marketing ist ein roter Faden für alle Marketing-Verantwortlichen, Manager und Studenten, die Digital Marketing strategisch planen und systematisch durchführen möchten. Das Buch hat viele Praxisbeispiele, ist leicht verständlich und wird von vielen Experten empfohlen.

Durch die Digitalisierung verändert sich das Marketing in einem phänomenalen Tempo. Innovative Technologien verändern die Art und Weise, wie Unternehmen und Kunden auf globaler Ebene miteinander interagieren und kommunizieren. Das Buch „Digital Marketing“ ist ein praktischer Leitfaden zum Digital Business mit den Regeln neuer Medien und der Erforschung der neuen Kunden Generation. Es erläutert digitale Marketing-Strategien mit Crossmedia-Kampagnen, die mit Marketing-Hubs und Künstlicher Intelligenz automatisiert ausgespielt werden.

Experten-Meinungen zum Buch

Prof. Dr. Bodo Kluxen (Universität Fuzhou, China und Hochschule Fresenius): Zum Thema Digital Marketing in Theorie und Praxis findet sich derzeit nichts Intelligenteres auf dem Markt. Man spürt den hohen Praxisbezug der Autorin und ihre Praxis-Erfahrungen. Die Themen und Beispiele sind hochaktuell. Durch eine Roadmap und Leitfäden können die Themen sofort angewandt werden.

Prof. Dr. Markus Kiefer an der FOM Hochschule: Claudia Hilker hat bislang bereits beachtliche Fachbücher vorgelegt. Dabei hat sie nicht den Anspruch erhoben, Social Media Marketing, Online-Marketing und Content Marketing neu zu erfinden. Aber sie hat mit ihren gleichermaßen systematischen wie umsetzungsstarken Publikationen stets bemerkenswerte, orientierende und für Klarheit sorgende Beiträge zur Fachdebatte geliefert.

Prof. Dr. Volker Eickenberg an der FOM Hochschule: Frau Prof. Dr. Hilker zeigt mit ihrem neuesten Werk Lösungen auf, die Anregungen bieten, die zur Entwicklung von neuen grundsätzlichen Entscheidungen mit langfristigen Auswirkungen führen können. Die Autorin liefert somit einen wertvollen Beitrag, um die digitalen Aktivitäten der Unternehmen in konkrete Umsatzzahlen zu verwandeln.

Prof. Dr. Michael Bernecker, Geschäftsführer Deutsches Institut für Marketing: Ein Werk wie dieses ist Gold wert für alle, die eine Grundlage für die Weiterentwicklung ihres Marketings hin zu den modernen Ansprüchen der digitalen Welt suchen. Claudia Hilker bietet strategische Ansätze und praktische Leitfäden für die wichtigsten Marketing-Aktivitäten. Das Buch dient als Grundlagenwerk für digitale Neulinge und gibt auch erfahrenen Marketers neue Denkanstöße für ihre Strategien.
Herausgeber:
Freigegeben:
Mar 19, 2019
ISBN:
9783749438532
Format:
Buch

Über den Autor

Prof. Dr. Claudia Hilker lehrt Marketing an der Fresenius Hochschule. Als Inhaberin von „Hilker Consulting“ berät sie renommierte Unternehmen zum strategischen Digital Marketing. Ihr Team sorgt für die Umsetzung der Leistungen, z.B. Content Marketing, Social Media, Marketing Automation. Zudem leitet sie die „Akademie zur Digitalisierung“, die Weiterbildungen zur digitalen Transformation mit Innovations-, Change-Management und Digital Marketing anbietet. Als Autorin schreibt sie Marketing-Fachbücher. Als Speaker spricht sie auf Events über Digitalisierung, Digitalisierung im Marketing und Innovationen. Mehr: www.hilker-consulting.de und www.akademie-für-digitalisierung.de sowie www.digital-Marketing-leitfaden.de


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Buchvorschau

Digital Marketing Leitfaden - Claudia Hilker

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1. Digital Marketing Grundlagen

In diesem Kapitel geht es um grundlegendes Wissen im Bereich Digital Marketing, z.B. Begrifflichkeiten, Entwicklungen und Trends. Zudem werden Ansätze, Wirkungsweisen und Herausforderungen im Marketing 4.0 erläutert sowie neue Berufsbilder im Digital Marketing vorgestellt. Handlungsempfehlungen zum Change-Prozess im Marketing runden das Kapitel ab.

