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Der Maskenmann. Ostfrieslandkrimi

Der Maskenmann. Ostfrieslandkrimi

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Der Maskenmann. Ostfrieslandkrimi

Länge:
205 Seiten
7 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
29. März 2019
ISBN:
9783990740613
Format:
Buch

Beschreibung

Ein Wiener ermittelt im Norden Deutschlands
Den Witwer Alexander Graninger, einen pensionierten Wiener Kriminalbeamten, hat es nach Leer in Ostfriesland verschlagen. Er nimmt die vorübergehende Stellung eines Housesitters in einer feudalen Villa an, da die Besitzerin verreisen muss. Ein paar Kilometer weiter verbringt das Wiener Pensionistenpaar Novak mit Enkel Fabian den Urlaub. Zufällig findet der aufgeweckte Junge während des Spielens am Strand eine im Sand vergrabene Pfeife mit einer versteckten mysteriösen Botschaft. Und löst damit eine verhängnisvolle Kette von Ereignissen aus. Die Wege von Graninger und Novak kreuzen sich. Doch es scheint zu spät zu sein. Denn ein Killer liegt bereits auf der Lauer.

Herausgeber:
Freigegeben:
29. März 2019
ISBN:
9783990740613
Format:
Buch

Über den Autor


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Der Maskenmann. Ostfrieslandkrimi - Günther Zäuner

2

Prolog

»Das muss es wohl sein«, murmelt er und blickt sich um, während er sich langsam dem Anwesen nähert. »Wenn das Navi mich nicht in die Irre geleitet hat, bin ich hier richtig … Ja, Leeraner Handelshafen … Äußerst vornehm und nobel.« Er ist sichtlich beeindruckt und fährt im Schritttempo auf die imposante Auffahrt zu. »Wenn du das legal schaffen willst, hast du entweder die Gabe, aus Dreck Gold zu machen, oder einen besonderen Riecher fürs Geschäft; du bist schon reich geboren, oder du hast in eine begüterte Familie eingeheiratet. Vielleicht geerbt?«

Dann kommt wieder der alte Kriminalbeamte zum Vorschein.

»Wenn nichts davon zutrifft und du illegal zu einer solchen Villa gekommen bist, musst du äußerst erfolgreich etliche krumme Dinger gedreht haben, ohne dass man dich erwischt hat. Da können wir mit unserer Wohnung nicht mithalten, Beate.« Er blickt auf das kleine Foto, das am Armaturenbrett klebt. »Ja, mein Schatz, dafür muss man einen fetten Jackpot im Lotto gewinnen oder bei den Euro-Millionen abstauben. Normale Leute wie wir können davon nur träumen. Vielleicht ist der Traum auch besser …« Er kann sich an diesem imposanten Haus nicht sattsehen. »Diese Bude muss auch erhalten werden.«

Lieber parkt er unten, benützt nicht die ausladende Auffahrt, stellt den Motor ab, steigt aus und streckt sich durch. Sein bis unters Dach vollgepackter Skoda Fabia Combi passt nicht so recht in dieses Ambiente, findet er und geniert sich ein wenig. Im Außenspiegel überprüft er sein Äußeres, zupft ein wenig seine legere Freizeitkleidung zurecht, atmet tief durch. Das ist Seeluft. Kein Vergleich mit Wien, wo er herkommt.

Früher hatte er berufsbedingt öfters in mondänen Haushalten zu tun, aber nun ist es doch etwas ganz anderes. Jetzt soll er hier für längere Zeit wohnen.

»Willkommen in Leer!«, hört er in seinem Rücken eine helle, freundliche Frauenstimme. »Endlich lernen wir uns persönlich kennen.«

Er dreht sich um und sieht die Dame des Hauses, mit der er seit rund drei Monaten in kontinuierlichen Abständen entweder per Mail, Skype oder Telefon kommuniziert hatte. Sie geht ihm in Jeans und lässigem T-Shirt entgegen, wirkt auf den ersten Blick gar nicht wie die Besitzerin, eher wie eine Hausangestellte. Doch bereits beim zweiten Blick sieht man anhand des wenigen, aber umso teureren Schmucks, den sie trägt, wer vor einem steht.

