Der Arzt vom Tegernsee 18 – Arztroman: Die falsche Freundin

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Der Arzt vom Tegernsee 18 – Arztroman: Die falsche Freundin

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Länge: 107 Seiten1 Stunde

Beschreibung

Dr. Baumann ist ein echter Menschenfreund, rund um die Uhr im Einsatz, immer mit einem offenen Ohr für die Nöte und Sorgen seiner Patienten, ein Arzt und Lebensretter aus Berufung, wie ihn sich jeder an Leib und Seele Erkrankte wünscht. Seine Praxis befindet sich in malerischer, idyllischer Lage, umgeben von Bergen, Hügeln und kristallklaren Bergseen – in Deutschlands beliebtestem Reiseland, in Bayern, wo die Herzen der Menschen für die Heimat schlagen. Der ideale Schauplatz für eine besondere, heimatliches Lokalkolorit vermittelnde Arztromanserie, die ebenso plastisch wie einfühlsam von der beliebten Schriftstellerin Laura Martens erzählt wird.

Die große Serie Der Arzt vom Tegernsee steht für Erfolg – Arztroman, Heimatroman und romantischer Liebesroman in einem!

Helmut Kronmüller beschattete die Augen mit der Hand und blickte dem Segelboot nach, das wenige Meter vom Ufer entfernt in Richtung Rottach-Egern an ihm vorbeizog. Er dachte daran, wieviel Stunden er früher mit seiner Frau auf dem See verbracht hatte. Damals war seine Welt noch in Ordnung gewesen, da hatte ihn noch nicht der Spielteufel gepackt gehabt. Fast unhörbar stöhnte der Mann auf. Wie wünschte er sich, die Jahre zurückspulen zu können, noch einmal ganz von vorn anzufangen. Er hatte das Glück in den Händen gehalten und dennoch verloren, die Liebe seiner Frau und seines Töchterchens im wahrsten Sinne des Wortes verspielt. Helmut Kronmüller steckte die Hände in die Hosentaschen. Er fragte sich, ob es richtig gewesen war, nach Tegernsee zurückzukehren. Nach den langen Jahren in Amerika fühlte er sich hier fremd, obwohl der See derselbe geblieben war und auch die Gipfel der Berge um ihn herum sich nicht verändert hatten und es ihm vorkam, als würden sie ihm ein Willkommen zurufen. Langsam wandte er sich um und schaute zur Stadt. Ganz deutlich konnte er hinter den Bäumen die Türme des ehemaligen Klosters erkennen. Ein Lächeln erhellte sein Gesicht, als ihm einfiel, wie er während seiner Schulzeit mit seinen Kameraden durch das Tegernseer Schloß gestreift war. Keinen Winkel hatte es in dem weitläufigen Gebäude gegeben, den sie nicht untersucht hätten. Selbst die Kellergewölbe, die noch aus der Zeit des Klosters stammten, waren nicht vor ihnen sicher gewesen. "Wuw!" machte es plötzlich hinter ihm. Helmut Kronmüller drehte sich um. "Wer bist du denn?" fragte er den dunklen Mischlingshund, der vor ihm stand und herausfordernd mit seiner Rute wedelte. "Willst du spielen?"
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