1.1 Definition Digital Marketing

Abb. 1: Digital Marketing Instrumente, eigene Darstellung

Digital Marketing beschäftigt sich auf Basis digitaler Geräte mit den Konsumenten. Der Begriff wurde erstmals in den 1990er-Jahren verwendet. Ab 2010 wurde Digital Marketing als effizienter Ansatz entwickelt, mit dem Unternehmen Kundenbeziehungen über digitale Endgeräte gewinnen. Mit Digital Marketing können Unternehmen ihre Online-Performance verbessern. Im Zentrum stehen dabei die eigene Website, am besten mit einem Corporate Blog, und das Content Marketing. Zudem spielen Social-Media- und Suchmaschinenmarketing wie SEO und Mobile Marketing im Digital Marketing eine wichtige Rolle.

Traditionelles Marketing versus Digital Marketing

Traditionelles Marketing unterscheidet sich von Digital Marketing durch zahlreiche Merkmale, wie die folgende Übersicht zeigt. Aus dem traditionellen Marketing kennen wir Instrumente wie den persönlichen Verkauf, Broschüren, Flyer, Anzeigen, während Digital Marketing digitale Medienformate wie Website, Mail und Social Media nutzt.

Tab. 1: Traditionelles versus Digital Marketing in Anlehnung an Kotler, 2017

Digital Marketing versus Online-Marketing

Digital Marketing und Online Marketing werden manchmal synonym gebraucht. Besser ist es, sie wie folgt zu unterscheiden:

Online Marketing umfasst Website-, E-Mail-Marketing bzw. Internet-Marketing. Man kommuniziert seine Werbebotschaften also online-basiert. In diesem Buch wird Online-Marketing als Teil des digitalen Marketings behandelt.

Digital Marketing geht über Online-Marketing hinaus. Man verteilt Werbebotschaften über digitale Kanäle und Plattformen. Instrumente im Digital Marketing sind z.B.: Websites, SEO, E-Mail-Marketing, Influencer-Marketing, Mobile Marketing, PPC, Video-Marketing, elektronische Display Werbetafeln, Affiliate-Marketing, mobile Werbung.

Schlüsselkonzepte im Digital Marketing

Wichtige Schlüsselkonzepte und Methoden im Digital Marketing sind:

Segmentierung: Im Digital Marketing liegt ein wichtiger Fokus auf der Segmentierung, um in bestimmten Märkten sowohl B2B- als auch B2C-Zielkunden zu erreichen.

Omnichannel Management: Mit einer Social CRM- (Customer Relationship Management) Software, wie zum Beispiel Salesforce, lässt sich die Kundenkommunikation kanalübergreifend in Echtzeitkommunikation gestalten.

Content Marketing: SEO-orientierte und kundenzentrierte Themen werden von Unternehmen online bereitgestellt, um darüber neue Kunde zu gewinnen.

Crossmedia-Kommunikation: Push- und Pull-Technologien können kombiniert werden, z.B. wenn eine E-Mail-Kampagne einen Banner oder Link zu einem Download-Inhalt enthält.

Influencer Marketing: Beeinflusser zu identifizieren ist ein wichtiges Konzept im digitalen Targeting, um sie über bezahlte Werbung wie Facebook Ads oder Google-Kampagnen zu erreichen.

Chancen im Digital Marketing

Personalisierte Zielgruppenansprache, geringere Kosten, Messbarkeit und Marketing Automation sind nur einige der vielen Chancen, die das Digital Marketing für Unternehmen bietet. Diese sollten Sie ebenso wie einige Risiken (hoher Zeitaufwand, starke Onlineausrichtung usw.) abwägen, bevor Sie die nächsten Schritte gehen. Hilfreich, um herauszufinden, was im eigenen Unternehmen im Marketing gut bzw. schlecht läuft, ist ein Marketing-Audit.