»Guten Tag, Frau Hernström«, begrüßt er sie. Auf halber Höhe der Auffahrt treffen sie aufeinander und schütteln sich herzlich die Hände. »Sehr erfreut.«

»Ganz meinerseits, Herr Graninger«, strahlt die äußerst attraktive, sehr sportlich wirkende und knapp vierzigjährige Silke Hernström. »Warum sind Sie nicht gleich hochgefahren?«

»Nun«, der pensionierte Kriminalbeamte wirkt etwas verlegen, »mit meinem ganzen Zeug und …«

»Aber, ich bitte Sie«, unterbricht Hernström ihn und weiß genau, was er meint, »für die kommenden zwei Monate wird das Ihr Zuhause sein. Ach, ich liebe diese Wiener Sprachfärbung! Ich muss unbedingt wieder dorthin. Es ist viel zu lange her, seit ich zuletzt in dieser wunderschönen Stadt war.«

Genau so hat sie sich ihren Housesitter vorgestellt. Ein sympathischer, vertrauenserweckender Opa-Typ, bei dem ihr Eigentum bestens aufgehoben ist und sie es nach ihrer Rückkehr ebenso unversehrt wie vollzählig vorfinden wird. Darüber macht sie sich keinerlei Sorgen.

Via Skype konnte Silke Hernström sich zwar bereits ein ungefähres Bild machen, doch das persönliche Treffen ist etwas anderes als von Bildschirm zu Bildschirm über diese große Entfernung zwischen Leer und Wien. Sie handelt nach ihrem Bauchgefühl, und das sagt ihr, ihre Wahl ist goldrichtig gewesen.

Ausschlaggebend, dass Alexander Graninger das große Los ziehen durfte, war neben der überaus korrekten Kommunikation, dass er pensionierter Kriminalbeamter ist und das problemlos beweisen konnte. Ein klarer Vorteil gegenüber den anderen Bewerbern, die aus unterschiedlichsten Motiven an diesem Kurzzeitjob interessiert waren.

Darunter viele junge Leute, hauptsächlich Studenten, die einmal kostenlos für längere Zeit in einer riesigen Prachtvilla wohnen möchten. Aber auch einige Hartz-IV-Empfänger, denen das Leben einen Streich nach dem anderen spielt, die endlich einmal erleben wollen, wie sich Luxus anfühlt.

Bei etlichen Bewerbungen schreckten die Fotos Hernström ab, die in den Anhängen mitgesendet wurden, und las gar nicht mehr in den Unterlagen weiter. Vielleicht nur dumme Vorurteile, doch einige Visagen eignen sich durchaus für Fahndungsfotos.

Silke Hernström hatte einmal die Dienste eines Housesitters in Anspruch genommen. Vor zwei Jahren quartierte sich Anja Sollonder für drei Monate bei ihr ein. Im Grunde machte Hernström keine schlechten Erfahrungen mit der gebürtigen Hamburgerin. Diese hielt das Anwesen tipptopp in Schuss, war überaus korrekt und penibel. Dennoch wollte sie Sollonders Dienste nicht nochmals im Haus haben.

Silke Hernström kann es auf den Tod nicht leiden, wenn jemand Fremder in ihren persönlichen Sachen herumstöbert, und der Gipfel der Frechheit war, dass Sollonder ihre Garderobe anprobierte, in ihren Schuhen herumlief und ihre Parfüms benutzte.

Natürlich sind Hernströms Klamotten nicht von der Stange, und ihre Schuhe stammen nicht aus dem Ausverkauf. Bevor sie abreiste, hinterließ sie verschiedene Geheimzeichen, und prompt tappte Anja Sollonder in die Falle. Zwar war alles unbeschädigt und sauber, es fehlte kein einziges Stück. Selbst vor ihrem Schmuck machte die Hamburgerin nicht halt. Die teureren Stücke lagern ohnehin im Tresor, und die besonders wertvollen werden in einem Banksafe aufbewahrt.