1.2 Stellenwert und Investitionen

Im internationalen Vergleich zeigt sich, dass es für Deutschland noch viel Potenzial für Digital Marketing gibt. Der Umsatz im Markt für Digitale Werbung lag in den USA bei 77 Milliarden Euro im Jahr 2016, Großbritannien lag bei etwa 13 Milliarden Euro und Deutschland bei 6 Milliarden Euro, so Statista (2018).

Doch die Investitionen in das Digital Marketing steigen immer weiter an. Im Jahr 2017 beliefen sich die Investitionen in digitale Werbung in Europa auf rund 48 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Zehn Jahre zuvor waren es erst 9,3 Milliarden Euro, siehe folgende Abbildung: Investitionen in digitale Werbung in Europa.

Abb 2: Investitionen in digitale Werbung in Europa Quelle: IAB Europe

Erhebungszeitraum: 2006 bis 2017, Region Europa, Mai 2018, in Milliarden Euro

Der Umsatz im Bereich Digital Werbung beträgt 2018 in Deutschland etwa 9,6 Mrd. Euro. Das größte Marktsegment ist Suchmaschinenwerbung mit einem Volumen von 4 Mrd. Euro. Im Jahr 2022 werden voraussichtlich 50% des Gesamtumsatzes im Digital Marketing auf mobile Werbung entfallen. 20,3% des Display-Werbeumsatzes entfallen auf den Einzelhandel.

1.3 Digitale Medienrevolution

Unternehmen, die heutzutage ihre Zielgruppen mit gezieltem Content ansprechen wollen, brauchen eine umfassende Kommunikationsstrategie, um (potenzielle) Kunden auch online begleiten und damit die Kaufentscheidung nachhaltig beeinflussen zu können. Content Marketing bedarf einer Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten und Grenzen seines Einsatzes in der interaktiven Echtzeit-Kommunikation. Zu diesem Zweck müssen Content Manager das Mediennutzungsverhalten ständig evaluieren, auch um schneller auf aktuelle Trends reagieren zu können.

Das neue Mediennutzungsverhalten mit digitalem Schwerpunkt ist ein wesentlicher Grund dafür, dass Digital Marketing immer wichtiger wird. Denn die Konsumenten verwenden immer häufiger digitale Medien wie Smartphones oder Tabletts. Deshalb müssen sich auch Unternehmen an das neue Mediennutzungsverhalten anpassen. Sie müssen die Customer Journey, also die Kundenreise, analysieren und die Erkenntnisse verwenden, um ihr Touchpoint Marketing aufzubauen. Wenn Unternehmen sich nicht an das neue digitale Mediennutzungsverhalten anpassen, entgehen ihnen neue Kunden. Zudem werden ihnen auch Stammkunden verlorengehen. Deshalb muss jedes Marketing-Budget auf seine Wirksamkeit hinterfragt und neu verteilt werden.

Bei digitalen Vorreitern wie Salesforce oder Hubspot gilt bereits heute das Motto „Digital first". Das bedeutet: Alle Marketing-Materialien werden zunächst in digitalen Formaten für die Online-Kanäle – Websites, Blogs, Social Media – erstellt. Nur wenige ausgewählte Materialien werden zum Einsatz auf Messen und Akquise-Gesprächen mit Neukunden noch als Printmaterialien produziert.

In vielen Unternehmen hat Social Media längst Einzug erhalten. Facebook, Twitter, Xing und Co. sind für Social-Media-Einsteiger ein weites Feld. Privat kann man sich vielleicht aus den Social Media noch raushalten, aber erfolgreiche Unternehmen können sich vor der digitalen Transformation nicht sperren. Denn der Kunde ist die meiste Zeit des Tages online. Das zeigt auch die ARD/ZDF-Onlinestudie 2018.

Mediennutzung: ARD/ZDF-Onlinestudie 2018

63,3 Millionen Menschen sind nun in der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahren online. Das entspricht einem Anteil von 90 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr 2017 sind noch einmal knapp eine Million Internet-Nutzer hinzugekommen, so die ARD/ZDF-Onlinestudie 2018¹.