Daher hat Silke Hernström in ihrem Internetinserat ausdrücklich nach einem Mann gesucht, und nach eingehender Prüfung macht nun Alexander Graninger das Rennen. Was soll mit einem pensionierten Staatsdiener, der sich Recht und Ordnung verpflichtet hat, schiefgehen?

»Jetzt kommen Sie herein, Herr Graninger«, fordert sie den ehemaligen Kriminalbeamten auf, »ich habe eine kleine Erfrischung vorbereitet.«

Auffällig für Graninger, dass er bisher keine dienstbaren Geister sieht. Eigentlich hat er in diesem Haus eine Empfangsdame oder ein Dienstmädchen erwartet, das sich vorerst seiner annimmt, und die Hausfrau tritt später in Erscheinung. Sie wird doch in diesem Riesenkasten nicht allein wohnen und ihn instand halten?

Während ihrer gemeinsamen Korrespondenz wollte er nicht indiskret sein, und sie verlor über ihren Familienstand kein Wort. Jetzt wartet er auf eine günstige Gelegenheit. Heute wird sie wohl ihre Karten auf den Tisch legen. Es ist dieses berufsbedingte Misstrauen, das Alexander Graninger selbst in der Pension nicht ablegen kann. Einmal Bulle, immer Bulle.

»Kommen Sie, Herr Graninger, jetzt trinken Sie etwas. Ruhen Sie sich ein wenig aus.«

Silke Hernström geht in den Salon vor. Wohnzimmer wäre wohl in Anbetracht der Größe des Raumes eine glatte Untertreibung. Sehr geschmackvoll eingerichtet, vorwiegend italienisches Design. Ihr Gast kommt aus dem Staunen nicht heraus. Auf einem Tisch sind bereits verschiedene eisgekühlte Getränke angerichtet.

»Sie müssen doch von der langen Reise todmüde sein.«

»Es hält sich in Grenzen«, sagt Alexander Graninger und nippt an seinem Orangensaft. »Ich habe es mir eingeteilt, schließlich spielt Zeit bei mir keine Rolle. Ich war nicht ganz eine Woche unterwegs, bin immer dort für kurze Zeit geblieben, wo es mir besonders gut gefallen hat. Außer ein wenig Hamburg kenne ich den Norden überhaupt nicht. Daher habe ich in Bremen und Oldenburg Station gemacht, bevor ich die letzte Etappe in Angriff nahm.«

»Nun haben Sie ja ausreichend Gelegenheit, uns angeblich kühle Nordländer ein bisschen besser kennenzulernen. Natürlich brauchen Sie nicht das Haus sauber zu halten. Dafür kommt zweimal die Woche meine Zugehfrau, die sich um alles kümmert. Wenn Sie es möchten, wird sie auch für Ihre Verköstigung sorgen.«

»Nein, nein«, wehrt Graninger ab, »ich kann für mich selbst sorgen. Schließlich bin ich seit einigen Jahren Witwer und auf mich allein gestellt.«

»Ganz, wie Sie möchten. Aber ab und zu wird Frau Moebius Sie sicherlich verwöhnen. Sie ist eine hervorragende Köchin. Ansonsten, wenn Sie nicht selbst am Herd stehen wollen, haben wir in Leer eine Reihe von ausgezeichneten Restaurants. Ebenso müssen Sie sich nicht um den Garten kümmern. Dafür sorgt Herr Gregorius. Wenn Sie möchten, zeige ich Ihnen nun das gesamte Haus und vor allem das Allerwichtigste, die Alarmanlage, und wie sie zu bedienen ist. Danach können Sie auspacken und es sich in Ihrem Zimmer gemütlich machen. Ich muss noch einiges erledigen, bevor ich morgen abreise.«

Kapitel 1

Am gleichen Tag

»Fabian, komm! Du trödelst wieder mal herum«, mahnt die Großmutter ihren Enkel. »Du willst doch mit Opa noch am Strand auf Schatzsuche gehen, oder nicht?«

»Klar«, antwortet der zehnjährige aufgeweckte Blondschopf mit dem sommersprossigen Lausbubengesicht.