Abb. 3: ARD/ZDF-Onlinestudie 2018: Tägliche Nutzungsdauer des Internets 2018,

Quelle: obs/ZDF/ZDF/ARD/PGMultimedia/pixelpublic

Tägliche Nutzung steigt: Besonders deutlich ist laut der die Anzahl der Menschen gestiegen, die das Internet täglich nutzen. Das Plus liegt bei 3,8 Millionen. Seit 2015 hat sich dieser Zahl von 44,5 Millionen auf 54,0 Millionen erhöht und liegt aktuell bei 77 Prozent. Zum Medienkonsum wird das Internet von 39 Prozent täglich genutzt. Der Rest verteilt sich auf die Individualkommunikation mit Messenger-Diensten, Surfen, Shoppen, Suchen und Spielen.

Die tägliche Nutzungszeit ist weiter gestiegen. Täglich 202 Minuten verbringt eine Person ab 14 Jahren online mit dem Ansehen von Fernsehsendungen oder Videos. Das sind 3 Stunden und 20 Min täglich. Bei den unter 30-Jährigen beträgt die tägliche Nutzungszeit knapp sechs Stunden. 70-Jährige sind knapp eine Stunde täglich online.

Der Anteil der „live-Nutzung beträgt dabei 163 Minuten, während der „On-Demand-Anteil bei 39 Minuten liegt. Die zumindest wöchentliche Nutzung von Video-online-Angeboten liegt bei 60 Prozent, im Vorjahr lag sie noch bei 52 Prozent. Der Zuwachs ergibt sich aus folgenden Nutzungssteigerungen:

Videoportale: 39 Prozent nutzen sie mindestens einmal wöchentlich (plus 8 Prozentpunkte)

Video-Streamingdiensten: 31 Prozent (plus 8 Prozentpunkte)

Online-Sendungen der Fernsehsender: 24 Prozent (plus 6 Prozentpunkte).

Musikstreaming: dynamisches Wachstum

Mit 49 Prozent (plus 3 Prozentpunkte) hört rund die Hälfte der deutschsprachigen Bevölkerung einmal in der Woche Audioformate im Internet. Dabei werden Musik-Streamingdienste wie Spotify, Apple Music oder Amazon Music mit dynamischem Wachstum von 27 Prozent wöchentlich oder öfter genutzt.

Konstant 14 Prozent hören Radioprogramme live über das im Internet, unter den 30- bis 49-Jährigen sind es 20 Prozent. Die On-demand-Nutzung von Radiosendungen und Audio-Podcasts liegt in etwa auf dem Niveau des Vorjahres: 4 beziehungsweise 3 Prozent der Menschen nutzen diese Angebote mindestens einmal pro Woche.

Die Ergebnisse im Online Mediennutzungsverhalten bestätigen den immer steigenden Stellenwert von Social-Media-Marketing. Es bietet Unternehmen die Möglichkeit, neue Kunden durch moderne Maßnahmen zu erreichen. Gerade durch die mobile Nutzung des Internet ist die Mediennutzung in den letzten Jahren stetig angestiegen.

Die Zukunft für Medien und Marketing ist digital, da sind sich die Experten einig. Innovative Technologien ermöglichen es, Kunden automatisch bedürfnisorientiert zu bedienen. Seit Jahren beobachte ich diese Entwicklungen. Dabei sind die Prognosen der amerikanischen IT-Markforschungsinstituts Gartners meinungsführend, siehe Kapitel 10.

1.4 Praxisbeispiele zum Digital Marketing

Das Praxisbeispiel Zalando zeigt ein anschauliches Beispiel dazu. Aufgrund eines Change-Projektes bei Zalando dominieren jetzt Algorithmen und KI (Künstliche Intelligenz, siehe Kapitel 10) das Marketing.

Die bisherigen Marketingaufgaben werden zwar nicht ganz verschwinden, aber doch deutlich weniger personalintensiv betrieben. Die Modeplattform verzichtete zum Beispiel auf 200 bis 250 Mitarbeiter im Online-Marketing, stellte jedoch im Gegenzug 2.000 neue Mitarbeiter im Digital Marketing ein, die KI, Personalisierung und Individualisierung mit Automatisierung zügig vorantreiben sollen.²

Automatisierte Werbung basiert auf Algorithmen. Das funktioniert perfekt, wenn Kunden individuelle Einkaufserlebnisse und automatisierte Dialoge wünschen. Als eingeloggte Kundin werde ich zum Beispiel direkt auf die passende Unterseite in Bezug auf meine Kaufpräferenzen gelenkt (www.zalando.de/damen-home), statt zur Startseite (www.zalando.de).