Seit drei Tagen verbringt er mit seinen Großeltern einen Teil seiner Ferien in Ostfriesland, genauer, in der Stadt Norden. Hier leben die drei in einer angemieteten Gästewohnung, von der Fabian ganz begeistert ist. Besonders faszinieren ihn die Reetdächer aus Schilfrohren. Das gibt es in Österreich nur vereinzelt im Burgenland, hier aber an allen Ecken.

Ständig neue Eindrücke, die den Jungen auf Trab halten. Sind es nicht die frechen kreischenden Möwen, die über ihm kreisen, dann lassen die riesigen Tanker und Containerschiffe, die am Horizont dahinschippern, ihn erstaunen. Opas Fernglas ist sein ständiger Begleiter. Abgesehen von der Nordsee, die auf den Buben eine besondere Anziehungskraft ausübt. Zwar ist das Meer ihm nicht unbekannt, da er mit seinen Eltern schon auf Kreta und in Kroatien war, doch hier ist es doch ganz anders.

»Schade«, raunzt Fabian, »dass wir das alles nicht in Wien haben.«

»Dafür fehlt uns leider das Meer«, meint Opa lakonisch. »Bei uns gibt es eben viel anderes Schönes, was hier unbekannt ist. Jede Stadt, jedes Land hat seine besonderen Reize.« Er schnauft ein wenig. »Ob ich nach diesem vorzüglichen Bodden Zanderfilet noch in der Lage sein werde, einen nützlichen Schatzsucher abzugeben, wage ich zu bezweifeln.« Dabei streicht er sich über seinen ansehnlichen Bauch.

»Etwas mehr Bewegung schadet dir nicht, Robert«, tadelt seine Frau Adele. »Denk nur an deine Diabetes. Du sollst dich viel mehr bewegen, sagt auch dein Arzt. Deiner Wampe kann es nur guttun, wenn du ein paar Kilo verlierst. Außerdem hast du es Fabian versprochen. Ich suche mir einen freien Strandkorb und sehe euch zu, wenn ihr euren Piratenschatz hebt.«

Seit sein Großvater ihm erklärt hat, dass angeschwemmtes Strandgut nach altem Recht dem jeweiligen Finder gehört, sucht Fabian jeden Zentimeter ab, sobald er Sand unter seinen Füßen spürt.

Als er in seiner Klasse erzählte, dass er mit den Großeltern in den hohen Norden fährt, lachten einige ihn aus und zogen ihn auf. Anfänglich war Fabian auch nicht besonders begeistert. Er wäre viel lieber in den Süden gefahren. Das hat gar nichts mit seinen Großeltern zu tun, sie liebt er heiß. Doch nach der Ankunft hat der Junge schnell seine Meinung über den Norden geändert.

Einziger Wermutstropfen, seine Eltern können nicht hier sein. Heuer ist für sie kein Urlaub drin.

Der Hausbau verschlingt genug Geld. Abgesehen davon, wenn sie den Einzugstermin im Herbst einhalten wollen, müssen sie sich sputen. Noch gibt es eine Menge Arbeit. Leider besitzen sie keinen Goldesel, und deshalb wird vieles selbst gemacht. Ein Glück, dass Fabians Vater ein begnadeter Handwerker ist.

Regelmäßig sendet Fabian SMS und Fotos per WhatsApp, schildert ausführlich, was er erlebt. Bisher ist ihm keine Sekunde langweilig gewesen, und das will etwas bei ihm heißen. Besonders die Großmutter freut es, ihrem Enkel endlich ihre alte Heimat zeigen zu können.

Während ihrer Studienzeit verschlug es sie nach Wien, und in der Walzerstadt traf sie Amors Pfeil. Ein junger, fescher Polizist half ihr aus der Patsche, als sie ihren Reisepass verloren hatte. Wie schnell ist doch die Zeit verflogen. In wenigen Wochen feiern sie ihren fünfundvierzigsten Hochzeitstag.

Robert machte innerhalb der Polizei Karriere, stieg in den Kriminaldienst auf und war bis zu seiner Pensionierung für den Verfassungsschutz tätig. Adele wurde eine beliebte Lehrerin und ging als Grundschuldirektorin in Rente. Zwar hat das Ehepaar nur ein Kind, doch mit ihrer Tochter gibt es nie Probleme, sie ist stets der Sonnenschein in der Familie. Auch konnten sie sich keinen besseren Schwiegersohn wünschen, der ein fürsorglicher Ehemann und vorbildlicher Vater ist. Eine Bilderbuchfamilie, was heute nicht mehr selbstverständlich ist. Die Krönung ist dieser kleine, wohlerzogene, kluge Kerl, der hier ausgelassen im Sand herumtobt.

»Bereit für einen ausgedehnten Landgang?«, fragt Opa Robert lachend und erklärt kurzerhand einen Bootssteg zu einem imposanten Dreimaster. »Heben wir den Schatz, oder überlassen wir das den Landratten?«

»Aye, aye, Käpt’n«, salutiert Fabian verschmitzt und ist voll bei der Sache.

Amüsiert beobachtet Adele ihre beiden Männer, die mit der christlichen Seefahrt ebenso viel am Hut haben wie der Teufel mit Weihwasser. Fabian und sein Großvater entledigen sich ihrer Sandalen und stapfen bei herrlichem Sonnenschein und einer inzwischen steifer gewordenen Brise durch den Sand. Für ein Stadtkind ein besonderes Erlebnis, wenn die feinen Körner zwischen den Zehen hervorquellen und das Rauschen der Wellen die akustische Untermalung besorgt.

»Gehen wir doch rauf Richtung Dünen«, schlägt die Großmutter vor. »Einen Strandkorb kann ich heute vergessen. Viel zu spät. Aber dort oben ist eine Bank frei. Von da aus werde ich euch zusehen.«

»Ich ernenne dich zum Ersten Offizier für den Ausguck, Oma«, bestimmt Fabian in seiner Abenteuerlust. »Du beobachtest die Küste und warnst uns vor Feinden, die ebenfalls hinter dem Schatz her sind.«

»Aye, aye. Befehl wird ausgeführt«, fügt Adele sich lächelnd.

Weder die Großeltern noch ihr Enkel ahnen, dass wenige Meter von ihnen entfernt im Sand eine potenzielle Gefahr lauert, die bald das gemeinsame Leben grundlegend auf den Kopf stellen wird.

Niemand von den Badegästen fällt der Mann auf, der versteckt und bestens getarnt in den Dünen bäuchlings auf einer Decke liegt. Mit einem gewaltigen Teleobjektiv schießt er Bild um Bild. Man könnte ihn für einen Spanner halten, der heimlich Frauen knipst. Davon tummeln sich reichlich. Einige sind oben ohne und eine reine Augenweide. Doch er will nur Männer, und es interessieren ihn nur die Gesichter. Seine Ausrüstung ermöglicht es ihm, unfreiwillig Beobachtete ganz nah heranzuzoomen.

»Schau doch«, macht Opa Robert seinen Enkel aufmerksam, »eine besonders schöne Muschel. Lass uns weitergraben, vielleicht finden wir noch mehr davon?«

Selbstverständlich ist der Junge für alle Fälle gerüstet, eine kleine Plastikschaufel ist in seinem Rucksack immer mit dabei. Eigentlich stand heute Schwimmen auf dem Programm, doch jetzt kommt stärkerer Wind auf, und es wird zunehmend kühler. Außerdem darf der Wellengang niemals unterschätzt werden. Obwohl Fabian

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