Auch meine E-Mails sind an mein Nutzungsverhalten bei Zalando angepasst. Wenn ich beispielsweise nach Kleidern gesucht habe, erhalte ich einen Tag später Kaufempfehlungen entsprechend meiner Kaufpräferenzen per Mail.

Digital Marketers müssen wie Pfadfinder digitale Spuren lesen können, sie interpretieren und direkte Maßnahmen zum Abverkauf automatisch durchführen. Das Beispiel Zalando ist eines von vielen: Es macht deutlich, dass der Jobwandel durch Digital Marketing massiv voranschreitet und KI und Big Data das Marketing reformieren und neue Anforderungen an die Marketer stellen.

Gesucht werden im Digital Marketing von Zalando Marketers mit Kenntnissen in der Programmierung und Datenanalyse. Texter, die nur Blogartikel, Mailings und Newsletter texten können, sind mit diesen Aufgaben ohne weitere Qualifizierung überfordert. Hinzu kommt: Personen mit ausgeprägten digitalen Fähigkeiten zu finden ist angesichts der aktuellen Marktlage nicht gerade leicht. Auch nicht für Zalando, die bereits über einen großen Bekanntheitsgrad verfügen.

Einige Mitarbeiter sollen laut Zalando im Unternehmen verbleiben und dort neue Jobs finden. Das ist auch sinnvoll, denn bereits heute sind viele Marketing-Jobs stark von der Datenanalyse geprägt. Und wer die Marken-DNA und die unternehmensspezifischen Workflows nicht erst mühsam erlernen muss, ist auch in einem neuen Umfeld schneller produktiv als ein gänzlich neuer Mitarbeiter.

Das Beispiel Zalando zeigt: Ein Jobprofil wie „Online Marketer", das vor einigen Jahren noch als so innovativ galt, dass es schwierig war, dafür qualifizierte Fachkräfte zu finden, ist schon heute reif für die Weiterbildung. Für Mitarbeiter im Marketing steigt damit die Notwendigkeit zur permanenten Weiterbildung und Flexibilität. Für Unternehmen bedeutet es, die Mitarbeiter für den digitalen Wandel im eigenen Aufgabenprofil fit zu machen.

Marketing-Aufgaben in einem E-Commerce-Unternehmen sind heute bereits so datengetrieben, dass es empfehlenswert ist, auf das Know-how vorhandener Marketingkräfte zu setzen, weil sonst Loyalität und Vertrauen im Unternehmen zum Problem werden.

1.5 Marketing von 1.0 bis 4.0

„Marken können nicht mehr anders: Sie müssen sich über Social Media mit den Verbrauchern vernetzen", beschreibt der Marketing-Experte Philip Kotler (2017) in seinem Buch Marketing 4.0.die Umrisse des Marketings im Zeitalter der Digitalisierung. Welche Veränderungen bringt das Marketing 4.0 im digitalen Zeitalter noch mit sich?

Was ist Marketing 4.0?

Die Nummerierung 4.0 ist an die Software-Namenskonvention angelehnt und leitet sich aus der Bezeichnung für den Wandel von Web 1.0 zu Web 2.0 ab. Die folgende Liste beschreibt die Marketingentwicklung vom produktorientierten Marketing 1.0 über das verbraucherorientierte Marketing 2.0 und das beziehungsorientierten Marketing 3.0 bis hin zum Marketing 4.0 mit der Digitalisierung als Treiber. ³

Tab. 2: Digitaler Wandel im Marketing von 1.0 bis 4.0,

eigene Darstellung, in Anlehnung an Kotler, (2017)

Marketing 1.0 bezeichnet den Ursprung des Marketings mit seiner Kernkompetenz, alle Marketingaktivitäten auf die Produkte auszurichten, um die Kundenbedürfnisse

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